Stillprobleme - zu wenig Milch???
Verfasst: 17.05.2016, 22:18
Hallo Ihr Lieben,
ich bin neu hier und ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht helfen. Meine Tochter kam am 08.03.16 per Kaiserschnitt zur Welt, da sie Beckenendlage hatte. Ich bin 45 Jahre alt und es ist mein erstes und wohl auch einziges Kind. Eigentlich wollte ich normal entbinden, durch die BEL musste ich jedoch einen Kaiserschnitt machen lassen. Ich war glücklich, dass meine Maus gesund zur Welt gekommen ist. Vorher hatte ich mich nur ein wenig bezüglich des Stillens belesen, denn ich dachte, das klappt schon. Leider war dem aber nicht so. Gehändicapped vom Kaiserschnitt, den Körper voll mit Wassereinlagerungen und tauben Fingern, schaffte ich es nicht meine Kleine vernünftig anzulegen. Die Schwestern versuchten es mir zu zeigen und drückten den kleinen Kopf fast schon gewaltsam an meine Brust. Die Kleine schrie und schrie. Niemand sagte mir, dass die Milch eh noch einschießen müsste und es nicht so tragisch sei, wenn es nicht sofort klappt. Ich versuchte es immer wieder und immer wieder wurde der kleine Kopf gegen meine Brust gedrückt, aber sie wollte nicht andocken und ich konnte die Süße mit den tauben Fingern nicht an meine Brust bekommen. So stellten die Schwestern mir eine MedelaPumpe ins Zimmer ohne Erklärung, wie diese bedient wird und meinten, dass ich abpumpen solle. Das habe ich dann auch getan und meinem Mädchen die paar ml mit der Spritze gegeben. Dann meinten die Schwestern, dass ich zufüttern müsse. Ich bekam PRE HA Nahrung und gab ihr diese mit dem Becher. Das klappte soweit ganz gut. Dann bekam ich die Flasche und sollte sie damit füttern. Ich wußte ja nicht, dass man weder zufüttern sollte, noch dem Kind die Flasche geben sollte. Ach ja mit dem Stillhütchen zu stillen klappt auch nicht. Nach 4 Tagen wurde ich entlassen und hoffte, dass ich zu Hause in Ruhe üben kann. Ich versuchte sie mit und ohne Stillhütchen anzulegen, aber sie schrie nur jedes Mal. Also pumpte ich meine Muttermilch ab und fütterte mit PRE HA zu. Anfangs hatte ich noch 300 ml Muttermilch pro Tag. Die abgepumpte Menge nahm jedoch stetig ab, da ich wohl zu unregelmäßig abpumpte. Irgendwann hatte ich dann weniger als 50 ml Mumi pro Tag und ich war total deprimiert. Wenn ich mein Kind schon nicht normal gebären konnte, dann hoffte ich wenigstens auf eine schöne Stillbeziehung, die leider auch nur ein Traum war. Ich gab die Hoffnung nie auf, besorgte mir ein Brusternährungsset, pumpte weiter ab, nehme täglich 3 x 1 Tablette Domperidon, nehme 3 x 3 Kapseln Bockshornkleekapseln, trinke Malzbier und koche mir Graupenwasser und und und. Meine abgepumpte Mumi stieg auf 100 ml pro Tag. So konnte ich meiner Kleinen wenigsten 100 ml pro Tag geben. Zufrieden war ich damit aber leider nicht. Ich versuchte immer wieder mal die Kleine anzulegen, ohne Erfolg. Sie drehte den Kopf weg oder fing an zu weinen. Am Muttertag, stellte sich endlich ein Erfolg ein. Ich versuchte es wieder einmal, die Lütte anzulegen. Ich versuchte es mit Stillhütchen und sie trank. Da erste mal stillte ich meine Maus mit 8 Wochen!!!! Oh wie war ich glücklich. Seitdem versuchen wir zu stillen. Ich sage extra versuchen, denn irgendwie klappt es wohl immer noch nicht. Wenn ich sie anlege, ist sie manchmal zwei oder drei Stunden an meiner Brust. Sie möchte nur die eine Brust, bei der anderen schreit sie. Ok, auch egal, dann bekommt sie halt nur die eine Brust, Hauptsache wir können stillen. Sie schläft auch dabei ein, deshalb dauert es ja meist so lange. Irgendwann jedoch fängt sie an zu schreien und es sieht so aus, als würde keine Milch mehr kommen und ich glaube, dass sie dann vor Hunger schreit. Ich gebe ihr dann die Flasche, diese dann auch gierig leer trinkt. Ich habe also das Gefühl, dass sie sich nicht satt trinken kann, weil sie zu wenig Muttermilch von der Brust bekommt. Kann das sein? Der Stuhlgang von ihr ist nach wie vor grün mit leicht gelblichen akzenten. Ich weiß,, dass ich eigentlich nicht zuführen sollte, wenn ich stille, ich möchte jedoch nicht, dass meine kleine wieder traumatisierte wird, weil sie vielleicht zu wenig bekommt beim Stillen. Wie kann ich die Situation retten, dass wir vielleicht doch noch irgendwann einte tolle Stillbeziehung haben können??? Kann ich die Milchmenge irgendwie steigern oder muss ich mich damit abfinden, dass ich vielleicht doch zu wenig Milch habe und nie voll stillen kann? Ich bin für Tipps und Hilfen jeglicher Art dankbar und sorry für den langen Post.
LG Wackeldini
ich bin neu hier und ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht helfen. Meine Tochter kam am 08.03.16 per Kaiserschnitt zur Welt, da sie Beckenendlage hatte. Ich bin 45 Jahre alt und es ist mein erstes und wohl auch einziges Kind. Eigentlich wollte ich normal entbinden, durch die BEL musste ich jedoch einen Kaiserschnitt machen lassen. Ich war glücklich, dass meine Maus gesund zur Welt gekommen ist. Vorher hatte ich mich nur ein wenig bezüglich des Stillens belesen, denn ich dachte, das klappt schon. Leider war dem aber nicht so. Gehändicapped vom Kaiserschnitt, den Körper voll mit Wassereinlagerungen und tauben Fingern, schaffte ich es nicht meine Kleine vernünftig anzulegen. Die Schwestern versuchten es mir zu zeigen und drückten den kleinen Kopf fast schon gewaltsam an meine Brust. Die Kleine schrie und schrie. Niemand sagte mir, dass die Milch eh noch einschießen müsste und es nicht so tragisch sei, wenn es nicht sofort klappt. Ich versuchte es immer wieder und immer wieder wurde der kleine Kopf gegen meine Brust gedrückt, aber sie wollte nicht andocken und ich konnte die Süße mit den tauben Fingern nicht an meine Brust bekommen. So stellten die Schwestern mir eine MedelaPumpe ins Zimmer ohne Erklärung, wie diese bedient wird und meinten, dass ich abpumpen solle. Das habe ich dann auch getan und meinem Mädchen die paar ml mit der Spritze gegeben. Dann meinten die Schwestern, dass ich zufüttern müsse. Ich bekam PRE HA Nahrung und gab ihr diese mit dem Becher. Das klappte soweit ganz gut. Dann bekam ich die Flasche und sollte sie damit füttern. Ich wußte ja nicht, dass man weder zufüttern sollte, noch dem Kind die Flasche geben sollte. Ach ja mit dem Stillhütchen zu stillen klappt auch nicht. Nach 4 Tagen wurde ich entlassen und hoffte, dass ich zu Hause in Ruhe üben kann. Ich versuchte sie mit und ohne Stillhütchen anzulegen, aber sie schrie nur jedes Mal. Also pumpte ich meine Muttermilch ab und fütterte mit PRE HA zu. Anfangs hatte ich noch 300 ml Muttermilch pro Tag. Die abgepumpte Menge nahm jedoch stetig ab, da ich wohl zu unregelmäßig abpumpte. Irgendwann hatte ich dann weniger als 50 ml Mumi pro Tag und ich war total deprimiert. Wenn ich mein Kind schon nicht normal gebären konnte, dann hoffte ich wenigstens auf eine schöne Stillbeziehung, die leider auch nur ein Traum war. Ich gab die Hoffnung nie auf, besorgte mir ein Brusternährungsset, pumpte weiter ab, nehme täglich 3 x 1 Tablette Domperidon, nehme 3 x 3 Kapseln Bockshornkleekapseln, trinke Malzbier und koche mir Graupenwasser und und und. Meine abgepumpte Mumi stieg auf 100 ml pro Tag. So konnte ich meiner Kleinen wenigsten 100 ml pro Tag geben. Zufrieden war ich damit aber leider nicht. Ich versuchte immer wieder mal die Kleine anzulegen, ohne Erfolg. Sie drehte den Kopf weg oder fing an zu weinen. Am Muttertag, stellte sich endlich ein Erfolg ein. Ich versuchte es wieder einmal, die Lütte anzulegen. Ich versuchte es mit Stillhütchen und sie trank. Da erste mal stillte ich meine Maus mit 8 Wochen!!!! Oh wie war ich glücklich. Seitdem versuchen wir zu stillen. Ich sage extra versuchen, denn irgendwie klappt es wohl immer noch nicht. Wenn ich sie anlege, ist sie manchmal zwei oder drei Stunden an meiner Brust. Sie möchte nur die eine Brust, bei der anderen schreit sie. Ok, auch egal, dann bekommt sie halt nur die eine Brust, Hauptsache wir können stillen. Sie schläft auch dabei ein, deshalb dauert es ja meist so lange. Irgendwann jedoch fängt sie an zu schreien und es sieht so aus, als würde keine Milch mehr kommen und ich glaube, dass sie dann vor Hunger schreit. Ich gebe ihr dann die Flasche, diese dann auch gierig leer trinkt. Ich habe also das Gefühl, dass sie sich nicht satt trinken kann, weil sie zu wenig Muttermilch von der Brust bekommt. Kann das sein? Der Stuhlgang von ihr ist nach wie vor grün mit leicht gelblichen akzenten. Ich weiß,, dass ich eigentlich nicht zuführen sollte, wenn ich stille, ich möchte jedoch nicht, dass meine kleine wieder traumatisierte wird, weil sie vielleicht zu wenig bekommt beim Stillen. Wie kann ich die Situation retten, dass wir vielleicht doch noch irgendwann einte tolle Stillbeziehung haben können??? Kann ich die Milchmenge irgendwie steigern oder muss ich mich damit abfinden, dass ich vielleicht doch zu wenig Milch habe und nie voll stillen kann? Ich bin für Tipps und Hilfen jeglicher Art dankbar und sorry für den langen Post.
LG Wackeldini