Reflux - Stillen - Schnuller?
Verfasst: 17.07.2016, 11:37
Hallo zusammen,
Ich habe folgendes Anliegen:
Meine zweite Tochter ist 16. Wochen alt und war von Geburt an ein extremes Spuckkind. Sie spuckt unglaublich viel und oft im Schwall, mehrmals hintereinander und wir müssen sie quasi ständig umziehen.
Gleichzeitig gedeiht sie jedoch super, wog bei der U3 6,2 kg bei 62 cm, also scheint es als ob ihr das keine weiteren Probleme macht. Sie stillt oft aber meistens kurz. Nachts und zum Einschlafem Abend mal länger. Nachts schläft sie auch viele Stunden am Stück neben mir ohne zu spucken, wacht sie jedoch auf spuckt sie wieder ziemlich heftig.
Ich habe einen sehr starken Milchspendereflex, sie muss immer schlucken wie eine Wahnsinnige und dockt immer an und ab, weil sie viel Milch kommt. In der Armbeuge legend stillen mag sie, wie schon die große Schwester gar nicht mehr. Ich schätze, dass das eben an der viele Milch liegt, die heraus geschossen kommt. Im Liegen geht es besser, ebenso wie auf meinem Bauch liegend sowie in der Trage, ab und an ist es aber auch da zu viel für sie.
Als sie 13 Wochen alt war, waren wir bei einer Osteopathin, die einen ausgeprägten Reflux diagnostiziert und das Zwerchfell behandelt hat. Sie meinte, es würde alle reifen müssen und mit 3, 4 spätestens 5 Monaten besser werden. Nach der Behandlung war es erst einmal eine Woche ganz schlimm und sie hat viel geweint, dann etwas besser, momentan ist wieder eine extreme Spuckphase und wir sorgen uns ein wenig, gleichzeitig bin ich den halben Tag mit an und ausziehen, Halstücher wechseln beschäftigt. Die Osteopathin riet mir zu kleine Mahlzeiten aber auch größeren Stillpausen, damit sich der Magen-Darm-Trakt beruhigt, empfahl einen Schnuller und eventuell sogar Tee oder Wasser. Ich habe aber weiterhin nach Bedarf gestillt, da ich eigentlich Vertrauen habe, dass sie weiß, was gut für sie ist. Tee und Wasser kommen nicht in Frage und gegen den Schnuller bin auch. Sie hat bisher nie einen künstlichen Sauger bekommen, lediglich wenn gar nichts anderes ging den kleinen Finger vom Papa oder mir, was sie aber sowieso nicht oft zulässt.
Sie hat aber ein großes Nuckelbedüfrnis, dass sie meist nicht an der Brust befriedigen möchte, vermutlich weil halt immer viel Milch herauskommt. Sie sucht ständig nach etwas, dass sie in den Mund stecken und annuckeln kann. Da es jetzt gerade wieder so schlimm ist mit dem Spucken, überlege ich aber doch, ob in dieser Situation ein sparsam eingesetzter Schnuller sinnvoll sein kann? Ich habe gerade abends das Gefühl, dass dich das Einschlafstillen, das sich oft über viele Stunden zieht, da ich immer wenn sie wieder wach wird ihr die Brust gebe und sie auch nicht anders einschlafen würde, nicht mehr einschlafen würde, sie viel zu viel Milch zu sich nimmt un sie wahnsinnig damit zu kämpfen hat.
Gleichzeitig ist die 2,5 jährige Schwester momentan sehr schwierig durch die Geburt der kleinen Schwester und ich möchte ihr zumindest jeden Abend ermöglichen, dass ich sie alleine ins Bett bringe, damit sie eine verlässliche Mamazeit hat. Genau zur selben Zeit wil die Kleine aber in den Schlaf gestillt werden, oft lässt sie sich vom Papa nicht beruhigen und brüllt wie am Spieß in der Trage, weil sie so gern nuckeln würde....eventuell würde hier ein Schnuller auch sinnvoll sein?
Ich bin eigentlich eher gegen Schnuller, aber frage mich eben, ob es uns und ihr nicht doch in der genannten Situation Erleichterung verschaffen könnte, sollte sie den einen nehmen.
Was meint ihr dazu?
Und hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Reflux?
Danke für eure Hilfe!
Ich habe folgendes Anliegen:
Meine zweite Tochter ist 16. Wochen alt und war von Geburt an ein extremes Spuckkind. Sie spuckt unglaublich viel und oft im Schwall, mehrmals hintereinander und wir müssen sie quasi ständig umziehen.
Gleichzeitig gedeiht sie jedoch super, wog bei der U3 6,2 kg bei 62 cm, also scheint es als ob ihr das keine weiteren Probleme macht. Sie stillt oft aber meistens kurz. Nachts und zum Einschlafem Abend mal länger. Nachts schläft sie auch viele Stunden am Stück neben mir ohne zu spucken, wacht sie jedoch auf spuckt sie wieder ziemlich heftig.
Ich habe einen sehr starken Milchspendereflex, sie muss immer schlucken wie eine Wahnsinnige und dockt immer an und ab, weil sie viel Milch kommt. In der Armbeuge legend stillen mag sie, wie schon die große Schwester gar nicht mehr. Ich schätze, dass das eben an der viele Milch liegt, die heraus geschossen kommt. Im Liegen geht es besser, ebenso wie auf meinem Bauch liegend sowie in der Trage, ab und an ist es aber auch da zu viel für sie.
Als sie 13 Wochen alt war, waren wir bei einer Osteopathin, die einen ausgeprägten Reflux diagnostiziert und das Zwerchfell behandelt hat. Sie meinte, es würde alle reifen müssen und mit 3, 4 spätestens 5 Monaten besser werden. Nach der Behandlung war es erst einmal eine Woche ganz schlimm und sie hat viel geweint, dann etwas besser, momentan ist wieder eine extreme Spuckphase und wir sorgen uns ein wenig, gleichzeitig bin ich den halben Tag mit an und ausziehen, Halstücher wechseln beschäftigt. Die Osteopathin riet mir zu kleine Mahlzeiten aber auch größeren Stillpausen, damit sich der Magen-Darm-Trakt beruhigt, empfahl einen Schnuller und eventuell sogar Tee oder Wasser. Ich habe aber weiterhin nach Bedarf gestillt, da ich eigentlich Vertrauen habe, dass sie weiß, was gut für sie ist. Tee und Wasser kommen nicht in Frage und gegen den Schnuller bin auch. Sie hat bisher nie einen künstlichen Sauger bekommen, lediglich wenn gar nichts anderes ging den kleinen Finger vom Papa oder mir, was sie aber sowieso nicht oft zulässt.
Sie hat aber ein großes Nuckelbedüfrnis, dass sie meist nicht an der Brust befriedigen möchte, vermutlich weil halt immer viel Milch herauskommt. Sie sucht ständig nach etwas, dass sie in den Mund stecken und annuckeln kann. Da es jetzt gerade wieder so schlimm ist mit dem Spucken, überlege ich aber doch, ob in dieser Situation ein sparsam eingesetzter Schnuller sinnvoll sein kann? Ich habe gerade abends das Gefühl, dass dich das Einschlafstillen, das sich oft über viele Stunden zieht, da ich immer wenn sie wieder wach wird ihr die Brust gebe und sie auch nicht anders einschlafen würde, nicht mehr einschlafen würde, sie viel zu viel Milch zu sich nimmt un sie wahnsinnig damit zu kämpfen hat.
Gleichzeitig ist die 2,5 jährige Schwester momentan sehr schwierig durch die Geburt der kleinen Schwester und ich möchte ihr zumindest jeden Abend ermöglichen, dass ich sie alleine ins Bett bringe, damit sie eine verlässliche Mamazeit hat. Genau zur selben Zeit wil die Kleine aber in den Schlaf gestillt werden, oft lässt sie sich vom Papa nicht beruhigen und brüllt wie am Spieß in der Trage, weil sie so gern nuckeln würde....eventuell würde hier ein Schnuller auch sinnvoll sein?
Ich bin eigentlich eher gegen Schnuller, aber frage mich eben, ob es uns und ihr nicht doch in der genannten Situation Erleichterung verschaffen könnte, sollte sie den einen nehmen.
Was meint ihr dazu?
Und hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Reflux?
Danke für eure Hilfe!