Braucht mein KInd einen Mittagsschlaf?
Verfasst: 23.06.2016, 12:17
Irgendwie befindet sich mein Sohn wohl gerade zwischen der Phase von 2 zu einem Schlaf.
Konkret in der Kita wird von 12 Uhr bis ca. 13 Uhr 30 geschlafen. Für mich ist das eine mittlere Katastrophe, vor 22 Uhr bekomme ich ihn nicht ins Bett. Oft ist es auch 23 Uhr oder sogar Mitternacht. Mir geht das zunehmend an die Substanz, viel zu oft endet das Einschlafdrama mit Geschrei auf beiden Seiten. Schrecklich.
Morgens um 6 Uhr ist meine Nacht zu ende, weil beim großen Kind die Schule um 7 Uhr 30 beginnt. Wenn der Kleine erst um 23 Uhr schläft, komme ich nicht vor 1-2 Uhr ins Bett. Und auch der Kleine steht immer um 6 Uhr mit auf, auch wenn er erst Mitternacht einschlief.
Insgesamt hat er also so mit Mittag- und Nachtschlaf eine Gesamtschlafzeit von 7,5 -9 Stunden. Ist aber meistens gut drauf.
Theoretisch ist es möglich, dass er im Kiga während der Mittagszeit mit den älteren Kindern im Bauraum spielt. Praktisch ist es aber so, dass er dort mittags totmüde ist. Klar, wenn er in der Nacht nur 6 Stunden geschlafen hat und laut Erzieherin das erste Kind ist, was einschläft. Hatte das einmal gegenüber der Erzieherin angedeutet und bin eher auf Ablehnung gestoßen, auch weil ja alle 3 jährigen und teils auch die 4 jährigen mittags noch schlafen.
Am Wochenende lasse ich den Mittagsschlaf immer komplett ausfallen, da schläft er morgens aber auch länger, so bis 7 oder 7 Uhr 30. Ich muss nur aufpassen, dass ich um die Mittagszeit nicht mit ihm Auto fahre. Das abendliche Einschlafen ist ein einziger Traum. Zwischen 7 und 8 Uhr ins Bett, Geschichte vorlesen, kurz stillen und innerhalb von 10 Minuten schläft er selig und bestimmt 4-5 Stunden am Stück, bevor er wieder aufwacht.
Nun war er mal 6 Tage am Stück zu Hause und ich ließ den Mittagsschlaf komplett weg. Ein Traum für mich diese freien Abende ab 20 Uhr. Wahnsinn. Er schlief durchschnittlich (mit wenigen Unterbrechungen, aber das ist normal bei ihm) 10-10,5 Stunden. Also deutlich mehr, wie mit Mittagsschlaf. Aber am 3.,4. Tag fing es an, dass er deutlich müde am frühen Nachmittag wurde, einmal sogar beim Vorlesen einschlief (dieses Kind ist noch niemals zuvor einfach so eingeschlafen) und generell gegen 14 Uhr ziemlich nöhlig wurde. Ab ca. 16 Uhr war dieser Punkt überwunden und das Kind putzmunter genug um Bäume auszureißen.
Also mag ich erstmal generell eure Meinung hören. Braucht er MIttagschlaf oder nicht? Wobei ich eigentlich auch für mich sagen möchte, ich brauche diese Zeit für mich am Abend. Das Kind ist 3 Jahre und 3 Monate alt. War immer ein Wenigschläfer, Daueraufwacher, Nichteinschlafer usw..
Sollte ich zu der Entscheidung kommen, dass der Mittagsschlaf kategorisch abgeschafft wird, wie stelle ich das an?
Es bestünde auch die Möglichkeit, dass ich ihn morgens eine Stunde eher (zu 8 Uhr) bringe. Auf ist er ja sowieso ab 6 Uhr. Dann könnte ich um kurz nach 12 Uhr Feierabend machen und wäre um 12 Uhr 30 in der Kita. Und solange soll er dann halt in den Bauraum. In Ausnahmefällen haben wir das schon so gehandhabt. In der Ausnahmesituation war das kein Problem für die Erzieherin. Der Bauraum ist im EG, ich kann da an die Scheibe klopfen, muss nicht klingeln, dass die anderen Kinder nicht geweckt werden. Bin mir aber unsicher, ob das dauerhaft haltbar für den Kiga ist.
Darf der Kiga untersagen, dass während der Schlafenszeit abgeholt wird? Und wenn nicht, ist es für den Kiga sehr problematisch? Wie erwähnt, so klappt das schon leise, aber mal beispielsweise 10 Eltern machen das so, schon ist eben doch ständige Unruhe in der Mittagszeit.
Konkret in der Kita wird von 12 Uhr bis ca. 13 Uhr 30 geschlafen. Für mich ist das eine mittlere Katastrophe, vor 22 Uhr bekomme ich ihn nicht ins Bett. Oft ist es auch 23 Uhr oder sogar Mitternacht. Mir geht das zunehmend an die Substanz, viel zu oft endet das Einschlafdrama mit Geschrei auf beiden Seiten. Schrecklich.
Morgens um 6 Uhr ist meine Nacht zu ende, weil beim großen Kind die Schule um 7 Uhr 30 beginnt. Wenn der Kleine erst um 23 Uhr schläft, komme ich nicht vor 1-2 Uhr ins Bett. Und auch der Kleine steht immer um 6 Uhr mit auf, auch wenn er erst Mitternacht einschlief.
Insgesamt hat er also so mit Mittag- und Nachtschlaf eine Gesamtschlafzeit von 7,5 -9 Stunden. Ist aber meistens gut drauf.
Theoretisch ist es möglich, dass er im Kiga während der Mittagszeit mit den älteren Kindern im Bauraum spielt. Praktisch ist es aber so, dass er dort mittags totmüde ist. Klar, wenn er in der Nacht nur 6 Stunden geschlafen hat und laut Erzieherin das erste Kind ist, was einschläft. Hatte das einmal gegenüber der Erzieherin angedeutet und bin eher auf Ablehnung gestoßen, auch weil ja alle 3 jährigen und teils auch die 4 jährigen mittags noch schlafen.
Am Wochenende lasse ich den Mittagsschlaf immer komplett ausfallen, da schläft er morgens aber auch länger, so bis 7 oder 7 Uhr 30. Ich muss nur aufpassen, dass ich um die Mittagszeit nicht mit ihm Auto fahre. Das abendliche Einschlafen ist ein einziger Traum. Zwischen 7 und 8 Uhr ins Bett, Geschichte vorlesen, kurz stillen und innerhalb von 10 Minuten schläft er selig und bestimmt 4-5 Stunden am Stück, bevor er wieder aufwacht.
Nun war er mal 6 Tage am Stück zu Hause und ich ließ den Mittagsschlaf komplett weg. Ein Traum für mich diese freien Abende ab 20 Uhr. Wahnsinn. Er schlief durchschnittlich (mit wenigen Unterbrechungen, aber das ist normal bei ihm) 10-10,5 Stunden. Also deutlich mehr, wie mit Mittagsschlaf. Aber am 3.,4. Tag fing es an, dass er deutlich müde am frühen Nachmittag wurde, einmal sogar beim Vorlesen einschlief (dieses Kind ist noch niemals zuvor einfach so eingeschlafen) und generell gegen 14 Uhr ziemlich nöhlig wurde. Ab ca. 16 Uhr war dieser Punkt überwunden und das Kind putzmunter genug um Bäume auszureißen.
Also mag ich erstmal generell eure Meinung hören. Braucht er MIttagschlaf oder nicht? Wobei ich eigentlich auch für mich sagen möchte, ich brauche diese Zeit für mich am Abend. Das Kind ist 3 Jahre und 3 Monate alt. War immer ein Wenigschläfer, Daueraufwacher, Nichteinschlafer usw..
Sollte ich zu der Entscheidung kommen, dass der Mittagsschlaf kategorisch abgeschafft wird, wie stelle ich das an?
Es bestünde auch die Möglichkeit, dass ich ihn morgens eine Stunde eher (zu 8 Uhr) bringe. Auf ist er ja sowieso ab 6 Uhr. Dann könnte ich um kurz nach 12 Uhr Feierabend machen und wäre um 12 Uhr 30 in der Kita. Und solange soll er dann halt in den Bauraum. In Ausnahmefällen haben wir das schon so gehandhabt. In der Ausnahmesituation war das kein Problem für die Erzieherin. Der Bauraum ist im EG, ich kann da an die Scheibe klopfen, muss nicht klingeln, dass die anderen Kinder nicht geweckt werden. Bin mir aber unsicher, ob das dauerhaft haltbar für den Kiga ist.
Darf der Kiga untersagen, dass während der Schlafenszeit abgeholt wird? Und wenn nicht, ist es für den Kiga sehr problematisch? Wie erwähnt, so klappt das schon leise, aber mal beispielsweise 10 Eltern machen das so, schon ist eben doch ständige Unruhe in der Mittagszeit.