Ambivalente/aggressive Gefühle beim Stillen
Verfasst: 03.07.2016, 21:50
Hallo ihr Lieben,
vielleicht haben es einige von euch mitbekommen, ich habe vor mittlerweile 5 Tagen abgestillt. Die negativen, teilweise fast schon aggressiven Gefühle beim Stillen waren für mich einfach zu schwerwiegend.
Ich konnte das Nuckeln einfach nicht mehr ertragen, und hatte ganz intensiv das Gefühl, sie von der Brust wegbekommen zu müssen. Obwohl ich immer weiter reduziert habe, wurde das Gefühl immer stärker.
Ich war schon angespannt, wenn meine Tochter nur einmal außerhalb der Reihe stillen wollte, oder länger wie ein paar Minuten. Ich hab sie leider ganz oft ohne Vorwarnung abdocken müssen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten hab.
Den letzten Schritt zum endgültigen Abstillen hab ich ziemlich überstürzt getroffen. Fini hat es ganz gut mitgemacht, und bereits am 3. Tag das neue Ritual mit Rumtragen komplett ohne Protest akzeptiert. Sie fragt auch kaum danach.
Ich habe trotzdem ein total schlechtes Gewissen und bedauere, dass ich mir nicht bei aller Genervtheit mehr Zeit für den Abschied genommen hab. Für mich, für uns. Es tut mir total leid, dass ich meiner Tochter sowas Wichtiges nehmen musste, und die erste große Anpassungsleistung fordern musste.
Ich bin aber mehr als froh, dass an meinen Brüsten nicht mehr genuckelt wird und könnte es mir heute schon kaum noch vorstellen, Fini nochmal anzulegen.
Ich frage mich aber schon, woher und wieso diese starken negativen Gefühle kamen. Ich lese hier auch öfters, dass das Stillen ab Ü1 viele nervt, wenn auch nicht so stark wie mich.
Wieso ist das so? Ist das auch ein Stück weit normal? Ging es anderen hier auch so?
mit Fini 02/15
vielleicht haben es einige von euch mitbekommen, ich habe vor mittlerweile 5 Tagen abgestillt. Die negativen, teilweise fast schon aggressiven Gefühle beim Stillen waren für mich einfach zu schwerwiegend.
Ich konnte das Nuckeln einfach nicht mehr ertragen, und hatte ganz intensiv das Gefühl, sie von der Brust wegbekommen zu müssen. Obwohl ich immer weiter reduziert habe, wurde das Gefühl immer stärker.
Ich war schon angespannt, wenn meine Tochter nur einmal außerhalb der Reihe stillen wollte, oder länger wie ein paar Minuten. Ich hab sie leider ganz oft ohne Vorwarnung abdocken müssen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten hab.
Den letzten Schritt zum endgültigen Abstillen hab ich ziemlich überstürzt getroffen. Fini hat es ganz gut mitgemacht, und bereits am 3. Tag das neue Ritual mit Rumtragen komplett ohne Protest akzeptiert. Sie fragt auch kaum danach.
Ich habe trotzdem ein total schlechtes Gewissen und bedauere, dass ich mir nicht bei aller Genervtheit mehr Zeit für den Abschied genommen hab. Für mich, für uns. Es tut mir total leid, dass ich meiner Tochter sowas Wichtiges nehmen musste, und die erste große Anpassungsleistung fordern musste.
Ich bin aber mehr als froh, dass an meinen Brüsten nicht mehr genuckelt wird und könnte es mir heute schon kaum noch vorstellen, Fini nochmal anzulegen.
Ich frage mich aber schon, woher und wieso diese starken negativen Gefühle kamen. Ich lese hier auch öfters, dass das Stillen ab Ü1 viele nervt, wenn auch nicht so stark wie mich.
Wieso ist das so? Ist das auch ein Stück weit normal? Ging es anderen hier auch so?
mit Fini 02/15