Einschlafen im Familienbett
Verfasst: 17.07.2016, 22:38
Unser Kleiner ist wird in ein paar Tagen ein Jahr alt.
Am Anfang war er ein richtig guter Schläfer. Er hat viel geschlafen und ist schnell eingeschlafen, und zwar sowohl im Tragetuch und an der Brust als auch alleine, wenn ich ihn nach dem Stillen in sein Babybay geschoben habe. Wir waren begeistert von unserer Luxussituation. Ich hatte mehrmals die Idee, eine Einschlafroutine einzuführen, weil eigentlich jeder Ratgeber das empfiehlt und ich auch schlüssig finde, dass immer gleiche Abläufe das Baby frühzeitig wissen lassen, was jetzt passiert, so dass es sich drauf einstellen kann. Ich habe das aber irgendwie doch nie gemacht, eben weil alles so einfach war.
Als er größer wurde zog er bei mir im Bett ein, und als er mobiler wurde wurde aus dem Bett eine Matratze auf dem Boden.
Seit ein paar Monaten ist das Einschlafen sehr viel schwieriger geworden. Ich kann mich nicht mehr einfach mit ihm ins Bett legen und er schläft ein. Er krabbelt dann immer weg und fängt an zu spielen. Ich hole ihn zurück und lege ihn an die Brust, aber er krabbelt fast immer wieder weg, und irgendwann wird er sauer und schreit. Soweit lasse ich es im Moment nicht mehr kommen, da ich ihn ja nicht mit der Brust quälen will. Er wird dann meist von seinem Vater ins Tuch gepackt und spazieren getragen. Eine Zeit lang hat das gereicht, um ihn zum Schlafen zu bringen oder zumindest so müde zu machen, dass er dann an der Brust einschläft. Mittlerweile sind aus dem einen Spaziergang drei geworden, und dann ist immernoch nicht sicher, ob er einschläft. Müde ist er, er macht deutliche Müdigkeitsanzeichen und schläft auch manchmal schon fast ein, schreckt dann aber hoch und muss schnell wieder los und spielen.
Ich finde die Situation anstrengend, weil sich das schon gerne mal über mehrere Stunden hinzieht. Wirklich schlimm finde ich aber vorallem, dass er gerade so wenig Schlaf bekommt. Denn egal, wann er einschläft, morgens steht er immer sehr früh auf und ist dann oft nach kurzer Zeit schon wieder sehr müde (ohne wieder einschlafen zu können). Ich würde ihm gern helfen beim Einschlafen, weiß aber einfach nicht wie.
Heute wollte er nun garnicht getragen werden und hat sehr stark protestiert. Falls er das Tragen auch ablehnt, weiß ich garnicht mehr, wie ich ihn zum Schlafen bringen soll. Ich hoffe allerdings erstmal, dass das nur eine kurze Phase ist.
Ich ärgere mich jetzt, dass ich mit dem Einschlafritual nie konsequent war. Im Moment weiß ich nicht, wie ich das einführen soll, denn ich weiß ja nicht, wann er einschläft. Wenn ich z.B. ein Buch mit ihm angucke als Ritual kann es ja aber sein, dass er erst Stunden später wirklich einschläft und das Lesen dann garnicht mit dem Einschlafen verknüpft.
Vielen Dank fürs Lesen. Ich wäre sehr dankbar für ein paar Tipps und Ideen, wie ich da wieder den Dreh hinbekomme. Wie macht ihr das mit Einschlafen im Familienbett, ohne dass weggekrabbelt wird? Was hilft euren Kleinen beim Runterkommen? Setzt ihr euch manchmal gegen Gemecker durch, oder geht das alles friedlich und freiwillig vonstatten? Ich will ja eigentlich, dass er gerne Schlafen geht und würde gern vermeiden, dass er es als etwas schlimmes empfindet.
Am Anfang war er ein richtig guter Schläfer. Er hat viel geschlafen und ist schnell eingeschlafen, und zwar sowohl im Tragetuch und an der Brust als auch alleine, wenn ich ihn nach dem Stillen in sein Babybay geschoben habe. Wir waren begeistert von unserer Luxussituation. Ich hatte mehrmals die Idee, eine Einschlafroutine einzuführen, weil eigentlich jeder Ratgeber das empfiehlt und ich auch schlüssig finde, dass immer gleiche Abläufe das Baby frühzeitig wissen lassen, was jetzt passiert, so dass es sich drauf einstellen kann. Ich habe das aber irgendwie doch nie gemacht, eben weil alles so einfach war.
Als er größer wurde zog er bei mir im Bett ein, und als er mobiler wurde wurde aus dem Bett eine Matratze auf dem Boden.
Seit ein paar Monaten ist das Einschlafen sehr viel schwieriger geworden. Ich kann mich nicht mehr einfach mit ihm ins Bett legen und er schläft ein. Er krabbelt dann immer weg und fängt an zu spielen. Ich hole ihn zurück und lege ihn an die Brust, aber er krabbelt fast immer wieder weg, und irgendwann wird er sauer und schreit. Soweit lasse ich es im Moment nicht mehr kommen, da ich ihn ja nicht mit der Brust quälen will. Er wird dann meist von seinem Vater ins Tuch gepackt und spazieren getragen. Eine Zeit lang hat das gereicht, um ihn zum Schlafen zu bringen oder zumindest so müde zu machen, dass er dann an der Brust einschläft. Mittlerweile sind aus dem einen Spaziergang drei geworden, und dann ist immernoch nicht sicher, ob er einschläft. Müde ist er, er macht deutliche Müdigkeitsanzeichen und schläft auch manchmal schon fast ein, schreckt dann aber hoch und muss schnell wieder los und spielen.
Ich finde die Situation anstrengend, weil sich das schon gerne mal über mehrere Stunden hinzieht. Wirklich schlimm finde ich aber vorallem, dass er gerade so wenig Schlaf bekommt. Denn egal, wann er einschläft, morgens steht er immer sehr früh auf und ist dann oft nach kurzer Zeit schon wieder sehr müde (ohne wieder einschlafen zu können). Ich würde ihm gern helfen beim Einschlafen, weiß aber einfach nicht wie.
Heute wollte er nun garnicht getragen werden und hat sehr stark protestiert. Falls er das Tragen auch ablehnt, weiß ich garnicht mehr, wie ich ihn zum Schlafen bringen soll. Ich hoffe allerdings erstmal, dass das nur eine kurze Phase ist.
Ich ärgere mich jetzt, dass ich mit dem Einschlafritual nie konsequent war. Im Moment weiß ich nicht, wie ich das einführen soll, denn ich weiß ja nicht, wann er einschläft. Wenn ich z.B. ein Buch mit ihm angucke als Ritual kann es ja aber sein, dass er erst Stunden später wirklich einschläft und das Lesen dann garnicht mit dem Einschlafen verknüpft.
Vielen Dank fürs Lesen. Ich wäre sehr dankbar für ein paar Tipps und Ideen, wie ich da wieder den Dreh hinbekomme. Wie macht ihr das mit Einschlafen im Familienbett, ohne dass weggekrabbelt wird? Was hilft euren Kleinen beim Runterkommen? Setzt ihr euch manchmal gegen Gemecker durch, oder geht das alles friedlich und freiwillig vonstatten? Ich will ja eigentlich, dass er gerne Schlafen geht und würde gern vermeiden, dass er es als etwas schlimmes empfindet.