Seite 1 von 1

Milchruckgang nach Übernachtung bei der Oma

Verfasst: 12.07.2017, 15:54
von hesa1985
Hallo zusammen,



mal eine Frage, so ganz anders als meine letzten Themen- meine Milch hat sich reduziert!



Zum Hintergrund:

Nach der erneuten Mastitis und dem Signal meines Körpers, das 1,5 stündliches Stillen nachts jetzt nicht mehr geht (und einer beim Papa fast durchschlafenden Tochter, während ich stationär lag), habe ich nachts abgestillt.

Ich stille noch um die dreimal tagsüber, zum ersten aufwachen (damit sie dann noch einmal einschläft), nach der KiTa und zum einschlafen.

Am Wochenenden auch mal etwas mehr, zb. zum Mittagsschlaf.



Nun war meine Tochter von Samstag auf Sonntag und von Montag auf Dienstag für jeweils 24h bei meiner Mutter, Mama und Papa haben Schützenfest gefeiert, nach zwei Jahren mal wieder.

Ich habe zwar immer noch kurz vorher / nach dem Wiedersehen gestillt, aber ich glaube, die Milch hat sich dadurch stark reduziert.

Die jeweils andere Seite läuft nicht mehr mit, wenn sie trinkt, ich höre sie nicht mehr schlucken und spüre den MSR nicht mehr, was bei mir immer so war.



Pendelt sich das wieder an, wenn ich jetzt drei/viermal am Tag anlege?

Muss / Soll ich unterstützen?

Ihr Wunsch ist schon noch da, ich möchte es jetzt nur nicht mit allen Mitteln wieder „in Schwung bringen“ (alle drei Stunden pumpen o.ä.), zumal ich auch noch lange nach der Mastitis, eigentlich bis in die letzte Woche hinein, durchweg noch mit Staus und verstopfen Kanälen zu kämpfen hatte.

Schon einmal vielen lieben Dank für´s Lesen und eure Tipps!

Re: Milchruckgang nach Übernachtung bei der Oma

Verfasst: 12.07.2017, 16:49
von krumelz
Hallo Hesa,
ich kann nur wiedergeben, was ich hier gelesen habe: die Brüste von Müttern mit viel Stillerfahrung (lange stillen, mehrere Kinder) nimmt idR ab. Ich selbst bin beim ersten Kind nur wenige Male ausgelaufen und jetzt beim zweiten 2mal in der Nacht. Es liegt an den Schließmuskeln der Brustwarze.

Dein Kind stillt seit einem Jahr, es weiß wie der MSR ausgelöst wird. Ich würde es wieder probieren so oft es möchte, bis es klappt.

Mit Mastitis kenne ich mich nicht aus.

Alles Gute!
Jule

Re: Milchruckgang nach Übernachtung bei der Oma

Verfasst: 12.07.2017, 16:56
von Lösche Benutzer 2872
Meine Laienmeinung nach 7 Jahren Stillerfahrung: Das pendelt sich wieder ein. Die Milchmenge passt sich dem Bedarf des Kindes an und das funktioniert in beide Richtungen.

Re: Milchruckgang nach Übernachtung bei der Oma

Verfasst: 12.07.2017, 21:35
von Atsitsa
Liebe hesa,

wie sieht es denn mittlerweile aus? Hat sie heute nach der KiTa und abends zum Einschlafen wie gewohnt gestillt?

Wenn Du es ihr nach wie vor anbietest und sie stillt, wird es sich auch wieder einpendeln - Angebot und Nachfrage.

Solltest Du abstillen wollen, wäre jetzt evtl. ein guter Zeitpunkt.

Liebe Grüße
Atsitsa (ModTeam Stillberatung)

Re: Milchruckgang nach Übernachtung bei der Oma

Verfasst: 13.07.2017, 11:21
von hesa1985
Lieben Dank für eure Antworten!

Ja, es wäre gut, wenn es sich "normal" über Angebot und Nachfrage regelt.
Allerdings ist meine Tochter gerade sehr erkältet und generell eine unruhige Trinkerin- ich weiß nicht, ob sie die Lust hat, "durchzuhalten"
Sie will auf jeden Fall trinken, das ist klar.
Sagt nach wie vor "DA!!!" und greift mir in den Ausschnitt, auch zu den zuletzt üblichen Zeiten.
Aber sie hat gestern auch gemerkt, dass nicht genug kam und hat sehr hektisch beim Einschlafstillen die Seiten gewechselt.
Heute früh sagte sie dann von sich aus "Alle", als sie noch einmal um 07.00 stillen wollte (vorher um 05.00h)
Wobei ich ihr das auch immer erkläre, wenn sie ab dem ersten morgendlichen Trinken nochmal in ihr Dauernuckeln verfallen will (das versucht sie nachts im Halbschlaf auch immer wieder, trotz abstillen, aber nun ist eben auch beruhigen mit Schnuller und Kuscheln die Lösung)

Ich habe auch schon überlegt, ob wir jetzt aufs Ende zusteuern. Bereit dafür war ich eigentlich noch nicht, trotz der ganzen Probleme mit der linken Brust (dort sitzt auch schon wieder in blutiges Bläschen im "üblichen" Gang), und ich würde es jetzt auch nicht forcieren. Aber genauso wenig möchte ich ja auch den Milchfluss "über Gebühr" forcieren, (Bockshornklee wirkt sich bei ihr ohnehin als Kapsel in noch mehr Blähungen als üblich aus, und dann bleibt ja nicht mehr viel, und vermehrt pumpen will ich auch nicht).
Von daher wäre das vielleicht der "natürliche Weg", wenn es sich nicht wieder einpendelt?

Jetzt überlege ich gerade noch, ob es mir dabei gut geht (ich hatte mir auch eigentlich vorgenommen, während ihrer Abwesenheit mal zu pumpen, aber dann fehlen Zeit und Lust :? )