Seit 7 Wochen Stillschwierigkeiten, bin ratlos
Verfasst: 30.01.2018, 22:57
Hallo zusammen,
vor genau 7 Wochen kam mein Sohn zur Welt.
Hintergründe:
geplanter Kaiserschnitt 12 Tage vor ET wegen Beckenendlage, Plazentainsuffizienz und Oligohydramnion
Gestationsdiabetes und keine Gewichtzunahme während der Schwangerschaft
Schlechte Stillbetreuung in der Klinik, muss sagen, dass ich nicht wusste, dass man 8-12 mal in 24h normalerweise stillt, mir wurde gesagt alle vier Stunden, sowieso sagte jeder was anderes, Kind wurde angedockt auf Nachfrage, aber niemand zeigte mir, wie ich das mache...
Zufüttern mit aptamil ab 1. Tag, wegen niedrigem BZ-Wert (er drohte in die Kinderklinik zu kommen), zugefüttert wurde mit Löffel/Becherchen
Zu Hause Katastrophe, zu starke Gewichtsabnahme, weiter zugefüttert, ab 8.Tag mit Flasche (Abnahme zu massiv, außerdem starke Neugeborenengelbsucht), Hebamme nicht sehr hilfreich (Stillprobe, seitdem hab ich immer die Befürchtung, dass er eh nicht genug bekommt und fühle mich nur mit Flasche sicher...), hatte sehr früh schon medela symphony, bin aber nie richtig klargekommen damit
Habe seitdem immer erst gestillt, dann Flasche ab und zu dann noch abpumpen
Stillen war nur unter größten Schmerzen möglich, hatte eh nie viel Milch, außerdem Vasospasmen, wunde (zu Beginn offene)Brustwarzen bis jetzt. Seitdem er etwas größer ist, ist es ein wenig besser geworden (ich heule nicht mehr vor Schmerzen, tut aber immer noch weh). Mein Problem von Anfang an: er sperrt den Mund nicht weit genug auf! Dachte erst an Saugverwirrung, mein Mann meinte aber das sei von Tag 1 so gewesen und immer, wenn er gähnte hätte ich geheult und gesagt, so müsse er beim Stillen mal den Mund öffnen...
Osteopath hat alle Blockaden beseitigt, kaum Verbesserung, heute Zungenbändchen durchtrennt (war sehr kurz, zu kurz), evtl. minimale Verbesserung. Anlegen ist bestimmt optimierbar, aber Theorie hab ich verstanden und wie gesagt, er sperrt den Mund nicht weit genug auf. Hab es mit Footballhaltung versucht, krieg ich nicht gut hin, auch weil er furchtbar lebhaft ist. Ansonsten asymmetrisches Anlegen gleiches Problem, Mund nicht weit offen. Intuitives Stillen versucht, da rastet er oft komplett aus, selbst mit Hilfestellung (habe es immer bei den ersten Hungeranzeichen versucht, also nicht zu lange gewartet). Seit letzter Woche praktiziere ich mehr Wechselstillen, um endlich die Milchbildung anzuregen (vorher schmerzbedingt unmöglich), habe Menge in Fläschchen reduziert, stille davor und ggf danach... es fühlt sich an als würde mein Kleiner beißen...manchmal malmt er auch mit seinen Kiefern (ohne Flasche oder Brust) er kaut mir oft eine Art Gebirgskamm in die Brustwarze. Links ist es schon besser geworden, rechts nicht. Anzeichen für Soor hat er keine.
Ich benutze übrigens ausschließlich medela calma. Da saugt er auch echt ordentlich... seit letzter Woche höre ich ihn beim Stillen schon mehr und häufiger schlucken, es scheint also langsam zu werden. Trotzdem vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht hinwerfen möchte...
Hat noch jemand Ideen?
Mein Mann meinte ich solle ihm Gelegenheit geben sich mit seiner Zunge neu auseinanderzusetzen und abwarten, ob er mit der neuen Beweglichkeit nicht langsam besser klarkommt. Meint ihr es dauert evtl. einfach?
Würde gern vollstillen, hab mir auch das BES gekauft, ergibt für mich aber nur Sinn, wenn er erstmal gescheit an der Brust hängt...
Ich freue mich über eure Kommentare (sry, dass es so lang geworden ist...)
VG
vor genau 7 Wochen kam mein Sohn zur Welt.
Hintergründe:
geplanter Kaiserschnitt 12 Tage vor ET wegen Beckenendlage, Plazentainsuffizienz und Oligohydramnion
Gestationsdiabetes und keine Gewichtzunahme während der Schwangerschaft
Schlechte Stillbetreuung in der Klinik, muss sagen, dass ich nicht wusste, dass man 8-12 mal in 24h normalerweise stillt, mir wurde gesagt alle vier Stunden, sowieso sagte jeder was anderes, Kind wurde angedockt auf Nachfrage, aber niemand zeigte mir, wie ich das mache...
Zufüttern mit aptamil ab 1. Tag, wegen niedrigem BZ-Wert (er drohte in die Kinderklinik zu kommen), zugefüttert wurde mit Löffel/Becherchen
Zu Hause Katastrophe, zu starke Gewichtsabnahme, weiter zugefüttert, ab 8.Tag mit Flasche (Abnahme zu massiv, außerdem starke Neugeborenengelbsucht), Hebamme nicht sehr hilfreich (Stillprobe, seitdem hab ich immer die Befürchtung, dass er eh nicht genug bekommt und fühle mich nur mit Flasche sicher...), hatte sehr früh schon medela symphony, bin aber nie richtig klargekommen damit
Habe seitdem immer erst gestillt, dann Flasche ab und zu dann noch abpumpen
Stillen war nur unter größten Schmerzen möglich, hatte eh nie viel Milch, außerdem Vasospasmen, wunde (zu Beginn offene)Brustwarzen bis jetzt. Seitdem er etwas größer ist, ist es ein wenig besser geworden (ich heule nicht mehr vor Schmerzen, tut aber immer noch weh). Mein Problem von Anfang an: er sperrt den Mund nicht weit genug auf! Dachte erst an Saugverwirrung, mein Mann meinte aber das sei von Tag 1 so gewesen und immer, wenn er gähnte hätte ich geheult und gesagt, so müsse er beim Stillen mal den Mund öffnen...
Osteopath hat alle Blockaden beseitigt, kaum Verbesserung, heute Zungenbändchen durchtrennt (war sehr kurz, zu kurz), evtl. minimale Verbesserung. Anlegen ist bestimmt optimierbar, aber Theorie hab ich verstanden und wie gesagt, er sperrt den Mund nicht weit genug auf. Hab es mit Footballhaltung versucht, krieg ich nicht gut hin, auch weil er furchtbar lebhaft ist. Ansonsten asymmetrisches Anlegen gleiches Problem, Mund nicht weit offen. Intuitives Stillen versucht, da rastet er oft komplett aus, selbst mit Hilfestellung (habe es immer bei den ersten Hungeranzeichen versucht, also nicht zu lange gewartet). Seit letzter Woche praktiziere ich mehr Wechselstillen, um endlich die Milchbildung anzuregen (vorher schmerzbedingt unmöglich), habe Menge in Fläschchen reduziert, stille davor und ggf danach... es fühlt sich an als würde mein Kleiner beißen...manchmal malmt er auch mit seinen Kiefern (ohne Flasche oder Brust) er kaut mir oft eine Art Gebirgskamm in die Brustwarze. Links ist es schon besser geworden, rechts nicht. Anzeichen für Soor hat er keine.
Ich benutze übrigens ausschließlich medela calma. Da saugt er auch echt ordentlich... seit letzter Woche höre ich ihn beim Stillen schon mehr und häufiger schlucken, es scheint also langsam zu werden. Trotzdem vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht hinwerfen möchte...
Hat noch jemand Ideen?
Mein Mann meinte ich solle ihm Gelegenheit geben sich mit seiner Zunge neu auseinanderzusetzen und abwarten, ob er mit der neuen Beweglichkeit nicht langsam besser klarkommt. Meint ihr es dauert evtl. einfach?
Würde gern vollstillen, hab mir auch das BES gekauft, ergibt für mich aber nur Sinn, wenn er erstmal gescheit an der Brust hängt...
Ich freue mich über eure Kommentare (sry, dass es so lang geworden ist...)
VG