Abschied vom Stillen :(
Verfasst: 07.02.2017, 10:48
Hallo,
ich habe mich hier angemeldet um mich bei jemandem ausheulen zu können.
Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ich habe meine Tochter nach 11 Monaten abgestillt, weil ich mir hab einreden lassen, dass es jetzt doch mal reicht und sie es ja nicht mehr braucht. Ein bisschen erleichtert war ich schon meinen Körper wieder für mich zu haben und ich wollte auch für Kind 2 üben. Sie war ein sehr verschmustes Kind und kuschelt immernoch wahnsinnig gern und viel, ich hätte sie locker noch ewig weiterstillen können.
Aber grundsätzlich habe ich es schon bereut, mich von so blöden Argumenten beschwatzen zu lassen, wo ich doch wusste, dass es nicht stimmt. Und so habe ich mir fest vorgenommen, mir beim zweiten Kind nicht reinreden zu lassen und es ganz lange zu stillen. Nun wurde mein Sohn letztes Jahr im April geboren und die Stillbeziehung ist von Anfang an eher schwierig. Er hatte gleich am Anfang riesen Stillabstände von 4-5h, wenn ich ihm früher was anbieten wollte ist er zornig geworden und hat mich angeschrien. Erst wenn er von sich aus Hunger signalisiert hat, hat er auch wirklich getrunken. Er hat damit auch zufriedenstellend zugenommen, daher habe ich es eben hin genommen. Dadurch war nur leider die Milchproduktion nie so berauschend. Über den Sommer hätte ich ihn gerne mehr angelegt, damit er Flüssigkeit bekommt, aber auch das hat er verweigert. Da hatte er auch eine Phase in der er regelmäßig nachts durchgeschlafen hat.
Ein weiteres "Problem" hat im Juni ca angefangen, dass er verweigert im sitzen, also Wiegeposition oder Fußballhaltung, zu trinken. Nur noch im liegen ging. So bald er irgendwie in Stillposition gebracht wurde, hat er gebrüllt wie am Spieß. Ostheopatisch war nix zu finden. Ich habe den Tip meines kompetenten Kinderarztes ignoriert, mich doch nicht so zum Sklaven meines Kindes machen zu lassen und die Flasche zu geben. Dadurch, dass er ja so riesen Abstände hatte, konnte ich trotzdem noch gut unterwegs sein, um mich dann beim nächsten Stillen wieder daheim (oder auch mal im Auto) hinlegen zu können.
Da er sich immer gut entwickelt hat und ein fittes fröhliches Kind ist, habe ich meine Bedenken, ob er denn genug bekommt ignoriert und so weiter gemacht.
Ich hatte mir auch fest vorgenommen, dieses Mal nicht so früh mit der Beikost anzufangen, aber mit 5 Monaten war er nicht mehr davon abzubringen. Er hat sich so gierig und mit Freude auf seinen Brei gestürzt, dass er dann auch keine Brust mehr wollte. Ich habe weiterhin versucht ihm so oft es ging ihm die Brust "aufzuzwingen", aber die Stillmalzeiten haben sich trotzdem recht rasch verringert. Es tut mir schon in der Sehle weh, zu sehen wie begeistert er alles mögliche isst, nur meine Milch nicht.
Seit November hat er Zähne. Jetzt sind es oben und unten zwei. Wenn er keine Lust hat zu trinken, beißt er herzhaft zu.
Die Stillsitution sieht momentan so aus, dass ich beharrlich daran fest halte ihn abends zum einschlafen und nachts zu stillen. Allerdings braucht er es nicht. Wenn ich abends mal nicht da bin, schläft er völlig problemlos ohne Milch bei meinem Mann ein. Mittags ebenso. Wenn er abends noch zu unruhig ist und rumturnt, ich ihn aber an der Brust beruhigen will, beißt er. Und das tut so höllisch weh. Das ist nicht nur ein bisschen geknabbert, sondern mit Kraft. Ich hab schon echt Angst ihn Abends zu stillen, wenn er nicht eh schon fast am einschlafen ist. Dadurch dauert es auch ewig, bis er einen MSR auslösen kann. Locker 3-5 Min. Das dauert ihm dann wieder zu lange, wenn er noch zu fit ist und er hampelt rum. Leider trinkt er tagsüber fast nichts, sonst würde ich glaube ich einfach abstillen. Aber in mir nagt die latente Angst, dass er dehydriert.
Ich weiß jetzt auch nicht, was ich hören möchte. Ist so was normal? Das Stillen stresst mich gerade so sehr, vorallem diese Beißerei. Ich bin so unenspannt, Stillen ist bei ihm nicht schön. Bei meiner Tochter war es wirklich zärtliches kuscheln. Dagegen steht mein ursprünglicher Wunsch lange zu stillen. Er ist so aktiv und ich habe eher das Gefühl, dass ich ihm das Stillen nur noch aufzwinge. Ohne würde er bestimmt durchschlafen.
Danke fürs ausheulen dürfen.
ich habe mich hier angemeldet um mich bei jemandem ausheulen zu können.
Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ich habe meine Tochter nach 11 Monaten abgestillt, weil ich mir hab einreden lassen, dass es jetzt doch mal reicht und sie es ja nicht mehr braucht. Ein bisschen erleichtert war ich schon meinen Körper wieder für mich zu haben und ich wollte auch für Kind 2 üben. Sie war ein sehr verschmustes Kind und kuschelt immernoch wahnsinnig gern und viel, ich hätte sie locker noch ewig weiterstillen können.
Aber grundsätzlich habe ich es schon bereut, mich von so blöden Argumenten beschwatzen zu lassen, wo ich doch wusste, dass es nicht stimmt. Und so habe ich mir fest vorgenommen, mir beim zweiten Kind nicht reinreden zu lassen und es ganz lange zu stillen. Nun wurde mein Sohn letztes Jahr im April geboren und die Stillbeziehung ist von Anfang an eher schwierig. Er hatte gleich am Anfang riesen Stillabstände von 4-5h, wenn ich ihm früher was anbieten wollte ist er zornig geworden und hat mich angeschrien. Erst wenn er von sich aus Hunger signalisiert hat, hat er auch wirklich getrunken. Er hat damit auch zufriedenstellend zugenommen, daher habe ich es eben hin genommen. Dadurch war nur leider die Milchproduktion nie so berauschend. Über den Sommer hätte ich ihn gerne mehr angelegt, damit er Flüssigkeit bekommt, aber auch das hat er verweigert. Da hatte er auch eine Phase in der er regelmäßig nachts durchgeschlafen hat.
Ein weiteres "Problem" hat im Juni ca angefangen, dass er verweigert im sitzen, also Wiegeposition oder Fußballhaltung, zu trinken. Nur noch im liegen ging. So bald er irgendwie in Stillposition gebracht wurde, hat er gebrüllt wie am Spieß. Ostheopatisch war nix zu finden. Ich habe den Tip meines kompetenten Kinderarztes ignoriert, mich doch nicht so zum Sklaven meines Kindes machen zu lassen und die Flasche zu geben. Dadurch, dass er ja so riesen Abstände hatte, konnte ich trotzdem noch gut unterwegs sein, um mich dann beim nächsten Stillen wieder daheim (oder auch mal im Auto) hinlegen zu können.
Da er sich immer gut entwickelt hat und ein fittes fröhliches Kind ist, habe ich meine Bedenken, ob er denn genug bekommt ignoriert und so weiter gemacht.
Ich hatte mir auch fest vorgenommen, dieses Mal nicht so früh mit der Beikost anzufangen, aber mit 5 Monaten war er nicht mehr davon abzubringen. Er hat sich so gierig und mit Freude auf seinen Brei gestürzt, dass er dann auch keine Brust mehr wollte. Ich habe weiterhin versucht ihm so oft es ging ihm die Brust "aufzuzwingen", aber die Stillmalzeiten haben sich trotzdem recht rasch verringert. Es tut mir schon in der Sehle weh, zu sehen wie begeistert er alles mögliche isst, nur meine Milch nicht.
Seit November hat er Zähne. Jetzt sind es oben und unten zwei. Wenn er keine Lust hat zu trinken, beißt er herzhaft zu.
Die Stillsitution sieht momentan so aus, dass ich beharrlich daran fest halte ihn abends zum einschlafen und nachts zu stillen. Allerdings braucht er es nicht. Wenn ich abends mal nicht da bin, schläft er völlig problemlos ohne Milch bei meinem Mann ein. Mittags ebenso. Wenn er abends noch zu unruhig ist und rumturnt, ich ihn aber an der Brust beruhigen will, beißt er. Und das tut so höllisch weh. Das ist nicht nur ein bisschen geknabbert, sondern mit Kraft. Ich hab schon echt Angst ihn Abends zu stillen, wenn er nicht eh schon fast am einschlafen ist. Dadurch dauert es auch ewig, bis er einen MSR auslösen kann. Locker 3-5 Min. Das dauert ihm dann wieder zu lange, wenn er noch zu fit ist und er hampelt rum. Leider trinkt er tagsüber fast nichts, sonst würde ich glaube ich einfach abstillen. Aber in mir nagt die latente Angst, dass er dehydriert.
Ich weiß jetzt auch nicht, was ich hören möchte. Ist so was normal? Das Stillen stresst mich gerade so sehr, vorallem diese Beißerei. Ich bin so unenspannt, Stillen ist bei ihm nicht schön. Bei meiner Tochter war es wirklich zärtliches kuscheln. Dagegen steht mein ursprünglicher Wunsch lange zu stillen. Er ist so aktiv und ich habe eher das Gefühl, dass ich ihm das Stillen nur noch aufzwinge. Ohne würde er bestimmt durchschlafen.
Danke fürs ausheulen dürfen.