Die üblichen Verdächtigen...
Verfasst: 24.03.2016, 07:34
...: Schlafprobleme.
Ich halte es nicht mehr aus, vielleicht habt ihr den ein oder anderen Rat für mich.
Unsere Maus war bis vier Monate etwa ein guter Schläfer. Dann wechselten sich gefühlt Schub und Krankheit ab, die Nächte wurden schlimm.
Früher schlief sie sehr vorhersehbar, wachte jeden Tag um neun auf, wurde um elf müde, schlief ziemlich genau 2h usw. Das machte es mir natürlich sehr einfach. Jetzt wacht sie immer anders auf und ich merke oft erst zu spät dass sie müde ist und dann ist ein entspanntes Schlafenlegen längst nicht mehr möglich. Sie äußert das nicht, bis irgendwann die Stimmung kippt und sie schreit.
Ich habe in Leben und Erziehen gelesen, dass Kinder zwischen 7-9 Monaten sehr oft aufwachen nachts, völlig normal, als Rückversicherung. Wenn man falsch damit umgeht, etabliert sich das Schlafverhalten. Ist das so? Wie gehe ich denn richtig damit um?
Unsere Tage/Nächte sehen so aus:
Um sieben Uhr wacht sie auf. Um acht schläft sie zehn Minuten beim Stillen. Um zehn schläft sie zwanzig Minuten in der Trage beim Mann. Um eins noch mal paar Minuten bei mir, bis ich versuche, sie abzulegen. Wenn es klappt, sie abzulegen, schläft sie 2h meistens. Den ganzen Tag möchte sie 1:1 beschäftigt werden. Dann wird sie um 20 Uhr müde, wir machen unser Ritual mit Singen und Umziehen, Stillen und dann fängt der “Spaß“ an. Sie döst beim Stillen ein, wird aber sofort wieder wach und aktiv, schläft also nicht ein. Ich versuche es mit Tragen, Gebrüll. Mit Singen, Gebrüll. Mit streicheln, Gebrüll. Schaukeln, wiegen, Hängematte, alles gefällt ihr nicht. Um 21 Uhr ist es meist geschafft, sie schläft ein. Hoffnungsvoll lege ich mich mit ihr hin, in der Hoffnung, etwas Schlaf zu bekommen. Aber spätestens nach zehn Minuten ist sie wieder wach. Erneutes Theater, 22 Uhr, sie schläft wieder, ich auch. Zack, wieder wach. Um 23 Uhr findet sie meistens in den richtigen Schlaf und schläft 2-3h am Stück, in dieser Zeit kann ich nicht schlafen weil ich vorher immer wieder geweckt wurde. Dann wacht sie auf und schläft nicht wieder ein, für 2-3h. Was tun? Ich mache natürlich das kleine Licht an und versuche alles, sie schlafend zu machen so leise es geht, weil mein Mann nicht gestört werden darf im Schlaf. Zwischen vier und fünf schläft sie ein, bis sieben Uhr wird noch drei mal gestillt und dann ist sie wach.
Versteht ihr mein Problem? Ich kann nicht mehr. Ich habe extremen Schlafmangel und halte es nicht mehr aus, den ganzen Tag mit einem nörgeligen Baby allein zu sein und nachts nicht schlafen zu können. Was kann ich effektiv gegen die anstrengende Wachphase tun? Ich heule meistens schon schon wenn ich merke, dass es wieder so weit ist nachts und sie nicht einschläft. Ich komme mit den wenigen Schlaf nicht zurecht und mir platzt regelmäßig die Hutschnur wenn mein Mann sagt, ich solle mich nicht so anstellen, alle Mütter müssten da durch.
Habt ihr so richtig praktische Tipps die ich umsetzen kann? Wie umgehe ich das allabendliche Theater? (Früher/später schlafen legen endet auch in Gebrüll) Wie kriege ich sie nachts dazu, einfach weiterzuschlafen? Wann hört das auf? Wann kann ich wieder acht Stunden schlafen und davon mehrere Stunden am Stück?
Meine Gefühle? Ich bin müde, genervt, wütend, verzweifelt. Warum ist es bei allen anderen so einfach und warum kommen so sinnlose Tipps wie “Lass nachts um Gottes Willen das Licht aus, dann schläft sie auch weiter“, denn nein, das funktioniert nicht!
Ich halte es nicht mehr aus, vielleicht habt ihr den ein oder anderen Rat für mich.
Unsere Maus war bis vier Monate etwa ein guter Schläfer. Dann wechselten sich gefühlt Schub und Krankheit ab, die Nächte wurden schlimm.
Früher schlief sie sehr vorhersehbar, wachte jeden Tag um neun auf, wurde um elf müde, schlief ziemlich genau 2h usw. Das machte es mir natürlich sehr einfach. Jetzt wacht sie immer anders auf und ich merke oft erst zu spät dass sie müde ist und dann ist ein entspanntes Schlafenlegen längst nicht mehr möglich. Sie äußert das nicht, bis irgendwann die Stimmung kippt und sie schreit.
Ich habe in Leben und Erziehen gelesen, dass Kinder zwischen 7-9 Monaten sehr oft aufwachen nachts, völlig normal, als Rückversicherung. Wenn man falsch damit umgeht, etabliert sich das Schlafverhalten. Ist das so? Wie gehe ich denn richtig damit um?
Unsere Tage/Nächte sehen so aus:
Um sieben Uhr wacht sie auf. Um acht schläft sie zehn Minuten beim Stillen. Um zehn schläft sie zwanzig Minuten in der Trage beim Mann. Um eins noch mal paar Minuten bei mir, bis ich versuche, sie abzulegen. Wenn es klappt, sie abzulegen, schläft sie 2h meistens. Den ganzen Tag möchte sie 1:1 beschäftigt werden. Dann wird sie um 20 Uhr müde, wir machen unser Ritual mit Singen und Umziehen, Stillen und dann fängt der “Spaß“ an. Sie döst beim Stillen ein, wird aber sofort wieder wach und aktiv, schläft also nicht ein. Ich versuche es mit Tragen, Gebrüll. Mit Singen, Gebrüll. Mit streicheln, Gebrüll. Schaukeln, wiegen, Hängematte, alles gefällt ihr nicht. Um 21 Uhr ist es meist geschafft, sie schläft ein. Hoffnungsvoll lege ich mich mit ihr hin, in der Hoffnung, etwas Schlaf zu bekommen. Aber spätestens nach zehn Minuten ist sie wieder wach. Erneutes Theater, 22 Uhr, sie schläft wieder, ich auch. Zack, wieder wach. Um 23 Uhr findet sie meistens in den richtigen Schlaf und schläft 2-3h am Stück, in dieser Zeit kann ich nicht schlafen weil ich vorher immer wieder geweckt wurde. Dann wacht sie auf und schläft nicht wieder ein, für 2-3h. Was tun? Ich mache natürlich das kleine Licht an und versuche alles, sie schlafend zu machen so leise es geht, weil mein Mann nicht gestört werden darf im Schlaf. Zwischen vier und fünf schläft sie ein, bis sieben Uhr wird noch drei mal gestillt und dann ist sie wach.
Versteht ihr mein Problem? Ich kann nicht mehr. Ich habe extremen Schlafmangel und halte es nicht mehr aus, den ganzen Tag mit einem nörgeligen Baby allein zu sein und nachts nicht schlafen zu können. Was kann ich effektiv gegen die anstrengende Wachphase tun? Ich heule meistens schon schon wenn ich merke, dass es wieder so weit ist nachts und sie nicht einschläft. Ich komme mit den wenigen Schlaf nicht zurecht und mir platzt regelmäßig die Hutschnur wenn mein Mann sagt, ich solle mich nicht so anstellen, alle Mütter müssten da durch.
Habt ihr so richtig praktische Tipps die ich umsetzen kann? Wie umgehe ich das allabendliche Theater? (Früher/später schlafen legen endet auch in Gebrüll) Wie kriege ich sie nachts dazu, einfach weiterzuschlafen? Wann hört das auf? Wann kann ich wieder acht Stunden schlafen und davon mehrere Stunden am Stück?
Meine Gefühle? Ich bin müde, genervt, wütend, verzweifelt. Warum ist es bei allen anderen so einfach und warum kommen so sinnlose Tipps wie “Lass nachts um Gottes Willen das Licht aus, dann schläft sie auch weiter“, denn nein, das funktioniert nicht!