Schwanger werden trotz stillen
Verfasst: 30.05.2016, 22:39
Hallo zusammen,
War bisher eher stille Mitleserin im Forum und habe so schon viel gelernt.
Nun habe ich aber aus aktuellem Anlass mal selber eine Frage. War nicht ganz sicher, in welchem Unterforum es am besten wäre, platziere es mal hier...
Unser Sohn ist nun 21 Monate alt. Nach einem etwas schwierigen Stillstart (Not-KS, Zufüttern, mühsame Umgewöhnung von Flasche zum Vollstillen zuerst mit dann ohne Stillhütchen) wurde daraus eine schöne Stillbeziehung, die immer noch anhält.
Momentan stille ich meinen Sohn nach wie vor. Häufigkeit variiert ziemlich. Wenn ich arbeite (3 Tage die Woche) oder wir viel unterwegs sind, dann meist nur noch morgens, abends und nachts (was sich mittlerweile in Grenzen hält, ausser bei Zahnen oder krank sein), wenn wir zu Hause sind, durchaus auch tagsüber mal noch.
Nun würden wir doch gerne mal langsam ein Geschwisterchen für unseren Kleinen "planen". Und hier fängts auch schon an:
Habe zwar seit fast einem Jahr wieder meine Tage, allerdings extrem unregelmässig und mit doch eher langen Abständen (40 - 130d). Hab daher meine Gyni angefragt, ob sich da etwas machen lässt punkto Regelmässigkeit meiner Tage. Völlig geschockte Antwort auf meine Aussage, dass wir noch stillen: Dann kann das ja nicht klappen. Kein Wunder sei der Zyklus so unregelmässig! Da gäbe es nur eines: sofortiges Abstillen. Das sei sowieso mal langsam fällig, ich mache es mir damit nur schwerer, denn nach 1 werde es zunehmend nur schwerer abzustillen, also lieber nicht mehr länger warten. Naja, mindestens letzteres kann ich schon bestätigen, stillen ist ihm in letzter Zeit eher wichtiger geworden, als es dies auch schon war, aber möchte ehrlichgesagt jetzt nicht unbedingt abstillen.
Daher nun die Frage:
Muss ich wikrlich abstillen oder das stillen zumindest stärker einschränken, um den Zyklus etwas in den Griff zu kriegen? (Dazu noch die Info, dass ich eigentlich immer schon einen eher unregelmässigen Rhythmus hatte.) Oder gibt es auch andere Möglichkeiten?
Lohnen sich Ovu-Tests oder nützen die bei so einem langen Zyklus eh nichts, da es unwahrscheinlich ist, dass so überhaupt noch ein Eisprung stattfindet?
Dass es grundsätzlich klappen kann mit schwanger werden trotz stillen weiss ich ja, aber bei dem unregelmässigen Zyklus und der Aussage der Ärztin bin ich nun doch etwas unsicher... Bin daher froh um Tipps und hoffe wirklich, dass ich nicht das Stillen zugunsten einer neuen Schwangerschaft aufgeben muss.
lg, Nimzik
War bisher eher stille Mitleserin im Forum und habe so schon viel gelernt.
Nun habe ich aber aus aktuellem Anlass mal selber eine Frage. War nicht ganz sicher, in welchem Unterforum es am besten wäre, platziere es mal hier...
Unser Sohn ist nun 21 Monate alt. Nach einem etwas schwierigen Stillstart (Not-KS, Zufüttern, mühsame Umgewöhnung von Flasche zum Vollstillen zuerst mit dann ohne Stillhütchen) wurde daraus eine schöne Stillbeziehung, die immer noch anhält.
Momentan stille ich meinen Sohn nach wie vor. Häufigkeit variiert ziemlich. Wenn ich arbeite (3 Tage die Woche) oder wir viel unterwegs sind, dann meist nur noch morgens, abends und nachts (was sich mittlerweile in Grenzen hält, ausser bei Zahnen oder krank sein), wenn wir zu Hause sind, durchaus auch tagsüber mal noch.
Nun würden wir doch gerne mal langsam ein Geschwisterchen für unseren Kleinen "planen". Und hier fängts auch schon an:
Habe zwar seit fast einem Jahr wieder meine Tage, allerdings extrem unregelmässig und mit doch eher langen Abständen (40 - 130d). Hab daher meine Gyni angefragt, ob sich da etwas machen lässt punkto Regelmässigkeit meiner Tage. Völlig geschockte Antwort auf meine Aussage, dass wir noch stillen: Dann kann das ja nicht klappen. Kein Wunder sei der Zyklus so unregelmässig! Da gäbe es nur eines: sofortiges Abstillen. Das sei sowieso mal langsam fällig, ich mache es mir damit nur schwerer, denn nach 1 werde es zunehmend nur schwerer abzustillen, also lieber nicht mehr länger warten. Naja, mindestens letzteres kann ich schon bestätigen, stillen ist ihm in letzter Zeit eher wichtiger geworden, als es dies auch schon war, aber möchte ehrlichgesagt jetzt nicht unbedingt abstillen.
Daher nun die Frage:
Muss ich wikrlich abstillen oder das stillen zumindest stärker einschränken, um den Zyklus etwas in den Griff zu kriegen? (Dazu noch die Info, dass ich eigentlich immer schon einen eher unregelmässigen Rhythmus hatte.) Oder gibt es auch andere Möglichkeiten?
Lohnen sich Ovu-Tests oder nützen die bei so einem langen Zyklus eh nichts, da es unwahrscheinlich ist, dass so überhaupt noch ein Eisprung stattfindet?
Dass es grundsätzlich klappen kann mit schwanger werden trotz stillen weiss ich ja, aber bei dem unregelmässigen Zyklus und der Aussage der Ärztin bin ich nun doch etwas unsicher... Bin daher froh um Tipps und hoffe wirklich, dass ich nicht das Stillen zugunsten einer neuen Schwangerschaft aufgeben muss.
lg, Nimzik