Stillstreik und nichts hilft.
Verfasst: 19.11.2016, 23:11
Hallo, ich habe mich schon durch ältere Forenbeiträge gewühlt aber bin nicht fündig geworden was mein Problem angeht bzw habe nur die "Üblichen" Ratschläge dazu gefunden.
Meine Tochter ist 4 Monate alt und bis letzte Woche habe ich voll gestillt. Wir hatten immer mal wieder kleinere Stillstreiks über ein paar Tage, bei denen sie jedoch nur nachmittags oder abends mal die Brust verweigert hat. Nun ist es seit über einer Woche so, dass sie die Brust komplett verweigert. Sie stillt gar nicht mehr, nicht mal in der Nacht im Halbschlaf. Zunächst hat sie, sobald ich sie aufs Stillkissen in Seitenlage gelegt habe, angefangen zu weinen obwohl ich sie nicht nicht mal angelegt hatte. Hat sich weggedrückt und den Rücken durchgebogen, dreht den Kopf weg und brüllt herzzerreißend wenn ich sie nicht wieder hoch nehme.
Da sie die Brust überhaupt nicht mehr nahm, hab ich dann abgepumpt und ihr die Milch per Flasche gegeben. Die nahm sie auch gierig. Flasche gab es bisher immer nur mal in Ausnahmefällen, wenn der Papa mal zwei Stunden alleine mit ihr war. Ist nie ein Problem gewesen. Nun hab ich Angst, dass sie die Flasche anfängt zu bevorzugen und die Brust gar nicht mehr will. Hab es mit Becher und Spritze probiert, aber auch da brüllt sie fast bis zum erbrechen, weil es ihr einfach zu langsam geht. Hab es mit Stillhütchen probiert, weil ich dachte, dass ihr die einschießenden Zähne wieder Probleme machen (das hatten wir schon mal und da ging es mit Stillhütchen super). Aber auch da brüllt sie nur die Brust an. Hab versucht sie im dunkeln zu stillen, wenn sie müde ist, andere Positionen, im Schaukelstuhl, im gehen.....sie will die Brust einfach nicht. Seit ein paar Tagen kann ich sie zumindest wieder aufs Stilkissen legen und sie "erzählt" der Brust manchmal was, schlabbert für zwei Sekunden lustlos dran, lässt dann wieder los und zeigt kein Interesse. Wenn ich dann mehr fach versuche sie ihr wieder anzubieten, schreit sie wieder los. Erkältung oder Soor schließe ich aus. Sie wirkt gesund und im Mund ist auch nichts zu sehen. Flasche nimmt sie wie gesagt ohne Probleme und gierig. Ich kann mich an kein unangenehmen Ereignis erinnern, was sie mit dem Stillen verbinden könne. Da ich noch einen 2 1/2 jährigen Sohn habe, muss ich nun jede 2. Mahlzeit durch Pre ersetzen weil ich einfach nicht so viel Zeit und Ruhe zum abpumpen habe wie ich bräuchte. Ich muss mich ja halbwegs um die Kinder kümmern. Meine Tochter macht keinen Unterschied dazwischen ob Mumi oder Pre in der Flasche ist. Meine Stillberaterin ist ratlos. Das einzige, was sie mir noch sagen konnte war: halte durch..... Ich bin mit den Nerven am Ende, weine viel weil ich das Stillen einfach nicht aufgeben möchte und dauerhaft Flasche geben für mich persönlich unvorstellbar ist. Meinen Sohn habe ich 18 Monate gestillt und von ihm kenne ich dieses Verhalten so überhaupt nicht. Wenn nichts mehr ging und er nur noch am brüllen war: Brust ging immer.
Ich hoffe, mir kann hier jemand helfen denn ich weiß wirklich nicht weiter und möchte auch noch nicht aufgeben.Nur dauerhaft kann ich das ständige abpumpen mit zwei kleinen Kindern zu Hause einfach nicht durchhalten. Ich bin für jeden Tip dankbar!
Meine Tochter ist 4 Monate alt und bis letzte Woche habe ich voll gestillt. Wir hatten immer mal wieder kleinere Stillstreiks über ein paar Tage, bei denen sie jedoch nur nachmittags oder abends mal die Brust verweigert hat. Nun ist es seit über einer Woche so, dass sie die Brust komplett verweigert. Sie stillt gar nicht mehr, nicht mal in der Nacht im Halbschlaf. Zunächst hat sie, sobald ich sie aufs Stillkissen in Seitenlage gelegt habe, angefangen zu weinen obwohl ich sie nicht nicht mal angelegt hatte. Hat sich weggedrückt und den Rücken durchgebogen, dreht den Kopf weg und brüllt herzzerreißend wenn ich sie nicht wieder hoch nehme.
Da sie die Brust überhaupt nicht mehr nahm, hab ich dann abgepumpt und ihr die Milch per Flasche gegeben. Die nahm sie auch gierig. Flasche gab es bisher immer nur mal in Ausnahmefällen, wenn der Papa mal zwei Stunden alleine mit ihr war. Ist nie ein Problem gewesen. Nun hab ich Angst, dass sie die Flasche anfängt zu bevorzugen und die Brust gar nicht mehr will. Hab es mit Becher und Spritze probiert, aber auch da brüllt sie fast bis zum erbrechen, weil es ihr einfach zu langsam geht. Hab es mit Stillhütchen probiert, weil ich dachte, dass ihr die einschießenden Zähne wieder Probleme machen (das hatten wir schon mal und da ging es mit Stillhütchen super). Aber auch da brüllt sie nur die Brust an. Hab versucht sie im dunkeln zu stillen, wenn sie müde ist, andere Positionen, im Schaukelstuhl, im gehen.....sie will die Brust einfach nicht. Seit ein paar Tagen kann ich sie zumindest wieder aufs Stilkissen legen und sie "erzählt" der Brust manchmal was, schlabbert für zwei Sekunden lustlos dran, lässt dann wieder los und zeigt kein Interesse. Wenn ich dann mehr fach versuche sie ihr wieder anzubieten, schreit sie wieder los. Erkältung oder Soor schließe ich aus. Sie wirkt gesund und im Mund ist auch nichts zu sehen. Flasche nimmt sie wie gesagt ohne Probleme und gierig. Ich kann mich an kein unangenehmen Ereignis erinnern, was sie mit dem Stillen verbinden könne. Da ich noch einen 2 1/2 jährigen Sohn habe, muss ich nun jede 2. Mahlzeit durch Pre ersetzen weil ich einfach nicht so viel Zeit und Ruhe zum abpumpen habe wie ich bräuchte. Ich muss mich ja halbwegs um die Kinder kümmern. Meine Tochter macht keinen Unterschied dazwischen ob Mumi oder Pre in der Flasche ist. Meine Stillberaterin ist ratlos. Das einzige, was sie mir noch sagen konnte war: halte durch..... Ich bin mit den Nerven am Ende, weine viel weil ich das Stillen einfach nicht aufgeben möchte und dauerhaft Flasche geben für mich persönlich unvorstellbar ist. Meinen Sohn habe ich 18 Monate gestillt und von ihm kenne ich dieses Verhalten so überhaupt nicht. Wenn nichts mehr ging und er nur noch am brüllen war: Brust ging immer.
Ich hoffe, mir kann hier jemand helfen denn ich weiß wirklich nicht weiter und möchte auch noch nicht aufgeben.Nur dauerhaft kann ich das ständige abpumpen mit zwei kleinen Kindern zu Hause einfach nicht durchhalten. Ich bin für jeden Tip dankbar!