Baby wacht jede Nacht mehrfach brüllend auf
Verfasst: 22.06.2016, 21:40
Hallo Ihr Lieben!
Wir haben hier auch ein Schlafproblem, zu dem ich gerne Eure Gedanken lesen würde. Mein Sohn (jetzt 9 Monate) ist von Geburt an nachts alle ein bis drei Stunden aufgewacht. Die ersten Monate war daran auch überhaupt nichts ungewöhnlich. Er wurde langsam wach und steigerte sich von Bewegen, über Stöhnen, Jammern, Weinen zu Schreien. Doch soweit ist es selten gekommen. Wir schlafen im Familienbett und ich wurde meist beim Stöhnen, spätestens Jammern wach. Er hat sich dann in der Regel mit Streicheln, Nuckel und "schhhhh" machen beruhigen lassen ohne ihn hoch zu nehmen und nach wenigen Augenblicken weiter geschlafen. Gestillt habe ich ungefähr alle zwei bis drei Stunden.
Doch seit einigen Monaten ist es anders. Der Kleine wacht direkt brüllend auf. Es gibt keine Vorwarnung, er legt direkt los mit voller Lautstärke, hochrotem Kopf, schweißnassen Haaren und setzt sich dazu auf oder geht auf alle Viere. Den Nuckel drückt er raus und schlägt meine Hand weg, Streicheln und "schhhh" kann man sich gleich ganz sparen. In den Arm nehmen und wiegen führt nur zu noch hysterischerem Gebrüll und Überstrecken. Das einzige was hilft ist ihm die Brustwarze in den brüllenden Mund zu stopfen. Ja wirklich, er sucht nicht selber und dockt nicht selber an. Ich muss sie ihm in den Mund stecken, damit er kapiert, dass sie da ist. Dann ist augenblicklich alles gut, er beruhigt sich und nuckelt sich in den Schlaf. Wenn es gut geht war es das. Oft (ca. 50% der Fälle) wird er aber beim Ablegen (im Liegen hat er noch niiiie gestillt) wieder wach und das Gebrüll geht direkt von vorne los (wieder von 0 auf 100).
Erst war ich entspannt, hab es als Phase abgetan und gewartet. Doch nun ist es seit Monaten Dauerzustand und nagt mittlerweile sehr an meinen Nerven. Meine Brustwarzen sind immer mal wieder wund vom vielen Genuckel und auch wenn mein Verstand weiß, dass das Quatsch ist, macht es mich auch wütend so angebrüllt zu werden und ein steifes, nach mir schlagendes Kind im Arm zu halten. Natürlich weiß ich, dass er es NICHT mit Absicht macht und schon gar nicht um mich zu ärgern. Doch neben den ganzen irrationalen Gefühlen kommt jetzt langsam echte Sorge hinzu. Läuft in seinem Gehirn eventuell etwas nicht rund, wenn er aus dem Schlaf immer direkt in hysterisches Gebrüll verfällt?
Über Eure Gedanken, Meinungen, Erfahrungen und Vorschläge würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank im Voraus!
Wir haben hier auch ein Schlafproblem, zu dem ich gerne Eure Gedanken lesen würde. Mein Sohn (jetzt 9 Monate) ist von Geburt an nachts alle ein bis drei Stunden aufgewacht. Die ersten Monate war daran auch überhaupt nichts ungewöhnlich. Er wurde langsam wach und steigerte sich von Bewegen, über Stöhnen, Jammern, Weinen zu Schreien. Doch soweit ist es selten gekommen. Wir schlafen im Familienbett und ich wurde meist beim Stöhnen, spätestens Jammern wach. Er hat sich dann in der Regel mit Streicheln, Nuckel und "schhhhh" machen beruhigen lassen ohne ihn hoch zu nehmen und nach wenigen Augenblicken weiter geschlafen. Gestillt habe ich ungefähr alle zwei bis drei Stunden.
Doch seit einigen Monaten ist es anders. Der Kleine wacht direkt brüllend auf. Es gibt keine Vorwarnung, er legt direkt los mit voller Lautstärke, hochrotem Kopf, schweißnassen Haaren und setzt sich dazu auf oder geht auf alle Viere. Den Nuckel drückt er raus und schlägt meine Hand weg, Streicheln und "schhhh" kann man sich gleich ganz sparen. In den Arm nehmen und wiegen führt nur zu noch hysterischerem Gebrüll und Überstrecken. Das einzige was hilft ist ihm die Brustwarze in den brüllenden Mund zu stopfen. Ja wirklich, er sucht nicht selber und dockt nicht selber an. Ich muss sie ihm in den Mund stecken, damit er kapiert, dass sie da ist. Dann ist augenblicklich alles gut, er beruhigt sich und nuckelt sich in den Schlaf. Wenn es gut geht war es das. Oft (ca. 50% der Fälle) wird er aber beim Ablegen (im Liegen hat er noch niiiie gestillt) wieder wach und das Gebrüll geht direkt von vorne los (wieder von 0 auf 100).
Erst war ich entspannt, hab es als Phase abgetan und gewartet. Doch nun ist es seit Monaten Dauerzustand und nagt mittlerweile sehr an meinen Nerven. Meine Brustwarzen sind immer mal wieder wund vom vielen Genuckel und auch wenn mein Verstand weiß, dass das Quatsch ist, macht es mich auch wütend so angebrüllt zu werden und ein steifes, nach mir schlagendes Kind im Arm zu halten. Natürlich weiß ich, dass er es NICHT mit Absicht macht und schon gar nicht um mich zu ärgern. Doch neben den ganzen irrationalen Gefühlen kommt jetzt langsam echte Sorge hinzu. Läuft in seinem Gehirn eventuell etwas nicht rund, wenn er aus dem Schlaf immer direkt in hysterisches Gebrüll verfällt?
Über Eure Gedanken, Meinungen, Erfahrungen und Vorschläge würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank im Voraus!