Sehr spezielles, aber mittlerweile schwerwiegendes Problem, bitte dringend um Hilfe
Verfasst: 02.05.2017, 22:35
Hallo liebe Stillmods,
mein Sohn ist 5 Monate alt und das Essen und seine Gewichtszunahme lassen leider sehr zu wünschen übrig.
Ich fange mal mit den medizinischen Besonderheiten an:
Bei mir gibt es keine, ichh habe unsere Tochter fast 8 Monate nahezu voll gestillt mit einer sehr sehr guten Gewichtszunahme. Ich bin gesund und im unten stehenden Link kann man lesen, dass es anfangs eher ein Problem mit zu viel Milch gab.
viewtopic.php?f=2&t=203706&p=4724687&hi ... h#p4724687
Unser Sohn dagegen hat eine Kuh(und auch andere Tier-)milchallergie. Das wurde Ende Februar festgestellt, als er zunehmend geweint, die Nahrung verweigert und chonische Durchfälle hat. Seit Anfang März verzichte ich auf sämtliche Milch- und Sojaprodukte in meiner Ernährung und ihm geht es bedeutend besser. Er hat anfangs extrem viel gespuckt, auch das wurde mit dem Verzicht auf Milchprodukte besser, aber nicht gut. Jetzt besteht der Verdacht, dass er weil er seit gut einer Woche wieder sehr schlecht getrunken und viel geweint hat (wurde mit Schmerzmitteln besser) auf eine Refluxerkrankung. Seit Mittwoch, 26.4. bekommt er Omeprazol. Damit geht es ihm besser. Seit Sonntag trinkt er auch wieder deutlich besser. Wahrscheinlich durch den Reflux leidet er an rezidivierenden Bronchitiden.
Wird/wurde euer Baby zugefüttert?
Immer nur wenn ich mal weg wollte abgepumpte Milch aus der Flasche, seit Februar nicht mehr. Er darf als Kunstmilch ja nur die Kuhmilchproteinfreie Spezialnahrung, die er nicht mag. Wir haben bis jetzt zwei verschiedene probiert, eine dritte ist bestellt. Die beiden bisherigen spuckt er aus und er regt sich tierisch auf, wenn man sie füttern will.
Stillalltag:
Er trinkt ca. alle 3h an der Brust, manchmal auch seltener. Wenn ich ihn anlegen möchte und er nicht trinken will weint er. Häufigeres Anlegen bekomme ich also nicht hin. Genauso wenig geht stillen in interessanter Umgebung. Wenn wir beiden Ruhe haben und er richtig Hunger (ca. 3-4 Mal am Tag) trinkt er gut, löst den MSR gut aus und trinkt vom Gefühl her ordentlich. Nachts möchte er auch häufig an die Brust. Ich kann nicht sagen wie oft. Ich schlafe dabei ein, aber im Laufe der Nacht fühöen sich meine Brüste irgendwann sehr leer an. Also scheint er da auch ordentlich zu trinken. Ich praktiziere sehr konsequent Wechselstillen und häufig Brustkompression. Seit Sonntag habe ich oft das Gefühl, dass er nicht richtig satt wird (ist ja klar, trinkt ja viel mehr als die Wochen vorher). Hochkalorischen Brei nimmt er, allerdings immer nur ein paar Löffel. Zwischenzeitlich hat er mal wirklich gut Brei gegessen, aber im Moment möchte er nach 5-10 Löffeln nichts mehr. Zufüttern funktioniert nicht, weil er die Milch nicht mag,
Stillstart:
siehe Link, insgesamt gut
Ausscheidungen: 3 nasse Windeln pro Tag, ca. alle 2 Tage Stuhlgang
künstliche Sauger:
er kennt die Flasche, bekommt er aber selten und er hat einen Schnuller. Den soll ich wahrscheinlich verbannen?
In Behandlung:
beim Kinderarzt und beim Kindergastroenterologen.
Gewichtsentwicklung:
21.11.2016 3475g
22.11.2016 3380g
24.11.2016 3400g
26.11.2016 3600g
1.12.2016 3980g
5.12.2016 4040g
21.12.2016 4925g
18.1.2017 5785g
16.3.2017 6700g
21.4.2017 6800g
2.5.2017 6640g (bei 68cm Körperlänge)
Den Gewichtsverlauf in den letzten Wochen finde ich dramatisch. Er sieht auch sehr dünn aus. Es muss also Essen ins Kind, aber wie? Mir ist das Stillen an sich nicht besonders wichtig (ich bin da eher pragmatisch). Es geht hier also weniger ums Vollstillen oder stillfreundliche Zufüttermethoden, sondern darum, dass er wieder zu nimmt. Jetzt trinkt er im Moment ja wieder besser, aber ich habe nicht genug Milch. Stillfrequenz erhöhen werde ich versuchen so gut es irgendwie geht. Schnuller weg lassen? Noch mehr Tipps? Es wäre schön, wenn einer uns begleiten könnte. Gesundheitlich scheint es im Moment besser zu werden, ich hoffe, dass sein Trinkverhalten sich weiter bessert. Unabhängig davon ist er ein ganz normal entwickeltes Baby. Eine Babywaage habe ich vorhin bestellt.
Vielen vielen Dank
mein Sohn ist 5 Monate alt und das Essen und seine Gewichtszunahme lassen leider sehr zu wünschen übrig.
Ich fange mal mit den medizinischen Besonderheiten an:
Bei mir gibt es keine, ichh habe unsere Tochter fast 8 Monate nahezu voll gestillt mit einer sehr sehr guten Gewichtszunahme. Ich bin gesund und im unten stehenden Link kann man lesen, dass es anfangs eher ein Problem mit zu viel Milch gab.
viewtopic.php?f=2&t=203706&p=4724687&hi ... h#p4724687
Unser Sohn dagegen hat eine Kuh(und auch andere Tier-)milchallergie. Das wurde Ende Februar festgestellt, als er zunehmend geweint, die Nahrung verweigert und chonische Durchfälle hat. Seit Anfang März verzichte ich auf sämtliche Milch- und Sojaprodukte in meiner Ernährung und ihm geht es bedeutend besser. Er hat anfangs extrem viel gespuckt, auch das wurde mit dem Verzicht auf Milchprodukte besser, aber nicht gut. Jetzt besteht der Verdacht, dass er weil er seit gut einer Woche wieder sehr schlecht getrunken und viel geweint hat (wurde mit Schmerzmitteln besser) auf eine Refluxerkrankung. Seit Mittwoch, 26.4. bekommt er Omeprazol. Damit geht es ihm besser. Seit Sonntag trinkt er auch wieder deutlich besser. Wahrscheinlich durch den Reflux leidet er an rezidivierenden Bronchitiden.
Wird/wurde euer Baby zugefüttert?
Immer nur wenn ich mal weg wollte abgepumpte Milch aus der Flasche, seit Februar nicht mehr. Er darf als Kunstmilch ja nur die Kuhmilchproteinfreie Spezialnahrung, die er nicht mag. Wir haben bis jetzt zwei verschiedene probiert, eine dritte ist bestellt. Die beiden bisherigen spuckt er aus und er regt sich tierisch auf, wenn man sie füttern will.
Stillalltag:
Er trinkt ca. alle 3h an der Brust, manchmal auch seltener. Wenn ich ihn anlegen möchte und er nicht trinken will weint er. Häufigeres Anlegen bekomme ich also nicht hin. Genauso wenig geht stillen in interessanter Umgebung. Wenn wir beiden Ruhe haben und er richtig Hunger (ca. 3-4 Mal am Tag) trinkt er gut, löst den MSR gut aus und trinkt vom Gefühl her ordentlich. Nachts möchte er auch häufig an die Brust. Ich kann nicht sagen wie oft. Ich schlafe dabei ein, aber im Laufe der Nacht fühöen sich meine Brüste irgendwann sehr leer an. Also scheint er da auch ordentlich zu trinken. Ich praktiziere sehr konsequent Wechselstillen und häufig Brustkompression. Seit Sonntag habe ich oft das Gefühl, dass er nicht richtig satt wird (ist ja klar, trinkt ja viel mehr als die Wochen vorher). Hochkalorischen Brei nimmt er, allerdings immer nur ein paar Löffel. Zwischenzeitlich hat er mal wirklich gut Brei gegessen, aber im Moment möchte er nach 5-10 Löffeln nichts mehr. Zufüttern funktioniert nicht, weil er die Milch nicht mag,
Stillstart:
siehe Link, insgesamt gut
Ausscheidungen: 3 nasse Windeln pro Tag, ca. alle 2 Tage Stuhlgang
künstliche Sauger:
er kennt die Flasche, bekommt er aber selten und er hat einen Schnuller. Den soll ich wahrscheinlich verbannen?
In Behandlung:
beim Kinderarzt und beim Kindergastroenterologen.
Gewichtsentwicklung:
21.11.2016 3475g
22.11.2016 3380g
24.11.2016 3400g
26.11.2016 3600g
1.12.2016 3980g
5.12.2016 4040g
21.12.2016 4925g
18.1.2017 5785g
16.3.2017 6700g
21.4.2017 6800g
2.5.2017 6640g (bei 68cm Körperlänge)
Den Gewichtsverlauf in den letzten Wochen finde ich dramatisch. Er sieht auch sehr dünn aus. Es muss also Essen ins Kind, aber wie? Mir ist das Stillen an sich nicht besonders wichtig (ich bin da eher pragmatisch). Es geht hier also weniger ums Vollstillen oder stillfreundliche Zufüttermethoden, sondern darum, dass er wieder zu nimmt. Jetzt trinkt er im Moment ja wieder besser, aber ich habe nicht genug Milch. Stillfrequenz erhöhen werde ich versuchen so gut es irgendwie geht. Schnuller weg lassen? Noch mehr Tipps? Es wäre schön, wenn einer uns begleiten könnte. Gesundheitlich scheint es im Moment besser zu werden, ich hoffe, dass sein Trinkverhalten sich weiter bessert. Unabhängig davon ist er ein ganz normal entwickeltes Baby. Eine Babywaage habe ich vorhin bestellt.
Vielen vielen Dank