Alles falsch gelaufen... Soor Fluconazol Gordon Mastitis abs
Verfasst: 11.01.2016, 15:21
Hallo Ihr Lieben,
Ich versuche mal (mit dem Handy) alles aufzuschreiben....
Ich habe bis dahin meinen Sohn noch abends, nachts, morgens und tagsüber in Ausnahmefällen (zzum trösten z.b.) stillt.
Vor Weihnachten wurde plötzlich meine linke Brustwarzen wund, stillen war unglaublich schmerzhaft. Ich habe dann fast nur noch mit der rechten brust gestillt, bis diese plötzlich auch wund wurde. Dr. Google diagnostizierte Soor. Ich habe meiner Hebamme geschrieben und sie hat mit den Rose-Teebaum-Balsam von Ingeborg Stadelmann empfohlen. Damit wurde es aber nicht wirklich besser und so bin ich letzten Dienstag zu meinem Frauenarzt gegangen.
Der meinte bei der Begutachtung man kann den Soor nicht eindeutig erkennen, aber von meiner Beschreibung her passt das zusammen. Er verschrieb mir eine Tablette Fluconazol. Die nahm ich dann mittags.
Gleichzeitig habe ich beschlossen nachts nicht mehr zu stillen. Ich habe schon die Nächte zuvor mit Gordon etwas freestylemäßig angefangen und die 1. Phase ausgedehnt. In der Nacht von Di auf Mi wurde mein Sohn um 1 wach hat sich zwar relativ schnell durch kuscheln auf dem Arm beruhigen lassen, aber ablegen ging gar nicht. Er ist jedesmal wieder aufgewacht. Ich war von 1-5 wach!
In der 2. Nacht gings schon besser und in der 3. Nacht hat er sogar 6 Stunden am Stück geschlafen! Das gab's sonst noch nie!
Aber auch wenn er so gut geschlafen hat, ich habe es nicht. Erst schob ich es auf die ständige Habachtstellung, am abend Freitag habe ich dann aber gefroren wie sonst was und bekam dann auch noch Fieber. Dazu Herzrasen und totale innere Unruhe. Ich konnte wirklich kaum schlafen. Ich lag im bett und meine Gedanken kreisten von hier nach da und ich konnte nicht "runterkommen". Zwischendurch bin ich immer mal kurz eingenickt. Am Samstag morgen war das Fieber zwar weg, dafür höllische Kopfschmerzen gegen die ich eine Ibuprofen genommen habe. So gings mir echt gut am Tag, abends habe ich gemerkt, dass sich meine Haut schon wieder so empfindlich anfühlt und ich friere. Wieder Fieber und Kopfweh. Hab wieder eine Ibu genommen (ich nehme sonst echt nie!!! Schmerzmittel, aber die waren zu arg) und hab Fieber gemessen: 39.2°. Es stieg dann auch noch weiter auf 39.8°, ließ sich von der ibu also null beeindrucken.
Ich lag dann im Bett und es ging wieder nichts. Als mein Sohn nochmal aufwachte, habe ich ihn mit der linken Seite gestillt, die nach wie vor die schlimmere ist und es tat so höllisch weh, dass ich sofort abbrechen musste. Mein Freund hat ihn dann getragen, das ging gut. Ich habe in dieser Nacht den Entschluss gefasst 1. ganz abzustillen, ich halte die Schmerzen nicht mehr aus und 2. am Morgen also am Sonntag in die Notfallpraxis zu gehen, denn so langsam vermutete ich hinter der Unruhe und dem Herzrasen Nebenwirkungen vom Fluconazol. Und nach 5 Nächten mit kaum Schlaf war ich so am Ende.
Wir waren dann gegen Mittag beim Arzt, der mich sofort zur Notaufnahme brachte wegen meinem Herzrasen. Das fand er auch besorgniserregend und ich wurde einmal durchgecheckt.
Am Ende steht als Diagnose auf der einen Seite Unruhe und Schlaflosigkeit durch Fluconazol, Herzrasen auch Fluconazol oder auch vom Fieber, das Fieber durch eine Mastitis. Die linke Brust. Bei der Blutanalyse kam ein CRP von 10,2 raus! Ich habe jetzt ein Antibiotikum für 5 Tage. Das Fieber ist seit abend weg, Kopfschmerzen immer noch da. Ich habe die Ärztin dann gebeten mir was zum schlafen zu geben und sie hat mir tavor 1,0 expedit mitgegeben, das bekommt man anscheinend auch vor OPs zur Beruhigung. Ich musste ihr aber versprechen auf keinen Fall zu stillen!
Die Mastitis hatte ich schon etwas vermutet, es war etwas hart und druckschmerzhaft.
Ich soll jetzt ja noch ausstreichen, aber das funktioniert überhaupt nicht. Da geht nix. Hab sogar probiert zu pumpen. Nix! Ich habe gestern morgen dann auch angefangen Phytolacca zu nehmen, das hat beim 1. Mal abstillen auch sofort geholfen. Kann es sein, dass ich deshalb nicht rausbekomme? Ist die Milch schon weg? Aber die Verhärtungen, müssen die nicht noch raus?
Ich habe jetzt gekühlt und es tut auch schon viel weniger weh.
Ich muss sagen, ich bin sehr traurig darüber wie die Stillbeziehung jetzt zu ende geht. In den letzten Wochen und Monaten wurde oft versucht mich vom abstillen zu überzeugen von meinem Freund oder Freunden. Die letzteren meinen das natürlich nicht ernst, bzw sie werden sicher wissen dass ich bei dem Thema nicht viel Rücksicht auf sie nehme. Ist ja auch egal, trotzdem war es immer ein wunder Punkt und nervig. Mein Freund möchte gerne dass ich wieder fitter und nicht so ausgelaugt bin. Das kann ich verstehen, daß möchte ich auch. Und damit auch geduldiger mit dem wilden großen Bruder. Daher war nachts abstillen nach Gordon für mich ein guter Kompromiss und ich hätte gern abends noch weiter gestillt. Aber es ist jetzt entschieden. Nur wäre eine freiwillige Entscheidung schöner gewesen
Ich habe beim Stöbern immer wieder gelesen, dass andere auch Fluconazol bekommen haben. Hatte noch jemand Probleme mit Nebenwirkungen?
Und muss ich unbedingt ausstreichen?
So das war jetzt schon ganz schön lang! Ich musste mir den Mist jetzt mal von der Seele schreiben wobei ich ja jetzt nicht so viel zu meinen Gefühlen geschrieben habe... das fällt mir etwas schwer. Nur noch eins. Teilweise fühle ich mich wie ein Loser, weil ich aufgegeben hab.
Danke an alle die es bis zum Schluss gelesen haben.
Ich versuche mal (mit dem Handy) alles aufzuschreiben....
Ich habe bis dahin meinen Sohn noch abends, nachts, morgens und tagsüber in Ausnahmefällen (zzum trösten z.b.) stillt.
Vor Weihnachten wurde plötzlich meine linke Brustwarzen wund, stillen war unglaublich schmerzhaft. Ich habe dann fast nur noch mit der rechten brust gestillt, bis diese plötzlich auch wund wurde. Dr. Google diagnostizierte Soor. Ich habe meiner Hebamme geschrieben und sie hat mit den Rose-Teebaum-Balsam von Ingeborg Stadelmann empfohlen. Damit wurde es aber nicht wirklich besser und so bin ich letzten Dienstag zu meinem Frauenarzt gegangen.
Der meinte bei der Begutachtung man kann den Soor nicht eindeutig erkennen, aber von meiner Beschreibung her passt das zusammen. Er verschrieb mir eine Tablette Fluconazol. Die nahm ich dann mittags.
Gleichzeitig habe ich beschlossen nachts nicht mehr zu stillen. Ich habe schon die Nächte zuvor mit Gordon etwas freestylemäßig angefangen und die 1. Phase ausgedehnt. In der Nacht von Di auf Mi wurde mein Sohn um 1 wach hat sich zwar relativ schnell durch kuscheln auf dem Arm beruhigen lassen, aber ablegen ging gar nicht. Er ist jedesmal wieder aufgewacht. Ich war von 1-5 wach!
In der 2. Nacht gings schon besser und in der 3. Nacht hat er sogar 6 Stunden am Stück geschlafen! Das gab's sonst noch nie!
Aber auch wenn er so gut geschlafen hat, ich habe es nicht. Erst schob ich es auf die ständige Habachtstellung, am abend Freitag habe ich dann aber gefroren wie sonst was und bekam dann auch noch Fieber. Dazu Herzrasen und totale innere Unruhe. Ich konnte wirklich kaum schlafen. Ich lag im bett und meine Gedanken kreisten von hier nach da und ich konnte nicht "runterkommen". Zwischendurch bin ich immer mal kurz eingenickt. Am Samstag morgen war das Fieber zwar weg, dafür höllische Kopfschmerzen gegen die ich eine Ibuprofen genommen habe. So gings mir echt gut am Tag, abends habe ich gemerkt, dass sich meine Haut schon wieder so empfindlich anfühlt und ich friere. Wieder Fieber und Kopfweh. Hab wieder eine Ibu genommen (ich nehme sonst echt nie!!! Schmerzmittel, aber die waren zu arg) und hab Fieber gemessen: 39.2°. Es stieg dann auch noch weiter auf 39.8°, ließ sich von der ibu also null beeindrucken.
Ich lag dann im Bett und es ging wieder nichts. Als mein Sohn nochmal aufwachte, habe ich ihn mit der linken Seite gestillt, die nach wie vor die schlimmere ist und es tat so höllisch weh, dass ich sofort abbrechen musste. Mein Freund hat ihn dann getragen, das ging gut. Ich habe in dieser Nacht den Entschluss gefasst 1. ganz abzustillen, ich halte die Schmerzen nicht mehr aus und 2. am Morgen also am Sonntag in die Notfallpraxis zu gehen, denn so langsam vermutete ich hinter der Unruhe und dem Herzrasen Nebenwirkungen vom Fluconazol. Und nach 5 Nächten mit kaum Schlaf war ich so am Ende.
Wir waren dann gegen Mittag beim Arzt, der mich sofort zur Notaufnahme brachte wegen meinem Herzrasen. Das fand er auch besorgniserregend und ich wurde einmal durchgecheckt.
Am Ende steht als Diagnose auf der einen Seite Unruhe und Schlaflosigkeit durch Fluconazol, Herzrasen auch Fluconazol oder auch vom Fieber, das Fieber durch eine Mastitis. Die linke Brust. Bei der Blutanalyse kam ein CRP von 10,2 raus! Ich habe jetzt ein Antibiotikum für 5 Tage. Das Fieber ist seit abend weg, Kopfschmerzen immer noch da. Ich habe die Ärztin dann gebeten mir was zum schlafen zu geben und sie hat mir tavor 1,0 expedit mitgegeben, das bekommt man anscheinend auch vor OPs zur Beruhigung. Ich musste ihr aber versprechen auf keinen Fall zu stillen!
Die Mastitis hatte ich schon etwas vermutet, es war etwas hart und druckschmerzhaft.
Ich soll jetzt ja noch ausstreichen, aber das funktioniert überhaupt nicht. Da geht nix. Hab sogar probiert zu pumpen. Nix! Ich habe gestern morgen dann auch angefangen Phytolacca zu nehmen, das hat beim 1. Mal abstillen auch sofort geholfen. Kann es sein, dass ich deshalb nicht rausbekomme? Ist die Milch schon weg? Aber die Verhärtungen, müssen die nicht noch raus?
Ich habe jetzt gekühlt und es tut auch schon viel weniger weh.
Ich muss sagen, ich bin sehr traurig darüber wie die Stillbeziehung jetzt zu ende geht. In den letzten Wochen und Monaten wurde oft versucht mich vom abstillen zu überzeugen von meinem Freund oder Freunden. Die letzteren meinen das natürlich nicht ernst, bzw sie werden sicher wissen dass ich bei dem Thema nicht viel Rücksicht auf sie nehme. Ist ja auch egal, trotzdem war es immer ein wunder Punkt und nervig. Mein Freund möchte gerne dass ich wieder fitter und nicht so ausgelaugt bin. Das kann ich verstehen, daß möchte ich auch. Und damit auch geduldiger mit dem wilden großen Bruder. Daher war nachts abstillen nach Gordon für mich ein guter Kompromiss und ich hätte gern abends noch weiter gestillt. Aber es ist jetzt entschieden. Nur wäre eine freiwillige Entscheidung schöner gewesen
Ich habe beim Stöbern immer wieder gelesen, dass andere auch Fluconazol bekommen haben. Hatte noch jemand Probleme mit Nebenwirkungen?
Und muss ich unbedingt ausstreichen?
So das war jetzt schon ganz schön lang! Ich musste mir den Mist jetzt mal von der Seele schreiben wobei ich ja jetzt nicht so viel zu meinen Gefühlen geschrieben habe... das fällt mir etwas schwer. Nur noch eins. Teilweise fühle ich mich wie ein Loser, weil ich aufgegeben hab.
Danke an alle die es bis zum Schluss gelesen haben.