Spucken - zu viel Milch?
Verfasst: 17.10.2017, 14:29
Hallo zusammen,
Ich bin ganz neu hier. Das Forum wurde immer wieder bei Stillfragen empfohlen, und da ich bei meinem zweiten Kind im Moment nicht recht weiter weiß versuche ich es mal hier.
Mein erster Sohn wurde 11 Monate gestillt, 7 davon voll.
Mein zweiter Sohn ist jetzt fast 12 Wochen und wird auch voll gestillt. Außer wunden Brustwarzen in den ersten zwei Wochen (gebessert durch richtiges Anlegen ), hat das immer gut geklappt. Er bekommt seit er 3 Wochen alt ist einen Schnuller, der wird aktuell nur kurz zum Einschlafen genommen.
Unser „Problem“: er spuckt sehr viel, trinkt unruhig und manchmal auch nur sehr kurz. Er nimmt aber gut zu, bekommt also definitiv genug Milch. Das Spucken ist direkt nach dem Stillen am stärksten (immer wieder ein richtiger Schwall), kann aber bis zur nächsten Mahlzeit anhalten und bereitet ihm auch im Kinderwagen Probleme (auf dem Rücken bzw nur leicht erhöht liegen und schuckeln treibt wohl noch mehr nach oben). Oft kann ich ihn während einer Mahlzeit und kurz danach 4x umziehen da er so nass gespuckt ist.
Beim Trinken höre ich wie er Luft schluckt und alle zwei Minuten wird er richtig hektisch, schiebt den Kopf nach hinten, verschluckt sich. Dazwischen geht es dann wieder. Mehr als 6 Minuten schafft er nicht, die zweite Seite teilweise dann auch nur 2-4 Minuten.
Wenn er im Halbschlaf trinkt läuft es entspannter ab.
Ich versuche ihn schon so zu stillen, dass die Milch nicht nach unten in seinen Mund läuft. Allerdings ist es jetzt auch nicht so dass ich das Gefühl hätte dass da zu viel ist (kein Auslaufen oder Spannen außer bei sehr langen Pausen nachts und wenn er zwischendurch abdockt läuft auch nicht viel Milch raus).
Der Kinderarzt meinte bei der U3 dass da schon viel Luft im Bauch wäre und hat Lefax empfohlen, davon bekommt er seitdem 1 Pumpstoß vor jeder Mahlzeit. Am Spucken hat sich nicht viel geändert aber er quält und ärgert sich nicht mehr ganz so und schläft zumindest nachts nach den Mahlzeiten meistens wieder gut ein (vorher hat er sich 1-2 Stunden mit Aufstoßen und Spucken gequält).
Momentan sind wir bei 5-6 Mahlzeiten: ca 8:30-09:30, 12:30-14:00, 16:30-18:00, 19:30-20:30 und 03:30-04:30. Mehr verlangt er nicht und tagsüber ist er manchmal schon bei 4-5 Stunden Abstand. Wenn ich ihn früher anlege wird er noch hektischer und trinkt nur 2 Minuten.
Wir sind bei einer Osteopathin weil er eine Lieblingsseite hat, aber sie meint das wäre nicht dramatisch und könnte damit nichts zu tun tun haben.
Sorry, das war recht lang...
Meine Fragen:
Kann das Spucken wirklich von zu viel Milch kommen? Aber er spuckt ja eigentlich die ganze Zeit?
Ich muss zugeben ich genieße die ruhigen Nächte. Wenn ich ihm nur noch eine Seite je Mahlzeit anbiete (falls das hilft), verkürzen sich dann nicht die Abstände auch nachts wieder?
(Mein großer Sohn hat schon früh die zweite Seite selbst abgelehnt und so je Mahlzeit nur eine Seite bekommen, kam aber nachts die ersten 9 Monate alle 1 bis selten 3 Stunden.)
Danke falls ihr bis hierhin gelesen habt
Viele Grüße,
Lutin
Ich bin ganz neu hier. Das Forum wurde immer wieder bei Stillfragen empfohlen, und da ich bei meinem zweiten Kind im Moment nicht recht weiter weiß versuche ich es mal hier.
Mein erster Sohn wurde 11 Monate gestillt, 7 davon voll.
Mein zweiter Sohn ist jetzt fast 12 Wochen und wird auch voll gestillt. Außer wunden Brustwarzen in den ersten zwei Wochen (gebessert durch richtiges Anlegen ), hat das immer gut geklappt. Er bekommt seit er 3 Wochen alt ist einen Schnuller, der wird aktuell nur kurz zum Einschlafen genommen.
Unser „Problem“: er spuckt sehr viel, trinkt unruhig und manchmal auch nur sehr kurz. Er nimmt aber gut zu, bekommt also definitiv genug Milch. Das Spucken ist direkt nach dem Stillen am stärksten (immer wieder ein richtiger Schwall), kann aber bis zur nächsten Mahlzeit anhalten und bereitet ihm auch im Kinderwagen Probleme (auf dem Rücken bzw nur leicht erhöht liegen und schuckeln treibt wohl noch mehr nach oben). Oft kann ich ihn während einer Mahlzeit und kurz danach 4x umziehen da er so nass gespuckt ist.
Beim Trinken höre ich wie er Luft schluckt und alle zwei Minuten wird er richtig hektisch, schiebt den Kopf nach hinten, verschluckt sich. Dazwischen geht es dann wieder. Mehr als 6 Minuten schafft er nicht, die zweite Seite teilweise dann auch nur 2-4 Minuten.
Wenn er im Halbschlaf trinkt läuft es entspannter ab.
Ich versuche ihn schon so zu stillen, dass die Milch nicht nach unten in seinen Mund läuft. Allerdings ist es jetzt auch nicht so dass ich das Gefühl hätte dass da zu viel ist (kein Auslaufen oder Spannen außer bei sehr langen Pausen nachts und wenn er zwischendurch abdockt läuft auch nicht viel Milch raus).
Der Kinderarzt meinte bei der U3 dass da schon viel Luft im Bauch wäre und hat Lefax empfohlen, davon bekommt er seitdem 1 Pumpstoß vor jeder Mahlzeit. Am Spucken hat sich nicht viel geändert aber er quält und ärgert sich nicht mehr ganz so und schläft zumindest nachts nach den Mahlzeiten meistens wieder gut ein (vorher hat er sich 1-2 Stunden mit Aufstoßen und Spucken gequält).
Momentan sind wir bei 5-6 Mahlzeiten: ca 8:30-09:30, 12:30-14:00, 16:30-18:00, 19:30-20:30 und 03:30-04:30. Mehr verlangt er nicht und tagsüber ist er manchmal schon bei 4-5 Stunden Abstand. Wenn ich ihn früher anlege wird er noch hektischer und trinkt nur 2 Minuten.
Wir sind bei einer Osteopathin weil er eine Lieblingsseite hat, aber sie meint das wäre nicht dramatisch und könnte damit nichts zu tun tun haben.
Sorry, das war recht lang...
Meine Fragen:
Kann das Spucken wirklich von zu viel Milch kommen? Aber er spuckt ja eigentlich die ganze Zeit?
Ich muss zugeben ich genieße die ruhigen Nächte. Wenn ich ihm nur noch eine Seite je Mahlzeit anbiete (falls das hilft), verkürzen sich dann nicht die Abstände auch nachts wieder?
(Mein großer Sohn hat schon früh die zweite Seite selbst abgelehnt und so je Mahlzeit nur eine Seite bekommen, kam aber nachts die ersten 9 Monate alle 1 bis selten 3 Stunden.)
Danke falls ihr bis hierhin gelesen habt
Viele Grüße,
Lutin