Essen und meine Tochter
Verfasst: 05.06.2017, 22:54
Mir macht das Thema schon lange Sorgen und ich würde gerne hören, wie ihr das seht und was euch dazu einfällt.
Meine Tochter ist im April 7 geworden.
Wir haben BLW gemacht und gesundes Essen angeboten. Sie hat mit Freude gegessen und praktisch alles gemocht und probiert. Im Kleindkindalter fanden alle ihren breiten Speisezettel bemerkenswert.
Mit der Zeit gab es dann immer mehr Sachen, die sie nicht mochte.
Fand ich total normal.
Es wurde immer mehr, dass sie nicht ass. "Ist nur eine Phase" hab ich mir gedacht, und "zwanglos anbieten, Kinder nehmen sich was sie brauchen" und so.
Inzwischen isst sie gefühlt kein Gemüse mehr und auch Obst nur eingeschränkt. Und das seit mindestens 3 Jahren.
Bis vor Kurzem ass sie immerhin noch Rahmspinat, seit ca 6 Monaten ist das jetzt auch vorbei, und sie isst überhaupt kein Gemüse mehr ausser Tomatensosse/-suppe.
Sie isst
Obst:
Äpfel
sehr selten Bananen(ca 1 alle 1-2 Monate)
phasenweise Kiwi
Kirschen
Erdbeeren
Himbeeren
Mandarinen, Orangen, Grapefruit
Rohkost:
Möhren
Gurken, aber nicht gerne
selten rote Parika
Gekochtes Gemüse:
Tomatensuppe und Tomatensosse
Milchprodukte:
Milch (nicht viel)
Gouda (früher viel, in letzter Zeit garnicht)
Parmesan über Nudeln manchmal
Butter auf Nudeln oder im Reis kein Problem, auf Brot niemals. Sandwiches aus dem Sandwichtoaster dürfen aber vor Butter triefen.
Alles Kohlenhydratige sehr gerne, Fleisch auch. Fisch manchmal.
Sie ist normalgewichtig, hat keine bekannten Allergien, keine Verdauungsbeschwerden, nicht oft Bauchweh.
Das Komische ist, dass sie oft behauptet, bestimmte Sachen nicht zu mögen, manchmal auch durchaus bereit ist zu probieren und dann sagt, es schmecke ihr nicht, diese Sachen aber gerne und mit Begeisterung isst, wenn sie nicht weiß, dass sie sie isst.
Sie hasst Joghurt, mag nochnicht mal sehen, wie wir welchen essen, und trinkt mit Begeisterung die selbstgemachten Smoothies, die zu 50% aus Joghurt bestehen(Rest ist Wasser und Obst, kein zugefügter Zucker).
Sie findet Brokkoli total eklig. Wenn ich Tomatensosse mache, und ihn heimlich reinpüriere, sagt sie "Mama, die Soße schmeckt soooo lecker! Viel besser als sonst"
Für mich war immer klar, dass ich niemals Zwang ausüben werde beim Essen, kein Probierzwang, kein Zwang auf zu essen, etc.
Aber so langsam frage ich mich, ob sie nicht vielleicht doch mehr "Druck" braucht, um Sachen zu probieren?! Andererseits scheint die Ablehnung der Lebensmittel ja primär in ihrem Kopf zu sein, denn wenn sie versteckt sind, schmecken sie ihr ja.
Was denkt ihr?
Meine Tochter ist im April 7 geworden.
Wir haben BLW gemacht und gesundes Essen angeboten. Sie hat mit Freude gegessen und praktisch alles gemocht und probiert. Im Kleindkindalter fanden alle ihren breiten Speisezettel bemerkenswert.
Mit der Zeit gab es dann immer mehr Sachen, die sie nicht mochte.
Fand ich total normal.
Es wurde immer mehr, dass sie nicht ass. "Ist nur eine Phase" hab ich mir gedacht, und "zwanglos anbieten, Kinder nehmen sich was sie brauchen" und so.
Inzwischen isst sie gefühlt kein Gemüse mehr und auch Obst nur eingeschränkt. Und das seit mindestens 3 Jahren.
Bis vor Kurzem ass sie immerhin noch Rahmspinat, seit ca 6 Monaten ist das jetzt auch vorbei, und sie isst überhaupt kein Gemüse mehr ausser Tomatensosse/-suppe.
Sie isst
Obst:
Äpfel
sehr selten Bananen(ca 1 alle 1-2 Monate)
phasenweise Kiwi
Kirschen
Erdbeeren
Himbeeren
Mandarinen, Orangen, Grapefruit
Rohkost:
Möhren
Gurken, aber nicht gerne
selten rote Parika
Gekochtes Gemüse:
Tomatensuppe und Tomatensosse
Milchprodukte:
Milch (nicht viel)
Gouda (früher viel, in letzter Zeit garnicht)
Parmesan über Nudeln manchmal
Butter auf Nudeln oder im Reis kein Problem, auf Brot niemals. Sandwiches aus dem Sandwichtoaster dürfen aber vor Butter triefen.
Alles Kohlenhydratige sehr gerne, Fleisch auch. Fisch manchmal.
Sie ist normalgewichtig, hat keine bekannten Allergien, keine Verdauungsbeschwerden, nicht oft Bauchweh.
Das Komische ist, dass sie oft behauptet, bestimmte Sachen nicht zu mögen, manchmal auch durchaus bereit ist zu probieren und dann sagt, es schmecke ihr nicht, diese Sachen aber gerne und mit Begeisterung isst, wenn sie nicht weiß, dass sie sie isst.
Sie hasst Joghurt, mag nochnicht mal sehen, wie wir welchen essen, und trinkt mit Begeisterung die selbstgemachten Smoothies, die zu 50% aus Joghurt bestehen(Rest ist Wasser und Obst, kein zugefügter Zucker).
Sie findet Brokkoli total eklig. Wenn ich Tomatensosse mache, und ihn heimlich reinpüriere, sagt sie "Mama, die Soße schmeckt soooo lecker! Viel besser als sonst"
Für mich war immer klar, dass ich niemals Zwang ausüben werde beim Essen, kein Probierzwang, kein Zwang auf zu essen, etc.
Aber so langsam frage ich mich, ob sie nicht vielleicht doch mehr "Druck" braucht, um Sachen zu probieren?! Andererseits scheint die Ablehnung der Lebensmittel ja primär in ihrem Kopf zu sein, denn wenn sie versteckt sind, schmecken sie ihr ja.
Was denkt ihr?