Dringende Bitte um Mithilfe: Stillprobleme bei meinem Frühchen
Verfasst: 25.10.2016, 19:45
Hallo,
ich komme gerade mit dem Stillen bzw. der Überleitung vom Fläschchen zum Stillen nicht weiter und wäre sehr froh für ein paar Erfahrungen und Tipps.
Seit knapp 5 Wochen bin ich Mama. Mein Sohn ist bei 34+3 geboren. Seit der Geburt pumpe ich ab, wobei meine Milchmenge eher bescheiden ist. In der ersten Zeit hatte er noch eine Magensonde. Paralell hat er zunehmend auch das Fläschchen bekommen und ich habe ihn 1-2x am Tag für ca. 10 Min. pro Brust angelegt. Seit gut 2 Wochen schafft er die Nahrung allein über das Fläschchen zu sich zu nehmen und durfte kurz danach auch nach Hause. Inzwischen hat er einen guten Hunger entwickelt und auch gut zugenommen, sodass der Druck, dass er das Fläschchen schaffen muss sich bei mir so langsam legt.. Wir sind nun auch nicht mehr bei dem vorgegebenen Krankenhausrythmus von 6 Mahlzeiten a 80 ml täglich - also alle 4 Std., sondern warten, bis er sich selbst meldet.
Ich würde ihn sehr gerne mehr stillen bzw. am liebsten dann auch voll stillen. Unter Anleitung meiner Hebamme hatte ich auch ein Brusternährungset ausprobiert. Nach ein paar Tagen hatte ich dann aber das Gefühl, dass er sich des Flauches durchaus bewusst ist und eher nuckelt als dass er saugt. Außerdem war die Menge die er aus dem Behältnis insgesamt getrunken hat recht gering.
Mein Gefühl war, dass es besser geht ihn einfach so anzulegen. Die letzten Tage habe ich ihn dann jedes mal, wenn er sich gemeldet hat, angelegt. Das war grob so ca. alle 2 Std. Das hatte auch sehr gut geklappt. Einige Mahlzeiten hat er dann ausgiebig an der Brust getrunken und war erstmal zufrieden. Dann hat er sich meist aber schneller - also manchmal schon nach einer halben Std. bis Std. wieder gemeldet. Wenn ich das Gefühl hatte, dass er an der Brust nicht satt geworden ist und mehr mochte, habe ich ihm zusätzlich noch ein Fläschchen gegeben, aus dem er dann auch deutlich weniger getrunken hat. Während dessen habe ich dann auch nur noch morgens und abends 1x abgepumpt und ich hatte das Gefühl, dass durch das häufigere Anlegen meine Milchmenge sich zumindest etwas gesteigert hatte. (Insgesamt glaube ich aber, dass sie für seinen Bedarf nicht reicht.)
Seit 2 Tagen klappt das Stillen nun garnicht mehr. Wenn ich ihn anlege, will er die Brust nicht und wird ganz "energisch", obwohl er schon genug Kraft hätte an der Brust zu trinken. Wenn ich ihm dann nicht sofort das Fläschen gebe, weint er sehr oder nimmt die Brustwarze zwar in den Mund aber saugt nicht. An der Flasche trinkt er gut. Wir benutzen schon nur diese calma-Sauger, die vom Saugverhalten her der Brust ähneln sollen - mit der Hoffnung, dass er dann nicht nur das "leichtere" Fläschchen haben will.
Ich habe große Sorge, dass er nur noch am Fläschchen trinkt und meine Milchmenge noch weniger wird.Ich wäre sehr froh um Ideen und Hinweise und Erfahrungen, wie man ihn zum Trinken an der Brust motivieren kann und auch dafür, wie ich meine Milchmenge so steigern kann, dass sie auch tätsächlich ausreichend für ihn wäre.
Viele liebe Grüße
Karla
ich komme gerade mit dem Stillen bzw. der Überleitung vom Fläschchen zum Stillen nicht weiter und wäre sehr froh für ein paar Erfahrungen und Tipps.
Seit knapp 5 Wochen bin ich Mama. Mein Sohn ist bei 34+3 geboren. Seit der Geburt pumpe ich ab, wobei meine Milchmenge eher bescheiden ist. In der ersten Zeit hatte er noch eine Magensonde. Paralell hat er zunehmend auch das Fläschchen bekommen und ich habe ihn 1-2x am Tag für ca. 10 Min. pro Brust angelegt. Seit gut 2 Wochen schafft er die Nahrung allein über das Fläschchen zu sich zu nehmen und durfte kurz danach auch nach Hause. Inzwischen hat er einen guten Hunger entwickelt und auch gut zugenommen, sodass der Druck, dass er das Fläschchen schaffen muss sich bei mir so langsam legt.. Wir sind nun auch nicht mehr bei dem vorgegebenen Krankenhausrythmus von 6 Mahlzeiten a 80 ml täglich - also alle 4 Std., sondern warten, bis er sich selbst meldet.
Ich würde ihn sehr gerne mehr stillen bzw. am liebsten dann auch voll stillen. Unter Anleitung meiner Hebamme hatte ich auch ein Brusternährungset ausprobiert. Nach ein paar Tagen hatte ich dann aber das Gefühl, dass er sich des Flauches durchaus bewusst ist und eher nuckelt als dass er saugt. Außerdem war die Menge die er aus dem Behältnis insgesamt getrunken hat recht gering.
Mein Gefühl war, dass es besser geht ihn einfach so anzulegen. Die letzten Tage habe ich ihn dann jedes mal, wenn er sich gemeldet hat, angelegt. Das war grob so ca. alle 2 Std. Das hatte auch sehr gut geklappt. Einige Mahlzeiten hat er dann ausgiebig an der Brust getrunken und war erstmal zufrieden. Dann hat er sich meist aber schneller - also manchmal schon nach einer halben Std. bis Std. wieder gemeldet. Wenn ich das Gefühl hatte, dass er an der Brust nicht satt geworden ist und mehr mochte, habe ich ihm zusätzlich noch ein Fläschchen gegeben, aus dem er dann auch deutlich weniger getrunken hat. Während dessen habe ich dann auch nur noch morgens und abends 1x abgepumpt und ich hatte das Gefühl, dass durch das häufigere Anlegen meine Milchmenge sich zumindest etwas gesteigert hatte. (Insgesamt glaube ich aber, dass sie für seinen Bedarf nicht reicht.)
Seit 2 Tagen klappt das Stillen nun garnicht mehr. Wenn ich ihn anlege, will er die Brust nicht und wird ganz "energisch", obwohl er schon genug Kraft hätte an der Brust zu trinken. Wenn ich ihm dann nicht sofort das Fläschen gebe, weint er sehr oder nimmt die Brustwarze zwar in den Mund aber saugt nicht. An der Flasche trinkt er gut. Wir benutzen schon nur diese calma-Sauger, die vom Saugverhalten her der Brust ähneln sollen - mit der Hoffnung, dass er dann nicht nur das "leichtere" Fläschchen haben will.
Ich habe große Sorge, dass er nur noch am Fläschchen trinkt und meine Milchmenge noch weniger wird.Ich wäre sehr froh um Ideen und Hinweise und Erfahrungen, wie man ihn zum Trinken an der Brust motivieren kann und auch dafür, wie ich meine Milchmenge so steigern kann, dass sie auch tätsächlich ausreichend für ihn wäre.
Viele liebe Grüße
Karla