ich möchte nachts nicht mehr stillen.
Verfasst: 14.02.2016, 21:01
hallo ihr lieben,
habe von euch bisher so viel zuspruch, unterstützung und tipps bekommen und allen wird hier mit so viel respekt und interesse begegnet, dass ich nun meine scheu kurzerhand verdränge und euch wegen eines mir sehr wichtigen themas um rat frage.
ich möchte nachts nicht mehr stillen.
meine kleine ist nun 13 monate und seit sie auf der welt ist, stille ich sie nachts alle zwei stunden. oft war es auf die minute genau zweistündlich (verrückt...), manchmal auch halbstündlich, nach 15 minuten wieder etc. - man kennt das ja und ich habe es gerne gemacht. nun ist der moment da, an dem ich nicht mehr mag. mein schlafmangel ist immens, ich kann nur im sitzen stillen, muss meine maus häufig noch etwa 10 minuten im arm halten, bis sie richtig fest schläft und ich sie neben mich zurücklegen kann, was mein weiterschlafen verzögert. ich war oft krank (7x in dem einen jahr) und meine nerven werden immer dünner, was mir vor allem im umgang mit meinem freund auffällt - ich gehe teilweise nicht mehr sehr liebevoll mit ihm um, obwohl er das allemal verdient hat.
dass es ein großes thema ist, über das ich mir schon lange gedanken mache, merkt man daran, dass ich mich rechtfertige, erkläre und um den heißen brei (den meine tochter nicht isst, aber das ist ein anderes thema
) rede.
ich weiß, dass ich überzeugt sein muss von meinem vorhaben, damit es funktioniert, aber ich denke, ich bin es.
bitte gebt mir hinweise, wie ihr es gemacht habt.
und ob es sinn macht, mit ihr vorher zu reden oder ob sie es noch nicht begreift im vorfeld (sondern erst wenn es so weit ist).
ich habe irgendwie das bedürfnis, ihr zu sagen, dass es ab dieser nacht keine brust mehr gibt und ihr das durch irgendein signal klarzumachen (welches?).
sie ist keine supergute esserin (wobei seit dieser woche gut was im bäuchlein landet zum abend und vor dem einschlafen stille ich sie noch, dabei soll es auch unbedingt bleiben!) und ich frage mich, ob sie von 19-7 uhr wirklich schaffen kann oder ob ich gegen 4 oder 5 wieder stillen sollte - aber wie kapiert sie, dass es 22, 24, 2 und 4 uhr nix gibt und dann doch wieder?
klar ist, ich stehe das mit ihr durch, bin für sie da und gebe ihr, was sie braucht, im schutz unseres familienbettes. ich habe im gefühl, dass sie sich schnell umstellt, dass es nicht eine ewigkeit dauern aber dass es trotzdem hart und sie wütend sein wird. mal sehen.
ich glaube nicht, dass es in naher zukunft von selbst weniger wird, ihr nächtliches stillen, sie ist es so gewohnt und hat es verständlicherweise liebgewonnen, pragmatisch ausgedrückt: sie kann nur so schlafen.
ich kann aber nicht noch monate warten, da ich bald wieder arbeite und das nicht schaffe mit so wenig schlaf. und wenn sie in die kita kommt, ist dafür auch nicht der richtige zeitpunkt, dann braucht sie verlässlichkeit und keine neuerungen zuhause.
sorry für den ewig langen text bzw. danke fürs lesen und fürs nicht doof finden.
und fürs antworten.
habe von euch bisher so viel zuspruch, unterstützung und tipps bekommen und allen wird hier mit so viel respekt und interesse begegnet, dass ich nun meine scheu kurzerhand verdränge und euch wegen eines mir sehr wichtigen themas um rat frage.
ich möchte nachts nicht mehr stillen.
meine kleine ist nun 13 monate und seit sie auf der welt ist, stille ich sie nachts alle zwei stunden. oft war es auf die minute genau zweistündlich (verrückt...), manchmal auch halbstündlich, nach 15 minuten wieder etc. - man kennt das ja und ich habe es gerne gemacht. nun ist der moment da, an dem ich nicht mehr mag. mein schlafmangel ist immens, ich kann nur im sitzen stillen, muss meine maus häufig noch etwa 10 minuten im arm halten, bis sie richtig fest schläft und ich sie neben mich zurücklegen kann, was mein weiterschlafen verzögert. ich war oft krank (7x in dem einen jahr) und meine nerven werden immer dünner, was mir vor allem im umgang mit meinem freund auffällt - ich gehe teilweise nicht mehr sehr liebevoll mit ihm um, obwohl er das allemal verdient hat.
dass es ein großes thema ist, über das ich mir schon lange gedanken mache, merkt man daran, dass ich mich rechtfertige, erkläre und um den heißen brei (den meine tochter nicht isst, aber das ist ein anderes thema
ich weiß, dass ich überzeugt sein muss von meinem vorhaben, damit es funktioniert, aber ich denke, ich bin es.
bitte gebt mir hinweise, wie ihr es gemacht habt.
und ob es sinn macht, mit ihr vorher zu reden oder ob sie es noch nicht begreift im vorfeld (sondern erst wenn es so weit ist).
ich habe irgendwie das bedürfnis, ihr zu sagen, dass es ab dieser nacht keine brust mehr gibt und ihr das durch irgendein signal klarzumachen (welches?).
sie ist keine supergute esserin (wobei seit dieser woche gut was im bäuchlein landet zum abend und vor dem einschlafen stille ich sie noch, dabei soll es auch unbedingt bleiben!) und ich frage mich, ob sie von 19-7 uhr wirklich schaffen kann oder ob ich gegen 4 oder 5 wieder stillen sollte - aber wie kapiert sie, dass es 22, 24, 2 und 4 uhr nix gibt und dann doch wieder?
klar ist, ich stehe das mit ihr durch, bin für sie da und gebe ihr, was sie braucht, im schutz unseres familienbettes. ich habe im gefühl, dass sie sich schnell umstellt, dass es nicht eine ewigkeit dauern aber dass es trotzdem hart und sie wütend sein wird. mal sehen.
ich glaube nicht, dass es in naher zukunft von selbst weniger wird, ihr nächtliches stillen, sie ist es so gewohnt und hat es verständlicherweise liebgewonnen, pragmatisch ausgedrückt: sie kann nur so schlafen.
ich kann aber nicht noch monate warten, da ich bald wieder arbeite und das nicht schaffe mit so wenig schlaf. und wenn sie in die kita kommt, ist dafür auch nicht der richtige zeitpunkt, dann braucht sie verlässlichkeit und keine neuerungen zuhause.
sorry für den ewig langen text bzw. danke fürs lesen und fürs nicht doof finden.
und fürs antworten.