Stillstreik oder ist das nun das Abstillen?
Verfasst: 18.03.2018, 00:17
Nachdem ich vor kurzem meinen Thread vom letzten Jahr bzgl. Extrem-Schnalzen positiv abschließen konnte, haben wir nun eine neue Baustelle 
Seit einer Woche stillt mein Kind nun tagsüber gar nicht mehr, von ca. 4-6x tagsüber auf 0x. Ich fühle mich etwas überrumpelt und habe keine Idee, was wirklich los ist... Bzw. viele Ideen, weiß aber nicht, wie ich die Ursache verifizieren und abstellen kann... Abstillen wollte ICH jedenfalls noch nicht.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Bis 5 Monate voll gestillt, dann Beikosteinführung mit Brei und Fingerfood.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
In den letzten Wochen: 4-6x tagsüber, 1-3x nachts (?) stillen sowie 3-4x Beikost.
Seit einer Woche: 0x tagsüber, 2-6x nachts stillen sowie 4-5x "Beikost".
Schlafen tagsüber sehr sehr unterschiedlich je nach Tagesablauf, manchmal kommt er mit 1x 30 Minuten aus, selten mittags 2 Stunden. Nachts schläft er ca. 11-12 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
In den letzten Wochen: 2-4 volle Pipi Windeln tagsüber, 1 volle Nachtwindel
Seit einer Woche: 2-3 leichte Pipi Windeln tagsüber, 1 volle bis übervolle Nachtwindel
Stuhlgang alle 1-2 Tage, wenn dann ca. 3x täglich
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
siehe Extrem-Schnalzen
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein. Auch keine Trinklernbecher, Strohhalme o.ä.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Aktuell nicht.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich habe eine gut eingestellte Schilddrüsen-UF.
Vor einer Woche fing er an beim Anlegen meinerseits (vor allem das Einschlafstillen war betroffen) sich wegzudrücken und zu brüllen. Er ist dann erschöpft auf meinem Arm schnuffelnd (Daumen nuckelnd+Mullwindel kuschelnd) eingeschlafen und hat sich erst nach einigen Versuchen ablegen lassen. Anfangs dachte ich noch, er wäre von 2 trubelreichen Tagen einfach total überreizt gewesen...
Wir haben es dann noch in der Badewanne probiert, im abgedunkelten, ruhigen Schlafzimmer, mit Rumlaufen, nackte Brust anbieten und ihn die Stillposition bestimmen lassen usw. Nichts zu machen, entweder brüllen, strampeln, wegdrücken oder beißen. Er wollte aber definitiv zu mir und nicht zu Papa.
Am Sonntag und Montag musste ich abends abpumpen, da ich berührungsempfindliche Betonbrüste hatte und ich mir unsicher war, ob er nachts überhaupt stillen würde. Jetzt sind die Brüste abends auch sehr voll, aber aushaltbar und er trinkt das nachts bisher gut leer. Aber jegliche Korrekturen des Andockens werden mit Abdocken und Gebrüll quittiert, er schläft dann stattdessen nach einem Schluck Wasser kuschelnd+schnuffelnd wieder ein.
Meine größte Sorge ist momentan, dass das seltene Stillen nachts nicht ausreicht, um die Milchbildung längerfristig aufrecht zu erhalten. Die Pipimenge ist deutlich zurück gegangen, er trinkt zwar gerne Wasser zu den Mahlzeiten, aber sicherlich nicht so viel mehr, dass es die weggefallene MuMi ausgleicht.
Ansonsten bin ich noch etwas überfordert, ihm mehr Mahlzeiten anzubieten bzw. zeitlich passende Mahlzeiten. Schlafmäßig ist tagsüber wieder besonders der Wurm drin. Im Bett schläft er schnuffelnd ein. Teilweise sind wir nachmittags aber auch mit KiWa oder TH raus gegangen, damit es zuverlässig klappt.
Ideen, was los sein könnte:
- er bekommt "gerade" die unteren, äußeren Schneidezähne (das denken wir schon seit Anfang des Jahres immer wieder, aber nun ist es wirklich akut)
- er haut sich ständig das Kinn an inkl. kleinem Bluterguss (Dauerzustand, seitdem er Kniebeugen am Couchtisch u.ä. absolviert)
- ihn haben die diversen Korrekturen bzgl. Anlegen und teilweise Rumgemotze meinerseits (vorletzte Woche war es wieder etwas schlimmer, weil seine Nase leicht zu war) nun so genervt, dass er sich nicht mehr traut anzudocken, wenn er es (tagsüber) bewusst tut?
- er braucht das Stillen wirklich nicht mehr?
Ach so, ein paar Einzelgaben von Ibuprofen gegen evtl. Zahnungsbeschwerden haben wir versucht, sowohl tagsüber als auch nachts, wenn er ungewöhnlich quakig war.
Systematische Gabe mit Tageshöchstdosis habe ich noch nicht probiert, weil er generell ganz gut drauf ist.
Habt ihr noch Ideen? Vorschläge?
Sollte ich tagsüber oder abends weiterhin abpumpen? Wenn ja, was mache ich mit der MuMi?
Müde Grüße von einer Mama, die ihr Kind gerne mindestens durch den 1. KiTa-Winter (2018/2019) weiter stillen würde.
Seit einer Woche stillt mein Kind nun tagsüber gar nicht mehr, von ca. 4-6x tagsüber auf 0x. Ich fühle mich etwas überrumpelt und habe keine Idee, was wirklich los ist... Bzw. viele Ideen, weiß aber nicht, wie ich die Ursache verifizieren und abstellen kann... Abstillen wollte ICH jedenfalls noch nicht.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Bis 5 Monate voll gestillt, dann Beikosteinführung mit Brei und Fingerfood.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
In den letzten Wochen: 4-6x tagsüber, 1-3x nachts (?) stillen sowie 3-4x Beikost.
Seit einer Woche: 0x tagsüber, 2-6x nachts stillen sowie 4-5x "Beikost".
Schlafen tagsüber sehr sehr unterschiedlich je nach Tagesablauf, manchmal kommt er mit 1x 30 Minuten aus, selten mittags 2 Stunden. Nachts schläft er ca. 11-12 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
In den letzten Wochen: 2-4 volle Pipi Windeln tagsüber, 1 volle Nachtwindel
Seit einer Woche: 2-3 leichte Pipi Windeln tagsüber, 1 volle bis übervolle Nachtwindel
Stuhlgang alle 1-2 Tage, wenn dann ca. 3x täglich
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
siehe Extrem-Schnalzen
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein. Auch keine Trinklernbecher, Strohhalme o.ä.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Aktuell nicht.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich habe eine gut eingestellte Schilddrüsen-UF.
Vor einer Woche fing er an beim Anlegen meinerseits (vor allem das Einschlafstillen war betroffen) sich wegzudrücken und zu brüllen. Er ist dann erschöpft auf meinem Arm schnuffelnd (Daumen nuckelnd+Mullwindel kuschelnd) eingeschlafen und hat sich erst nach einigen Versuchen ablegen lassen. Anfangs dachte ich noch, er wäre von 2 trubelreichen Tagen einfach total überreizt gewesen...
Wir haben es dann noch in der Badewanne probiert, im abgedunkelten, ruhigen Schlafzimmer, mit Rumlaufen, nackte Brust anbieten und ihn die Stillposition bestimmen lassen usw. Nichts zu machen, entweder brüllen, strampeln, wegdrücken oder beißen. Er wollte aber definitiv zu mir und nicht zu Papa.
Am Sonntag und Montag musste ich abends abpumpen, da ich berührungsempfindliche Betonbrüste hatte und ich mir unsicher war, ob er nachts überhaupt stillen würde. Jetzt sind die Brüste abends auch sehr voll, aber aushaltbar und er trinkt das nachts bisher gut leer. Aber jegliche Korrekturen des Andockens werden mit Abdocken und Gebrüll quittiert, er schläft dann stattdessen nach einem Schluck Wasser kuschelnd+schnuffelnd wieder ein.
Meine größte Sorge ist momentan, dass das seltene Stillen nachts nicht ausreicht, um die Milchbildung längerfristig aufrecht zu erhalten. Die Pipimenge ist deutlich zurück gegangen, er trinkt zwar gerne Wasser zu den Mahlzeiten, aber sicherlich nicht so viel mehr, dass es die weggefallene MuMi ausgleicht.
Ansonsten bin ich noch etwas überfordert, ihm mehr Mahlzeiten anzubieten bzw. zeitlich passende Mahlzeiten. Schlafmäßig ist tagsüber wieder besonders der Wurm drin. Im Bett schläft er schnuffelnd ein. Teilweise sind wir nachmittags aber auch mit KiWa oder TH raus gegangen, damit es zuverlässig klappt.
Ideen, was los sein könnte:
- er bekommt "gerade" die unteren, äußeren Schneidezähne (das denken wir schon seit Anfang des Jahres immer wieder, aber nun ist es wirklich akut)
- er haut sich ständig das Kinn an inkl. kleinem Bluterguss (Dauerzustand, seitdem er Kniebeugen am Couchtisch u.ä. absolviert)
- ihn haben die diversen Korrekturen bzgl. Anlegen und teilweise Rumgemotze meinerseits (vorletzte Woche war es wieder etwas schlimmer, weil seine Nase leicht zu war) nun so genervt, dass er sich nicht mehr traut anzudocken, wenn er es (tagsüber) bewusst tut?
- er braucht das Stillen wirklich nicht mehr?
Ach so, ein paar Einzelgaben von Ibuprofen gegen evtl. Zahnungsbeschwerden haben wir versucht, sowohl tagsüber als auch nachts, wenn er ungewöhnlich quakig war.
Systematische Gabe mit Tageshöchstdosis habe ich noch nicht probiert, weil er generell ganz gut drauf ist.
Habt ihr noch Ideen? Vorschläge?
Sollte ich tagsüber oder abends weiterhin abpumpen? Wenn ja, was mache ich mit der MuMi?
Müde Grüße von einer Mama, die ihr Kind gerne mindestens durch den 1. KiTa-Winter (2018/2019) weiter stillen würde.