Hilfe beim Stillen benötigt / mehrere "Baustellen"
Verfasst: 08.02.2017, 16:26
Ihr Lieben,
ich bin neu hier und hoffe, ihr könnt mir helfen... Ich habe so viele Tränen vergossen wegen dem Stillen in letzter Zeit, so kann es nicht weiter gehen... Ich möchte sehr gern noch eine lange Zeit stillen, aber so wie es im Moment läuft, bin ich drauf und dran abzustillen weil ich einfach nicht mehr kann und das Gefühl habe, unsere Stillprobleme überschatten die ganze schöne Babyzeit, die ich gar nicht richtig genießen kann und die ja nie wieder kommt
Vorweg sei noch gesagt: Es gibt Leute, die meinen das sei alles normal und es gäbe kein Problem, u.a. meine Hebamme. Aber irgendwie sagt mein Muttergefühl etwas anderes
Unsere Geschichte:
Meine Tochter ist mein erstes Kind und jetzt ziemlich genau 9 Wochen alt. Sie ist bei 39+6 spontan auf die Welt gekommen. Im Krankenhaus hat es nicht gleich geklappt mit dem Stillen, so dass sie bis zum Milcheinschuss 2 Pre-Fläschchen bekommen hat. Das konnten wir aber sehr schnell umstellen, nach dem Fläschchen habe ich ihr Pre über ein Brusternährungsset gegeben und anschließend abgepumpte Muttermilch über das Set, aber auch damit konnte ich nach 1 Woche aufhören.
Von da an lief es eigentlich mit dem Stillen. Ich hatte allerdings immer seeehr viel Milch und richtige "Backstein-Brüste". Die Kleine kam aber größtenteils gut mit der Menge zurecht und einige Wochen lief eigentlich alles gut: Das Stillen hat bei uns max. 5 Minuten gedauert, aber in denen hat sie richtig viel getrunken (bis zu 250 Schlucke) und es ging wirklich Gluck-Gluck-Gluck...
Dann hatte ich leider Mitte Januar eine Brustentzündung, durch die ich mich aber durchgekämpft bzw. durchgestillt habe. Ca. einer Woche nach der Brustentzündung haben sich meine Brüste dann umgestellt von "Backstein-" auf "Pudding-"Brüste, was ja auch normal ist... Aber damit gingen unsere Probleme so richtig los
Ich habe das Gefühl, sie kommt mit den neuen Pudding-Brüsten gar nicht zurecht, weil sie sich jetzt viel mehr anstrengen muss um an die Milch zu kommen. Bei den "Backsteinen" musste sie ja kaum saugen sondern eigentlich nur schlucken... Oder sehe ich das falsch?
Das Stillen läuft bei uns aktuell so ab: Ich docke sie alle 2 Stunden an. Wenn der Milchspendereflex nicht sofort einsetzt, wird sie ungeduldig, dreht den Kopf weg und brüllt oder zieht die Brustwarze ganz lang. Wenn die Milch dann kommt, trinkt sie kurz konzentriert und so für ca. 30 bis 50 Schlücke läuft es wie früher, also dass sie bei jeden oder max.jedem zweiten Saugen auch schluckt. Dann wird das Schlucken aber immer seltener (so alle 5x Saugen) sie wird immer unruhiger, zappelt mit Armen und Beinen, dockt ständig ab und brüllt, sucht dann aber wieder usw... Ich wechsel dann meist die Seite und dort läuft es ähnlich, wobei rechts noch etwas besser funtioniert als links... Irgendwann brüllt sie dann so sehr, dass ich sie abnehme und es sein lasse. Meistens lässt sie sich dann mit dem Schnuller sehr schnell beruhigen, was meine Hebamme zu der Vermutung kommen lässt, sie ist dann schon satt und will bloß noch nuckeln, ist an der Brust aber sauer dass da noch Milch kommt. Aber irgendwie glaubt mein Mutterinstinkt das nicht
Ich habe echt Angst, dass sie nicht satt wird. Wenn es früher 250 Schlücke waren kann sie doch jetzt nicht nach 80 satt sein?!
Dieser ständige Kampf beim Stillen zerrt so sehr an meinen Nerven, dass ich mich kaum mehr raus traue. Daran, so in der Öffentlichkeit zu Stillen, mag ich gar nicht denken
Oder besteht das Problem wirklich nur in meinem Kopf und eigentlich ist alles normal?! Das kann ich mir kaum vorstellen...
Ich würde mich sehr über eure Meinungen und Tipps freuen, tausend Dank schonmal im voraus!
ich bin neu hier und hoffe, ihr könnt mir helfen... Ich habe so viele Tränen vergossen wegen dem Stillen in letzter Zeit, so kann es nicht weiter gehen... Ich möchte sehr gern noch eine lange Zeit stillen, aber so wie es im Moment läuft, bin ich drauf und dran abzustillen weil ich einfach nicht mehr kann und das Gefühl habe, unsere Stillprobleme überschatten die ganze schöne Babyzeit, die ich gar nicht richtig genießen kann und die ja nie wieder kommt
Vorweg sei noch gesagt: Es gibt Leute, die meinen das sei alles normal und es gäbe kein Problem, u.a. meine Hebamme. Aber irgendwie sagt mein Muttergefühl etwas anderes
Unsere Geschichte:
Meine Tochter ist mein erstes Kind und jetzt ziemlich genau 9 Wochen alt. Sie ist bei 39+6 spontan auf die Welt gekommen. Im Krankenhaus hat es nicht gleich geklappt mit dem Stillen, so dass sie bis zum Milcheinschuss 2 Pre-Fläschchen bekommen hat. Das konnten wir aber sehr schnell umstellen, nach dem Fläschchen habe ich ihr Pre über ein Brusternährungsset gegeben und anschließend abgepumpte Muttermilch über das Set, aber auch damit konnte ich nach 1 Woche aufhören.
Von da an lief es eigentlich mit dem Stillen. Ich hatte allerdings immer seeehr viel Milch und richtige "Backstein-Brüste". Die Kleine kam aber größtenteils gut mit der Menge zurecht und einige Wochen lief eigentlich alles gut: Das Stillen hat bei uns max. 5 Minuten gedauert, aber in denen hat sie richtig viel getrunken (bis zu 250 Schlucke) und es ging wirklich Gluck-Gluck-Gluck...
Dann hatte ich leider Mitte Januar eine Brustentzündung, durch die ich mich aber durchgekämpft bzw. durchgestillt habe. Ca. einer Woche nach der Brustentzündung haben sich meine Brüste dann umgestellt von "Backstein-" auf "Pudding-"Brüste, was ja auch normal ist... Aber damit gingen unsere Probleme so richtig los
Ich habe das Gefühl, sie kommt mit den neuen Pudding-Brüsten gar nicht zurecht, weil sie sich jetzt viel mehr anstrengen muss um an die Milch zu kommen. Bei den "Backsteinen" musste sie ja kaum saugen sondern eigentlich nur schlucken... Oder sehe ich das falsch?
Das Stillen läuft bei uns aktuell so ab: Ich docke sie alle 2 Stunden an. Wenn der Milchspendereflex nicht sofort einsetzt, wird sie ungeduldig, dreht den Kopf weg und brüllt oder zieht die Brustwarze ganz lang. Wenn die Milch dann kommt, trinkt sie kurz konzentriert und so für ca. 30 bis 50 Schlücke läuft es wie früher, also dass sie bei jeden oder max.jedem zweiten Saugen auch schluckt. Dann wird das Schlucken aber immer seltener (so alle 5x Saugen) sie wird immer unruhiger, zappelt mit Armen und Beinen, dockt ständig ab und brüllt, sucht dann aber wieder usw... Ich wechsel dann meist die Seite und dort läuft es ähnlich, wobei rechts noch etwas besser funtioniert als links... Irgendwann brüllt sie dann so sehr, dass ich sie abnehme und es sein lasse. Meistens lässt sie sich dann mit dem Schnuller sehr schnell beruhigen, was meine Hebamme zu der Vermutung kommen lässt, sie ist dann schon satt und will bloß noch nuckeln, ist an der Brust aber sauer dass da noch Milch kommt. Aber irgendwie glaubt mein Mutterinstinkt das nicht
Dieser ständige Kampf beim Stillen zerrt so sehr an meinen Nerven, dass ich mich kaum mehr raus traue. Daran, so in der Öffentlichkeit zu Stillen, mag ich gar nicht denken
Ich würde mich sehr über eure Meinungen und Tipps freuen, tausend Dank schonmal im voraus!