Beikost"sorgen" - BLW, Arbeiten und ein Stilljunkie
Verfasst: 15.06.2016, 15:59
Hallo ihr Lieben, da ich dieses Forum unheimlich schätze, schreibe ich hier ein bisschen meine Gedanken nieder und hoffe, hier ggf. Austausch zu finden. Ich mache mich nämlich gerade ein wenig verrückt...
Mein Kind ist 7 Monate alt und ich stille praktisch noch voll. Mit 5,5 Monaten hat es seinen ersten Löffel Brei probiert, weil es sich den Löffel geschnappt hatte, hatte aber noch den Zungenstoßreflex. Mit 6 Monaten war er weg und dann kam auch das Interesse an Festem. Erst im Wesentlichen nur Banane und auch nur, wenn wir sie gehalten haben (der Kleine hat die Hand geführt), mittlerweile nimmt er sich sein Essen komplett alleine und isst auch andere Dinge. Er mag: Brötcheninneres mit Butter, gedünstete Birne, Erdbeeren, Banane, Avocado, Nudeln, Maiskringel (wie Hirsekringel halt). Gekochte Kartoffel fand er mittelmäßig bis doof, Brokkoli möchte er neulich gar nicht. Er isst selten auch mal Obstbrei, aber nur, wenn er den Löffel führen darf. Und auch dann nicht immer.
Wir geben ihm etwa einmal am Tag was, meist ergibt es sich nicht öfters.
Dummerweise haben wir hier einen unsteten Tagablauf, da mein Mann in Schichten arbeitet und ich somit meist alleine mit dem Kleinen bin. Ich würde normalerweise alleine nicht groß essen, und vor allem nicht wirklich gesund. Und nun ist da ein Kind und ich muss umdenken.
In meinem Umfeld essen die gleichalterigen Babys häufiger, mehr, und mehr nach Plan. Mir macht das manchmal richtig schlechtes Gewissen. Sollte ich 3x am Tag etwas anbieten? Ich bin da auch so furchtbar fantasielos, was ich ihm geben könnte... Und ob ich ihm z.B. mein Brot geben könnte, von dem ich nicht weiß, wie viel Salz verbacken wurde...
Zudem haben wir bisher noch kein Fleisch angeboten, da wir eigentlich nie welches essen. Aber ich habe so Angst, ihm etwas vorzuhalten. Ja, ich habe die Grundinfo Beikosteinführung gelesen, aber ich mache mir dennoch Stress. Obwohl ich die Fakten kenne.
Stress macht mir auch, dass das Kind manchmal würgt und ich mir Sorgen wegen Verschlucken mache.
Und ich bin ja fast immer alleine. Ich würde am liebsten nur was anbieten, wenn der Mann da ist, aber das ist nicht realistisch. Wird man da irgendwann gelassen?
Der größte Punkt: mein Kind isst Minimengen. Er liiiiiiebt Stillen und trinkt so alle 1-3 Stunden nach Bedarf. Unverändert. Aber in 3 Monaten beginnt schon die Kita...
Ist es realistisch, dass er bis dahin mehr isst? Rein theoretisch? Klar, ihr kennt mein Kind nicht, aber wart ihr vielleicht in derselben Situation? Er wird ja nur langsam eingewöhnt und bis Januar könnte er theoretisch noch daheim betreut werden, aber ich mache mir echt Sorgen, dass das nichts wird. Aber ich kann es mir auch nicht vorstellen, abzustillen. Und Breifüttern, damit das Kind sich schneller auf größere Mengen und Sattwerden einstellt, entspricht nicht ganz meiner SuTigen Philosophie und würde bei meinem Kind auch nicht funktionieren...
Sorry, ein inkohärenter Text... Ich habe zu wenig geschlafen. Falls ihr dazu eigene Erfahrungen oder weitere Gedanken habt, immer gerne...
Mein Kind ist 7 Monate alt und ich stille praktisch noch voll. Mit 5,5 Monaten hat es seinen ersten Löffel Brei probiert, weil es sich den Löffel geschnappt hatte, hatte aber noch den Zungenstoßreflex. Mit 6 Monaten war er weg und dann kam auch das Interesse an Festem. Erst im Wesentlichen nur Banane und auch nur, wenn wir sie gehalten haben (der Kleine hat die Hand geführt), mittlerweile nimmt er sich sein Essen komplett alleine und isst auch andere Dinge. Er mag: Brötcheninneres mit Butter, gedünstete Birne, Erdbeeren, Banane, Avocado, Nudeln, Maiskringel (wie Hirsekringel halt). Gekochte Kartoffel fand er mittelmäßig bis doof, Brokkoli möchte er neulich gar nicht. Er isst selten auch mal Obstbrei, aber nur, wenn er den Löffel führen darf. Und auch dann nicht immer.
Wir geben ihm etwa einmal am Tag was, meist ergibt es sich nicht öfters.
Dummerweise haben wir hier einen unsteten Tagablauf, da mein Mann in Schichten arbeitet und ich somit meist alleine mit dem Kleinen bin. Ich würde normalerweise alleine nicht groß essen, und vor allem nicht wirklich gesund. Und nun ist da ein Kind und ich muss umdenken.
In meinem Umfeld essen die gleichalterigen Babys häufiger, mehr, und mehr nach Plan. Mir macht das manchmal richtig schlechtes Gewissen. Sollte ich 3x am Tag etwas anbieten? Ich bin da auch so furchtbar fantasielos, was ich ihm geben könnte... Und ob ich ihm z.B. mein Brot geben könnte, von dem ich nicht weiß, wie viel Salz verbacken wurde...
Zudem haben wir bisher noch kein Fleisch angeboten, da wir eigentlich nie welches essen. Aber ich habe so Angst, ihm etwas vorzuhalten. Ja, ich habe die Grundinfo Beikosteinführung gelesen, aber ich mache mir dennoch Stress. Obwohl ich die Fakten kenne.
Stress macht mir auch, dass das Kind manchmal würgt und ich mir Sorgen wegen Verschlucken mache.
Der größte Punkt: mein Kind isst Minimengen. Er liiiiiiebt Stillen und trinkt so alle 1-3 Stunden nach Bedarf. Unverändert. Aber in 3 Monaten beginnt schon die Kita...
Sorry, ein inkohärenter Text... Ich habe zu wenig geschlafen. Falls ihr dazu eigene Erfahrungen oder weitere Gedanken habt, immer gerne...