Baby 9 Monate meldet sich nicht mehr zum Stillen/Gewicht
Verfasst: 13.11.2017, 15:51
Hallo zusammen,
ich bin schon eine Weile stille Mitleserin. Gerne möchte ich euch mein "Problem" schildern, vielleicht habt ihr ja Tipps für mich.
Mein Sohn ist 9 1/2 Monate alt. Wir hatten einen anstrengenden Stillstart. Aber danach lief es rund. Mit 24 Wochen haben wir mit Beikost angefangen. Unser Baby ist, wie man so schön sagt ein sehr guter Esser. Es ist sehr aktiv. Den ganzen Tag wird gekrabbelt, hochgezogen gespielt, die ersten Schritte gewagt. Er isst mittlerweile Mittags, Nachmittags, Abends Brei oder vom Tisch, morgens Fingerfood (Avocado, Banane, Birne, Brot etc.) . Eigentlich stille ich nach Bedarf weiter. Aber hier liegt das Problem. Von selber meldet er sich seit bestimmt 2 Monaten nicht mehr und holt dann spätestens in der Nacht ALLES nach, was zu einem mind. stündlichen Stillrhythmus in der Nacht führte. Nun biete ich ihm zu den Mahlzeiten und zwischendurch proaktiv die Brust an, sie wird immer angenommen. Zudem versuche ich noch eine Mahlzeit abzupumpen auf Vorrat oder für ganz schlimme Nächte.
Dazu kommt, dass mir das Umfeld immer wieder sagt: Was, schon neun Monate, er ist ja so dünn und klein!
Ich bin verunsichert, warum meldet er sich nicht mehr, wenn er durst hat? Ist er so zart, weil er nicht genug trinkt? Oder ist alles normal und ich habe mich nur vom Umfeld beeinflussen lassen? Ich würde sehr gerne noch etwas weiterstillen!
Vielen Dank im Voraus für eure Tipps!
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Ich habe mal die Fragen versucht zu beantworten:
1) Zu Beginn im Krankenhaus musste ich zufüttern (nach jeder Mahlzeit ca. 20 ml) ab der 2. Nacht, da unser Baby fast 10% Gewicht verloren hat. ( Und ich war leider zu unwissend andere Möglichkeiten abzuwägen). Später im Verlauf hat das Baby ab und zu bei heißem Wetter, trotz häufigeren Anlegen geschrien. In diesen Momenten hat er abgepumpte, aufgetaute Mumi zusätzlich erhalten. Einmal war ich so fertig, da habe ich ihm eine Flasche Pre gegeben. Während des Rückbildungskurses hat er vom Papa abgepumpte Mumi erhalten.
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2)
- Morgens vorm Aufstehen: Stillen (ca. 20 min)
- Frühstück ca.7 Uhr Baby bekommt Avocado, Birne oder Banane, Brot mit Aufstrich als Fingerfood, manchmal ungesüßte Pfannkuchen, was gerade so gegessen wird.
- ca. 10 Uhr biete ich die Brust an. Es wird auch getrunken, aber meistens nur so ca. 10 Minuten. Parallel pumpe ich derzeit ab. (ca. 10-20 ml)
- Schlafen 45 min – 90 min.
- Gegen 12 biete ich vor oder nach dem Essen die Brust an. Parallel pumpe ich derzeit ab. (ca. 10-20 ml). Zum Mittag gibt es 150-200 gr Brei.
- Schlafen 45-90 min
- ca. 15 Uhr Stillen, Parallel pumpe ich derzeit ab. (ca. 10-20 ml), GOB. Je nach Hunger 100-200 Gramm.
- ca. 18 Uhr Abendessen. Milchbrei oder Getreidebrei mit Mandelmus. Je nach Hunger wird 100-200 gr gegessen. Dazu Fingerfood.
- Abends stillen.
- Ab 20-21 Uhr wird bis ca. 7 Uhr mit „Stillpausen“ geschlafen.
Nachts wird nach Bedarf gestillt. Die ersten 3-4 Monate ca. 2 x. Dann immer häufiger. Da wir bis vor kurzem im 45 Minutentakt ab 1 gestillt haben und ich fix und fertig war, habe ich begonnen abzupumpen und ihm dann ca. 60 ml Mumi des Tages zu geben. Dazu habe ich, wenn er das erste mal wieder wach (zw. 0-2 Uhr) gestillt, während mein Mann die Milch warm gemacht hat und dann diese zusätzlich über Flasche gegeben.
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3) Noch nicht gezählt, mind. 2x am Tag Stuhl, mehrere Pipi-Windeln
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4) Nach der Geburt erfolgreich angelegt. Leider hat er sehr viel Fruchtwasser gespuckt, hatte ganz leichte Neugeborengelbsucht. Ab der zweiten Nacht wurde mir geraten nach dem Stillen 20 ml zuzufüttern, da wir nah an den 10% Gewichtsverlust waren. Bei den ersten 2 Messungen der Nachsorgehebamme hat er auch 30 gr abgenommen. Wir haben dann vereinbart 1. Stillen, 2. abpumpen und geben, 3. dann, sofern unruhig 20 ml Pre. Ich habe durchgängig gestillt, stündlich, gefühlt war er nie satt. Nach drei Wochen waren wir soweit, dass er nur mit Stillen genug zugenommen hat. Die Stillabstände waren immer noch sehr kurz, 2stündig, in der Nacht 4-Stündig. Unruhig war er die ganzen ersten Monate, sodass ich ihn tagsüber nur im Tuch getragen habe. Habe ich ihn nicht getragen, wurde er gestillt.
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5) Schnuller nimmt er nicht, er kennt die Flasche mit abgepumpter Mumi seit dem Rückbildungskurs
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6)Ich besuche eine Stillgruppe mit einer Kinderkrankenschwester die Stillberaterin IBCLC ist. Dorthin gehe ich, seitdem unser Baby 6 Monate ist, da mir immer wieder gesagt wurde, mein Baby wäre so dünn. Lt. ihrer Aussage ist alles ok, er ist sehr Zart, aber die Zunahme und Entwicklung passt. Da er nachts so häufig wach wird vor hunger, hat sie mir i Laufe der letzten Monate vorgeschlagen (ich habe sie um Rat gefragt) im Tagesverlauf eine höhere Sättigung zu erzielen, indem ich z.b. mal ein Teelöffel Mandelmus unterrühre oder aber Avocado als Fingerfood gebe. Der Kinderarzt hat zum Gewicht auch nichts gesagt, außer dass ich ihm gerne alles zu Essen geben kann, was ich in ihn „rein“ bekomme.
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7) Zu Beginn war er sehr schläfrig. Er hatte eine ganz leichte, nicht behandlungsbedürftige Neugeborenengelbsucht.
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Daten: (Monat, Datum, Gewicht, Waage)
0 24.01.17 3190 Krankenhaus
0 27.01.17 2940 Krankenhaus
1 24.02.17 3860 Kinderarzt
3 28.04.17 5500 Kinderarzt
6 27.07.17 6690 Stillgruppe
6 03.08.17 6875 Stillgruppe
6 10.08.17 6970 Stillgruppe
6 17.08.17 7045 Stillgruppe
6 18.08.17 6980 Kinderarzt
7 07.09.17 7315 Stillgruppe
8 05.10.17 7600 Stillgruppe
8 12.10.17 7630 Stillgruppe
8 19.10.17 7775 Stillgruppe
9 02.11.17 7900 Stillgruppe
9 09.11.17 7900 Stillgruppe
ich bin schon eine Weile stille Mitleserin. Gerne möchte ich euch mein "Problem" schildern, vielleicht habt ihr ja Tipps für mich.
Mein Sohn ist 9 1/2 Monate alt. Wir hatten einen anstrengenden Stillstart. Aber danach lief es rund. Mit 24 Wochen haben wir mit Beikost angefangen. Unser Baby ist, wie man so schön sagt ein sehr guter Esser. Es ist sehr aktiv. Den ganzen Tag wird gekrabbelt, hochgezogen gespielt, die ersten Schritte gewagt. Er isst mittlerweile Mittags, Nachmittags, Abends Brei oder vom Tisch, morgens Fingerfood (Avocado, Banane, Birne, Brot etc.) . Eigentlich stille ich nach Bedarf weiter. Aber hier liegt das Problem. Von selber meldet er sich seit bestimmt 2 Monaten nicht mehr und holt dann spätestens in der Nacht ALLES nach, was zu einem mind. stündlichen Stillrhythmus in der Nacht führte. Nun biete ich ihm zu den Mahlzeiten und zwischendurch proaktiv die Brust an, sie wird immer angenommen. Zudem versuche ich noch eine Mahlzeit abzupumpen auf Vorrat oder für ganz schlimme Nächte.
Dazu kommt, dass mir das Umfeld immer wieder sagt: Was, schon neun Monate, er ist ja so dünn und klein!
Ich bin verunsichert, warum meldet er sich nicht mehr, wenn er durst hat? Ist er so zart, weil er nicht genug trinkt? Oder ist alles normal und ich habe mich nur vom Umfeld beeinflussen lassen? Ich würde sehr gerne noch etwas weiterstillen!
Vielen Dank im Voraus für eure Tipps!
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Ich habe mal die Fragen versucht zu beantworten:
1) Zu Beginn im Krankenhaus musste ich zufüttern (nach jeder Mahlzeit ca. 20 ml) ab der 2. Nacht, da unser Baby fast 10% Gewicht verloren hat. ( Und ich war leider zu unwissend andere Möglichkeiten abzuwägen). Später im Verlauf hat das Baby ab und zu bei heißem Wetter, trotz häufigeren Anlegen geschrien. In diesen Momenten hat er abgepumpte, aufgetaute Mumi zusätzlich erhalten. Einmal war ich so fertig, da habe ich ihm eine Flasche Pre gegeben. Während des Rückbildungskurses hat er vom Papa abgepumpte Mumi erhalten.
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2)
- Morgens vorm Aufstehen: Stillen (ca. 20 min)
- Frühstück ca.7 Uhr Baby bekommt Avocado, Birne oder Banane, Brot mit Aufstrich als Fingerfood, manchmal ungesüßte Pfannkuchen, was gerade so gegessen wird.
- ca. 10 Uhr biete ich die Brust an. Es wird auch getrunken, aber meistens nur so ca. 10 Minuten. Parallel pumpe ich derzeit ab. (ca. 10-20 ml)
- Schlafen 45 min – 90 min.
- Gegen 12 biete ich vor oder nach dem Essen die Brust an. Parallel pumpe ich derzeit ab. (ca. 10-20 ml). Zum Mittag gibt es 150-200 gr Brei.
- Schlafen 45-90 min
- ca. 15 Uhr Stillen, Parallel pumpe ich derzeit ab. (ca. 10-20 ml), GOB. Je nach Hunger 100-200 Gramm.
- ca. 18 Uhr Abendessen. Milchbrei oder Getreidebrei mit Mandelmus. Je nach Hunger wird 100-200 gr gegessen. Dazu Fingerfood.
- Abends stillen.
- Ab 20-21 Uhr wird bis ca. 7 Uhr mit „Stillpausen“ geschlafen.
Nachts wird nach Bedarf gestillt. Die ersten 3-4 Monate ca. 2 x. Dann immer häufiger. Da wir bis vor kurzem im 45 Minutentakt ab 1 gestillt haben und ich fix und fertig war, habe ich begonnen abzupumpen und ihm dann ca. 60 ml Mumi des Tages zu geben. Dazu habe ich, wenn er das erste mal wieder wach (zw. 0-2 Uhr) gestillt, während mein Mann die Milch warm gemacht hat und dann diese zusätzlich über Flasche gegeben.
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3) Noch nicht gezählt, mind. 2x am Tag Stuhl, mehrere Pipi-Windeln
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4) Nach der Geburt erfolgreich angelegt. Leider hat er sehr viel Fruchtwasser gespuckt, hatte ganz leichte Neugeborengelbsucht. Ab der zweiten Nacht wurde mir geraten nach dem Stillen 20 ml zuzufüttern, da wir nah an den 10% Gewichtsverlust waren. Bei den ersten 2 Messungen der Nachsorgehebamme hat er auch 30 gr abgenommen. Wir haben dann vereinbart 1. Stillen, 2. abpumpen und geben, 3. dann, sofern unruhig 20 ml Pre. Ich habe durchgängig gestillt, stündlich, gefühlt war er nie satt. Nach drei Wochen waren wir soweit, dass er nur mit Stillen genug zugenommen hat. Die Stillabstände waren immer noch sehr kurz, 2stündig, in der Nacht 4-Stündig. Unruhig war er die ganzen ersten Monate, sodass ich ihn tagsüber nur im Tuch getragen habe. Habe ich ihn nicht getragen, wurde er gestillt.
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5) Schnuller nimmt er nicht, er kennt die Flasche mit abgepumpter Mumi seit dem Rückbildungskurs
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6)Ich besuche eine Stillgruppe mit einer Kinderkrankenschwester die Stillberaterin IBCLC ist. Dorthin gehe ich, seitdem unser Baby 6 Monate ist, da mir immer wieder gesagt wurde, mein Baby wäre so dünn. Lt. ihrer Aussage ist alles ok, er ist sehr Zart, aber die Zunahme und Entwicklung passt. Da er nachts so häufig wach wird vor hunger, hat sie mir i Laufe der letzten Monate vorgeschlagen (ich habe sie um Rat gefragt) im Tagesverlauf eine höhere Sättigung zu erzielen, indem ich z.b. mal ein Teelöffel Mandelmus unterrühre oder aber Avocado als Fingerfood gebe. Der Kinderarzt hat zum Gewicht auch nichts gesagt, außer dass ich ihm gerne alles zu Essen geben kann, was ich in ihn „rein“ bekomme.
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7) Zu Beginn war er sehr schläfrig. Er hatte eine ganz leichte, nicht behandlungsbedürftige Neugeborenengelbsucht.
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Daten: (Monat, Datum, Gewicht, Waage)
0 24.01.17 3190 Krankenhaus
0 27.01.17 2940 Krankenhaus
1 24.02.17 3860 Kinderarzt
3 28.04.17 5500 Kinderarzt
6 27.07.17 6690 Stillgruppe
6 03.08.17 6875 Stillgruppe
6 10.08.17 6970 Stillgruppe
6 17.08.17 7045 Stillgruppe
6 18.08.17 6980 Kinderarzt
7 07.09.17 7315 Stillgruppe
8 05.10.17 7600 Stillgruppe
8 12.10.17 7630 Stillgruppe
8 19.10.17 7775 Stillgruppe
9 02.11.17 7900 Stillgruppe
9 09.11.17 7900 Stillgruppe