Stillen ü3 und Mund- bzw. Zungenmotorik
Verfasst: 21.06.2017, 12:56
Aus Zeitmangel war ich lange nicht mehr im Forum unterwegs, aber jetzt muss ich mal was wichtiges nachfragen.
Ich war mit der Kleinen (vor 2 Wochen 3 Jahre alt geworden) beim Sprachtest. Sie ersetzt für ihr Alter auffallend viele Laute. Angefangen zu sprechen hat sie schon bereits mit ca. 18 Monaten. Ihre Geschwister waren später dran. Zu deren Sprachproblemen äußere ich mich unten noch.
Die Sprachpädagogin fragte nach Schnuller. Diesen und Flaschensauger kennt sie nicht, aber sie wird noch gestillt. Die Sprachpädahogin gab zu bedenken, dass der durch das Stillen fortbestehende Saugreflex eine Ursache für die Aussprachprobleme sein könnte. Sie hat das Gefühl, problematisch ist die Zungenmuskulatur. Kennt sich aber nach eigenen Angaben wenig mit Stillen von älteren Kindern aus. Dass Stillen eine andere Mundmotorik benötigt wie Schnuller oder Flaschensauger weiß sie. Ihr Wissensstand ist: Stillen bei Säuglingen ist super für die Mundmotorik, aber irgendwann eher hinderlich wie Schnuller und Flasche, da der Saugreflex durch das Stillen aufrecht erhalten wird und die Sprachentwicklung bzw. Mundmotorik für die Sprache durch den fortbestehenden Saugreflex behindert wird.
Ich sagte ich mache mich mal schlau und sie ist da auch interessiert ggf was neues zu lernen. Und ich dachte ich frage mal hier, denn ich meine mich zu erinnern, dass es hier einige Logopädinnen gibt, die entweder viel Ahnung vom Stillen und Mundmotorik haben oder sogar auch noch Stillberaterin sind. Gerne auch mit Angabe von Fachartikeln oder Studien, die ich weiterreichen kann.
Nun noch zu den Sprachproblemen der restlichen Familie:
Großkind, knapp 10 Jahre: Mit 25 Monaten angefangen zu sprechen, relativ schnell großer Wortschatz, viele Lautprobleme, 1,5 Jahre Logopädie, Vermutung auditive Wahrnehmungsstörung hat sich nicht bestätigt, aber Ergebnisse waren grenzwertig, also durchaus Probleme bei der Hörverarbeitung vorhanden. Evtl. Damit verbunden ist die schlecht Rechtschreibung.
Mittelkind: Mit 2.5 Jahren angefangen zu sprechen, langsamer Aufbau des Wortschatzes; ab 4 für 2 Jahre Logo; großes Problem war und ist die Mundmotorik; generell hat er eine niedrige Muskelspannung. Die Logopädin sah kein Problem im langen Stillen. Er wurde 39 Monate gestillt (von mir abgestillt wegen Problemen in der Folgeschwangerschaft). Mit fast 7 immer noch keine perfekte Aussprache, aber ich würde sagen besseres Hörverständnis als die große Schwester).
Mama: ich denke auch ich habe auditive Probleme. Ich verstehe Namen am Telefon schlecht und wenn ich mitbekomme wie Logopädin, Sprachpädagogin oder Erzieherinnen sofort sagen können welcher Laut von meinen Kindern wie ersetzt wird kann ich nur staunen. Ich höre zwar da stimmt was nicht, könnte es aber nicht benennen.
Ich würde mich über qualifizierte Antworten total freuen und wünsche allen noch einen schönen Tag.
LG
Morgaine, die versucht mal wieder öfters reinzuschauen. Denken tue ich oft an euch.
Ich war mit der Kleinen (vor 2 Wochen 3 Jahre alt geworden) beim Sprachtest. Sie ersetzt für ihr Alter auffallend viele Laute. Angefangen zu sprechen hat sie schon bereits mit ca. 18 Monaten. Ihre Geschwister waren später dran. Zu deren Sprachproblemen äußere ich mich unten noch.
Die Sprachpädagogin fragte nach Schnuller. Diesen und Flaschensauger kennt sie nicht, aber sie wird noch gestillt. Die Sprachpädahogin gab zu bedenken, dass der durch das Stillen fortbestehende Saugreflex eine Ursache für die Aussprachprobleme sein könnte. Sie hat das Gefühl, problematisch ist die Zungenmuskulatur. Kennt sich aber nach eigenen Angaben wenig mit Stillen von älteren Kindern aus. Dass Stillen eine andere Mundmotorik benötigt wie Schnuller oder Flaschensauger weiß sie. Ihr Wissensstand ist: Stillen bei Säuglingen ist super für die Mundmotorik, aber irgendwann eher hinderlich wie Schnuller und Flasche, da der Saugreflex durch das Stillen aufrecht erhalten wird und die Sprachentwicklung bzw. Mundmotorik für die Sprache durch den fortbestehenden Saugreflex behindert wird.
Ich sagte ich mache mich mal schlau und sie ist da auch interessiert ggf was neues zu lernen. Und ich dachte ich frage mal hier, denn ich meine mich zu erinnern, dass es hier einige Logopädinnen gibt, die entweder viel Ahnung vom Stillen und Mundmotorik haben oder sogar auch noch Stillberaterin sind. Gerne auch mit Angabe von Fachartikeln oder Studien, die ich weiterreichen kann.
Nun noch zu den Sprachproblemen der restlichen Familie:
Großkind, knapp 10 Jahre: Mit 25 Monaten angefangen zu sprechen, relativ schnell großer Wortschatz, viele Lautprobleme, 1,5 Jahre Logopädie, Vermutung auditive Wahrnehmungsstörung hat sich nicht bestätigt, aber Ergebnisse waren grenzwertig, also durchaus Probleme bei der Hörverarbeitung vorhanden. Evtl. Damit verbunden ist die schlecht Rechtschreibung.
Mittelkind: Mit 2.5 Jahren angefangen zu sprechen, langsamer Aufbau des Wortschatzes; ab 4 für 2 Jahre Logo; großes Problem war und ist die Mundmotorik; generell hat er eine niedrige Muskelspannung. Die Logopädin sah kein Problem im langen Stillen. Er wurde 39 Monate gestillt (von mir abgestillt wegen Problemen in der Folgeschwangerschaft). Mit fast 7 immer noch keine perfekte Aussprache, aber ich würde sagen besseres Hörverständnis als die große Schwester).
Mama: ich denke auch ich habe auditive Probleme. Ich verstehe Namen am Telefon schlecht und wenn ich mitbekomme wie Logopädin, Sprachpädagogin oder Erzieherinnen sofort sagen können welcher Laut von meinen Kindern wie ersetzt wird kann ich nur staunen. Ich höre zwar da stimmt was nicht, könnte es aber nicht benennen.
Ich würde mich über qualifizierte Antworten total freuen und wünsche allen noch einen schönen Tag.
LG
Morgaine, die versucht mal wieder öfters reinzuschauen. Denken tue ich oft an euch.