3jährige will immernoch an die Brust
Verfasst: 18.03.2017, 15:01
Vor gut einem Jahr habe ich meine damals 2 1/2 Jährige abgestillt.
Das Eingewöhnen im Kindergarten stand bevor und ich wollte eigentlich nicht, dass sie dort erzählt sie würde noch gestillt werden. Blöde Kommentare und sagen wir, "Verwunderung", hatte ich natürlich mit einer Zweijährigen die noch gestillt wird sowieso. Ihre Schwester kam mit 26 Monaten dazu und so war die Frage nach Tandemstillen und Abstillzeitpunkt sowieso omnipräsent.
Ich habe hier damals tolle Tipps bekommen. Danke.
Ich habe tatsächlich Tandem gestillt, fand das aber nicht schön so wirklich komplett gleichzeitig ausgesaugt zu werden. Nacheinander war es okay, aber es kam mir auch etwas unnötig mit der Großen vor, so im Vergleich.
So kam also der Zufall, dass sie eines abends im Auto eingeschlafen war und morgens kamen wir irgendwie nicht zum Stillen, dass ich ihr den ganzen Tag sonstwas erzählt habe und so das erste Mal so lange nicht gestillt hatte. Ich glaube ich hatte auch einen Versuch davor, wo die Situation ähnlich war, aber da hat es nicht geklappt.
Mein Mann hat sie dann einmal ins Bett gebracht ( auch das erste Mal ) und so kamen wir auf 2 Tage/Nächte ohne Stillen.
Da habe ich meine Chance gesehen und hatte gleichzeitig ein schlechtes Gewissen oder ich weiss nicht, vielleicht ertag ich einfach kein Geweine. Sie hat sowieso nie geweint und war ein so zufriedenes Baby, nur eben Brustbesessen. Vielleicht bin ich deshalb keine Tränen gewöhnt.
Also auf jeden Fall um das ganze mal zu verkürzen. Ich habe sie eine Woche lang weinend ins Bett gebracht. Ihr biiitte, Mama, nur noch ein Mal, nur kurz, bitte Mama, nur ein bisschen hängt mir heute noch in den Ohren. Dabei ist sie ganz gut eingeschlafen wenn man das betteln ausblendet. Ich hab ihr noch eine Fruchttüte als Ersatz gegeben und sie hat sich an mich gekuschelt (ich lag auf dem Bauch) und sie ist eingeschlafen während ich ihr den Kopf gestreichelt habe und gut zugeredet habe. Ging nicht sehr lang, 20min vielleicht, aber war für mich ganz schrecklich und ich musste jedes Mal eine Runde alleine weinen gehen.
So, dann hatte ich glaube ich noch zwei Mal die Situation, sie war krank und ich wohl auch neugierig, in der ich sie gestillt habe. Danach hat sie natürlich noch mal mehr gefragt und geweint, aber das war nach einem Tag auch okay.
Meine Frage, oder was ich ungewöhnlich finde und sehr gerne wissen würde, ob das hier noch jemand kennt... in dem ganzen Jahr indem sie abgestillt ist und auch in der Zeit direkt danach, hat sie nie aufgehört zu fragen und an die Brust zu wollen. Natürlich sieht sie es ständig bei ihrer Schwester, das verstehe ich, das erschwert alles natürlich. Aber müsste sie nicht wenn sie Monate nicht gestillt wird mal aufhören dran zu wollen?
Sie hat ihren Schnuller als Ersatz, von dem sie beunruhigend arg abhängig ist. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich hätte gar nicht gedacht, dass sie noch weiss wie man trinkt. Vor ein paar Tagen war sie so schlapp und krank, da hat sie sich als ich die Kleine gestillt hab danach ein Schlückchen ergattert. Ich hab dann gesagt sie soll das nicht und war dann auch in Ordnung.
Gestern hat sie gefiebert und nur nach der Pu (Brust) geschrien.
Nein, wenn ich es so geschrieben sehe, würde ich auch antworten, ja mein Gott, dann lass sie doch nicht mehr trinken.
Aber wieso will sie denn überhaupt noch nach Monaten an die Brust? Nur weil sie es ständig sieht?
Ich habe immer nur gelesen, oh ich hatte so viel Angst vorm Abstillen und was hab ich mir das schwierig vorgestellt und dann schwupp ging es ganz leicht und war gar nicht schlimm und eine Woche später haben sie alles vergessen und nie wieder gefragt.
Allerdings wird sie doch sehr anhänglich und wartet auf Chance wo sie vielleicht doch in den Schlaf gestillt werden könnte. Will wieder ins Ehebett etc. Alles Sachen die bei mir den Alarmknopf auslösen, weil sie sich quasi zurück entwickelt. Wenn das nicht wäre würde ich sie wahrscheinlich immermal wieder stillen 8o
Bestimmt ist das das Problem.
So, ich hör mir gerne Analysen an. *bibber* steinigt mich aber nicht direkt, bitte. 8/
Zur Rettung meiner Mutterfähigkeiten und der meines Kindes muss ich natürlich noch schreiben, dass sie sonst ein offenes, liebes und sehr selbstständiges Kind ist. Es läuft alles top nur das Abstillen hab ich irgendwie versaut und bekomm das mit dem Schnuller daher auch nicht hin. Hmpf.
Das Eingewöhnen im Kindergarten stand bevor und ich wollte eigentlich nicht, dass sie dort erzählt sie würde noch gestillt werden. Blöde Kommentare und sagen wir, "Verwunderung", hatte ich natürlich mit einer Zweijährigen die noch gestillt wird sowieso. Ihre Schwester kam mit 26 Monaten dazu und so war die Frage nach Tandemstillen und Abstillzeitpunkt sowieso omnipräsent.
Ich habe hier damals tolle Tipps bekommen. Danke.
Ich habe tatsächlich Tandem gestillt, fand das aber nicht schön so wirklich komplett gleichzeitig ausgesaugt zu werden. Nacheinander war es okay, aber es kam mir auch etwas unnötig mit der Großen vor, so im Vergleich.
So kam also der Zufall, dass sie eines abends im Auto eingeschlafen war und morgens kamen wir irgendwie nicht zum Stillen, dass ich ihr den ganzen Tag sonstwas erzählt habe und so das erste Mal so lange nicht gestillt hatte. Ich glaube ich hatte auch einen Versuch davor, wo die Situation ähnlich war, aber da hat es nicht geklappt.
Mein Mann hat sie dann einmal ins Bett gebracht ( auch das erste Mal ) und so kamen wir auf 2 Tage/Nächte ohne Stillen.
Da habe ich meine Chance gesehen und hatte gleichzeitig ein schlechtes Gewissen oder ich weiss nicht, vielleicht ertag ich einfach kein Geweine. Sie hat sowieso nie geweint und war ein so zufriedenes Baby, nur eben Brustbesessen. Vielleicht bin ich deshalb keine Tränen gewöhnt.
Also auf jeden Fall um das ganze mal zu verkürzen. Ich habe sie eine Woche lang weinend ins Bett gebracht. Ihr biiitte, Mama, nur noch ein Mal, nur kurz, bitte Mama, nur ein bisschen hängt mir heute noch in den Ohren. Dabei ist sie ganz gut eingeschlafen wenn man das betteln ausblendet. Ich hab ihr noch eine Fruchttüte als Ersatz gegeben und sie hat sich an mich gekuschelt (ich lag auf dem Bauch) und sie ist eingeschlafen während ich ihr den Kopf gestreichelt habe und gut zugeredet habe. Ging nicht sehr lang, 20min vielleicht, aber war für mich ganz schrecklich und ich musste jedes Mal eine Runde alleine weinen gehen.
So, dann hatte ich glaube ich noch zwei Mal die Situation, sie war krank und ich wohl auch neugierig, in der ich sie gestillt habe. Danach hat sie natürlich noch mal mehr gefragt und geweint, aber das war nach einem Tag auch okay.
Meine Frage, oder was ich ungewöhnlich finde und sehr gerne wissen würde, ob das hier noch jemand kennt... in dem ganzen Jahr indem sie abgestillt ist und auch in der Zeit direkt danach, hat sie nie aufgehört zu fragen und an die Brust zu wollen. Natürlich sieht sie es ständig bei ihrer Schwester, das verstehe ich, das erschwert alles natürlich. Aber müsste sie nicht wenn sie Monate nicht gestillt wird mal aufhören dran zu wollen?
Sie hat ihren Schnuller als Ersatz, von dem sie beunruhigend arg abhängig ist. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich hätte gar nicht gedacht, dass sie noch weiss wie man trinkt. Vor ein paar Tagen war sie so schlapp und krank, da hat sie sich als ich die Kleine gestillt hab danach ein Schlückchen ergattert. Ich hab dann gesagt sie soll das nicht und war dann auch in Ordnung.
Gestern hat sie gefiebert und nur nach der Pu (Brust) geschrien.
Nein, wenn ich es so geschrieben sehe, würde ich auch antworten, ja mein Gott, dann lass sie doch nicht mehr trinken.
Aber wieso will sie denn überhaupt noch nach Monaten an die Brust? Nur weil sie es ständig sieht?
Ich habe immer nur gelesen, oh ich hatte so viel Angst vorm Abstillen und was hab ich mir das schwierig vorgestellt und dann schwupp ging es ganz leicht und war gar nicht schlimm und eine Woche später haben sie alles vergessen und nie wieder gefragt.
Allerdings wird sie doch sehr anhänglich und wartet auf Chance wo sie vielleicht doch in den Schlaf gestillt werden könnte. Will wieder ins Ehebett etc. Alles Sachen die bei mir den Alarmknopf auslösen, weil sie sich quasi zurück entwickelt. Wenn das nicht wäre würde ich sie wahrscheinlich immermal wieder stillen 8o
Bestimmt ist das das Problem.
So, ich hör mir gerne Analysen an. *bibber* steinigt mich aber nicht direkt, bitte. 8/
Zur Rettung meiner Mutterfähigkeiten und der meines Kindes muss ich natürlich noch schreiben, dass sie sonst ein offenes, liebes und sehr selbstständiges Kind ist. Es läuft alles top nur das Abstillen hab ich irgendwie versaut und bekomm das mit dem Schnuller daher auch nicht hin. Hmpf.