Frühchen 28+3 : Einstieg ins Stillen?
Verfasst: 15.06.2016, 15:48
Hallo,
ich bin neu hier und hoffe Hilfe oder zumindest gute Anregungen zu finden. Bin mit den Nerven am Ende. Eine Freundin hat nun dieses Forum empfohlen.
Nach einer sehr komplizierten Schwangerschaft (u.a. 11 Wochen totale Bettruhe) ist vor 5 Wochen unser Mädchen mit 990 Gramm an 28+3 per Notkaiserschnitt zur Welt gekommen. Wir haben riesiges Glück gehabt - bis auf eine Gelbsucht ist unser Mädchen gesund. Sie konnte von Anfang an selbst atmen. Alle Kontroll-Ultraschalle sind ebenfalls ohne Befund. Nach einer Woche sind wir bereits von der Intensiv-Station in die normale Frühchen-Station umgezogen und nach einer weiteren Woche durfte unsere Maus vom Inkubator ins Wärmebettchen umziehen. Im Wärmebettchen wird sie ebenfalls nicht mehr lange liegen und in 2 Wochen dürfen wir voraussichtlich bereits nach Hause - zwar noch mit Monitor zur Überwachung, aber ist ok.
Ich habe vom Folgetag der Geburt angefangen, mit Medela alle 3 bis 4 Stunden für jeweils etwa 10 Minuten abzupumpen. Die erste Milch mit 1 oder 2ml kam nach etwa 3 Tagen. Inzwischen bin ich bei einer Pumpmenge von etwa 10 bis 15ml pro Seite. Es stagniert seit etwa 2 Wochen. Wie schaffe ich es, die Menge zu steigern? Ich habe mir hier schon die Tipps durchgelesen, aber noch keinen wirklichen Erfolg gehabt. Länger als 10 Minuten pro Seite? Leider schaffe ich es nicht, auf beiden Seiten gleichzeitig abzupumpen. Daher bin ich gefühlt den ganzen Tag am Pumpen und habe quasi keine Zeit mehr für anderes - und die Kleine kann trotzdem nicht komplett mit MuMi ernährt werden. In Ihren Mahlzeiten ist dann mal MuMi und ergänzend Frühchen-Nahrung. Würde die Zeit vom Abpumpen lieber mit meinem Baby verbringen. Bin langsam echt verzweifelt.
Heute hat die Maus 1740 Gramm - wäre Stand 33+3. Sie nimmt täglich in etwa 10 bis 25 Gramm zu. Die Maus hat eine Sonde zur Ernährung und bekommt Stand heute 32ml pro Mahlzeit alle 3 Stunden. Die Menge wird ebenfalls alle 2 Tage um 1 oder 2ml gesteigert. Vor etwa 2 Wochen wurde begonnen alle 2-3 Mahlzeiten die Maus mit der Flasche zu füttern. Manchmal schafft sie es, manchmal nicht. Ist noch etwas zu schwach. Die Schwestern machen das Füttern auch besser als wir Eltern. Wenn sie die Flasche nicht schafft, wird nachsondiert. Ebenfalls vor einer Woche habe ich begonnen, die Maus einmal täglich an die Brust anzulegen mit Stillhütchen. Da nuckelt sie auch, im Stillhütchen ist dann auch meist Milch. Leider schläft sie nach 5 Minuten an der Brust ein (trotzdem so goldig!). Hab auch das Gefühl, sie liegt gerne an meiner Brust. Auf der Waage (wird vorher/nachher gewogen) macht sich das aber noch nicht bemerkbar.
Leider gibt es im Krankenhaus keine wirkliche Unterstützung. Habe bereits nach einer Stillberatung gefragt, aber so wirklich noch niemand gefunden. Da heißt es immer nur, diese oder jene Schwester hat Erfahrung und dann erzählt jede Schwester etwas anderes! Das ist doch keine richtige Stillberatung? Zudem scheint Stillen nicht so "in" zu sein - musste mir erst heute wieder anhören "Viel wichtiger ist, das die Kleine eine komplette Flasche trinkt. Stillen können sie dnn zu Hause probieren." Klar ist es wichtig, dass die Kleine eine komplette Flasche trinkt - aber ich hab so Angst, jetzt was falsch zu machen und dass das Stillen dann überhaupt nicht mehr klappt. Stelle es mir so traumhaft vor, nicht den ganzen Tag an der Pumpe zu hängen - stattdesen würde ich lieber den ganzen Tag stillen und bei meinem Baby sein. Hab auch festgestellt, nach dem Anlegen kommt beim Pumpen minimal mehr aus der Brust.
Habt Ihr Tipps, wie ich richtig ins Stillen einsteigen kann? Jeden Tag einmal probieren, anzulegen? Oder lieber vor jeder Mahlzeit - aber dann ist sie zu müde danach für die Flasche (daher wahrscheinlich auch die Ablehnung der Schwester heute)? Ist es wirklich nötig, mit Stillhütchen anzufangen? Die Schwester meinte, der Mund meines Babys wäre noch zu klein für die Brustwarzen? Oder Stillen und gleichzeitg sondieren, dass sie das Gefühl bekommt, satt zu werden?
Ich bin für jeden Tipp dankbar! Ist unser erstes und nach dieser Schwangerschaft wahrscheinlich letztes Kind. Ich möchte ihm doch so gerne einen bestmöglichen Start ins Leben geben und nach der frühen Geburt jeden Stress ersparen.
Viele Grüße
Avalon
ich bin neu hier und hoffe Hilfe oder zumindest gute Anregungen zu finden. Bin mit den Nerven am Ende. Eine Freundin hat nun dieses Forum empfohlen.
Nach einer sehr komplizierten Schwangerschaft (u.a. 11 Wochen totale Bettruhe) ist vor 5 Wochen unser Mädchen mit 990 Gramm an 28+3 per Notkaiserschnitt zur Welt gekommen. Wir haben riesiges Glück gehabt - bis auf eine Gelbsucht ist unser Mädchen gesund. Sie konnte von Anfang an selbst atmen. Alle Kontroll-Ultraschalle sind ebenfalls ohne Befund. Nach einer Woche sind wir bereits von der Intensiv-Station in die normale Frühchen-Station umgezogen und nach einer weiteren Woche durfte unsere Maus vom Inkubator ins Wärmebettchen umziehen. Im Wärmebettchen wird sie ebenfalls nicht mehr lange liegen und in 2 Wochen dürfen wir voraussichtlich bereits nach Hause - zwar noch mit Monitor zur Überwachung, aber ist ok.
Ich habe vom Folgetag der Geburt angefangen, mit Medela alle 3 bis 4 Stunden für jeweils etwa 10 Minuten abzupumpen. Die erste Milch mit 1 oder 2ml kam nach etwa 3 Tagen. Inzwischen bin ich bei einer Pumpmenge von etwa 10 bis 15ml pro Seite. Es stagniert seit etwa 2 Wochen. Wie schaffe ich es, die Menge zu steigern? Ich habe mir hier schon die Tipps durchgelesen, aber noch keinen wirklichen Erfolg gehabt. Länger als 10 Minuten pro Seite? Leider schaffe ich es nicht, auf beiden Seiten gleichzeitig abzupumpen. Daher bin ich gefühlt den ganzen Tag am Pumpen und habe quasi keine Zeit mehr für anderes - und die Kleine kann trotzdem nicht komplett mit MuMi ernährt werden. In Ihren Mahlzeiten ist dann mal MuMi und ergänzend Frühchen-Nahrung. Würde die Zeit vom Abpumpen lieber mit meinem Baby verbringen. Bin langsam echt verzweifelt.
Heute hat die Maus 1740 Gramm - wäre Stand 33+3. Sie nimmt täglich in etwa 10 bis 25 Gramm zu. Die Maus hat eine Sonde zur Ernährung und bekommt Stand heute 32ml pro Mahlzeit alle 3 Stunden. Die Menge wird ebenfalls alle 2 Tage um 1 oder 2ml gesteigert. Vor etwa 2 Wochen wurde begonnen alle 2-3 Mahlzeiten die Maus mit der Flasche zu füttern. Manchmal schafft sie es, manchmal nicht. Ist noch etwas zu schwach. Die Schwestern machen das Füttern auch besser als wir Eltern. Wenn sie die Flasche nicht schafft, wird nachsondiert. Ebenfalls vor einer Woche habe ich begonnen, die Maus einmal täglich an die Brust anzulegen mit Stillhütchen. Da nuckelt sie auch, im Stillhütchen ist dann auch meist Milch. Leider schläft sie nach 5 Minuten an der Brust ein (trotzdem so goldig!). Hab auch das Gefühl, sie liegt gerne an meiner Brust. Auf der Waage (wird vorher/nachher gewogen) macht sich das aber noch nicht bemerkbar.
Leider gibt es im Krankenhaus keine wirkliche Unterstützung. Habe bereits nach einer Stillberatung gefragt, aber so wirklich noch niemand gefunden. Da heißt es immer nur, diese oder jene Schwester hat Erfahrung und dann erzählt jede Schwester etwas anderes! Das ist doch keine richtige Stillberatung? Zudem scheint Stillen nicht so "in" zu sein - musste mir erst heute wieder anhören "Viel wichtiger ist, das die Kleine eine komplette Flasche trinkt. Stillen können sie dnn zu Hause probieren." Klar ist es wichtig, dass die Kleine eine komplette Flasche trinkt - aber ich hab so Angst, jetzt was falsch zu machen und dass das Stillen dann überhaupt nicht mehr klappt. Stelle es mir so traumhaft vor, nicht den ganzen Tag an der Pumpe zu hängen - stattdesen würde ich lieber den ganzen Tag stillen und bei meinem Baby sein. Hab auch festgestellt, nach dem Anlegen kommt beim Pumpen minimal mehr aus der Brust.
Habt Ihr Tipps, wie ich richtig ins Stillen einsteigen kann? Jeden Tag einmal probieren, anzulegen? Oder lieber vor jeder Mahlzeit - aber dann ist sie zu müde danach für die Flasche (daher wahrscheinlich auch die Ablehnung der Schwester heute)? Ist es wirklich nötig, mit Stillhütchen anzufangen? Die Schwester meinte, der Mund meines Babys wäre noch zu klein für die Brustwarzen? Oder Stillen und gleichzeitg sondieren, dass sie das Gefühl bekommt, satt zu werden?
Ich bin für jeden Tipp dankbar! Ist unser erstes und nach dieser Schwangerschaft wahrscheinlich letztes Kind. Ich möchte ihm doch so gerne einen bestmöglichen Start ins Leben geben und nach der frühen Geburt jeden Stress ersparen.
Viele Grüße
Avalon