Kindergarten-Eingewöhnung
Verfasst: 05.09.2017, 11:31
Hallo,
Ich lese schon seit der Geburt meiner Tochter in dem Forum mit, weil ich mich hier am meisten verstanden fühle. Jetzt bräuchte ich mal einen Rat. Meine Tochter ist 3 und wir stecken jetzt in der vierten Woche der Kndergarteneingewöhnung. Bis jetzt konnte ich nicht gehen, am Anfang nicht mal auf Toilette
das geht mittlerweile immerhin. Sie wurde bisher zuhause betreut, einmal die Woche bei der Oma und geht zweimal mit einer Babysitterin auf den Spielplatz, beides klappt gut. Meine Tochter war ein klassisches 24h Baby, hat im ersten Jahr nicht liegend geschlafen und viel viel geweint, hatte große Angst bei anderen Leuten und Kindern von Anfang an. Nach Lösungen suchend bin ich zum Attachment Parenting gekommen und habe sie damit so gut es geht in der Welt ankommen lassen. Wir haben jetzt um den dritten Geburtstag herum abgestillt, Familienbett, Tragen usw. Dadurch dass mein Mann freiberuflich immer unterwegs ist, und wir zwei viel alleine sind, haben wir eine sehr enge Bindung. Soviel zur Vorgeschichte :
Im Kindergarten wirkt sie überfordert ( laut eigener Aussage von den vielen Kindern und der Lautstärke) und ängstlich. Der Kindergarten hat leider keinen Ruheraum. Sie hat schon Kontakt zu den Erzieherinnen aufgenommen (ich sitze passiv auf einer Bank, bin also nur da), bekommt aber oft regelrechte Panikanfälle, wenn diese woanders sind. Heute saß sie auf einer Schaukel und konnte allein nicht mehr runter, keiner von den Erzieherinnen in Sichtweite, wieder große Panik, konnte sich kaum beruhigen vor Angst. Genauso, wenn sie von vielen Kindern umzingelt ist, und nicht weg kann. Sie sagt nach einiger Zeit, sie bräuchte Ruhe, und will sich glaub ich einfach nur mit einem Buch zurück ziehen.
Der Kindergarten ist der Dorfkindergarten. zuhause orientieren wir uns an der Waldorf-Pädagogik, aber wir liegen nicht im Einzugsbereich des städtischen Waldorf-Kindergartens..
Jetzt habe ich viel geschrieben... Was meint ihr? Wie würdet ihr weiter vorgehen? Weiter versuchen? Anderer Kindergarten ( würde sie halt nicht so gern aus dem Dorfgefüge reißen, obwohl der Kiga nicht unbedingt meinen Vorstellungen entspricht). Ist sie einfach noch nicht soweit? Sozial ist sie sicherlich etwas zurück, trotzdem wir immer viel Kontakt mit anderen Kindern hatten. Sprachlich ist sie sehr weit.
Die Sache ist.. Ich bin selbst wohl das was man hochsensibel nennt ( ich mag keine Schubladen, aber zum besseren Verständnis).. Ich halte es ja selbst im Kindergarten kaum aus.. pure Reizüberflutung, ohne Rückzugsort. Ich lasse mir das ihr gegenüber aber nicht anmerken und spreche nur positiv über den Kiga.. Ich mache mir Sorgen, dass ich meine Probleme auf sie unbewusst übertrage... Ich möchte nicht, dass sie die selben Schwierigkeiten hat. Ach Mann...
Ich freue mich über Ratschläge und vielleicht ähnliche Erfahrungen..
Danke fürs Zuhören
Iris
Ich lese schon seit der Geburt meiner Tochter in dem Forum mit, weil ich mich hier am meisten verstanden fühle. Jetzt bräuchte ich mal einen Rat. Meine Tochter ist 3 und wir stecken jetzt in der vierten Woche der Kndergarteneingewöhnung. Bis jetzt konnte ich nicht gehen, am Anfang nicht mal auf Toilette
Im Kindergarten wirkt sie überfordert ( laut eigener Aussage von den vielen Kindern und der Lautstärke) und ängstlich. Der Kindergarten hat leider keinen Ruheraum. Sie hat schon Kontakt zu den Erzieherinnen aufgenommen (ich sitze passiv auf einer Bank, bin also nur da), bekommt aber oft regelrechte Panikanfälle, wenn diese woanders sind. Heute saß sie auf einer Schaukel und konnte allein nicht mehr runter, keiner von den Erzieherinnen in Sichtweite, wieder große Panik, konnte sich kaum beruhigen vor Angst. Genauso, wenn sie von vielen Kindern umzingelt ist, und nicht weg kann. Sie sagt nach einiger Zeit, sie bräuchte Ruhe, und will sich glaub ich einfach nur mit einem Buch zurück ziehen.
Der Kindergarten ist der Dorfkindergarten. zuhause orientieren wir uns an der Waldorf-Pädagogik, aber wir liegen nicht im Einzugsbereich des städtischen Waldorf-Kindergartens..
Jetzt habe ich viel geschrieben... Was meint ihr? Wie würdet ihr weiter vorgehen? Weiter versuchen? Anderer Kindergarten ( würde sie halt nicht so gern aus dem Dorfgefüge reißen, obwohl der Kiga nicht unbedingt meinen Vorstellungen entspricht). Ist sie einfach noch nicht soweit? Sozial ist sie sicherlich etwas zurück, trotzdem wir immer viel Kontakt mit anderen Kindern hatten. Sprachlich ist sie sehr weit.
Die Sache ist.. Ich bin selbst wohl das was man hochsensibel nennt ( ich mag keine Schubladen, aber zum besseren Verständnis).. Ich halte es ja selbst im Kindergarten kaum aus.. pure Reizüberflutung, ohne Rückzugsort. Ich lasse mir das ihr gegenüber aber nicht anmerken und spreche nur positiv über den Kiga.. Ich mache mir Sorgen, dass ich meine Probleme auf sie unbewusst übertrage... Ich möchte nicht, dass sie die selben Schwierigkeiten hat. Ach Mann...
Ich freue mich über Ratschläge und vielleicht ähnliche Erfahrungen..
Danke fürs Zuhören
Iris