Schadet mir das Stillen?
Verfasst: 03.11.2017, 17:35
Hallo zusammen,
ich bin ganz neu und ich brauche echtes "Stillwissen" um eine für mich wichtige Entscheidung zu treffen.
Zum Thema: ich hatte in den letzten 4 Monaten 2 heftige Operationen an der Lunge. Bei der ersten Operation war meine Kleine 13 Monate, hat noch nicht allzu viel gegessen, musste dann von heute auf morgen ohne mich klarkommen. Mir war das Stillen aber sehr wichtig, weshalb ich auch im Krankenhaus so gut es ging abpumpte. Nach der Entlassung dauerte es zwar ein paar Tage, aber es lief bald wieder gut.
Nun wurde ich das zweite Mal operiert, weil die Wunde vom ersten Mal wieder aufging. An der Lunge natürlich null lustig. Ich lag eine ganze Weile auf der Intensiv, schaffte es einfach nicht abzupumpen. Mein Körper hat extrem schnell die Milchproduktion runtergefahren, vorallem wenn ich bedenke, dass ich seit über 4 Jahren durchgehend stille. Meine mittlerweile 17 monatige Tochter hat zuletzt noch etwa 8-10 x getrunken, vorallem nachts. Mein Sohn (4) würde gerne noch 1-2 mal stillen, ich erlaube es maximal 1 x zum Einschlafen. Bei ihm würde ich mich freuen, wenn er nicht mehr möchte. Gut, auf der anderen Seite kann ich die Kuschelzeit vor dem Einschlafen schon auch noch genießen. Aber meine Tochter hätte ich sehr gerne wenigstens 2 Jahre gestillt. Für MICH fühlt sich das "normal" an.
Nun bin ich seit einem Tag wieder zuhause und es kommt fast gar nichts mehr. Im Krankenhaus kamen zuletzt beim Abpumpen kaum noch 30 ml/Tag. Manchmal auch gar nichts. Es wäre eine regelrechte Relaktation. Eigentlich würde ich trotz allem dafür die Kraft aufbringen wollen, da ich denke, diese Extraportion Mama würde ihnen beim Verarbeiten dieser schwierigen Zeit helfen. Beide wollen es auch noch sehr. Wäre es tätsächlich vorbei, fände ich Art und Weise des Stillendes unschön.
Aber etwas lässt mich zweifeln. Niemand konnte mir sagen, warum die Wunde wieder aufging. Eine seltene OP Komplikation hieß es. Zum ersten Mal stelle ich mir jedoch die Frage: Ist das Stillen vielleicht doch zuviel von meinem Körper abverlangt? Und wie ist das - es heißt doch, während dem Stillen ist das Gewebe durch die Hormone "aufgelockert". Wäre ja fatal für die Wundheilung. Andererseits spielt sowas nach Kaiserschnitt auch keine Rolle, oder? Ein weitere Sache, die ich nicht ignorieren kann: Meine Mutter ist kürzlich an Brustkrebs erkrankt. Da langes Stillen einen gewissen Schutz zu ergeben scheint, ist auch hier der Gedanke, mich unter anderem damit etwas zu schützen. Haltet mich bitte nicht für eine totale Egoistin, aber durch die krasse Zeit im Krankenhaus ist mir mehr denn je bewusst geworden, dass ich meine Kinder einfach noch zu jung halte, um ohne Mama zu leben.
Könnt ihr mir dazu etwas Input geben, damit es mir leichter fällt die richtige Entscheidung zu treffen?
Liebe Grüße!
ich bin ganz neu und ich brauche echtes "Stillwissen" um eine für mich wichtige Entscheidung zu treffen.
Zum Thema: ich hatte in den letzten 4 Monaten 2 heftige Operationen an der Lunge. Bei der ersten Operation war meine Kleine 13 Monate, hat noch nicht allzu viel gegessen, musste dann von heute auf morgen ohne mich klarkommen. Mir war das Stillen aber sehr wichtig, weshalb ich auch im Krankenhaus so gut es ging abpumpte. Nach der Entlassung dauerte es zwar ein paar Tage, aber es lief bald wieder gut.
Nun wurde ich das zweite Mal operiert, weil die Wunde vom ersten Mal wieder aufging. An der Lunge natürlich null lustig. Ich lag eine ganze Weile auf der Intensiv, schaffte es einfach nicht abzupumpen. Mein Körper hat extrem schnell die Milchproduktion runtergefahren, vorallem wenn ich bedenke, dass ich seit über 4 Jahren durchgehend stille. Meine mittlerweile 17 monatige Tochter hat zuletzt noch etwa 8-10 x getrunken, vorallem nachts. Mein Sohn (4) würde gerne noch 1-2 mal stillen, ich erlaube es maximal 1 x zum Einschlafen. Bei ihm würde ich mich freuen, wenn er nicht mehr möchte. Gut, auf der anderen Seite kann ich die Kuschelzeit vor dem Einschlafen schon auch noch genießen. Aber meine Tochter hätte ich sehr gerne wenigstens 2 Jahre gestillt. Für MICH fühlt sich das "normal" an.
Nun bin ich seit einem Tag wieder zuhause und es kommt fast gar nichts mehr. Im Krankenhaus kamen zuletzt beim Abpumpen kaum noch 30 ml/Tag. Manchmal auch gar nichts. Es wäre eine regelrechte Relaktation. Eigentlich würde ich trotz allem dafür die Kraft aufbringen wollen, da ich denke, diese Extraportion Mama würde ihnen beim Verarbeiten dieser schwierigen Zeit helfen. Beide wollen es auch noch sehr. Wäre es tätsächlich vorbei, fände ich Art und Weise des Stillendes unschön.
Aber etwas lässt mich zweifeln. Niemand konnte mir sagen, warum die Wunde wieder aufging. Eine seltene OP Komplikation hieß es. Zum ersten Mal stelle ich mir jedoch die Frage: Ist das Stillen vielleicht doch zuviel von meinem Körper abverlangt? Und wie ist das - es heißt doch, während dem Stillen ist das Gewebe durch die Hormone "aufgelockert". Wäre ja fatal für die Wundheilung. Andererseits spielt sowas nach Kaiserschnitt auch keine Rolle, oder? Ein weitere Sache, die ich nicht ignorieren kann: Meine Mutter ist kürzlich an Brustkrebs erkrankt. Da langes Stillen einen gewissen Schutz zu ergeben scheint, ist auch hier der Gedanke, mich unter anderem damit etwas zu schützen. Haltet mich bitte nicht für eine totale Egoistin, aber durch die krasse Zeit im Krankenhaus ist mir mehr denn je bewusst geworden, dass ich meine Kinder einfach noch zu jung halte, um ohne Mama zu leben.
Könnt ihr mir dazu etwas Input geben, damit es mir leichter fällt die richtige Entscheidung zu treffen?
Liebe Grüße!