Schon 4 Monate und nimmt zu wenig zu
Verfasst: 15.06.2016, 09:32
Hallo ihr Lieben,
meine Tochter ist jetzt 18 Wochen alt und das Thema Gewicht beschäftigt uns schon seit einiger Zeit. Hier die Daten, die ich habe:
06.02.2016 3,190 g Hebamme Hausgeburt
10.02.2016 2,900 g Hebamme
14.02.2016 2,940 g Hebamme
15.02.2016, 2,980 g Kinderarzt U2
19.02.2016, 3,150 g Hebamme
26.02.2016, 3,430 g Hebamme
10.03.2016, 3,960 g Kinderarzt U3
29.03.2016, 4,200 g Hebamme
14.04.2016, 4,400 g Stillgruppe
28.04.2016, 4,600 g Stillgruppe
12.05.2016, 4,970 g Stillgruppe
13.05.2016, 5000 g Kinderarzt U4
27.05.2016, 5,105 g Waage Kinderkrankenschwester Elterncafe
03.06.2016, 5,225 g Elterncafe
08.06.2016, 5,310 g Stillgruppe
09.06.2016, 5,260 g Elterncafe
Wie man sieht war bis zur U3 alles super, aber seit dem schwankt die Zunahme stark. Wachstum ist völlig normal, sie ist sogar eher groß (etwa um die 80. Perzentile, sowohl Länge als auch Kopf), was das Gewicht glaube ich noch bedenklicher macht. Wenn sie wach ist ist sie aufmerksam und fröhlich, in den letzten Tagen will sie aber irgendwie vermehrt schlafen.
Jetzt zu den Fragen:
Bis vor 2 Wochen habe ich ausschließlich gestillt ohne je zu zufüttern. Vor 2 Wochen habe ich das erste Mal abgepumpt und seit dem pumpe ich jeden Tag 2-4 x ab und füttere abends vor dem Schlafengehen die über den Tag abgepumpte Menge mit der Flasche zu. Das war bisher zwischen 35 und 100 ml, meistens aber etwa 50 ml. Pre Milch hat sie noch nie bekommen.
Unser Stillalltag sieht so aus, dass ich sie über Tag eigentlich spätestens alle 2 Stunden stille, manchmal schon nach einer Stunde oder 1 1/2 wieder, nur wenn wir unterwegs sind und sie in Tragetuch ist, kann es auch mal 3-3,5 Stunden sein. Nachts sind seit dem Zufüttern die Abstände größer geworden, da kommt sie das erste Mal nach 3 bis 5 Stunden und danach eigentlich alle 1,5 h. Vor dem Zufüttern war es zeitweise sehr anstrengend, da sie eine zeitlang alle 1,5 h wach wurde und trinken wollte. Das Stillen selbst klappt gerade in den frühen Morgenstunden am besten, da höre ich sie auch mal ein paar Minuten intensiv schlucken. Ansonsten trinkt sie tagsüber vielleicht 1 Minute, maximal 2, danach nuckelt sie nur noch und schläft meist ganz schnell ein. Brustkompression bringt nur selten was. Ich wechsle dann die Seite, wo sie nochmal etwa 1 Minute trinkt und dann schläft sie meist tief und fest für etwa 15-30 Minuten. Ich lege sie immer an, sobald sie meckert und durch rumtragen nicht zufrieden zu stellen ist. Vor etwa 4 Wochen fing sie an sich gerade abends abzudocken und dann hat sie bitterlich geweint und wollte nicht mehr an die Brust. Für mich war das so, dass sie eben frustriert war, dass nicht genügend Milch kam, deswegen hatte ich auch mit pumpen und zufüttern angefangen. Zeitgleich stellte die Kinderärztin aber auch Mundsoor fest, was das Verhalten sicher auch erklären könnte. Die Flasche hat sie aber immer ohne weinen genommen. Den Mundsoor muss sie aber schon länger gehabt haben, weil sie eigentlich schon immer so einen Belag auf der Zunge hatte, weswegen ich unsicher bin, welchen Anteil er an dem Weinen spielte.
Sie hat einmal täglich Stuhlgang. Ansonsten durchschnittlich 3 nasse Windeln täglich, wobei man sagen muss, dass wir tagsüber einfach nach etwa 4 Stunden wickeln, völlig egal wie voll die Windel dann ist, es ist immer was drin aber manchmal eben richtig schwer oder auch nicht so. Ausgelaufen ist sie Pipi mäßig allerdings noch nie.
Unser Stillstart war problemlos. Nach der Geburt konnte ich sie sehr schnell anlegen und sie machte das auch so, als ob sie noch nie was anderes gemacht hätte. Ich hatte nie Probleme mit wunden Brustwarzen. Erster Milchstau trat nach 6 Wochen auf, war sehr unangenehm, hat auch fast eine Woche gedauert bis der weg war. Mir fällt gerade auf, dass danach die Gewichtszunahme schlechter wurde, kann das damit zusammen hängen?
Sie kennt jetzt seit 2 Wochen Flaschensauger. Schnuller spuckt sie immer aus, nimmt sie also nicht. Hütchen habe ich nie benutzt.
Ich hatte vor 2 Wochen bereits eine Stillberaterin da, allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht zufrieden war, da sie sich zum Beispiel nicht einmal angeguckt hat wie ich stille. Sie riet mir zu Bockshornkleesamen, die ich jetzt 10 Tage genommen habe und keinen Unterschied feststelle. Häufiger anlegen kann ich zumindest tagsüber ja kaum noch. Der Kinderarzt hat sich zum Gewicht noch nie großartig geäußert, habe aber auch noch nie nachgefragt, weil ich immer Angst hatte, dass sie zum zufüttern drängt. Haben Freitag einen Impftermin, da wollten wir mal nachfragen.
Medizinische Besonderheiten: Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, die vor 10 Jahren festgestellt wurde und seit dem immer mit L-Thyroxin gut eingestellt ist. Ansonsten nehme ich zur Zeit Eisen und Zink, weil der Hautarzt da einen Mangel festgestellt hat, der scheinbar meinen schwangerschaftsbedingten Haarausfall noch triggert. 2008 habe ich einen Knoten aus der linken Brust entfernt bekommen, das scheint aber keine Probleme zu machen. Meine Tochter wird seit 4 Wochen gegen Mundsoor behandelt, 2 Wochen lang mit Miconazol Mundgel, was ich auch auf meine Brustwarzen schmiere, und seit 2 Wochen zusätzlich noch mit Nystatin Tropfen, da es sich nicht besserte.
Beim pumpen kommt jetzt auch nach 2 Wochen pumpen nur etwa 20-30 ml pro Pumpvorgang, zusammen für beide Seiten. Ich habe ein Einzelpumpset. Ich bekomme den Milchspendereflex allerdings auch nur einmal ausgelöst, danach kann ich mich auf den Kopf stellen und massieren oder stimulieren wie ich will, kommt nichts mehr. Deswegen pumpe ich immer nur 10 Minuten pro Seite maximal. Danach drücke ich noch von Hand ab, da kommen auch nochmal ein paar ml zusammen.
Mein Mann war als Kind auch eher zart, heute ist er ganz normalgewichtig. Ich war als Kind vollgestillt gut dabei und bin heute sehr schlank (vor der Schwangerschaft BMI 19, jetzt 21).
Ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen und dass ihr mir helfen könnt. Meiner Meinung nach habe ich schon sehr viel versucht, aber irgendwie hat sich mir noch nie einer richtig angenommen. Die Stillbegleiterin in der Stillgruppe machte immer nur auf "häufiger anlegen, das wird schon" und die Stillberaterin vor 2 Wochen gab mir irgendwie nichts handfestes an die Hand. In den Abendsstunden quängelt und weint sie manchmal so, dass ich echt ein schlechtes Gewissen habe, dass ich sie hungern lasse. Danke schonmal fürs Lesen!
Gruß Caltara
meine Tochter ist jetzt 18 Wochen alt und das Thema Gewicht beschäftigt uns schon seit einiger Zeit. Hier die Daten, die ich habe:
06.02.2016 3,190 g Hebamme Hausgeburt
10.02.2016 2,900 g Hebamme
14.02.2016 2,940 g Hebamme
15.02.2016, 2,980 g Kinderarzt U2
19.02.2016, 3,150 g Hebamme
26.02.2016, 3,430 g Hebamme
10.03.2016, 3,960 g Kinderarzt U3
29.03.2016, 4,200 g Hebamme
14.04.2016, 4,400 g Stillgruppe
28.04.2016, 4,600 g Stillgruppe
12.05.2016, 4,970 g Stillgruppe
13.05.2016, 5000 g Kinderarzt U4
27.05.2016, 5,105 g Waage Kinderkrankenschwester Elterncafe
03.06.2016, 5,225 g Elterncafe
08.06.2016, 5,310 g Stillgruppe
09.06.2016, 5,260 g Elterncafe
Wie man sieht war bis zur U3 alles super, aber seit dem schwankt die Zunahme stark. Wachstum ist völlig normal, sie ist sogar eher groß (etwa um die 80. Perzentile, sowohl Länge als auch Kopf), was das Gewicht glaube ich noch bedenklicher macht. Wenn sie wach ist ist sie aufmerksam und fröhlich, in den letzten Tagen will sie aber irgendwie vermehrt schlafen.
Jetzt zu den Fragen:
Bis vor 2 Wochen habe ich ausschließlich gestillt ohne je zu zufüttern. Vor 2 Wochen habe ich das erste Mal abgepumpt und seit dem pumpe ich jeden Tag 2-4 x ab und füttere abends vor dem Schlafengehen die über den Tag abgepumpte Menge mit der Flasche zu. Das war bisher zwischen 35 und 100 ml, meistens aber etwa 50 ml. Pre Milch hat sie noch nie bekommen.
Unser Stillalltag sieht so aus, dass ich sie über Tag eigentlich spätestens alle 2 Stunden stille, manchmal schon nach einer Stunde oder 1 1/2 wieder, nur wenn wir unterwegs sind und sie in Tragetuch ist, kann es auch mal 3-3,5 Stunden sein. Nachts sind seit dem Zufüttern die Abstände größer geworden, da kommt sie das erste Mal nach 3 bis 5 Stunden und danach eigentlich alle 1,5 h. Vor dem Zufüttern war es zeitweise sehr anstrengend, da sie eine zeitlang alle 1,5 h wach wurde und trinken wollte. Das Stillen selbst klappt gerade in den frühen Morgenstunden am besten, da höre ich sie auch mal ein paar Minuten intensiv schlucken. Ansonsten trinkt sie tagsüber vielleicht 1 Minute, maximal 2, danach nuckelt sie nur noch und schläft meist ganz schnell ein. Brustkompression bringt nur selten was. Ich wechsle dann die Seite, wo sie nochmal etwa 1 Minute trinkt und dann schläft sie meist tief und fest für etwa 15-30 Minuten. Ich lege sie immer an, sobald sie meckert und durch rumtragen nicht zufrieden zu stellen ist. Vor etwa 4 Wochen fing sie an sich gerade abends abzudocken und dann hat sie bitterlich geweint und wollte nicht mehr an die Brust. Für mich war das so, dass sie eben frustriert war, dass nicht genügend Milch kam, deswegen hatte ich auch mit pumpen und zufüttern angefangen. Zeitgleich stellte die Kinderärztin aber auch Mundsoor fest, was das Verhalten sicher auch erklären könnte. Die Flasche hat sie aber immer ohne weinen genommen. Den Mundsoor muss sie aber schon länger gehabt haben, weil sie eigentlich schon immer so einen Belag auf der Zunge hatte, weswegen ich unsicher bin, welchen Anteil er an dem Weinen spielte.
Sie hat einmal täglich Stuhlgang. Ansonsten durchschnittlich 3 nasse Windeln täglich, wobei man sagen muss, dass wir tagsüber einfach nach etwa 4 Stunden wickeln, völlig egal wie voll die Windel dann ist, es ist immer was drin aber manchmal eben richtig schwer oder auch nicht so. Ausgelaufen ist sie Pipi mäßig allerdings noch nie.
Unser Stillstart war problemlos. Nach der Geburt konnte ich sie sehr schnell anlegen und sie machte das auch so, als ob sie noch nie was anderes gemacht hätte. Ich hatte nie Probleme mit wunden Brustwarzen. Erster Milchstau trat nach 6 Wochen auf, war sehr unangenehm, hat auch fast eine Woche gedauert bis der weg war. Mir fällt gerade auf, dass danach die Gewichtszunahme schlechter wurde, kann das damit zusammen hängen?
Sie kennt jetzt seit 2 Wochen Flaschensauger. Schnuller spuckt sie immer aus, nimmt sie also nicht. Hütchen habe ich nie benutzt.
Ich hatte vor 2 Wochen bereits eine Stillberaterin da, allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht zufrieden war, da sie sich zum Beispiel nicht einmal angeguckt hat wie ich stille. Sie riet mir zu Bockshornkleesamen, die ich jetzt 10 Tage genommen habe und keinen Unterschied feststelle. Häufiger anlegen kann ich zumindest tagsüber ja kaum noch. Der Kinderarzt hat sich zum Gewicht noch nie großartig geäußert, habe aber auch noch nie nachgefragt, weil ich immer Angst hatte, dass sie zum zufüttern drängt. Haben Freitag einen Impftermin, da wollten wir mal nachfragen.
Medizinische Besonderheiten: Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, die vor 10 Jahren festgestellt wurde und seit dem immer mit L-Thyroxin gut eingestellt ist. Ansonsten nehme ich zur Zeit Eisen und Zink, weil der Hautarzt da einen Mangel festgestellt hat, der scheinbar meinen schwangerschaftsbedingten Haarausfall noch triggert. 2008 habe ich einen Knoten aus der linken Brust entfernt bekommen, das scheint aber keine Probleme zu machen. Meine Tochter wird seit 4 Wochen gegen Mundsoor behandelt, 2 Wochen lang mit Miconazol Mundgel, was ich auch auf meine Brustwarzen schmiere, und seit 2 Wochen zusätzlich noch mit Nystatin Tropfen, da es sich nicht besserte.
Beim pumpen kommt jetzt auch nach 2 Wochen pumpen nur etwa 20-30 ml pro Pumpvorgang, zusammen für beide Seiten. Ich habe ein Einzelpumpset. Ich bekomme den Milchspendereflex allerdings auch nur einmal ausgelöst, danach kann ich mich auf den Kopf stellen und massieren oder stimulieren wie ich will, kommt nichts mehr. Deswegen pumpe ich immer nur 10 Minuten pro Seite maximal. Danach drücke ich noch von Hand ab, da kommen auch nochmal ein paar ml zusammen.
Mein Mann war als Kind auch eher zart, heute ist er ganz normalgewichtig. Ich war als Kind vollgestillt gut dabei und bin heute sehr schlank (vor der Schwangerschaft BMI 19, jetzt 21).
Ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen und dass ihr mir helfen könnt. Meiner Meinung nach habe ich schon sehr viel versucht, aber irgendwie hat sich mir noch nie einer richtig angenommen. Die Stillbegleiterin in der Stillgruppe machte immer nur auf "häufiger anlegen, das wird schon" und die Stillberaterin vor 2 Wochen gab mir irgendwie nichts handfestes an die Hand. In den Abendsstunden quängelt und weint sie manchmal so, dass ich echt ein schlechtes Gewissen habe, dass ich sie hungern lasse. Danke schonmal fürs Lesen!
Gruß Caltara