Seit 8 Wochen Schmerzen beim Stillen
Verfasst: 07.09.2017, 10:45
Hallo,
Ich hab schon einiges im Forum gelesen und finde es toll, dass es hier so eine Klasse Beratung gibt.
Ich bin mal mehr, mal weniger verzweifelt, aber seit Geburt unserer Kleinen (8 Wochen alt) klappt das Stillen nicht richtig. Manchmal trinkt sie richtig gut, aber oft öffnet sie den Mund nicht richtig. Das ist vor allem Nachts und beim ersten Stillen morgens der Fall.
Sie trinkt mittlerweile eigentlich nur 1x nachts, also zum Beispiel 20 Uhr, 2 Uhr, 7 Uhr. Dann jeweils 10-15 min auf jeder Seite. Meine linke Brust ist dann immer schon ganz prall und für sie schwer zu fassen.
Sie vorher aufzuwecken macht auch keinen Sinn, weil dann schläft sie an der Brust wieder ein ohne die Brust wesentlich zu leeren.
Sobald sie aufwacht muss es dann aber schnell gehen. Durch das Ganze rumgezappel, sie wieder abdocken, neu andocken, immer noch nicht richtig, Schmerzen ertragen, weil es nicht besser klappt und Kind ja brüllt und Hunger hat, ist das Stillen nachts alles andere als entspannt. Das Einschlafen danach klappt dann auch nur auf dem Arm (dann wird das Ablegen schwer und man darf wieder durch die Wohnung tigern), durch Nuckeln an der Brust (aua) oder Schnuller (den will sie aber auch nicht immer).
Im Krankenhaus wurden mir gleich Stillhütchen gegeben, weil sie die Brust nicht richtig zu fassen bekam. Da ich außerdem am Anfang noch mit Schmerzmittel vollgepumpt war, wegen meines Dammrisses 3. Grades, habe ich am Anfang wohl einfach nicht gemerkt, wenn sie falsch angelegt war.
Die Stillhütchen benutze ich nicht mehr, weil schließlich auch das schmerzhaft war, weil sie öfters auf dem Schaft rumkaute.
Rechts ist die Brustwarze nur etwas gereizt und nach dem Stillen oft in Lippenstiftform.
Links fehlt die Spitze der Brustwarze und die Warze war ein paar mal blutig. Hier kommt erschwerend noch dazu, dass um meinen Warzenhof eine Narbe halb rumläuft (Entfernung eines Fibroadenoms). Dadurch ist das Ganze noch weniger flexibel. Leider produziert die linke Brust auch mehr Milch, so dass die Brust öfters prall ist und die kleine Maus beim Anlegen in Milch ersäuft.
Letzte Nacht hatte ich jedoch das Gefühl, dass sie nichts aus der Brust bekommt und sie wollte den Mund partout nicht öffnen. Ich hab dann immer wahnsinnige Angst vor einem Milchstau. Ich taste auch knotige Stellen, bin mir aber nicht sicher ob das "gestaute Milch" ist oder Fibroadenome, davon hab ich noch ein paar in der Brust und während der Schwangerschaft/Stillzeit ändert sich ja alles ständig im Körper. Nach dem Stillen ist die Brust aber eigentlich immer wieder weich, bis eben auf die paar Knoten.
Zur Zeit behandel ich die Brustwarzen mit Lanolin, Octenisept, Bepanthen und Multimam Kompressen. Aber das Loch links verheilt nicht wirklich.
Ich war schon im Stillcafé und es war auch schon eine Stillberaterin hier. Dann hat auch immer alles geklappt. Aber wenn ich alleine bin, finde ich schwer eine gemütliche Stillposition und bekomm sie in der modifizierten Wiegeposition schlecht gehandelt. Darum still ich meistens in der klassischen Wiegeposition. Intuitives Stillen habe ich auch schon probiert, aber auch hier habe ich meistens Schmerzen und sie liegt dann oft sehr verdreht da. Zum Suchen der Brust öffnet sie zwar den Mund weit, saugt sich aber dann trotzdem die Brustwarze mal mehr mal weniger weit ein.
Die Stillberaterin hat den Verdacht geäußert, dass ihr posteriores Zungenbändchen zu kurz sei. Das lassen wir nächste Woche überprüfen. Aber eigentlich kann sie die Zunge ganz gut bewegen…
Beim Osteopathen sind wir auch in Behandlung, weil sie eine Verspannung im Nacken hat. Hier habe ich allerdings nicht das Gefühl, dass sich hier irgendwas bessert. Beim Gähnen zieht es der Armen regelmäßig in den Hals und sie schreit kurz auf.
Im Gegensatz zum Anfang muss ich nicht mehr heulen vor Schmerz, aber schönes Stillen ist das im Moment nicht. Immerhin muss ich mir bis jetzt keine Gedanken um ihr Gewicht machen. Die Kleine gedeiht gut und hat auch viele volle Windeln.
Ich würde mich freuen, wenn noch jemand vielleicht einen Tipp für mich hätte.
(Sorry für den langen Text)
Ich hab schon einiges im Forum gelesen und finde es toll, dass es hier so eine Klasse Beratung gibt.
Ich bin mal mehr, mal weniger verzweifelt, aber seit Geburt unserer Kleinen (8 Wochen alt) klappt das Stillen nicht richtig. Manchmal trinkt sie richtig gut, aber oft öffnet sie den Mund nicht richtig. Das ist vor allem Nachts und beim ersten Stillen morgens der Fall.
Sie trinkt mittlerweile eigentlich nur 1x nachts, also zum Beispiel 20 Uhr, 2 Uhr, 7 Uhr. Dann jeweils 10-15 min auf jeder Seite. Meine linke Brust ist dann immer schon ganz prall und für sie schwer zu fassen.
Sie vorher aufzuwecken macht auch keinen Sinn, weil dann schläft sie an der Brust wieder ein ohne die Brust wesentlich zu leeren.
Sobald sie aufwacht muss es dann aber schnell gehen. Durch das Ganze rumgezappel, sie wieder abdocken, neu andocken, immer noch nicht richtig, Schmerzen ertragen, weil es nicht besser klappt und Kind ja brüllt und Hunger hat, ist das Stillen nachts alles andere als entspannt. Das Einschlafen danach klappt dann auch nur auf dem Arm (dann wird das Ablegen schwer und man darf wieder durch die Wohnung tigern), durch Nuckeln an der Brust (aua) oder Schnuller (den will sie aber auch nicht immer).
Im Krankenhaus wurden mir gleich Stillhütchen gegeben, weil sie die Brust nicht richtig zu fassen bekam. Da ich außerdem am Anfang noch mit Schmerzmittel vollgepumpt war, wegen meines Dammrisses 3. Grades, habe ich am Anfang wohl einfach nicht gemerkt, wenn sie falsch angelegt war.
Die Stillhütchen benutze ich nicht mehr, weil schließlich auch das schmerzhaft war, weil sie öfters auf dem Schaft rumkaute.
Rechts ist die Brustwarze nur etwas gereizt und nach dem Stillen oft in Lippenstiftform.
Links fehlt die Spitze der Brustwarze und die Warze war ein paar mal blutig. Hier kommt erschwerend noch dazu, dass um meinen Warzenhof eine Narbe halb rumläuft (Entfernung eines Fibroadenoms). Dadurch ist das Ganze noch weniger flexibel. Leider produziert die linke Brust auch mehr Milch, so dass die Brust öfters prall ist und die kleine Maus beim Anlegen in Milch ersäuft.
Letzte Nacht hatte ich jedoch das Gefühl, dass sie nichts aus der Brust bekommt und sie wollte den Mund partout nicht öffnen. Ich hab dann immer wahnsinnige Angst vor einem Milchstau. Ich taste auch knotige Stellen, bin mir aber nicht sicher ob das "gestaute Milch" ist oder Fibroadenome, davon hab ich noch ein paar in der Brust und während der Schwangerschaft/Stillzeit ändert sich ja alles ständig im Körper. Nach dem Stillen ist die Brust aber eigentlich immer wieder weich, bis eben auf die paar Knoten.
Zur Zeit behandel ich die Brustwarzen mit Lanolin, Octenisept, Bepanthen und Multimam Kompressen. Aber das Loch links verheilt nicht wirklich.
Ich war schon im Stillcafé und es war auch schon eine Stillberaterin hier. Dann hat auch immer alles geklappt. Aber wenn ich alleine bin, finde ich schwer eine gemütliche Stillposition und bekomm sie in der modifizierten Wiegeposition schlecht gehandelt. Darum still ich meistens in der klassischen Wiegeposition. Intuitives Stillen habe ich auch schon probiert, aber auch hier habe ich meistens Schmerzen und sie liegt dann oft sehr verdreht da. Zum Suchen der Brust öffnet sie zwar den Mund weit, saugt sich aber dann trotzdem die Brustwarze mal mehr mal weniger weit ein.
Die Stillberaterin hat den Verdacht geäußert, dass ihr posteriores Zungenbändchen zu kurz sei. Das lassen wir nächste Woche überprüfen. Aber eigentlich kann sie die Zunge ganz gut bewegen…
Beim Osteopathen sind wir auch in Behandlung, weil sie eine Verspannung im Nacken hat. Hier habe ich allerdings nicht das Gefühl, dass sich hier irgendwas bessert. Beim Gähnen zieht es der Armen regelmäßig in den Hals und sie schreit kurz auf.
Im Gegensatz zum Anfang muss ich nicht mehr heulen vor Schmerz, aber schönes Stillen ist das im Moment nicht. Immerhin muss ich mir bis jetzt keine Gedanken um ihr Gewicht machen. Die Kleine gedeiht gut und hat auch viele volle Windeln.
Ich würde mich freuen, wenn noch jemand vielleicht einen Tipp für mich hätte.
(Sorry für den langen Text)