Milchmenge weiter steigern...
Verfasst: 10.02.2016, 13:59
Hallo zusammen,
ich habe am 10.12.2015 meine Tochter im Geburtshaus entbunden. Da ich bereits bei meinem Sohn nicht stillen konnte, hatte ich dies direkt meiner Hebamme gesagt und sie legte besonderen Augenmerk darauf.
Meinen Sohn habe ich 2005 im Krankenhaus entbunden, er wurde mir nach der Geburt nicht direkt angelegt und meine eigenen Anlegeversuche waren wohl nicht sehr erfolgreich, bzw. er hat immer zwei dreimal gezogen und ist eingeschlafen. Er wurde auch immer gelber, worauf sie im KH sagten, dass es normal sei dass er zu schwach ist. Letztendlich kam er dann unter die Lampe und wurde auch direkt mit der Flasche gefüttert. Auf meinen Hinweis, was denn mit der Milchanregung bei mir passieren soll, sind sie nicht so eingegangen und wollten mich auch nicht pumpen lassen, da ich sonst vielzuviel Milch produzieren würde. Nun ja, damals habe ich mich den Erfahrungen des Krankenhauspersonals verlassen und nichts gemacht. Letztendlich zu hause angekommen, kam bei mir kein Tropfen Milch. Meine damalige Hebamme hat einmal versucht zu pumpen und sagte mir ich solle mal alle zwei Stunden pumpen, als aber nichts in Gang kam haben wir es sein gelassen. Das war jetzt nur mal so ein geschichtlicher Hintergrund warum meine jetzige Hebamme da mehr drauf geachtet hat und ich auch diesmal wirklich unbedingt stillen wollte und immer noch möchte.
Nach der Geburt meiner Tochter im Dezember wurde sie mir auch direkt an beiden Seiten angelegt und sie hat auch ganz toll gesaugt.
Zu hause habe ich sie auch jedesmal wenn sie sich gemeldet hat angelegt. Das waren so alle 2 Stunden. Nach dem abdocken, habe ich an der Brustwarze auch gelbe dickflüssige Milchreste gesehen und habe das meiner Hebamme erzählt. Sie war sich da nicht so sicher und meine, dass das auch Saugbläschen sein könnten. Das verunsicherte mich natürlich auch und ich war dann schon wieder darauf gepolt, dass es wohl wieder nichts wird mit der Milch. Dann fing auch meine Tochter an gelb zu werden. Sie kam mit einem Gewicht von 2.860 gr zur Welt und war am 4. Tag auf 2.600 gr gesunken. Als meine Hebamme an meiner Brust versucht hat Milch auszudrücken und nichts kam, hat sie mir empfohlen Milch zuzufüttern. Somit haben wir damit angefangen. Ich war schon in Gedanken am Verabschieden vom Stillen und hab tagelang durchgeweint. Hab dann natürlich auch 2 Tage garnicht mehr angelegt. Auch der sogenannte Milcheinschuss kam nicht. Zumindest nicht so, dass ich es bemerkt hätte. Dann habe ich jedoch nochmal selber versucht Milch herauszudrücken und es kamen tatsächlich ein paar Tropfen heraus. Das hat mich wieder dazu bewegt, meiner Hebamme zu sagen, dass ich es noch nicht aufgeben möchte. Sie bestellte mir die Medela Doppelpumpe Symphony und sagte ich solle mal alle 2-3 Stunden pumpen. Gesagt getan... mit der Pumpe bekam ich jedoch absolut nichts heraus. Es kamen höchstens im Trichter ein paar Tropfen an, das wars! Also hat sie mir dann wieder geraten, dass es nichts bringt und dass sie auch so gross wird. Ja klar wird sie auch so gross mein Sohn ist es ja auch geworden zum Glück, aber irgendetwas in mir möchte noch nicht aufgeben. Danach bin ich selber auf Suche gegangen, habe über LLL eine Beratung per Mail bekommen und jetzt bin ich mittlerweile soweit, dass ich sie auch schonmal schlucken höre, wenn ich sie anlege. Folgendermassen bin ich vorgegangen:
Meine Tochter wird morgen 9 Wochen alt.
Ich habe mir das Brusternährungsset von Medela besorgt und füttere sie seit 3 ½ Wochen mit diesem Set. Nur wenn ich draussen bin, bekommt sie das Fläschchen, was ich in letzter Zeit aber reduziert habe, damit ich sie anlegen kann. Mittlerweile hat sie eher Probleme damit aus dem Fläschchen zu trinken, d.h. sie hat sich an meine Brust und Schlauch gewöhnt.
Letzte Woche habe ich mal wieder nach langer Zeit gepumpt. Es kam immerhin soviel Milch aus beiden Brüsten, dass ich etwas mehr als den Boden der Flasche füllen konnte. Das ist für mich schon viel. Ich habe jedoch gemerkt, dass die Pumpe generell nicht viel raus bekommt. Mit der Hand bekomme ich mehr ausgedrückt. Ich weis zwar nicht wieviel, weil die Milch an der Brust und an den Händen runterläuft, aber mehr als mit der Pumpe. Seit gestern ist es beim ausdrücken wieder mehr geworden, d.h. es kommt schneller und größere Tropfen Milch wenn ich drücke. Ich wende die Marmet-Technik an.
Seit gestern habe ich sie vor dem Zufüttern mit dem BES erst an beiden Brüsten angelegt und erst als ich merkte sie wird unruhig, habe ich ihr Milch gegeben.
Es kommt auch schonmal vor, dass sie mir dann an der Brust einschläft. Wie ich das deuten soll weis ich auch nicht. Ob sie dann erschöpft ist, weil keine oder wenig Milch kommt. Aber wenn sie doch hunger hätte, würde sie nicht einschlafen denke ich.
Jetzt besteht meine Frage eher darin wie ich weiter vorgehen sollte. Dass die Milchmenge mehr geworden ist, habe ich gemerkt. Aber die Brust produziert ja nach Bedarf. Wenn sie die sättigende Milch aus dem BES bekommt und von mir dann eben noch ein paar ml mittrinkt, denkt doch meine Brust dass es genügt und produziert immer nur diese kleine Menge oder?
Tagsüber kommt sie in der Regel alle 2 Stunden und möchte trinken. Nachts bekommt sie gegen 22 Uhr die letzte Mahlzeit und ist heute z.B. erst gegen 7 Uhr aufgewacht. Normalerweise meldet sie sich irgendwann zwischen 5.30 und 6.30 Uhr. D.h. nachts wacht sie nicht mehr auf und laut ihrer Kinderärztin soll ich sie dann auch nicht wecken. Ich Gewicht liegt mittlerweile bei 4.800 gr.
Soll ich nachts aufstehen und ausdrücken?
Lohnt es sich noch die Pumpe dazubehalten? Wenn ja, müsste ich auch nochmal das Rezept verlängern lassen.
Nebenbei habe ich noch Bockshornkleesamen eingenommen, trinke Stilltee 2-3 Tassen/Tag, Malzbier, Malzkaffee und Wasser mindestens 2 Liter. Was auch zu helfen scheint, sind unsere Plazenta-Globulis. Habe zwar keinen Milcheinschuss bekommen, aber merke, dass es nach der Einnahme wieder besser auszudrücken ist und mehr wird.
Ich versuche jetzt mal noch die Fragen zu beantworten:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ich füttere zu größtenteils mit dem Brusternährungsset zw. 90-130 ml pro Mahlzeit. Sie kommt durchschnittlich alle zwei Stunden.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Mit dem Brusternährungsset dauert eine Mahlzeit zw. 20-30 Minuten. Ich wechsele die Brust, wenn sie die Hälfte der Milch ausgetrunken hat.
Sie trinkt 7-8 mal am Tag. Schlafpausen sind seit gestern wieder sehr lange. An mangen Tagen schläft sie kaum, nur 10-15 Minuten und möchte lieber getragen werden. Seit gestern schläft sie wieder sehr lange, fast den ganzen Tag und meldet sich sogar nur alle 3 Stunden zum Essen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Nasse Windel 5-6, davon mit Stuhlgang 1-2
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andocke-Probleme?
Andockprobleme hatte ich, da ich flache Brustwarzen habe. Hatte auch direkt blutige und verkrustete Brustwarzen bekommen. Mit Stillhütchen waren die Schmerzen noch schlimmer. Jetzt klappt es recht gut. Wenn sie Hunger hat ist es eine Fummelei mit dem Schlauch und der Brust in ihren Mund zu bekommen, aber es klappt trotzdem recht gut.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Fläschchen wenn wir unterwegs sind, hat dann aber Anlaufschwierigkeiten bis sie anfängt zu saugen.
Schnuller sehr selten, gibt mein Mann ihr den Schnuller wenn sie mal Blähungen hat. Mag sie aber auch eher nicht und schmeisst es heraus.
Hütchen möchte sie auch nicht so gerne, habe ich auch nicht als angenehm empfunden.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Stillberatung einmal per Mail über LLL
Stillgruppe einmal: die Stillberaterin hat mir nur geraten trotzdem zu pumpen
Osteopath: Wegen platter Liegestelle am Kopf seit Freitag in Behandlung. Nächste Woche gehen wir nochmal hin. Am Saugen merke ich aber nichts.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Gelbsucht hatte sie gehabt, ist aber komplett ausgeheilt, musste auch nicht behandelt werden.
Ansonsten nichts, auch nicht bei mir.
Kurze Zusammenfassung der Daten:
Geburtsdatum: 10.12.2015 (morgen 9 Wochen)
Geburtsgewicht: 2.860 gr
Gewicht aktuell: 4.800 gr
Zugefütterte Milch: 90-130 ml/Mahlzeit bei 7-8 Mahlzeiten pro Tag
Zufütterung mit Brusternährungsset seit 3 ½ Wochen
Fragen:
- Ich habe von Natur aus sehr große Brüste. Kann es sein, dass ich deshalb den sogenannten Milcheinschuss garnicht mitbekommen habe? Und da ich gerade in dieser Zeit 2 Tage Frustpause hatte, die Milchproduktion garnicht angekurbelt wurde?
- Bin ich auf dem richtigen Weg? Was kann ich besser machen? Bzw. wie soll ich am besten jetzt weiter machen?
Momentan fällt mir nichts mehr ein. Ich hoffe, dass ich alles wichtige erwähnt habe. Wenn ihr noch fragen habt, dann raus damit... Ansonsten bin ich über jede Antwort dankbar!
Es ist so schön die kleine Maus an der Brust zu haben. Nicht nur zur Sättigung auch so zur Beruhigung. Ich hoffe, dass es noch klappt mit dem Vollstillen. Ansonsten wäre ich auch schon über eine ganze Mahlzeit mal froh. Ich traue mich halt nicht so ganz mal so einen Stilltag hinzulegen. Nicht, dass ich ihr damit was schlechtes antue. Satt wird sie ja mit der Pulvermilch, aber trotzdem wäre es schön, wenn es ohne gehen würde.
Ich danke euch schonmal und schicke euch viele Grüße
Nazime & Mira (9 Wochen)
ich habe am 10.12.2015 meine Tochter im Geburtshaus entbunden. Da ich bereits bei meinem Sohn nicht stillen konnte, hatte ich dies direkt meiner Hebamme gesagt und sie legte besonderen Augenmerk darauf.
Meinen Sohn habe ich 2005 im Krankenhaus entbunden, er wurde mir nach der Geburt nicht direkt angelegt und meine eigenen Anlegeversuche waren wohl nicht sehr erfolgreich, bzw. er hat immer zwei dreimal gezogen und ist eingeschlafen. Er wurde auch immer gelber, worauf sie im KH sagten, dass es normal sei dass er zu schwach ist. Letztendlich kam er dann unter die Lampe und wurde auch direkt mit der Flasche gefüttert. Auf meinen Hinweis, was denn mit der Milchanregung bei mir passieren soll, sind sie nicht so eingegangen und wollten mich auch nicht pumpen lassen, da ich sonst vielzuviel Milch produzieren würde. Nun ja, damals habe ich mich den Erfahrungen des Krankenhauspersonals verlassen und nichts gemacht. Letztendlich zu hause angekommen, kam bei mir kein Tropfen Milch. Meine damalige Hebamme hat einmal versucht zu pumpen und sagte mir ich solle mal alle zwei Stunden pumpen, als aber nichts in Gang kam haben wir es sein gelassen. Das war jetzt nur mal so ein geschichtlicher Hintergrund warum meine jetzige Hebamme da mehr drauf geachtet hat und ich auch diesmal wirklich unbedingt stillen wollte und immer noch möchte.
Nach der Geburt meiner Tochter im Dezember wurde sie mir auch direkt an beiden Seiten angelegt und sie hat auch ganz toll gesaugt.
Zu hause habe ich sie auch jedesmal wenn sie sich gemeldet hat angelegt. Das waren so alle 2 Stunden. Nach dem abdocken, habe ich an der Brustwarze auch gelbe dickflüssige Milchreste gesehen und habe das meiner Hebamme erzählt. Sie war sich da nicht so sicher und meine, dass das auch Saugbläschen sein könnten. Das verunsicherte mich natürlich auch und ich war dann schon wieder darauf gepolt, dass es wohl wieder nichts wird mit der Milch. Dann fing auch meine Tochter an gelb zu werden. Sie kam mit einem Gewicht von 2.860 gr zur Welt und war am 4. Tag auf 2.600 gr gesunken. Als meine Hebamme an meiner Brust versucht hat Milch auszudrücken und nichts kam, hat sie mir empfohlen Milch zuzufüttern. Somit haben wir damit angefangen. Ich war schon in Gedanken am Verabschieden vom Stillen und hab tagelang durchgeweint. Hab dann natürlich auch 2 Tage garnicht mehr angelegt. Auch der sogenannte Milcheinschuss kam nicht. Zumindest nicht so, dass ich es bemerkt hätte. Dann habe ich jedoch nochmal selber versucht Milch herauszudrücken und es kamen tatsächlich ein paar Tropfen heraus. Das hat mich wieder dazu bewegt, meiner Hebamme zu sagen, dass ich es noch nicht aufgeben möchte. Sie bestellte mir die Medela Doppelpumpe Symphony und sagte ich solle mal alle 2-3 Stunden pumpen. Gesagt getan... mit der Pumpe bekam ich jedoch absolut nichts heraus. Es kamen höchstens im Trichter ein paar Tropfen an, das wars! Also hat sie mir dann wieder geraten, dass es nichts bringt und dass sie auch so gross wird. Ja klar wird sie auch so gross mein Sohn ist es ja auch geworden zum Glück, aber irgendetwas in mir möchte noch nicht aufgeben. Danach bin ich selber auf Suche gegangen, habe über LLL eine Beratung per Mail bekommen und jetzt bin ich mittlerweile soweit, dass ich sie auch schonmal schlucken höre, wenn ich sie anlege. Folgendermassen bin ich vorgegangen:
Meine Tochter wird morgen 9 Wochen alt.
Ich habe mir das Brusternährungsset von Medela besorgt und füttere sie seit 3 ½ Wochen mit diesem Set. Nur wenn ich draussen bin, bekommt sie das Fläschchen, was ich in letzter Zeit aber reduziert habe, damit ich sie anlegen kann. Mittlerweile hat sie eher Probleme damit aus dem Fläschchen zu trinken, d.h. sie hat sich an meine Brust und Schlauch gewöhnt.
Letzte Woche habe ich mal wieder nach langer Zeit gepumpt. Es kam immerhin soviel Milch aus beiden Brüsten, dass ich etwas mehr als den Boden der Flasche füllen konnte. Das ist für mich schon viel. Ich habe jedoch gemerkt, dass die Pumpe generell nicht viel raus bekommt. Mit der Hand bekomme ich mehr ausgedrückt. Ich weis zwar nicht wieviel, weil die Milch an der Brust und an den Händen runterläuft, aber mehr als mit der Pumpe. Seit gestern ist es beim ausdrücken wieder mehr geworden, d.h. es kommt schneller und größere Tropfen Milch wenn ich drücke. Ich wende die Marmet-Technik an.
Seit gestern habe ich sie vor dem Zufüttern mit dem BES erst an beiden Brüsten angelegt und erst als ich merkte sie wird unruhig, habe ich ihr Milch gegeben.
Es kommt auch schonmal vor, dass sie mir dann an der Brust einschläft. Wie ich das deuten soll weis ich auch nicht. Ob sie dann erschöpft ist, weil keine oder wenig Milch kommt. Aber wenn sie doch hunger hätte, würde sie nicht einschlafen denke ich.
Jetzt besteht meine Frage eher darin wie ich weiter vorgehen sollte. Dass die Milchmenge mehr geworden ist, habe ich gemerkt. Aber die Brust produziert ja nach Bedarf. Wenn sie die sättigende Milch aus dem BES bekommt und von mir dann eben noch ein paar ml mittrinkt, denkt doch meine Brust dass es genügt und produziert immer nur diese kleine Menge oder?
Tagsüber kommt sie in der Regel alle 2 Stunden und möchte trinken. Nachts bekommt sie gegen 22 Uhr die letzte Mahlzeit und ist heute z.B. erst gegen 7 Uhr aufgewacht. Normalerweise meldet sie sich irgendwann zwischen 5.30 und 6.30 Uhr. D.h. nachts wacht sie nicht mehr auf und laut ihrer Kinderärztin soll ich sie dann auch nicht wecken. Ich Gewicht liegt mittlerweile bei 4.800 gr.
Soll ich nachts aufstehen und ausdrücken?
Lohnt es sich noch die Pumpe dazubehalten? Wenn ja, müsste ich auch nochmal das Rezept verlängern lassen.
Nebenbei habe ich noch Bockshornkleesamen eingenommen, trinke Stilltee 2-3 Tassen/Tag, Malzbier, Malzkaffee und Wasser mindestens 2 Liter. Was auch zu helfen scheint, sind unsere Plazenta-Globulis. Habe zwar keinen Milcheinschuss bekommen, aber merke, dass es nach der Einnahme wieder besser auszudrücken ist und mehr wird.
Ich versuche jetzt mal noch die Fragen zu beantworten:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ich füttere zu größtenteils mit dem Brusternährungsset zw. 90-130 ml pro Mahlzeit. Sie kommt durchschnittlich alle zwei Stunden.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Mit dem Brusternährungsset dauert eine Mahlzeit zw. 20-30 Minuten. Ich wechsele die Brust, wenn sie die Hälfte der Milch ausgetrunken hat.
Sie trinkt 7-8 mal am Tag. Schlafpausen sind seit gestern wieder sehr lange. An mangen Tagen schläft sie kaum, nur 10-15 Minuten und möchte lieber getragen werden. Seit gestern schläft sie wieder sehr lange, fast den ganzen Tag und meldet sich sogar nur alle 3 Stunden zum Essen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Nasse Windel 5-6, davon mit Stuhlgang 1-2
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andocke-Probleme?
Andockprobleme hatte ich, da ich flache Brustwarzen habe. Hatte auch direkt blutige und verkrustete Brustwarzen bekommen. Mit Stillhütchen waren die Schmerzen noch schlimmer. Jetzt klappt es recht gut. Wenn sie Hunger hat ist es eine Fummelei mit dem Schlauch und der Brust in ihren Mund zu bekommen, aber es klappt trotzdem recht gut.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Fläschchen wenn wir unterwegs sind, hat dann aber Anlaufschwierigkeiten bis sie anfängt zu saugen.
Schnuller sehr selten, gibt mein Mann ihr den Schnuller wenn sie mal Blähungen hat. Mag sie aber auch eher nicht und schmeisst es heraus.
Hütchen möchte sie auch nicht so gerne, habe ich auch nicht als angenehm empfunden.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Stillberatung einmal per Mail über LLL
Stillgruppe einmal: die Stillberaterin hat mir nur geraten trotzdem zu pumpen
Osteopath: Wegen platter Liegestelle am Kopf seit Freitag in Behandlung. Nächste Woche gehen wir nochmal hin. Am Saugen merke ich aber nichts.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Gelbsucht hatte sie gehabt, ist aber komplett ausgeheilt, musste auch nicht behandelt werden.
Ansonsten nichts, auch nicht bei mir.
Kurze Zusammenfassung der Daten:
Geburtsdatum: 10.12.2015 (morgen 9 Wochen)
Geburtsgewicht: 2.860 gr
Gewicht aktuell: 4.800 gr
Zugefütterte Milch: 90-130 ml/Mahlzeit bei 7-8 Mahlzeiten pro Tag
Zufütterung mit Brusternährungsset seit 3 ½ Wochen
Fragen:
- Ich habe von Natur aus sehr große Brüste. Kann es sein, dass ich deshalb den sogenannten Milcheinschuss garnicht mitbekommen habe? Und da ich gerade in dieser Zeit 2 Tage Frustpause hatte, die Milchproduktion garnicht angekurbelt wurde?
- Bin ich auf dem richtigen Weg? Was kann ich besser machen? Bzw. wie soll ich am besten jetzt weiter machen?
Momentan fällt mir nichts mehr ein. Ich hoffe, dass ich alles wichtige erwähnt habe. Wenn ihr noch fragen habt, dann raus damit... Ansonsten bin ich über jede Antwort dankbar!
Es ist so schön die kleine Maus an der Brust zu haben. Nicht nur zur Sättigung auch so zur Beruhigung. Ich hoffe, dass es noch klappt mit dem Vollstillen. Ansonsten wäre ich auch schon über eine ganze Mahlzeit mal froh. Ich traue mich halt nicht so ganz mal so einen Stilltag hinzulegen. Nicht, dass ich ihr damit was schlechtes antue. Satt wird sie ja mit der Pulvermilch, aber trotzdem wäre es schön, wenn es ohne gehen würde.
Ich danke euch schonmal und schicke euch viele Grüße
Nazime & Mira (9 Wochen)