Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 28.02.2017, 10:12
Guten Morgen,
ich bin Zuckerherz (27) und wurde am 3.2.17 nach einer komplikationslosen, sehr schnellen Spontangeburt zum ersten Mal Mutter. Meine Tochter konnte von Anfang an andocken und saugen, wurde aber aufgrund leichter Neugeborenengelbsucht zunehmend schläfriger und trinkfauler an der Brust. Im Krankenhaus wurde aufgrund der Gewichtszunahme von 10% zugefüttert. Zuhause konnte ich dann zwischenzeitlich vollstillen. Seit einigen Tagen habe ich aber kaum mehr Milch. Meine Tochter saugt kurze Zeit, irgendwann sind keine Schluckgeräusche mehr hörbar und sie tobt an meiner Brust. Nach 2x Pre-Nahrung in der Flasche habe ich mir bei meiner Stillberaterin gestern ein BES besorgt. (Leider ist sie an heute im Urlaub und ich verzweifle gerade)
Ihre Empfehlung:
Tagsüber zu jeder Mahlzeit max. 60ml zufüttern
Abends 1x 90ml
Nachts wenn möglich nichts.
Wo ich die letzten Tage mein Madamchen noch mehr oder minder von Muttermilch sättigen konnte ist jetzt gar kein Drandenken mehr.
22:30-23:00 kurzes Stillen dann 90ml
2:55-4:30 Stillkampf weil nur wenige Tropfen Milch, dann doch zufüttern 60ml
5:45-6:30 kurzes Stillen, 30ml Zufüttern
7:00-9:15 Stillkampf, 80ml zufüttern.
Endlich schläft sie und ich zucke bei jedem Mucks von ihr zusammen, in der Angst, dass sie wieder so schrecklich brüllt. Seit sie geboren wurde komme ich auf maximal 4,5 Schlaf pro Nacht. Tagsüber lässt sie mich auch kaum zur Ruhe kommen. Kaum liege ich 5min, wird sie meist wach und schreit.
Randinformation:
Hatte vor der Schwangerschaft starken Haarausfall, leicht erhöhte männliche Hormone, 36-Tage Zyklen, keine Zysten. Gyn schließt PCOS aus.
Stillberaterin vermutet, dass meine Milchmenge aufgrund des wahnsinnigen Stress (Baby schreit irre viel, extremer Schlafmangel) zurückgeht. Zudem wurde gestern von ihr festgestellt, dass mein Mädchen ein verstecktes, verkürztes Zungenband hat welches ihre Zungenbeweglichkeit beim Stillen beeinträchtigt. Termin zum Durchtrennen der Membran in Arbeit.
Meine Hauptfragen:
Ist es möglich, dass meine Milch trotz BES weiter zurückgeht obwohl ich regelmäßig anlege und Wechselstillen betreibe? Ich habe das Gefühl meine Milchseen versiegen jeden Tag ein bisschen mehr.
Danke fürs Lesen
Lg Zuckerherz
ich bin Zuckerherz (27) und wurde am 3.2.17 nach einer komplikationslosen, sehr schnellen Spontangeburt zum ersten Mal Mutter. Meine Tochter konnte von Anfang an andocken und saugen, wurde aber aufgrund leichter Neugeborenengelbsucht zunehmend schläfriger und trinkfauler an der Brust. Im Krankenhaus wurde aufgrund der Gewichtszunahme von 10% zugefüttert. Zuhause konnte ich dann zwischenzeitlich vollstillen. Seit einigen Tagen habe ich aber kaum mehr Milch. Meine Tochter saugt kurze Zeit, irgendwann sind keine Schluckgeräusche mehr hörbar und sie tobt an meiner Brust. Nach 2x Pre-Nahrung in der Flasche habe ich mir bei meiner Stillberaterin gestern ein BES besorgt. (Leider ist sie an heute im Urlaub und ich verzweifle gerade)
Ihre Empfehlung:
Tagsüber zu jeder Mahlzeit max. 60ml zufüttern
Abends 1x 90ml
Nachts wenn möglich nichts.
Wo ich die letzten Tage mein Madamchen noch mehr oder minder von Muttermilch sättigen konnte ist jetzt gar kein Drandenken mehr.
22:30-23:00 kurzes Stillen dann 90ml
2:55-4:30 Stillkampf weil nur wenige Tropfen Milch, dann doch zufüttern 60ml
5:45-6:30 kurzes Stillen, 30ml Zufüttern
7:00-9:15 Stillkampf, 80ml zufüttern.
Endlich schläft sie und ich zucke bei jedem Mucks von ihr zusammen, in der Angst, dass sie wieder so schrecklich brüllt. Seit sie geboren wurde komme ich auf maximal 4,5 Schlaf pro Nacht. Tagsüber lässt sie mich auch kaum zur Ruhe kommen. Kaum liege ich 5min, wird sie meist wach und schreit.
Randinformation:
Hatte vor der Schwangerschaft starken Haarausfall, leicht erhöhte männliche Hormone, 36-Tage Zyklen, keine Zysten. Gyn schließt PCOS aus.
Stillberaterin vermutet, dass meine Milchmenge aufgrund des wahnsinnigen Stress (Baby schreit irre viel, extremer Schlafmangel) zurückgeht. Zudem wurde gestern von ihr festgestellt, dass mein Mädchen ein verstecktes, verkürztes Zungenband hat welches ihre Zungenbeweglichkeit beim Stillen beeinträchtigt. Termin zum Durchtrennen der Membran in Arbeit.
Meine Hauptfragen:
Ist es möglich, dass meine Milch trotz BES weiter zurückgeht obwohl ich regelmäßig anlege und Wechselstillen betreibe? Ich habe das Gefühl meine Milchseen versiegen jeden Tag ein bisschen mehr.
Danke fürs Lesen
Lg Zuckerherz