voll verzweifelt Brustverweigerung
Verfasst: 20.08.2016, 20:59
Hallo,
ich bin leider verzweifelt.
Mein Sohn kam Anfang Juni per KS auf dei Welt. Am Anfang (1,2 Tage) brauchte ich ständig Hilfe beim Anlegen. SIe haben ihm dann auch ein Fläschchen PRE Hipp gegeben, weil er so ein großes Baby ist und so stark abgenommen hat (von 4100g auf 3800g) - heute weiß ich, hätte gar nicht unbedingt sein müssen. Ich hab einen großen Warzenvorhof, keine Flachwarzen, aber auch nicht extrem "lange" wegstehende Warzen. Am 3. Tag hat mir eine der diensthabenden Hebammen/Schwestern dann Stillhütchen hingelegt, mit denen brauchte ich keine Anlegehilfe. Mein Sohn konnte also auch ohne Hütchen saugen. Bis heute sind wir bei den Hütchen. Immer wieder habe ich sie versucht weg zu nehmen, für 2 Min hat er dann gesaugt (2x sogar 15 MIn), aber dann geweint bis ich sie wieder drauf gegeben habe. Mich haben die Hütchen schon von Anfang gestört, dadurch fand ich das Stillen auch nie unbedingt schön, weil immer was dazwischen war. Nach 5 Wochen habe ich aber dann doch das Einschlafstillen besonders schön gefunden, weil wir dabei entspannt im Bett lagen und er ca. 1 Stunde getrunken hat und eingeschlafen ist.
MIt 6 Wochen hat dann einmal mein Mann für 3 Stunden auf unseren Sohn aufgepasst und ihm abgepumpte Milch mit der Flasche gegeben (Avent Natura). Das hat gut funktioniert und so haben wir es ab und zu gemacht, dass er agepumpte Milch von meinem Mann bekommen hat, wenn ich zB beim Frisör bin. 2x haben dann auch meine Eltern länger aufgepasst. Ich dachte, dass zwischen Hütchen und Falsche nicht so viel Unterschied sein wird. Meine (ehemalige) Hebamme meinte auch, dass er mit 7 Wochen keine Saugverwirrung mehr bekommen kann und auch keine Brustverweigerung......ich kann ihn also ruhig mal meiner Mama geben mit Flascherl. Seit er 9 Wochen alt ist (jetzt ist er genau 11 Wochen alt) weint er bei JEDEM Anlegen. Ich bin fast davon überzeugt, dass er die Brust verweigert, weil er sich da ja mehr anstrengen muss. Leider war ich so dumm und hab ihm jetzt auch immer wieder das Flascherl gegeben (MuMi), weil ich schon so verzweifelt war.
Ich bin kurz vorm Abstillen, weil er weint und schreit, ich auch und das purer Stress momentan für beide ist. Jetzt wurden schon ein paar Mahlzeiten ersetzt.
Vor 1 Woche war auch eine Stillberaterin da, die meinte sie weiß nicht was er hat....... vor ihr hat er sowohl mit als auch ohne Hütchen kurz gesaugt (er hat auch was raus bekommen). Also definitiv keine Saugverwirrung.
Ich denke, dass ich noch ausreichend Milch habe, jedenfalls kommt immer etwas raus, wenn ich drücke. Irgendwie bin ich kurz vorm Abstillen bzw. sag immer wieder zu meinem Mann "Ich stille ab" - aber im Kopf bin ich nicht so weit, jede 2. Mahlzeit probiere ich es mit Spritze, wo ich ihm MuMi beim Anlegen reinspritz, bis der Milchspendereflexd ausgelöst wird- sitze dabei am Gymball und schalte den Fön ein - so funktioniert es manchmal - wenn nicht dann weinen wir beide und ich gebe auf.
Wie gerne würde ich einfach ohne Hütchen stillen wollen.
Denkt ihr ich habe noch die Chance, dass er die Brust ohne Weinen nimmt (mit Hütchen)?
Ich schiebe die Schuld zum Teil auf mich und zum Teil auf die Dame, die mir die deppaten Hütchen gegeben hat. Laut Stillberaterin brauch ich die nämlich gar nicht, evtl. beim Milcheinschuss, wenn die Brust prall ist, aber nach 2 Tagen hätte ich die sofort weg geben müssen... hat mir keiner gesagt. Ich mach mir solche Vorwürfe. Bis jetzt habe ich immerhin 11 Wochen vollgestillt.
Hat jemand Tipps wie ich das angehen könnte?
2 Wochen zuhause bleiben? alle 2-3 Stunden anlegen? Schnuller auch weg lassen? was mach ich wenn er weint und nicht trinkt? Bin voll traurig und weiß nicht weiter.
Lg Bärenmama
ich bin leider verzweifelt.
Mein Sohn kam Anfang Juni per KS auf dei Welt. Am Anfang (1,2 Tage) brauchte ich ständig Hilfe beim Anlegen. SIe haben ihm dann auch ein Fläschchen PRE Hipp gegeben, weil er so ein großes Baby ist und so stark abgenommen hat (von 4100g auf 3800g) - heute weiß ich, hätte gar nicht unbedingt sein müssen. Ich hab einen großen Warzenvorhof, keine Flachwarzen, aber auch nicht extrem "lange" wegstehende Warzen. Am 3. Tag hat mir eine der diensthabenden Hebammen/Schwestern dann Stillhütchen hingelegt, mit denen brauchte ich keine Anlegehilfe. Mein Sohn konnte also auch ohne Hütchen saugen. Bis heute sind wir bei den Hütchen. Immer wieder habe ich sie versucht weg zu nehmen, für 2 Min hat er dann gesaugt (2x sogar 15 MIn), aber dann geweint bis ich sie wieder drauf gegeben habe. Mich haben die Hütchen schon von Anfang gestört, dadurch fand ich das Stillen auch nie unbedingt schön, weil immer was dazwischen war. Nach 5 Wochen habe ich aber dann doch das Einschlafstillen besonders schön gefunden, weil wir dabei entspannt im Bett lagen und er ca. 1 Stunde getrunken hat und eingeschlafen ist.
MIt 6 Wochen hat dann einmal mein Mann für 3 Stunden auf unseren Sohn aufgepasst und ihm abgepumpte Milch mit der Flasche gegeben (Avent Natura). Das hat gut funktioniert und so haben wir es ab und zu gemacht, dass er agepumpte Milch von meinem Mann bekommen hat, wenn ich zB beim Frisör bin. 2x haben dann auch meine Eltern länger aufgepasst. Ich dachte, dass zwischen Hütchen und Falsche nicht so viel Unterschied sein wird. Meine (ehemalige) Hebamme meinte auch, dass er mit 7 Wochen keine Saugverwirrung mehr bekommen kann und auch keine Brustverweigerung......ich kann ihn also ruhig mal meiner Mama geben mit Flascherl. Seit er 9 Wochen alt ist (jetzt ist er genau 11 Wochen alt) weint er bei JEDEM Anlegen. Ich bin fast davon überzeugt, dass er die Brust verweigert, weil er sich da ja mehr anstrengen muss. Leider war ich so dumm und hab ihm jetzt auch immer wieder das Flascherl gegeben (MuMi), weil ich schon so verzweifelt war.
Ich bin kurz vorm Abstillen, weil er weint und schreit, ich auch und das purer Stress momentan für beide ist. Jetzt wurden schon ein paar Mahlzeiten ersetzt.
Vor 1 Woche war auch eine Stillberaterin da, die meinte sie weiß nicht was er hat....... vor ihr hat er sowohl mit als auch ohne Hütchen kurz gesaugt (er hat auch was raus bekommen). Also definitiv keine Saugverwirrung.
Ich denke, dass ich noch ausreichend Milch habe, jedenfalls kommt immer etwas raus, wenn ich drücke. Irgendwie bin ich kurz vorm Abstillen bzw. sag immer wieder zu meinem Mann "Ich stille ab" - aber im Kopf bin ich nicht so weit, jede 2. Mahlzeit probiere ich es mit Spritze, wo ich ihm MuMi beim Anlegen reinspritz, bis der Milchspendereflexd ausgelöst wird- sitze dabei am Gymball und schalte den Fön ein - so funktioniert es manchmal - wenn nicht dann weinen wir beide und ich gebe auf.
Wie gerne würde ich einfach ohne Hütchen stillen wollen.
Denkt ihr ich habe noch die Chance, dass er die Brust ohne Weinen nimmt (mit Hütchen)?
Ich schiebe die Schuld zum Teil auf mich und zum Teil auf die Dame, die mir die deppaten Hütchen gegeben hat. Laut Stillberaterin brauch ich die nämlich gar nicht, evtl. beim Milcheinschuss, wenn die Brust prall ist, aber nach 2 Tagen hätte ich die sofort weg geben müssen... hat mir keiner gesagt. Ich mach mir solche Vorwürfe. Bis jetzt habe ich immerhin 11 Wochen vollgestillt.
Hat jemand Tipps wie ich das angehen könnte?
2 Wochen zuhause bleiben? alle 2-3 Stunden anlegen? Schnuller auch weg lassen? was mach ich wenn er weint und nicht trinkt? Bin voll traurig und weiß nicht weiter.
Lg Bärenmama