Trinkschwaches Kind - Tipps für effektiveres Trinken
Verfasst: 07.06.2016, 10:36
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich beim ersten Kind hier im Forum schon zahlreiche Tipps und eine persönliche Beratung mitgenommen habe, möchte ich es auch dieses Mal gerne wieder versuchen, wenn auch mit einem völlig anderen Problem.
Meine Kleine kam letzten Donnerstag bei 37+4 nach Einleitung mit einem Gewicht von 2.390 g zur Welt. Das Stillen selber ist dieses Mal absolut schmerzfrei, allerdings ist die Kleine sehr trinkschwach und ich weiß nicht, wie ich sie dazu bekomme, dass sie mehr trinkt. Erfreulicherweise habe ich dennoch schon sehr viel Milch, ich spüre, wenn sie denn kurz mal richtig zieht, sofort den Milcheinschuss und laufe so gesehen ständig aus. Kurz zu den Fragen, in denen ich hoffentlich schon alles erklären kann.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Zufütterung gleich im Kreißsaal: Etwa 2 ml Pre-Milch, um Unterzucker zu vermeiden (zog nicht an der Brust), da geringes Gewicht und Gefahr einer Infektion aufgrund grünen Fruchtwassers, tags darauf noch 2x 10 ml Pre-Nahrung. Immer aus der Spritze.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Untertags versuche ich immer in den Wachphasen anzulegen, wenn sie schreit oder wenn sie sucht. Das gestaltet sich meist so: Ich stille, sie zieht ein oder zweimal (in guten Phasen trinkt sie etwa 1 Minute am Stück, das passiert aber nur alle etwa 3-4 h, sie schläft ein, ich versuche sie zu wecken, indem ich sie kurz weglege, sie wacht auf, sucht, ich lege an, nach einmal Ziehen schläft sie wieder ein etc. Nachts versuche ich das ganze Spiel etwa eine Stunde lang, dann stelle ich mir für 2 Stunden später den Wecker (von alleine wacht sie nicht auf), wickle oder zieh sie aus und probiere wieder von vorne. Dann trinkt sie meistens etwa 1-2 Minuten ohne Unterbrechung.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Stuhl etwa 1-2 Mal. Urin (blaue Verfärbung des Indikators) etwa alle 3-4h beim Wickeln, meist aber nur ganz wenig.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unerwartet blieb ich von wunden Brustwarzen und bisher von Vasospasmen verschont, das freute mich natürlich sehr. Das erste Mal richtig an der Brust gezogen hat die Kleine etwa 12h nach der Geburt nach etlichen Versuchen. Sie verschläft den ganzen Tag und lässt sich nur schwer wecken (kein Lästigsein, kein Kitzeln, kein Ausziehen hilft wirklich effektiv).
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nur die Pre aus der Spritze
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Am Freitag gehts zum Kinderarzt zur Wiegekontrolle.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Seit gestern muss ich Methergin einnehmen, da sich die Gebärmutter bisher unzureichend zurückgebildet hat. Nach einem schockierten Blick auf die Packungsbeilage (reduzierte Milchbildung etc.), habe ich heute Früh noch einmal den Arzt kontaktiert, der mich nur lapidar damit abfertigte, er wisse schon was er mache und das hätte keinerlei Auswirkung auf das Stillen. Alles sei besser als eine Ausschabung. Wie sieht es denn wirklich aus mit diesem Medikament?
Gewicht:
02.06. 2390 g Geburt KH
04.06. 2290 g 1. Wiegekontrolle
05.06. 2260 g 2. Wiegekontrolle
06.06. 2290 g Entlassung
Nächste Kontrolle am 10.06.16
Meine Frage ist nun einerseits, wie ich die Kleine zu einem effektiveren Trinkverhalten bewegen kann, oder muss ich mir da grundsätzlich erst mal keine Sorgen machen? Ich habe nur Angst, dass die Milch wieder zurückgeht. Andererseits frage ich mich auch noch, ob diese 1-2 Minuten, in denen sie wirklich viel trinkt und ordentlich schluckt für sie momentan einfach ausreichen, um an genug Milch zu kommen und ich einfach weitermachen soll wie bisher?
Ich hoffe, ihr versteht, was mir am Herzen liegt, so ganz gelingt es mir in dieser kurzen Zeit seit der Geburt noch nicht, das ganze auf den Punkt zu bringen.
nachdem ich beim ersten Kind hier im Forum schon zahlreiche Tipps und eine persönliche Beratung mitgenommen habe, möchte ich es auch dieses Mal gerne wieder versuchen, wenn auch mit einem völlig anderen Problem.
Meine Kleine kam letzten Donnerstag bei 37+4 nach Einleitung mit einem Gewicht von 2.390 g zur Welt. Das Stillen selber ist dieses Mal absolut schmerzfrei, allerdings ist die Kleine sehr trinkschwach und ich weiß nicht, wie ich sie dazu bekomme, dass sie mehr trinkt. Erfreulicherweise habe ich dennoch schon sehr viel Milch, ich spüre, wenn sie denn kurz mal richtig zieht, sofort den Milcheinschuss und laufe so gesehen ständig aus. Kurz zu den Fragen, in denen ich hoffentlich schon alles erklären kann.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Zufütterung gleich im Kreißsaal: Etwa 2 ml Pre-Milch, um Unterzucker zu vermeiden (zog nicht an der Brust), da geringes Gewicht und Gefahr einer Infektion aufgrund grünen Fruchtwassers, tags darauf noch 2x 10 ml Pre-Nahrung. Immer aus der Spritze.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Untertags versuche ich immer in den Wachphasen anzulegen, wenn sie schreit oder wenn sie sucht. Das gestaltet sich meist so: Ich stille, sie zieht ein oder zweimal (in guten Phasen trinkt sie etwa 1 Minute am Stück, das passiert aber nur alle etwa 3-4 h, sie schläft ein, ich versuche sie zu wecken, indem ich sie kurz weglege, sie wacht auf, sucht, ich lege an, nach einmal Ziehen schläft sie wieder ein etc. Nachts versuche ich das ganze Spiel etwa eine Stunde lang, dann stelle ich mir für 2 Stunden später den Wecker (von alleine wacht sie nicht auf), wickle oder zieh sie aus und probiere wieder von vorne. Dann trinkt sie meistens etwa 1-2 Minuten ohne Unterbrechung.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Stuhl etwa 1-2 Mal. Urin (blaue Verfärbung des Indikators) etwa alle 3-4h beim Wickeln, meist aber nur ganz wenig.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unerwartet blieb ich von wunden Brustwarzen und bisher von Vasospasmen verschont, das freute mich natürlich sehr. Das erste Mal richtig an der Brust gezogen hat die Kleine etwa 12h nach der Geburt nach etlichen Versuchen. Sie verschläft den ganzen Tag und lässt sich nur schwer wecken (kein Lästigsein, kein Kitzeln, kein Ausziehen hilft wirklich effektiv).
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nur die Pre aus der Spritze
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Am Freitag gehts zum Kinderarzt zur Wiegekontrolle.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Seit gestern muss ich Methergin einnehmen, da sich die Gebärmutter bisher unzureichend zurückgebildet hat. Nach einem schockierten Blick auf die Packungsbeilage (reduzierte Milchbildung etc.), habe ich heute Früh noch einmal den Arzt kontaktiert, der mich nur lapidar damit abfertigte, er wisse schon was er mache und das hätte keinerlei Auswirkung auf das Stillen. Alles sei besser als eine Ausschabung. Wie sieht es denn wirklich aus mit diesem Medikament?
Gewicht:
02.06. 2390 g Geburt KH
04.06. 2290 g 1. Wiegekontrolle
05.06. 2260 g 2. Wiegekontrolle
06.06. 2290 g Entlassung
Nächste Kontrolle am 10.06.16
Meine Frage ist nun einerseits, wie ich die Kleine zu einem effektiveren Trinkverhalten bewegen kann, oder muss ich mir da grundsätzlich erst mal keine Sorgen machen? Ich habe nur Angst, dass die Milch wieder zurückgeht. Andererseits frage ich mich auch noch, ob diese 1-2 Minuten, in denen sie wirklich viel trinkt und ordentlich schluckt für sie momentan einfach ausreichen, um an genug Milch zu kommen und ich einfach weitermachen soll wie bisher?
Ich hoffe, ihr versteht, was mir am Herzen liegt, so ganz gelingt es mir in dieser kurzen Zeit seit der Geburt noch nicht, das ganze auf den Punkt zu bringen.