Gestationsdiabetes, Einleitung, Schlupfwarzen und stillen
Verfasst: 25.10.2016, 13:40
Hallo,
ich befinde mich zurzeit in der 38 ssw und mache mir einige Gedanken über den Stillbeginn im KH. Vielleicht hat ja jemand Tipps für mich, wie wir den KH Aufenthalt unbeschadet überstehen, so dass einer langen und glücklichen Stillbeziehung nichts im Weg steht
Zur Info: Die Schwangerschaft verlief eigentlich komplikationslos....das eigentlich bezieht sich nur auf den Gestationsdiabetes. Ich bin mittlerweile Insulinpflichtig und reagiere sehr stark auf alles was mit Getreide (egal ob vollkorn oder nicht) zusammenhängt d.h. ich ernähre mich kohlenhydratreduziert bzw. decke meine tägliche Portion Kohlenhydrate über Kartoffeln ab. Damit haben wir die Werte gut in den Griff bekommen, nur der Nüchternwert macht trotz Verzögerungsinsulin in hohen Dosen was er will. Mein Bauchbewohner ist davon aber ziemlich unbeeindruckt und liegt was Fruchtwassermenge, Gewicht und Bauchumfang angeht im grünen Bereich. Leider steht beim Thema Gestationsdiabetes auch immer das Thema Einleitung im Raum, da nicht über Termin gegangen werden soll. Eine spontane Geburt wäre mir natürlich lieber aber falls es zu einer Einleitung kommen sollte, würde ich mich jetzt nicht innerlich dagegen sperren, sonst wird es ja gar nichts. Nach der Geburt und in den Tagen danach wird regelmäßig der Blutzucker beim Baby kontrolliert, um einen Unterzuckerung zu vermeiden. Ich kann mir vorstellen, dass das KH sehr schnell mit dem Thema zufüttern kommt, wenn der Blutzucker nicht stimmen sollte. Hierbei würde ich natürlich auf eine stillfreundliche Zufütterungsmethode bestehen. Dazu kommt, dass ich Schlupfwarzen habe, die den Stillbeginn wahrscheinlich auch nicht erleichtern werden.
Das KH in dem ich vorhabe zu entbinden, ist stillfreundlich und anthroposophisch angehaucht, mein Mann steht beim Thema stillen hinter mir, hat die Begriffe Saugverwirrung, stillfreundliches Zufüttern und häufige Anlegen schon gehört und kann damit etwas anfangen. Ich weiß, dass Babys 8 bis 12 mal (oder auch mal mehr bei Bedarf) am Tag angelegt werden sollen, weiß, dass wunde Brustwarzen von einer falschen Anlegetechnik kommen, dass nächtliches Stillen aufgrund der Hormone sehr gut ist, dass einmalige Stillproben Quatsch sind, das Stress für die Milchbildung nicht gut ist und werde natürlich auch auf intensives Bonding nach der Geburt bestehen etc. Ganz unvorbereitet gehe ich also die Sache nicht an.
Meine Frage ist jetzt aber, wenn wir mal vom Worst Case ausgehen: Einleitung, die sich lange zieht, verbunden mit Infusionen (die dann wieder zu einer starken Gewichtsabnahme beim Baby führen können), Blutzuckerschwankungen nach der Entbindung und in den Tagen danach, kombiniert mit Stillschwierigkeiten aufgrund der Schlupfwarzen, Gewichtsabnahme beim Baby...wie komme ich ohne saugverwirrtes Baby, ohne Stillhütchen und ohne Nervenzusammenbruch, weil mir jeder was anderes erzählen will, aus dem KH?
So, hoffe mein Anliegen ist verständlich und ich freue mich auf eure Meinungen und Tipps. Vielen Dank schon mal
Viele Grüße
sweetsymphony
P.S. Ich gehe die Sache schon positiv an und glaube, dass wir einen guten Stillstart haben, möchte aber auf den Worst Case vorbereitet sein.
ich befinde mich zurzeit in der 38 ssw und mache mir einige Gedanken über den Stillbeginn im KH. Vielleicht hat ja jemand Tipps für mich, wie wir den KH Aufenthalt unbeschadet überstehen, so dass einer langen und glücklichen Stillbeziehung nichts im Weg steht
Zur Info: Die Schwangerschaft verlief eigentlich komplikationslos....das eigentlich bezieht sich nur auf den Gestationsdiabetes. Ich bin mittlerweile Insulinpflichtig und reagiere sehr stark auf alles was mit Getreide (egal ob vollkorn oder nicht) zusammenhängt d.h. ich ernähre mich kohlenhydratreduziert bzw. decke meine tägliche Portion Kohlenhydrate über Kartoffeln ab. Damit haben wir die Werte gut in den Griff bekommen, nur der Nüchternwert macht trotz Verzögerungsinsulin in hohen Dosen was er will. Mein Bauchbewohner ist davon aber ziemlich unbeeindruckt und liegt was Fruchtwassermenge, Gewicht und Bauchumfang angeht im grünen Bereich. Leider steht beim Thema Gestationsdiabetes auch immer das Thema Einleitung im Raum, da nicht über Termin gegangen werden soll. Eine spontane Geburt wäre mir natürlich lieber aber falls es zu einer Einleitung kommen sollte, würde ich mich jetzt nicht innerlich dagegen sperren, sonst wird es ja gar nichts. Nach der Geburt und in den Tagen danach wird regelmäßig der Blutzucker beim Baby kontrolliert, um einen Unterzuckerung zu vermeiden. Ich kann mir vorstellen, dass das KH sehr schnell mit dem Thema zufüttern kommt, wenn der Blutzucker nicht stimmen sollte. Hierbei würde ich natürlich auf eine stillfreundliche Zufütterungsmethode bestehen. Dazu kommt, dass ich Schlupfwarzen habe, die den Stillbeginn wahrscheinlich auch nicht erleichtern werden.
Das KH in dem ich vorhabe zu entbinden, ist stillfreundlich und anthroposophisch angehaucht, mein Mann steht beim Thema stillen hinter mir, hat die Begriffe Saugverwirrung, stillfreundliches Zufüttern und häufige Anlegen schon gehört und kann damit etwas anfangen. Ich weiß, dass Babys 8 bis 12 mal (oder auch mal mehr bei Bedarf) am Tag angelegt werden sollen, weiß, dass wunde Brustwarzen von einer falschen Anlegetechnik kommen, dass nächtliches Stillen aufgrund der Hormone sehr gut ist, dass einmalige Stillproben Quatsch sind, das Stress für die Milchbildung nicht gut ist und werde natürlich auch auf intensives Bonding nach der Geburt bestehen etc. Ganz unvorbereitet gehe ich also die Sache nicht an.
Meine Frage ist jetzt aber, wenn wir mal vom Worst Case ausgehen: Einleitung, die sich lange zieht, verbunden mit Infusionen (die dann wieder zu einer starken Gewichtsabnahme beim Baby führen können), Blutzuckerschwankungen nach der Entbindung und in den Tagen danach, kombiniert mit Stillschwierigkeiten aufgrund der Schlupfwarzen, Gewichtsabnahme beim Baby...wie komme ich ohne saugverwirrtes Baby, ohne Stillhütchen und ohne Nervenzusammenbruch, weil mir jeder was anderes erzählen will, aus dem KH?
So, hoffe mein Anliegen ist verständlich und ich freue mich auf eure Meinungen und Tipps. Vielen Dank schon mal
Viele Grüße
sweetsymphony
P.S. Ich gehe die Sache schon positiv an und glaube, dass wir einen guten Stillstart haben, möchte aber auf den Worst Case vorbereitet sein.