wenig Schlaf in der Nacht-nach einem Jahr am Limit
Verfasst: 26.04.2017, 10:41
Hallo zusammen,
ich wende mich mal wieder in Sachen unserer unruhigen Nächte an euch.
Ich bin von meiner KiÄ doch sehr verunsichert worden, was zwar durch das Gespräch mit meiner Stillberaterin wieder revidiert wurde, die auch immer sehr den Blick auf die Mutter hat, aber dennoch hätte ich gerne mal euer „Schwarmwissen“.
Zur aktuellen Situation:
F (13,5 Monate alt) war ja schon immer eine sehr schlechte Schläferin und hatte Blähungen.
Im ersten Jahr war es sehr schlimm, da haben wir fast halbstündlich gestillt nachts.
Eine Federwiege brachte uns Erleichterung (leider erst ab dem fünften Monat entdeckt), das aber auch nur bis zum achten Monat, da sie sich dann im Schlaf drehen wollte (sie ist bevorzugt Bauchschläferin).
Generell war unser Stillstart ja recht holprig und auch jetzt fordert sie es zwar aktiv ein, aber sie ist dabei alles andere als entspannt. Sie hält praktisch nur den ersten MSR durch, dann ist Feierabend.
Sie macht mal etwas genüsslich die Augen zu, wenn es fließt, aber generell ist sie einfach sehr hektisch, und will nach einem kurzen „Mama tanken“ direkt wieder los die Welt entdecken.
Deswegen war auch einschlafstillen oder gar ein abendliches Stillen für das letzte Hüngerchen (sie aß lange nicht gut, war auch viel krank) nie ihrs, und abends gab es immer noch einmal 125ml PRE aus der Flasche, seit sie zehn Monate alte ist.
Auch der Papa kann sie so gut ins Bett bringen.
Sie isst jetzt besser, also überlege ich, von der Flasche wieder weg zu gehen, denn letzte Woche hat sie mir einmal das ganze Bett voll gebrochen. Das war dann wohl zuviel.
Sie war fast eingewöhnt in der KiTA, dann krank und zwei Wochen nicht dort (betreut von der Oma, das hat sehr gut geklappt), seit letzter Woche geht sie wieder hin und es klappt richtig gut. Mittlerweile winkt sie mir schon und weint kaum noch beim Abschied.
Ich erlebe nun aber einen Umschwung beim Stillen:
Konnte ich ihr nachts oft, wenn sie nur noch nuckelte, die Brustwarze entziehen und durch einen Schnuller ersetzen (den sie auch nur zum ein/weiterschlafen nimmt), so gibt es da jetzt lauten Protest.
„DA!!!“ als klares Zeichen für „Busen!“ und der Schnuller fliegt durch das Schlafzimmer. Ich bin mir unschlüssig, ob das wirklich der Wunsch nach der Brust ist, oder Schmerzen beim Schnuller. Sie zeigte so ein Verhalten auch schon einmal beim Durchbrechen eines Schneidezahns.
Unsere Nächte laufen ungefähr so ab:
Gegen 18.30 einschlafen
ein paar mal Wach werden, wenn der Schnuller weg ist (sie sucht mich aber dann gerade vermehrt, ist viel schneller dabei, vom Beistellbett ins Elternbett zu krabbeln)
ab spätestens 23.00 Uhr geht die Unruhe los.
Weinen, wälzen, Anzeichen für Blähungen, stillen, „Brustfummeln“.
Das meist im zwei Stunden Takt oder weniger.
Samstag war es ganz schlimm, da waren es wieder 30 Minuten.
Ich war also bei der KiÄ, um nochmals Unverträglichkeiten durchzusprechen (am Samstag hatte sie aber auch wieder zwei Tage lang keinen Stuhlgang gehabt)
Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir jetzt erst einmal die Lactose weg lassen, wenn das keine Besserung bringt, Milchprodukte generell.
Tja, und dann kam der Rat zum stillen/der Flasche (und das, obwohl ich bis dato dachte, sie sei sehr stillfreundlich)
Ich solle keines von beidem zum einschlafen geben, denn meine Tochter würde dann automatisch so oft wach, um sich rückzuversichern, ob noch alles so wäre wie beim einschlafen.
So würde ich ihr eine Einschlafstörung antrainieren.
Im Grunde wusste ich bereits, dass das Mumpitz ist. Aber ihr Verhalten ist ja wirklich schwer zu ertragen gerade, und das in erster Linie für sie, sie tut mir so leid, weil sie nie wirklich mal zwei Stunden am Stück erholsam schläft, bis auf die ersten frühen Abendstunden.
Meine Stillberaterin hat das vehement verneint, sagt, sie braucht gerade vermehrt die Nähe durch die KiTa, was ich auch glaube.
Von vorneherein habe ich immer gesagt, dass ich vor der KiTa und während der Eingewöhnung auf keinen Fall abstillen möchte.
Ich wollte eigentlich im Sommer, wenn die KiTa richtig akzeptiert ist, und wir am besten noch Klarheit bei den Unverträglichkeiten haben, nachts nach Gordon abstillen.
Aber auch das findet meine Stillberaterin nicht gut, denn es bedeutet für sie, dass das Kind seine Bedürfnisse nicht stillen kann und dass das unsere Beziehung stören könnte.
Das will ich auf gar keinen Fall. Aber: Ich arbeite auch wieder und ich komme mit diesen Nächten auch selbst ziemlich ans Limit.
Ich weiß gerade nicht, wie ich weitermachen soll, wie der beste und gründlichste Weg ist, die Unverträglichkeiten abzuklären (ohne wieder eine Stilldiskussion mit einem Pädiater zu führen), wie ich ihr und uns ansonsten zu ruhigeren Nächten verhelfen kann.
Bis jetzt habe ich mir damit geholfen, dass ich mich dann auch schnell hingelegt habe, aber dennoch zehrt es einfach sehr an mir, und ich möchte einfach alles in meiner Macht stehen tun, um uns allen zu helfen.
Hat von euch vielleicht jemand Ideen / Erfahrungen?
ich wende mich mal wieder in Sachen unserer unruhigen Nächte an euch.
Ich bin von meiner KiÄ doch sehr verunsichert worden, was zwar durch das Gespräch mit meiner Stillberaterin wieder revidiert wurde, die auch immer sehr den Blick auf die Mutter hat, aber dennoch hätte ich gerne mal euer „Schwarmwissen“.
Zur aktuellen Situation:
F (13,5 Monate alt) war ja schon immer eine sehr schlechte Schläferin und hatte Blähungen.
Im ersten Jahr war es sehr schlimm, da haben wir fast halbstündlich gestillt nachts.
Eine Federwiege brachte uns Erleichterung (leider erst ab dem fünften Monat entdeckt), das aber auch nur bis zum achten Monat, da sie sich dann im Schlaf drehen wollte (sie ist bevorzugt Bauchschläferin).
Generell war unser Stillstart ja recht holprig und auch jetzt fordert sie es zwar aktiv ein, aber sie ist dabei alles andere als entspannt. Sie hält praktisch nur den ersten MSR durch, dann ist Feierabend.
Sie macht mal etwas genüsslich die Augen zu, wenn es fließt, aber generell ist sie einfach sehr hektisch, und will nach einem kurzen „Mama tanken“ direkt wieder los die Welt entdecken.
Deswegen war auch einschlafstillen oder gar ein abendliches Stillen für das letzte Hüngerchen (sie aß lange nicht gut, war auch viel krank) nie ihrs, und abends gab es immer noch einmal 125ml PRE aus der Flasche, seit sie zehn Monate alte ist.
Auch der Papa kann sie so gut ins Bett bringen.
Sie isst jetzt besser, also überlege ich, von der Flasche wieder weg zu gehen, denn letzte Woche hat sie mir einmal das ganze Bett voll gebrochen. Das war dann wohl zuviel.
Sie war fast eingewöhnt in der KiTA, dann krank und zwei Wochen nicht dort (betreut von der Oma, das hat sehr gut geklappt), seit letzter Woche geht sie wieder hin und es klappt richtig gut. Mittlerweile winkt sie mir schon und weint kaum noch beim Abschied.
Ich erlebe nun aber einen Umschwung beim Stillen:
Konnte ich ihr nachts oft, wenn sie nur noch nuckelte, die Brustwarze entziehen und durch einen Schnuller ersetzen (den sie auch nur zum ein/weiterschlafen nimmt), so gibt es da jetzt lauten Protest.
„DA!!!“ als klares Zeichen für „Busen!“ und der Schnuller fliegt durch das Schlafzimmer. Ich bin mir unschlüssig, ob das wirklich der Wunsch nach der Brust ist, oder Schmerzen beim Schnuller. Sie zeigte so ein Verhalten auch schon einmal beim Durchbrechen eines Schneidezahns.
Unsere Nächte laufen ungefähr so ab:
Gegen 18.30 einschlafen
ein paar mal Wach werden, wenn der Schnuller weg ist (sie sucht mich aber dann gerade vermehrt, ist viel schneller dabei, vom Beistellbett ins Elternbett zu krabbeln)
ab spätestens 23.00 Uhr geht die Unruhe los.
Weinen, wälzen, Anzeichen für Blähungen, stillen, „Brustfummeln“.
Das meist im zwei Stunden Takt oder weniger.
Samstag war es ganz schlimm, da waren es wieder 30 Minuten.
Ich war also bei der KiÄ, um nochmals Unverträglichkeiten durchzusprechen (am Samstag hatte sie aber auch wieder zwei Tage lang keinen Stuhlgang gehabt)
Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir jetzt erst einmal die Lactose weg lassen, wenn das keine Besserung bringt, Milchprodukte generell.
Tja, und dann kam der Rat zum stillen/der Flasche (und das, obwohl ich bis dato dachte, sie sei sehr stillfreundlich)
Ich solle keines von beidem zum einschlafen geben, denn meine Tochter würde dann automatisch so oft wach, um sich rückzuversichern, ob noch alles so wäre wie beim einschlafen.
So würde ich ihr eine Einschlafstörung antrainieren.
Im Grunde wusste ich bereits, dass das Mumpitz ist. Aber ihr Verhalten ist ja wirklich schwer zu ertragen gerade, und das in erster Linie für sie, sie tut mir so leid, weil sie nie wirklich mal zwei Stunden am Stück erholsam schläft, bis auf die ersten frühen Abendstunden.
Meine Stillberaterin hat das vehement verneint, sagt, sie braucht gerade vermehrt die Nähe durch die KiTa, was ich auch glaube.
Von vorneherein habe ich immer gesagt, dass ich vor der KiTa und während der Eingewöhnung auf keinen Fall abstillen möchte.
Ich wollte eigentlich im Sommer, wenn die KiTa richtig akzeptiert ist, und wir am besten noch Klarheit bei den Unverträglichkeiten haben, nachts nach Gordon abstillen.
Aber auch das findet meine Stillberaterin nicht gut, denn es bedeutet für sie, dass das Kind seine Bedürfnisse nicht stillen kann und dass das unsere Beziehung stören könnte.
Das will ich auf gar keinen Fall. Aber: Ich arbeite auch wieder und ich komme mit diesen Nächten auch selbst ziemlich ans Limit.
Ich weiß gerade nicht, wie ich weitermachen soll, wie der beste und gründlichste Weg ist, die Unverträglichkeiten abzuklären (ohne wieder eine Stilldiskussion mit einem Pädiater zu führen), wie ich ihr und uns ansonsten zu ruhigeren Nächten verhelfen kann.
Bis jetzt habe ich mir damit geholfen, dass ich mich dann auch schnell hingelegt habe, aber dennoch zehrt es einfach sehr an mir, und ich möchte einfach alles in meiner Macht stehen tun, um uns allen zu helfen.
Hat von euch vielleicht jemand Ideen / Erfahrungen?