Kitawechsel fürs letzte Kitajahr? ja/Nein/Warum/Wieso
Verfasst: 07.03.2018, 11:09
Ich bin am Überlegen, ob ich meinen Sohn zum Sommer hin, also für sein letztes Kitajahr nochmal die Kita wechseln lasse. Ich bin soo unschlüssig, was das Richtige ist.
Im Sommer 2019 wird er eingeschult.
Momentan geht er in eine kleine Elterninitiativkita. Generell bin ich da auch sehr zufrieden. Die Erzieherinnen sind engagiert und liebevoll, es wird sehr viel rausgegangen mit den Kindern, sie haben in 500m Entfernung ein wundervolles Waldgrundstück, wo sie den halben Tag verbringen.
Ich sehe meinen Sohn dort als gut aufgehoben, sowohl von der Empathie der Erzieherinnen, als auch vom Angebot her. Die Kinder werden zu nichts gezwungen. Wenn er nicht basteln mag, muss er nicht basteln, wenn er keine Mütze aufsetzen mag, auch gut. So mag ich das.
Sohn selber geht nicht besonders gerne in die Kita, aber ich denke das liegt nicht am Kiga selber, für ihn ist generell jede Unternehmung ohne Mama sinnfrei. Leider gibt es in dem KIga auch kaum gleichaltrige Kinder, keinen einzigen weiteren Jungen in seinem Alter. Und die Mädchen haben sich im Laufe des letzten Jahres ziemlich abgegrenzt. Momentan spielt er entweder alleine oder mit den älteren Jungs, die nach dem Sommer aber in die Schule kommen. Der KIga ist ca. 3 KM von uns zu Hause entfernt und liegt direkt neben einer Grundschule. Mein Sohn wird aber auf eine andere Grundschule im Jahr 2019 gehen. Unsere Einzugsgrundschule ist nur gut 300 m entfernt. Er wird dann aber das einzige Kind sein, was auf diese Schule wechselt.
Und das ist der ausschlaggebendste Grund für meine Kitawechselüberlegung. Der Kleine tut sich sehr sehr schwer mit Veränderungen. Ein Wechsel in eine völlig neue Umgebung mit völlig neuen Menschen wird ihn total überfordern. Also Eingewöhnung Schule wird schwer genug für ihn, aber dann noch mit nur unbekannten Kindern?
Dass und dann halt, dass es im derzeitigen Kiga einfach keine gleichaltrigen Spielkameraden gibt.
Also war die Überlegung, ihn nach den Sommerferien in einen Gemeindekindergarten unweit der späteren Grundschule umzumelden, damit er dort hoffentlich Freundschaften knüpft und Kinder kennenlernt, die in seine Grundschule gehen.
Der Gemeindekindergarten ist für mich näher und auch noch auf meinem Arbeitsweg. Sollte mein Auto mal kaputt sein, können wir hinlaufen und ich von dort mit dem Bus weiter, beim jetzigen Kiga müsste ich die 3 Km hin und 3 Km wieder zurücklaufen um hier wegzukommen. Auto kaputt ist nicht so weit hergeholt. Auto ist alt, ich bin alleinerziehend, niemand da, der mich mitnehmen oder mir was abnehmen könnte. Auch die Fahrradoption wäre hier einfacher. Im jetzigen Kiga bringe ich das Kind morgens ins Kigagebäude, hole ihn nachmittags aber im Wald ab.
Der Gemeindekindergarten ist mit 120 Kindern recht groß, hat aber einen wunderschönen Garten und Spielplatz, der wohl auch häufig genutzt wird. Unsere Nachbarstochter und gute Freundin geht dorthin. Mein Sohn kennt also ein Kind dort richtig gut und weitere Kinder locker vom Spielplatz her.
Die Nachbarstochter wird aber wiederum im nächsten Jahr wegziehen, macht dort aber noch den Kiga bis Sommer 2019 zu ende, geht dann aber auf eine andere Grundschule im neuen Wohnort. Nachbarin ist dort sehr zufrieden mit dem Kiga, aber sie hat auch in vielem eine andere Einstellung, als ich.
Es ist auch nicht ganz sicher, ob mein Sohn wirklich in die Kitagruppe mit der Nachbarstochter kommt, es gibt zwei Gruppen in dem Alter dort.
Ich hatte vor 3 Jahren in einem anderen Gemeindekindergarten die Eingewöhnung abgebrochen, weil mir die Erzieher dort so respektlos überhaupt nicht liebevoll waren, davor habe ich angst. Anderseits sehe ich das Problem bei einem 5 jährigen nicht mehr so dramatisch, wie bei einem 2 ½ jährigen.
Kostenmäßig wäre der Gemeindekindergarten günstiger, aber nicht so viel, dass das ins Gewicht fallen würde.
Die Gruppen dort sind altersgleich, sprich er wäre nur mit gleichaltrigen zusammen, was ihm jetzt ja sehr fehlt.
Ich habe mit meinem Sohn den Gemeindekindergarten gemeinsam besichtigt. Nachdem er im Garten toben durfte, wollte er dorthin wechseln. Wobei er das im Ganzen wohl nicht wirklich erfasst hat. Aber er ist generell schonmal nicht dagegen eingestellt.
Eigentlich bin ich ja für einen Wechsel, aber ich habe so angst, dass dieser Schritt schiefgeht. Es ihm dort nicht gefällt oder mir der Umgang mit den Kindern dort nicht gefällt und dann habe ich ihm ein Jahr in der kleinen behüteten liebevollen Kita genommen.
Die haben da nach dem Mittag Ruhepause mit Vorlesen. Kein Schlafzwang, aber sie legen sich kurz hin. Kann mein Sohn überhaupt nicht leiden und ich eigentlich auch nicht, ein KInd zum ruhigliegen zwingen, was nicht mag. Bzw. mein schlimmstes Szenario wäre ja, er schläft dort dann wirklich ein. Ich habe 4 Jahre Schlafhorror hinter mir. Jetzt endlich klappt es mit einer Regelmäßigkeit, dass er um 22 Uhr schläft (braucht wenig Schlaf, um 6 Uhr 30 / 7 Uhr ist er trotzdem von alleine wach und putzmunter), dann würde er hier abends bis Mitternacht rumtoben. Wäre für mich wirklich ein untragbarer Zustand.
Wechseln oder Bleiben? Und wenn Wechsel, wer hat Erfahrung mit der Eingewöhnung /Umgewöhnung? Was muss ich da einplanen? Kann mir nicht so recht vorstellen, ihn da gleich von einem Tag auf den Anderen 7 Stunden da zu lassen. Bleibt man da auch erstmal dabei? Bei einem 5 jährigen?
Im Sommer 2019 wird er eingeschult.
Momentan geht er in eine kleine Elterninitiativkita. Generell bin ich da auch sehr zufrieden. Die Erzieherinnen sind engagiert und liebevoll, es wird sehr viel rausgegangen mit den Kindern, sie haben in 500m Entfernung ein wundervolles Waldgrundstück, wo sie den halben Tag verbringen.
Ich sehe meinen Sohn dort als gut aufgehoben, sowohl von der Empathie der Erzieherinnen, als auch vom Angebot her. Die Kinder werden zu nichts gezwungen. Wenn er nicht basteln mag, muss er nicht basteln, wenn er keine Mütze aufsetzen mag, auch gut. So mag ich das.
Sohn selber geht nicht besonders gerne in die Kita, aber ich denke das liegt nicht am Kiga selber, für ihn ist generell jede Unternehmung ohne Mama sinnfrei. Leider gibt es in dem KIga auch kaum gleichaltrige Kinder, keinen einzigen weiteren Jungen in seinem Alter. Und die Mädchen haben sich im Laufe des letzten Jahres ziemlich abgegrenzt. Momentan spielt er entweder alleine oder mit den älteren Jungs, die nach dem Sommer aber in die Schule kommen. Der KIga ist ca. 3 KM von uns zu Hause entfernt und liegt direkt neben einer Grundschule. Mein Sohn wird aber auf eine andere Grundschule im Jahr 2019 gehen. Unsere Einzugsgrundschule ist nur gut 300 m entfernt. Er wird dann aber das einzige Kind sein, was auf diese Schule wechselt.
Und das ist der ausschlaggebendste Grund für meine Kitawechselüberlegung. Der Kleine tut sich sehr sehr schwer mit Veränderungen. Ein Wechsel in eine völlig neue Umgebung mit völlig neuen Menschen wird ihn total überfordern. Also Eingewöhnung Schule wird schwer genug für ihn, aber dann noch mit nur unbekannten Kindern?
Dass und dann halt, dass es im derzeitigen Kiga einfach keine gleichaltrigen Spielkameraden gibt.
Also war die Überlegung, ihn nach den Sommerferien in einen Gemeindekindergarten unweit der späteren Grundschule umzumelden, damit er dort hoffentlich Freundschaften knüpft und Kinder kennenlernt, die in seine Grundschule gehen.
Der Gemeindekindergarten ist für mich näher und auch noch auf meinem Arbeitsweg. Sollte mein Auto mal kaputt sein, können wir hinlaufen und ich von dort mit dem Bus weiter, beim jetzigen Kiga müsste ich die 3 Km hin und 3 Km wieder zurücklaufen um hier wegzukommen. Auto kaputt ist nicht so weit hergeholt. Auto ist alt, ich bin alleinerziehend, niemand da, der mich mitnehmen oder mir was abnehmen könnte. Auch die Fahrradoption wäre hier einfacher. Im jetzigen Kiga bringe ich das Kind morgens ins Kigagebäude, hole ihn nachmittags aber im Wald ab.
Der Gemeindekindergarten ist mit 120 Kindern recht groß, hat aber einen wunderschönen Garten und Spielplatz, der wohl auch häufig genutzt wird. Unsere Nachbarstochter und gute Freundin geht dorthin. Mein Sohn kennt also ein Kind dort richtig gut und weitere Kinder locker vom Spielplatz her.
Die Nachbarstochter wird aber wiederum im nächsten Jahr wegziehen, macht dort aber noch den Kiga bis Sommer 2019 zu ende, geht dann aber auf eine andere Grundschule im neuen Wohnort. Nachbarin ist dort sehr zufrieden mit dem Kiga, aber sie hat auch in vielem eine andere Einstellung, als ich.
Es ist auch nicht ganz sicher, ob mein Sohn wirklich in die Kitagruppe mit der Nachbarstochter kommt, es gibt zwei Gruppen in dem Alter dort.
Ich hatte vor 3 Jahren in einem anderen Gemeindekindergarten die Eingewöhnung abgebrochen, weil mir die Erzieher dort so respektlos überhaupt nicht liebevoll waren, davor habe ich angst. Anderseits sehe ich das Problem bei einem 5 jährigen nicht mehr so dramatisch, wie bei einem 2 ½ jährigen.
Kostenmäßig wäre der Gemeindekindergarten günstiger, aber nicht so viel, dass das ins Gewicht fallen würde.
Die Gruppen dort sind altersgleich, sprich er wäre nur mit gleichaltrigen zusammen, was ihm jetzt ja sehr fehlt.
Ich habe mit meinem Sohn den Gemeindekindergarten gemeinsam besichtigt. Nachdem er im Garten toben durfte, wollte er dorthin wechseln. Wobei er das im Ganzen wohl nicht wirklich erfasst hat. Aber er ist generell schonmal nicht dagegen eingestellt.
Eigentlich bin ich ja für einen Wechsel, aber ich habe so angst, dass dieser Schritt schiefgeht. Es ihm dort nicht gefällt oder mir der Umgang mit den Kindern dort nicht gefällt und dann habe ich ihm ein Jahr in der kleinen behüteten liebevollen Kita genommen.
Die haben da nach dem Mittag Ruhepause mit Vorlesen. Kein Schlafzwang, aber sie legen sich kurz hin. Kann mein Sohn überhaupt nicht leiden und ich eigentlich auch nicht, ein KInd zum ruhigliegen zwingen, was nicht mag. Bzw. mein schlimmstes Szenario wäre ja, er schläft dort dann wirklich ein. Ich habe 4 Jahre Schlafhorror hinter mir. Jetzt endlich klappt es mit einer Regelmäßigkeit, dass er um 22 Uhr schläft (braucht wenig Schlaf, um 6 Uhr 30 / 7 Uhr ist er trotzdem von alleine wach und putzmunter), dann würde er hier abends bis Mitternacht rumtoben. Wäre für mich wirklich ein untragbarer Zustand.
Wechseln oder Bleiben? Und wenn Wechsel, wer hat Erfahrung mit der Eingewöhnung /Umgewöhnung? Was muss ich da einplanen? Kann mir nicht so recht vorstellen, ihn da gleich von einem Tag auf den Anderen 7 Stunden da zu lassen. Bleibt man da auch erstmal dabei? Bei einem 5 jährigen?