Hilfe: Wie bekomme ich mehr Milch und mein Baby dazu, kräftiger zu saugen?
Verfasst: 01.01.2017, 19:58
Hallo und ein gesundes neues Jahr!
Ich hoffe, dass ich mit eurer Hilfe die Stillbeziehung zu meinem Baby verbessern kann, bisher ist diese v.a. von Sorge, Druck und Anspannung geprägt - ich, weiß, das sind nicht die Voraussetzungen, die es braucht.
Hier mal ein Abriss, wie es sich seit der Geburt unseres kleinen Henry am 13.12.16. zugetragen hat:
Die Geburt zog sich über 34 Stunden hin, d.h. am Ende war es auch recht knapp vorm Kaiserschnitt. Aber es hat ja zum Glück so funktioniert. Wir waren natürlich alle total erschöpft.
In der ersten Nacht hat sich der Kleine nicht gerührt und nachdem die 24 Stunden um waren, hat er sich auch nicht mit Hunger bemerkbar gemacht. Ich wurde dann aufgefordert ihn zu wecken und zu stillen. Das Wecken gestaltete sich schon sehr schwierig und beim Stillen musste man ihn zu jedem Saugen animieren bzw. er ist immer wieder weg geschlafen, was z.T. dazu geführt hat, dass ich bis 3 Stunden damit beschäftigt war, ihn an der Brust zu haben. Allerdings sehr ineffektiv.
Das Gewicht ging runter, er hat mehr als 10% verloren. Am Tag vor der Entlassung hat man eine Wiegeprobe gemacht. Nach eineinhalb Stunden Stillen hat er 15 g mehr auf die Waage gebracht, womit man sich erst mal zufrieden gab. Am nächsten Tag jedoch noch weiterer Gewichtsverlust, eine weitere Wiegeprobe: 0 Gramm in mehr als einer Stunde.
Die Entlassung nach Hause stand zur Debatte. Ich wollte aber unbedingt. D.h. ich hab dann 20 min abgepumpt und hatte 3ml – insgesamt von beiden Brüsten. Man hat mir eine Pumpe aufgeschrieben…und wir durften nach Hause.
Zu Hause angekommen telefonierte ich mit meiner Hebamme. Die sagte, ich müsse erst mal nicht pumpen, solle mich entspannen und dann werde das alles werden.
Am nächsten Tag kam die Hebamme, die eigentlich meine Betreuung nicht mehr übernehmen wollte, und zwar gleich zwei Mal, weil es wohl so kritisch mit dem Gewicht war und der Kleine Mann keine Ausscheidungen hatte.
Ab da hieß es im 2 Stunden Takt wecken, Zufüttern mit PRE Nahrung und Abpumpen – und ich bin nicht mehr rum gekommen. Das Wecken dauerte manchmal bis zu eineinhalb Stunden, Henry hat sich nie mit Hunger gemeldet. Beim Trinken war er „saugfaul“, dann haben wir mit Fingerfeeding begonnen – stundenlanges Procedere, bis die Milch endlich in dem Kleinen war… und er ging nicht mehr an die Brust.
Inzwischen ernähren wir mit Fertignahrung über Brusternährungsset. Kleine Mengen Muttermilch trinkt Henry aus einem kleinen Becher, wenn ich mal dazu komme abzupumpen und es mehr ist, dann bekommt er es auch über das Brusternährungsset. Aber alles in allem müssen wir ihn viel und lange wecken und zum trinken motivieren. Das mit dem Saugen klappt nicht kräftig genug. Immerhin geht er jetzt wieder an die Brust. Die hat er auch mehrere Tage verweigert. Da war ich vielleicht deprimiert.
Die Gelbsucht war nur leicht ausgeprägt. Man geht eher davon aus, dass der Teufelskreis mit dem sinkenden Gewicht begann und er einfach nicht kräftig genug zum saugen war. Außerdem hat er bei der Geburt ein kurzes Zungenbändchen gehabt. Das haben wir inzwischen durchtrennen lassen – was leider nicht zu dem viel kräftigeren Saugen geführt hat.
Inzwischen klappt dank eines neuen Stillkissens und dem asymmetrischen Anlegen das Anlegen besser, dennoch bleibt es schwierig, die Schläuche des BES gut zu platzieren. Außerdem wecken wir den Kleinen nur noch, wenn er sich nach 4 Stunden noch nicht selbst gemeldet hat (seit dem er das Geburtsgewicht wieder hat, zunächst waren es alle 3 Stunden, aber da gab es noch die Probleme, ihn wach zu bekommen und v.a. meine Verzweiflung, die Nahrung nicht in ihn reinzubekommen -> weshalb ich es ihm beim BES durch das Öffnen des 2. Schlauches leichter gemacht habe, auch einen Brustwechsel habe ich vermieden, weil es immer so schwierig war, den Schlauch so zu platzieren, dass er gut sitzt).
Gewichtsentwicklung:
13.12.16 - 3640g - KH nach Geburt
14.12.16 - 3445g - KH
15.12.16 - 3287g - KH
16.12.16 - 3210g - Entlassung KH
17.12.16 - 3180g - Hebamme, Beginn Pre Nahrung zuzufüttern
18.12.16 - 3320g - Hebamme
20.12.16 - 3420g - Hebamme
22.12.16 - 3520g - Hebamme
23.12.16 - 3580g - Hebamme, 6x Stillen mit BES (Milchpulver 435ml), 2x Stillen mit BES (abgepumpt 42ml), 5x Pipi, 3x Stuhl
25.12.16 - 3670g - Hebamme, 4x Stillen mit BES (Milchpulver 275ml), 2x Stillen mit BES (abgepumpt 155ml), 5x Pipi, 1x Stuhl
28.12.16 - 3836g – Kinderarzt, 1x Stillen (gesamt 1 Std.), 3x Stillen mit BES (Milchpulver 225ml), 2x Stillen mit BES (abgepumpt 165ml), 3x Pipi, 1x Stuhl
29.12.16 - 3940g – Hebamme, 7x Stillen (gesamt 1,25 Std.), 3x Stillen mit BES (Milchpulver 241ml), 3x Stillen mit BES (abgepumpt 192ml), 6x Pipi, 5x Stuhl
Zufüttern von Pre Nahrung:
Ab 17.12. 30ml pro Mahlzeit
Ab 19.12. 40ml pro Mahlzeit
Ab 21.12. 60ml pro Mahlzeit
Ab 23.12. 80ml pro Mahlzeit
Bisher wurden keine Schnuller, Sauger oder Stillhütchen verwendet.
Behandlung: bisher kommt nur die Hebamme, eine osteopathische Behandlung ist angedacht (Termin fehlt noch); keine anderen Behandlungen
Fragen:
- Wie kann man die Saugstärke beim Kind steigern? (Ich versuche zunehmend, nicht mehr beide Schläuche des BES zu öffnen)
- MCP Tabletten Einnahme seit 01.01.17? (Mir wurden 10 Stück in der Klinik mitgegeben; erst meinte die Hebamme, das wäre nicht nötig, jetzt sollte ich sie doch nehmen. Meine Befürchtung ist aber, dass dann die Milch ganz weg geht, wenn ich sie wieder absetze.)
- Abpumpmenge insgesamt gesteigert, aber noch nicht ausreichend (Ich komme auch nicht so oft zum Abpumpen, wie ich es gerne hätte, v.a. nicht unter der Woche, wenn ich mit dem Baby alleine bin. Ich versuche zwei Pre Mahlzeiten pro Tag durch Abgepumptes zu ersetzen)
- Wie kann ich die PRE Nahrung reduzieren? (Mein Wunsch ist es voll zu stillen)
- Wie kann ich den Milchspendereflex fördern? (Milcheinschuss hatte ich erst am 6. Tag nach der Geburt)
und hier noch ein paar ergänzende Stichpunkte - ich hoffe, das diese nicht zu viel redundante Infos enthalten:
• Geburt am 13.12.2016 nach mehr als 34 Stunden (während der Geburt 1x LMAA-Injektion und Wehentropf)
• Erstes Anlegen im Kreißsaal mit Unterstützung
• Rooming und bedding in
• Geburtsgewicht 3640g
• Entlassung aus Krankenhaus am 16.12.16, Gewichtsverlust > 10%
o Tag vor Entlassung: 1. Stillprobe: 15g
o Entlassungstag: 2. Stillprobe: 0 g
o Danach abpumpen für 20 min, beidseits: 3ml
o Baby hat sich nicht selbst mit Hunger gemeldet, musste immer geweckt werden, war schwer erweckbar und ist beim Stillen immer wieder rasch eingeschlafen, Stilleinheiten von mehreren Stunden (fühlte sich an wie ein Kampf, da das Baby schlecht zu wecken war, manchmal hat es über eine Stunde gedauert, bis es wach war)
Gegenmaßnahmen: Baby ausgezogen, kaltes Wasser ins Gesicht, Fußmassage, gut zureden, Brustwechsel -> insgesamt saugschwach
Nur leichte Gelbsucht
• 17.12.2016: erster Besuch der Hebamme, Gewicht 3180g
o Begonnen mit Zufüttern von Pre Nahrung und abpumpen
o In den ersten Tagen Finger feeding, Baby ist nicht mehr an die Brust gegangen
• Zungenbändchen gelöst am 20.12.2016, Baby konnte direkt danach wieder an die Brust angelegt werden
• Ab 21.12. Medela BES -> anhaltende Schwierigkeiten, dass Baby zu wecken, noch mehr Schwierigkeiten das Baby an BES zu bekommen (Schlauch lag schlecht, inzwischen Pflasterallergie entwickelt), Schwierigkeiten mit Anlegen
o Wecken im 2 Stunden Takt
Baby schwer erweckbar, träge beim Saugen
o Beim Abpumpen nur geringe Milchmengen
• Bisherige Maßnahmen zur Steigerung der Milchmenge:
o Bockshornkleekapseln – 4x3tgl.
o Baby beim Abpumpen anschauen
o Stilltee
o Kuscheln
o Imagination (alles fließt)
• Seit 28.12.16 Stillproben auf Anraten der KiÄ und Hebamme mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen von 0g bis 84g, stark schwankend, je nachdem, ob mit BES oder nur gestillt wird. Meist mehr Muttermilch getrunken, wenn zusätzlich BES gereicht wird.
• Anlegen des Kleinen an die Brust, wenn ich noch keine andere Nahrung fertig habe, oder auch zum Beruhigen
Über hilfreiche Tipps würde ich mich sehr freuen! LG.
Ich hoffe, dass ich mit eurer Hilfe die Stillbeziehung zu meinem Baby verbessern kann, bisher ist diese v.a. von Sorge, Druck und Anspannung geprägt - ich, weiß, das sind nicht die Voraussetzungen, die es braucht.
Hier mal ein Abriss, wie es sich seit der Geburt unseres kleinen Henry am 13.12.16. zugetragen hat:
Die Geburt zog sich über 34 Stunden hin, d.h. am Ende war es auch recht knapp vorm Kaiserschnitt. Aber es hat ja zum Glück so funktioniert. Wir waren natürlich alle total erschöpft.
In der ersten Nacht hat sich der Kleine nicht gerührt und nachdem die 24 Stunden um waren, hat er sich auch nicht mit Hunger bemerkbar gemacht. Ich wurde dann aufgefordert ihn zu wecken und zu stillen. Das Wecken gestaltete sich schon sehr schwierig und beim Stillen musste man ihn zu jedem Saugen animieren bzw. er ist immer wieder weg geschlafen, was z.T. dazu geführt hat, dass ich bis 3 Stunden damit beschäftigt war, ihn an der Brust zu haben. Allerdings sehr ineffektiv.
Das Gewicht ging runter, er hat mehr als 10% verloren. Am Tag vor der Entlassung hat man eine Wiegeprobe gemacht. Nach eineinhalb Stunden Stillen hat er 15 g mehr auf die Waage gebracht, womit man sich erst mal zufrieden gab. Am nächsten Tag jedoch noch weiterer Gewichtsverlust, eine weitere Wiegeprobe: 0 Gramm in mehr als einer Stunde.
Die Entlassung nach Hause stand zur Debatte. Ich wollte aber unbedingt. D.h. ich hab dann 20 min abgepumpt und hatte 3ml – insgesamt von beiden Brüsten. Man hat mir eine Pumpe aufgeschrieben…und wir durften nach Hause.
Zu Hause angekommen telefonierte ich mit meiner Hebamme. Die sagte, ich müsse erst mal nicht pumpen, solle mich entspannen und dann werde das alles werden.
Am nächsten Tag kam die Hebamme, die eigentlich meine Betreuung nicht mehr übernehmen wollte, und zwar gleich zwei Mal, weil es wohl so kritisch mit dem Gewicht war und der Kleine Mann keine Ausscheidungen hatte.
Ab da hieß es im 2 Stunden Takt wecken, Zufüttern mit PRE Nahrung und Abpumpen – und ich bin nicht mehr rum gekommen. Das Wecken dauerte manchmal bis zu eineinhalb Stunden, Henry hat sich nie mit Hunger gemeldet. Beim Trinken war er „saugfaul“, dann haben wir mit Fingerfeeding begonnen – stundenlanges Procedere, bis die Milch endlich in dem Kleinen war… und er ging nicht mehr an die Brust.
Inzwischen ernähren wir mit Fertignahrung über Brusternährungsset. Kleine Mengen Muttermilch trinkt Henry aus einem kleinen Becher, wenn ich mal dazu komme abzupumpen und es mehr ist, dann bekommt er es auch über das Brusternährungsset. Aber alles in allem müssen wir ihn viel und lange wecken und zum trinken motivieren. Das mit dem Saugen klappt nicht kräftig genug. Immerhin geht er jetzt wieder an die Brust. Die hat er auch mehrere Tage verweigert. Da war ich vielleicht deprimiert.
Die Gelbsucht war nur leicht ausgeprägt. Man geht eher davon aus, dass der Teufelskreis mit dem sinkenden Gewicht begann und er einfach nicht kräftig genug zum saugen war. Außerdem hat er bei der Geburt ein kurzes Zungenbändchen gehabt. Das haben wir inzwischen durchtrennen lassen – was leider nicht zu dem viel kräftigeren Saugen geführt hat.
Inzwischen klappt dank eines neuen Stillkissens und dem asymmetrischen Anlegen das Anlegen besser, dennoch bleibt es schwierig, die Schläuche des BES gut zu platzieren. Außerdem wecken wir den Kleinen nur noch, wenn er sich nach 4 Stunden noch nicht selbst gemeldet hat (seit dem er das Geburtsgewicht wieder hat, zunächst waren es alle 3 Stunden, aber da gab es noch die Probleme, ihn wach zu bekommen und v.a. meine Verzweiflung, die Nahrung nicht in ihn reinzubekommen -> weshalb ich es ihm beim BES durch das Öffnen des 2. Schlauches leichter gemacht habe, auch einen Brustwechsel habe ich vermieden, weil es immer so schwierig war, den Schlauch so zu platzieren, dass er gut sitzt).
Gewichtsentwicklung:
13.12.16 - 3640g - KH nach Geburt
14.12.16 - 3445g - KH
15.12.16 - 3287g - KH
16.12.16 - 3210g - Entlassung KH
17.12.16 - 3180g - Hebamme, Beginn Pre Nahrung zuzufüttern
18.12.16 - 3320g - Hebamme
20.12.16 - 3420g - Hebamme
22.12.16 - 3520g - Hebamme
23.12.16 - 3580g - Hebamme, 6x Stillen mit BES (Milchpulver 435ml), 2x Stillen mit BES (abgepumpt 42ml), 5x Pipi, 3x Stuhl
25.12.16 - 3670g - Hebamme, 4x Stillen mit BES (Milchpulver 275ml), 2x Stillen mit BES (abgepumpt 155ml), 5x Pipi, 1x Stuhl
28.12.16 - 3836g – Kinderarzt, 1x Stillen (gesamt 1 Std.), 3x Stillen mit BES (Milchpulver 225ml), 2x Stillen mit BES (abgepumpt 165ml), 3x Pipi, 1x Stuhl
29.12.16 - 3940g – Hebamme, 7x Stillen (gesamt 1,25 Std.), 3x Stillen mit BES (Milchpulver 241ml), 3x Stillen mit BES (abgepumpt 192ml), 6x Pipi, 5x Stuhl
Zufüttern von Pre Nahrung:
Ab 17.12. 30ml pro Mahlzeit
Ab 19.12. 40ml pro Mahlzeit
Ab 21.12. 60ml pro Mahlzeit
Ab 23.12. 80ml pro Mahlzeit
Bisher wurden keine Schnuller, Sauger oder Stillhütchen verwendet.
Behandlung: bisher kommt nur die Hebamme, eine osteopathische Behandlung ist angedacht (Termin fehlt noch); keine anderen Behandlungen
Fragen:
- Wie kann man die Saugstärke beim Kind steigern? (Ich versuche zunehmend, nicht mehr beide Schläuche des BES zu öffnen)
- MCP Tabletten Einnahme seit 01.01.17? (Mir wurden 10 Stück in der Klinik mitgegeben; erst meinte die Hebamme, das wäre nicht nötig, jetzt sollte ich sie doch nehmen. Meine Befürchtung ist aber, dass dann die Milch ganz weg geht, wenn ich sie wieder absetze.)
- Abpumpmenge insgesamt gesteigert, aber noch nicht ausreichend (Ich komme auch nicht so oft zum Abpumpen, wie ich es gerne hätte, v.a. nicht unter der Woche, wenn ich mit dem Baby alleine bin. Ich versuche zwei Pre Mahlzeiten pro Tag durch Abgepumptes zu ersetzen)
- Wie kann ich die PRE Nahrung reduzieren? (Mein Wunsch ist es voll zu stillen)
- Wie kann ich den Milchspendereflex fördern? (Milcheinschuss hatte ich erst am 6. Tag nach der Geburt)
und hier noch ein paar ergänzende Stichpunkte - ich hoffe, das diese nicht zu viel redundante Infos enthalten:
• Geburt am 13.12.2016 nach mehr als 34 Stunden (während der Geburt 1x LMAA-Injektion und Wehentropf)
• Erstes Anlegen im Kreißsaal mit Unterstützung
• Rooming und bedding in
• Geburtsgewicht 3640g
• Entlassung aus Krankenhaus am 16.12.16, Gewichtsverlust > 10%
o Tag vor Entlassung: 1. Stillprobe: 15g
o Entlassungstag: 2. Stillprobe: 0 g
o Danach abpumpen für 20 min, beidseits: 3ml
o Baby hat sich nicht selbst mit Hunger gemeldet, musste immer geweckt werden, war schwer erweckbar und ist beim Stillen immer wieder rasch eingeschlafen, Stilleinheiten von mehreren Stunden (fühlte sich an wie ein Kampf, da das Baby schlecht zu wecken war, manchmal hat es über eine Stunde gedauert, bis es wach war)
Gegenmaßnahmen: Baby ausgezogen, kaltes Wasser ins Gesicht, Fußmassage, gut zureden, Brustwechsel -> insgesamt saugschwach
Nur leichte Gelbsucht
• 17.12.2016: erster Besuch der Hebamme, Gewicht 3180g
o Begonnen mit Zufüttern von Pre Nahrung und abpumpen
o In den ersten Tagen Finger feeding, Baby ist nicht mehr an die Brust gegangen
• Zungenbändchen gelöst am 20.12.2016, Baby konnte direkt danach wieder an die Brust angelegt werden
• Ab 21.12. Medela BES -> anhaltende Schwierigkeiten, dass Baby zu wecken, noch mehr Schwierigkeiten das Baby an BES zu bekommen (Schlauch lag schlecht, inzwischen Pflasterallergie entwickelt), Schwierigkeiten mit Anlegen
o Wecken im 2 Stunden Takt
Baby schwer erweckbar, träge beim Saugen
o Beim Abpumpen nur geringe Milchmengen
• Bisherige Maßnahmen zur Steigerung der Milchmenge:
o Bockshornkleekapseln – 4x3tgl.
o Baby beim Abpumpen anschauen
o Stilltee
o Kuscheln
o Imagination (alles fließt)
• Seit 28.12.16 Stillproben auf Anraten der KiÄ und Hebamme mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen von 0g bis 84g, stark schwankend, je nachdem, ob mit BES oder nur gestillt wird. Meist mehr Muttermilch getrunken, wenn zusätzlich BES gereicht wird.
• Anlegen des Kleinen an die Brust, wenn ich noch keine andere Nahrung fertig habe, oder auch zum Beruhigen
Über hilfreiche Tipps würde ich mich sehr freuen! LG.