Der Kampf ums Vollstillen
Verfasst: 28.12.2015, 13:17
Hallo liebes Stillforum,
ich wende mich voller Verzweiflung an euch, da ich langsam nicht mehr weiter weiß und fast alles versucht habe um voll stillen zu können.
Hier ein kleiner Einblick in meine Geschichte:
Ich habe am 25.11. eine Tochter per sekundärer Sectio auf die Welt gebracht. Die Geburt wurde am 10. Tag nach Entbindungstermin eingeleitet durch Gel, am dritten Tag der Einleitung erhielt ich einen Wehentropf, da sich nichts tat. Nach einigen Stunden riet man mir zu einer PDA. Dies wollte ich eigentlich überhaupt nicht aber man sagte mir, dass der Fortschritt dann eher eintreten würde und ich zu unentspannt sei. Leider ist beim Legen dieser 8 mal gestochen worden, davon mindestens einmal zu tief, sodass ich die nachfolgenden drei Wochen ein postspinales Syndrom entwickelte. Dadurch hatte ich starke Kopfschmerzen und andere Nebenwirkungen. Da die PDA leider nicht erfolgreich verlief, endete die Geburt in einem Kaiserschnitt. Die Spinale saß jedoch auch nicht richtig, sodass ich sehr viel spürte und aufgrund einer Komplikation nicht auf eine Vollnarkose gewartet werden konnte bzw. der Anästhesist mich erst nach vierfacher Dosis bewusstlos bekam. Das einzig Positive an der Geschichte war, dass ich meine Tochter noch ein - zwei Sekunden gesehen und schreien gehört habe. Nach zwei Stunden im Aufwachraum wurde ich dann auf Station gebracht und dort sah ich mein Kind das erste Mal richtig. Das Anlegen erfolgte also leider erst nach mehreren Stunden und ich wurde nur halbherzig nach eigener Aufforderung unterstützt.
Ich habe mich dort sehr schlecht aufgehoben gefühlt, Hebamme und Schwestern rieten mir zu einem festen Stillrhythmus und nur kurzem Anlegen. Im Nachhinein habe ich sehr oft geweint, weil ich denke dass schon sehr viel im Krankenhaus kaputt gegangen ist. Wir haben schon im Krankenhaus Pre und Tee zugefüttert, weil die Schwestern Druck gemacht haben und ich mich in meinem Zustand kaum wehren konnte. Sie waren der Meinung, dass die Kleine etwas zu essen bekommen müsse, da ich noch keinen Milcheinschuss hatte. Die ständigen Stillproben verunsicherten und frustrierten mich zusätzlich. Mein Mann war auch sehr verunsichert, da es unser erstes Kind ist. Greta hatte eine leichte Gelbsucht, die jedoch nicht behandelt wurde und somit sehr schläfrig war. Hätte ich das ganze Stillwissen schon damals gehabt, wäre sicherlich einiges anders gelaufen. Ihr merkt, ich bin immer noch sehr traurig und frustriert darüber wie alles gelaufen ist.
Die Kleine nahm etwas ab, war aber nie unter 10%. Sie wog bei der Geburt 3695g. Ich habe erst am fünften Tag nach Entbindung Milch bekommen, von einem richtigen Milcheinschuss habe ich nie etwas gemerkt. Zuhause bei der regelmäßigen Gewichtskontrolle durch die Hebamme, stellten wir dann eine weitere Abnahme fest. Sie war irgendwann bei 3300g. Sie riet zum Zufüttern mit der Flasche, ich wollte es jedoch erstmal weiter versuchen, da meine Milch ja erst zum Laufen kam. Ich kontaktierte eine Stillberaterin vom AFS und diese meinte, es weiter zu versuchen und erstmal nicht zuzufüttern. Meine Tochter nahm etwas zu beim nächsten Wiegetermin durch die Hebamme, schien einen Tag später jedoch sehr schläfrig und die Urin Menge nahm auch ab, sodass wir ins Krankenhaus fuhren. Dort sagte man uns, dass unser Kind "verhungern" würde und wir dringend zufüttern müssten, was wir dann natürlich auch taten. Das war vor zwei Wochen. Seitdem nimmt sie gut zu und ist bei 4050g heute. Die Stillberaterin riet uns, die Menge wieder langsam zu reduzieren und nicht zu wiegen, was ich jedoch nicht aushielt und mir, nachdem ich einige Threads hier gelesen habe, eine Waage aus der Apotheke lieh. Zugefüttert haben wir 350ml für ein paar Tage, dann 200ml und danach 100ml und gestern haben 70ml gegeben. Da sie jedoch wieder weniger wiegt als die letzen Tage, haben wir heute wieder angefangen etwas mehr zu geben.
Ich versuche bisher sehr viel um meine Milchmenge zu steigern. Ich trinke viel, kuschle den ganzen Tag mit Greta, trinke Malzbier, nehme Bockshornklee Kapseln ein. Pumpen tue ich nur wenn ich ein Zeitfenster habe und dabei kommt meistens so gut wie nichts. Ich habe meine Still Frequenz von 8 bis auf 12x pro Tag gesteigert. Ich bin einfach so unendlich verzweifelt, dass das Vollstillen nicht klappen will.
Ich hatte wie gesagt keinen richtigen Milcheinschuss, nie das Gefühl meine Brüste würden platzen. Ich brauchte noch keine einzige Stilleinlage und sehe meine Brust auch nur sehr selten mal tropfen. Wenn ich pumpe, kommen mit Mühe und Not ein paar Tropfen. Ich weiß, dass das keine Aussagekraft hat, aber dennoch frustriert es mich enorm, sodass ich das Pumpen nur noch mache, wenn ich wirklich gut drauf bin und es verkraften kann, wenn nichts läuft. Hinzu kommt, dass meine Brüste verschiedene Formen haben und nicht gleichgroß sind. Ich habe schon öfter gelesen, dass dies auf ein vermindertes Drüsengewebe hinweisen kann. Meine Brust hat sich in der Schwangerschaft auch nicht wesentlich verändert, nach der Schwangerschaft auch nicht.
Ich würde gerne Vollstillen können und das Zufüttern reduzieren bzw. ganz weglassen. Ich werde mir noch heute das Brusternährungsset besorgen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich begleiten könntet auf diesem Weg, da ich langsam ehrlich verzweifelt bin.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ja, seit dem zweiten Tag wird zugefüttert, mit Unterbrechung. Die Menge reichte von 350ml - 70ml Beba Pre HA,pro Tag. Im Krankenhaus bekam sie Hipp Pre HA und Tee. Wir füttern mit Flaschen zu. Sie hat in der Regel nach jeder Stillmahlzeit 20-70ml getrunken, bis auf die letzen Tage. Da haben wir nach jeder 2.-3. Stillmahlzeit zugefüttert. Abgepumpte Milch hat sie erst einmal bekommen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
In der Anfangszeit sehr unregelmäßiges Anlegen, dann ca. 8-10x pro Tag und seit 2-3 Tagen stille ich 12-14x pro Tag. Wir stillen dann solange, bis sie einschläft oder selbst abdockt. Das können 20 Minuten aber auch mal 60 Minuten sein. Tagsüber schläft sie eher wenig, ist in den Abendstunden unruhig und wir sind viel am Stillen. Nachts hat sie anfangs sehr lange geschlafen und ich habe sie durch meine Unwissenheit schlafen lassen. Nun wecke ich sie alle 3 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Wir haben mit Zufüttern 6-7 Urinwindeln und ohne ca. 4-6. Stuhlgang hat sie eher selten, meistens so alle 2-3 Tage.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Das Anlegen klappte meiner Meinung nach gut. Leider war sie sehr schläfrig am Anfang und wir haben nur wenig gestillt. Durch die fehlende Beratung und das ganze Chaos im Krankenhaus hatten wir also keine guten Start.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, sie kennt Flaschen. Leider hat sie im Krankenhaus von den Schwestern auch einen Schnuller bekommen, ohne dass ich vorher gefragt wurde. Hier zuhause hat sie anfangs mal einen Schnuller zum Auto fahren bekommen, wenn sie viel geschrien hat und wir nicht sofort aussteigen und beruhigen konnten. Den haben wir seitdem aber verbannt.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Unsere Hebamme kommt nur noch nach Bedarf. Stillberatung ebenso. Kinderarzt zu den normalen VUs.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Leichte Gelbsucht beim Baby. Ich habe eine Hashimoto Schilddrüse und nehme dafür auch Medikamente. Habe schon gehört dass es damit zusammenhängen kann und habe deswegen im neuen Jahr einen Termin zur Kontrolle gemacht.
Außerdem habe ich Asthma und Übergewicht.
23.11. 3695g Geburt KH
01.12. 3400g Hebamme
05.12. 3300g Hebamme (niedrigstes Gewicht)
06.12. 3380g Hebamme
07.12. 3370g Hebamme
09.12. 3400g Hebamme
11.12. 3430g Hebamme, ? x gestillt, 190ml Pre, 1x Stuhl, 5x Pipi
15.12. 3580g Hebamme, 9x gestillt, 350ml Pre, 2x Stuhl, 5x Pipi
16.12. ??? Gewicht , 8x gestillt, 365ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
17.12. ??? Gewicht , 7x gestillt, 325ml Pre, 2x Stuhl, 6x Pipi
18.12. ??? Gewicht , 8x gestillt, 390ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
19.12. ??? Gewicht , 8x gestillt, 325ml Pre, 1x Stuhl, 6x Pipi
20.12. ??? Gewicht , 9x gestillt, 360ml Pre, 0x Stuhl, 8x Pipi
21.12. ??? Gewicht , 9x gestillt, 300ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
22.12. 3920g Hebamme, 11x gestillt, 230ml Pre, 1x Stuhl, 5x Pipi
23.12. ??? Gewicht , 11x gestillt, 250ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
24.12. 4040g eigene Waage, 9x gestillt, 265ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
25.12. 4020g eigene Waage, 9x gestillt, 200ml Pre, 1x Stuhl, 6x Pipi
26.12. 4100g eigene Waage, 14x gestillt, 95ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
27.12. 4090g eigene Waage, 13x gestillt, 70ml Pre, 1x Stuhl, 6x Pipi
28.12. 4050g eigene Waage, bisher 6x gestillt, 35ml Pre, 0x Stuhl, 3x Pipi
Vielen Dank schonmal für eure Mühe!
ich wende mich voller Verzweiflung an euch, da ich langsam nicht mehr weiter weiß und fast alles versucht habe um voll stillen zu können.
Hier ein kleiner Einblick in meine Geschichte:
Ich habe am 25.11. eine Tochter per sekundärer Sectio auf die Welt gebracht. Die Geburt wurde am 10. Tag nach Entbindungstermin eingeleitet durch Gel, am dritten Tag der Einleitung erhielt ich einen Wehentropf, da sich nichts tat. Nach einigen Stunden riet man mir zu einer PDA. Dies wollte ich eigentlich überhaupt nicht aber man sagte mir, dass der Fortschritt dann eher eintreten würde und ich zu unentspannt sei. Leider ist beim Legen dieser 8 mal gestochen worden, davon mindestens einmal zu tief, sodass ich die nachfolgenden drei Wochen ein postspinales Syndrom entwickelte. Dadurch hatte ich starke Kopfschmerzen und andere Nebenwirkungen. Da die PDA leider nicht erfolgreich verlief, endete die Geburt in einem Kaiserschnitt. Die Spinale saß jedoch auch nicht richtig, sodass ich sehr viel spürte und aufgrund einer Komplikation nicht auf eine Vollnarkose gewartet werden konnte bzw. der Anästhesist mich erst nach vierfacher Dosis bewusstlos bekam. Das einzig Positive an der Geschichte war, dass ich meine Tochter noch ein - zwei Sekunden gesehen und schreien gehört habe. Nach zwei Stunden im Aufwachraum wurde ich dann auf Station gebracht und dort sah ich mein Kind das erste Mal richtig. Das Anlegen erfolgte also leider erst nach mehreren Stunden und ich wurde nur halbherzig nach eigener Aufforderung unterstützt.
Ich habe mich dort sehr schlecht aufgehoben gefühlt, Hebamme und Schwestern rieten mir zu einem festen Stillrhythmus und nur kurzem Anlegen. Im Nachhinein habe ich sehr oft geweint, weil ich denke dass schon sehr viel im Krankenhaus kaputt gegangen ist. Wir haben schon im Krankenhaus Pre und Tee zugefüttert, weil die Schwestern Druck gemacht haben und ich mich in meinem Zustand kaum wehren konnte. Sie waren der Meinung, dass die Kleine etwas zu essen bekommen müsse, da ich noch keinen Milcheinschuss hatte. Die ständigen Stillproben verunsicherten und frustrierten mich zusätzlich. Mein Mann war auch sehr verunsichert, da es unser erstes Kind ist. Greta hatte eine leichte Gelbsucht, die jedoch nicht behandelt wurde und somit sehr schläfrig war. Hätte ich das ganze Stillwissen schon damals gehabt, wäre sicherlich einiges anders gelaufen. Ihr merkt, ich bin immer noch sehr traurig und frustriert darüber wie alles gelaufen ist.
Die Kleine nahm etwas ab, war aber nie unter 10%. Sie wog bei der Geburt 3695g. Ich habe erst am fünften Tag nach Entbindung Milch bekommen, von einem richtigen Milcheinschuss habe ich nie etwas gemerkt. Zuhause bei der regelmäßigen Gewichtskontrolle durch die Hebamme, stellten wir dann eine weitere Abnahme fest. Sie war irgendwann bei 3300g. Sie riet zum Zufüttern mit der Flasche, ich wollte es jedoch erstmal weiter versuchen, da meine Milch ja erst zum Laufen kam. Ich kontaktierte eine Stillberaterin vom AFS und diese meinte, es weiter zu versuchen und erstmal nicht zuzufüttern. Meine Tochter nahm etwas zu beim nächsten Wiegetermin durch die Hebamme, schien einen Tag später jedoch sehr schläfrig und die Urin Menge nahm auch ab, sodass wir ins Krankenhaus fuhren. Dort sagte man uns, dass unser Kind "verhungern" würde und wir dringend zufüttern müssten, was wir dann natürlich auch taten. Das war vor zwei Wochen. Seitdem nimmt sie gut zu und ist bei 4050g heute. Die Stillberaterin riet uns, die Menge wieder langsam zu reduzieren und nicht zu wiegen, was ich jedoch nicht aushielt und mir, nachdem ich einige Threads hier gelesen habe, eine Waage aus der Apotheke lieh. Zugefüttert haben wir 350ml für ein paar Tage, dann 200ml und danach 100ml und gestern haben 70ml gegeben. Da sie jedoch wieder weniger wiegt als die letzen Tage, haben wir heute wieder angefangen etwas mehr zu geben.
Ich versuche bisher sehr viel um meine Milchmenge zu steigern. Ich trinke viel, kuschle den ganzen Tag mit Greta, trinke Malzbier, nehme Bockshornklee Kapseln ein. Pumpen tue ich nur wenn ich ein Zeitfenster habe und dabei kommt meistens so gut wie nichts. Ich habe meine Still Frequenz von 8 bis auf 12x pro Tag gesteigert. Ich bin einfach so unendlich verzweifelt, dass das Vollstillen nicht klappen will.
Ich hatte wie gesagt keinen richtigen Milcheinschuss, nie das Gefühl meine Brüste würden platzen. Ich brauchte noch keine einzige Stilleinlage und sehe meine Brust auch nur sehr selten mal tropfen. Wenn ich pumpe, kommen mit Mühe und Not ein paar Tropfen. Ich weiß, dass das keine Aussagekraft hat, aber dennoch frustriert es mich enorm, sodass ich das Pumpen nur noch mache, wenn ich wirklich gut drauf bin und es verkraften kann, wenn nichts läuft. Hinzu kommt, dass meine Brüste verschiedene Formen haben und nicht gleichgroß sind. Ich habe schon öfter gelesen, dass dies auf ein vermindertes Drüsengewebe hinweisen kann. Meine Brust hat sich in der Schwangerschaft auch nicht wesentlich verändert, nach der Schwangerschaft auch nicht.
Ich würde gerne Vollstillen können und das Zufüttern reduzieren bzw. ganz weglassen. Ich werde mir noch heute das Brusternährungsset besorgen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich begleiten könntet auf diesem Weg, da ich langsam ehrlich verzweifelt bin.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ja, seit dem zweiten Tag wird zugefüttert, mit Unterbrechung. Die Menge reichte von 350ml - 70ml Beba Pre HA,pro Tag. Im Krankenhaus bekam sie Hipp Pre HA und Tee. Wir füttern mit Flaschen zu. Sie hat in der Regel nach jeder Stillmahlzeit 20-70ml getrunken, bis auf die letzen Tage. Da haben wir nach jeder 2.-3. Stillmahlzeit zugefüttert. Abgepumpte Milch hat sie erst einmal bekommen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
In der Anfangszeit sehr unregelmäßiges Anlegen, dann ca. 8-10x pro Tag und seit 2-3 Tagen stille ich 12-14x pro Tag. Wir stillen dann solange, bis sie einschläft oder selbst abdockt. Das können 20 Minuten aber auch mal 60 Minuten sein. Tagsüber schläft sie eher wenig, ist in den Abendstunden unruhig und wir sind viel am Stillen. Nachts hat sie anfangs sehr lange geschlafen und ich habe sie durch meine Unwissenheit schlafen lassen. Nun wecke ich sie alle 3 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Wir haben mit Zufüttern 6-7 Urinwindeln und ohne ca. 4-6. Stuhlgang hat sie eher selten, meistens so alle 2-3 Tage.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Das Anlegen klappte meiner Meinung nach gut. Leider war sie sehr schläfrig am Anfang und wir haben nur wenig gestillt. Durch die fehlende Beratung und das ganze Chaos im Krankenhaus hatten wir also keine guten Start.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, sie kennt Flaschen. Leider hat sie im Krankenhaus von den Schwestern auch einen Schnuller bekommen, ohne dass ich vorher gefragt wurde. Hier zuhause hat sie anfangs mal einen Schnuller zum Auto fahren bekommen, wenn sie viel geschrien hat und wir nicht sofort aussteigen und beruhigen konnten. Den haben wir seitdem aber verbannt.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Unsere Hebamme kommt nur noch nach Bedarf. Stillberatung ebenso. Kinderarzt zu den normalen VUs.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Leichte Gelbsucht beim Baby. Ich habe eine Hashimoto Schilddrüse und nehme dafür auch Medikamente. Habe schon gehört dass es damit zusammenhängen kann und habe deswegen im neuen Jahr einen Termin zur Kontrolle gemacht.
Außerdem habe ich Asthma und Übergewicht.
23.11. 3695g Geburt KH
01.12. 3400g Hebamme
05.12. 3300g Hebamme (niedrigstes Gewicht)
06.12. 3380g Hebamme
07.12. 3370g Hebamme
09.12. 3400g Hebamme
11.12. 3430g Hebamme, ? x gestillt, 190ml Pre, 1x Stuhl, 5x Pipi
15.12. 3580g Hebamme, 9x gestillt, 350ml Pre, 2x Stuhl, 5x Pipi
16.12. ??? Gewicht , 8x gestillt, 365ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
17.12. ??? Gewicht , 7x gestillt, 325ml Pre, 2x Stuhl, 6x Pipi
18.12. ??? Gewicht , 8x gestillt, 390ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
19.12. ??? Gewicht , 8x gestillt, 325ml Pre, 1x Stuhl, 6x Pipi
20.12. ??? Gewicht , 9x gestillt, 360ml Pre, 0x Stuhl, 8x Pipi
21.12. ??? Gewicht , 9x gestillt, 300ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
22.12. 3920g Hebamme, 11x gestillt, 230ml Pre, 1x Stuhl, 5x Pipi
23.12. ??? Gewicht , 11x gestillt, 250ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
24.12. 4040g eigene Waage, 9x gestillt, 265ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
25.12. 4020g eigene Waage, 9x gestillt, 200ml Pre, 1x Stuhl, 6x Pipi
26.12. 4100g eigene Waage, 14x gestillt, 95ml Pre, 0x Stuhl, 7x Pipi
27.12. 4090g eigene Waage, 13x gestillt, 70ml Pre, 1x Stuhl, 6x Pipi
28.12. 4050g eigene Waage, bisher 6x gestillt, 35ml Pre, 0x Stuhl, 3x Pipi
Vielen Dank schonmal für eure Mühe!