Baby reagiert bei Pricktest positiv auf Muttermilch
Verfasst: 28.02.2016, 09:50
Liebe SuTler,
ich schreibe hier für meine Freundin, die gerade mit Ihrer Tochter (7 Monate, 6 Monate voll gestillt, dann etwas Beikost, nimmt keinen Schnuller, kennt keine Flasche) in einer Hautklinik wegen Neurodermitis ist. Sie hat dort nur ihr Handy dabei und die Internetverbindung ist nicht so toll, deshalb verfasse ich zumindest den langen Eingangstext für sie. Ich denke dass sie dann später auch selbst antworten kann. Ich hoffe das ist so in Ordnung.
Die Tochter meiner Freundin hat bereits seit Oktober letzten Jahres Probleme mit der Haut (v.a. im Gesicht). In den letzten Wochen ist es aber sehr schlimm geworden, so dass sie seit Dienstag in einer Hautklinik sind. Durch einen Bluttest wurde zunächst eine Allergie gegen Kuhmilch, Ei und Weizen festgestellt. Der später durchgeführte Pricktest bestätigte dann aber „nur“ die Allergie gegen Kuhmilch und Weizen. Meiner Freundin wurde dann zum Abstillen und Füttern von Neocate (bisher verweigert ihre Tochter aber die Flasche) geraten. Außerdem verzichtet sie seit Dienstag auf Kuhmilch- und Weizenprodukte.
Nun wurde gestern ein neuer Pricktest durchgeführt, mit dem Ergebnis dass die Tochter auf Roggen und auf Muttermilch (hier wurde der Test nach 6 Minuten abgebrochen weil der Juckreiz sonst zu stark geworden wäre) positiv reagiert hat. Die ganze Situation ist für meine Freundin sowieso schon schwierig, dass ihre Tochter nun (immer noch? trotz Diät?) allergisch auf ihre Milch reagiert hat ihr gestern sehr zugesetzt. Sie kann ja nicht von heute auf morgen abstillen (zumal ihre Tochter die Flasche einfach nicht nimmt) und fühlt sich nun beim Stillen jedes Mal schlecht, fragt sich ob ihre Tochter am Ende sogar einen allergischen Schock bekommen könnte wenn sie weiterstillt. Es ist nun aber so, dass ihre Tochter außer der ND keine weiteren Symptome einer Allergie gezeigt hat (keine Gewichtsabnahme, Durchfälle ect.) und ihr auch von der Klinik gesagt wurde, dass die ND nicht zwangsläufig durch die Ernährung verursacht wurde. Gebessert hat sich das Hautbild noch nicht. Eigentlich wollte sie versuchen ganz allmählich auf Neocate umzustellen und unter Verzicht auf Weizen, Kuhmlich (und nun auch Roggen) solange weiterzustillen.
Wie soll sie denn jetzt am besten vorgehen? Schnell abstillen (aber wie, wenn das Kind die Flasche verweigert???)? Auf Roggen verzichten und einen neuen Pricktest in ein paar Tagen durchführen? Oder besser eine oligoallergene Basisdiät? Die könnte sie aber erst beginnen auszuschleichen wenn sich die ND gebessert hat, da ihre Tochter ja sonst keine Symptome zeigt?
Ich würde ihr gern helfen, kenne mich mit dem Thema aber viel zu wenig aus… Habt ihr Ideen, Erfahrungen ect?
Liebe Grüße,
jiu
ich schreibe hier für meine Freundin, die gerade mit Ihrer Tochter (7 Monate, 6 Monate voll gestillt, dann etwas Beikost, nimmt keinen Schnuller, kennt keine Flasche) in einer Hautklinik wegen Neurodermitis ist. Sie hat dort nur ihr Handy dabei und die Internetverbindung ist nicht so toll, deshalb verfasse ich zumindest den langen Eingangstext für sie. Ich denke dass sie dann später auch selbst antworten kann. Ich hoffe das ist so in Ordnung.
Die Tochter meiner Freundin hat bereits seit Oktober letzten Jahres Probleme mit der Haut (v.a. im Gesicht). In den letzten Wochen ist es aber sehr schlimm geworden, so dass sie seit Dienstag in einer Hautklinik sind. Durch einen Bluttest wurde zunächst eine Allergie gegen Kuhmilch, Ei und Weizen festgestellt. Der später durchgeführte Pricktest bestätigte dann aber „nur“ die Allergie gegen Kuhmilch und Weizen. Meiner Freundin wurde dann zum Abstillen und Füttern von Neocate (bisher verweigert ihre Tochter aber die Flasche) geraten. Außerdem verzichtet sie seit Dienstag auf Kuhmilch- und Weizenprodukte.
Nun wurde gestern ein neuer Pricktest durchgeführt, mit dem Ergebnis dass die Tochter auf Roggen und auf Muttermilch (hier wurde der Test nach 6 Minuten abgebrochen weil der Juckreiz sonst zu stark geworden wäre) positiv reagiert hat. Die ganze Situation ist für meine Freundin sowieso schon schwierig, dass ihre Tochter nun (immer noch? trotz Diät?) allergisch auf ihre Milch reagiert hat ihr gestern sehr zugesetzt. Sie kann ja nicht von heute auf morgen abstillen (zumal ihre Tochter die Flasche einfach nicht nimmt) und fühlt sich nun beim Stillen jedes Mal schlecht, fragt sich ob ihre Tochter am Ende sogar einen allergischen Schock bekommen könnte wenn sie weiterstillt. Es ist nun aber so, dass ihre Tochter außer der ND keine weiteren Symptome einer Allergie gezeigt hat (keine Gewichtsabnahme, Durchfälle ect.) und ihr auch von der Klinik gesagt wurde, dass die ND nicht zwangsläufig durch die Ernährung verursacht wurde. Gebessert hat sich das Hautbild noch nicht. Eigentlich wollte sie versuchen ganz allmählich auf Neocate umzustellen und unter Verzicht auf Weizen, Kuhmlich (und nun auch Roggen) solange weiterzustillen.
Wie soll sie denn jetzt am besten vorgehen? Schnell abstillen (aber wie, wenn das Kind die Flasche verweigert???)? Auf Roggen verzichten und einen neuen Pricktest in ein paar Tagen durchführen? Oder besser eine oligoallergene Basisdiät? Die könnte sie aber erst beginnen auszuschleichen wenn sich die ND gebessert hat, da ihre Tochter ja sonst keine Symptome zeigt?
Ich würde ihr gern helfen, kenne mich mit dem Thema aber viel zu wenig aus… Habt ihr Ideen, Erfahrungen ect?
Liebe Grüße,
jiu