Benötige Beratung - Kind dockt nicht mehr richtig an
Verfasst: 22.11.2015, 11:39
Hallo zusammen,
zur Vorgeschichte: Unsere Maus ist jetzt viereinhalb Wochen alt und wurde aufgrund von zu hoher Herzfrequenz während der "normalen" Geburt per Kaiserschnitt geholt. Das war am Nachmittag sechs Tage nach Termin. Da sie zu diesem Zeitpunkt Fieber hatte und in der folgenden Nacht Atemaussetzer dazukamen, wurde sie sofort auf die Säuglingsstation verlegt und war für insgesamt acht Tage dort. Aufgrund des Kaiserschnitts durfte ich erst am Abend zu ihr (ich war zudem in den ersten sechs Tagen auf einer anderen Station als die kleine untergebracht), habe aber relativ zügig Milch abgepumpt, damit sie diese bekommt. Gestillt habe ich das erste Mal am nächsten Vormittag und dann auch jedes Mal, wenn sie tagsüber hungrig war. Nachts bekam sie das Fläschchen. In den ersten Tagen bekam sie also Fläschchen und Brust, aber auch einen Schnuller, wie wir zufällig feststellen mussten. Nach vier Tagen war ich soweit fit, dass ich auch nachts angerufen wurde, wenn sie Hunger hatte, und dann zur Säuglingsstation hinübergehen konnte. Das Fläschchen hat sie seitdem nicht mehr bekommen, den Schnuller dagegen schon, weil sie bisher keine Probleme hatte und manchmal gerne nuckelt - bei meinen in den ersten drei Wochen gereizten/wunden Brustwarzen hat sie dann den Schnuller bekommen. Sie trinkt relativ häufig, der längste Abtand zwischen zwei Stillbeginnen war 4,5 Stunden; meist liegen aber nur 2,5 Stunden, phasenweise auch nur eine Stunde dazwischen. Die Trinkdauer variiert zwischen 5 und 30 Minuten. Sie hat am Anfang nur wenig abgenommen, da sie zusätzlich Glucose per Infusion bekam, und wiegt mittlerweile ein Kilo mehr als bei Geburt. Ich habe ziemlich viel Milch, die sehr schnell fließt, sodass sie sich beim Trinken kaum anstrengen muss.
Nun ist es seit Montag so, dass sie mindestens eine, oft auch beide Lippen einzieht und meinem Gefühl nach auch die Zunge oft nicht auf der Zahnleiste aufliegt. Manchmal schnalzt sie auch mit der Zunge und verliert das Vakuum. Zudem saugt sie eher als dass sie "melkt".
Meine Hebamme meinte, das wäre eine Phase, aber mittlerweile müsste diese ja auch vorbei sein. Bei der U3 sagte die Kinderärztin, dass es auch an ihrer Symmetriestörung liegen könne (sie guckt meist nach rechts); die Krankemgymnastik beginnt aber auch erst nächste Woche, sodass ich das nicht abwarten möchte.
Versucht habe ich bisher das asymmetrische Anlegen, das Formen der Brust (im C-Griff flacher drücken), das wiederholte Herausziehen der Unterlippe, bergauf-stillen (damit die Milch nicht so schießt, denn vielleicht versucht die Maus auch, die Milchmenge durch das falsche Saugen zu begrenzen?) und einen Neustart, dh nochmal nackt auf den Bauch und erstmal die Brust selbst suchen zu lassen. Leider hat das alles nicht geholfen. Jetzt versuche ich noch, sie konsequent abzudocken, wenn sie wieder falsch dran ist. Bisher wird sie dann aber sehr hektisch, wirft den Kopf hin und her und schreit, und es ist noch schwerer, sie an die Brust zu legen. Manchmal legt sie sich auch mit weit offenem Mund auf die Brustwarze, fängt aber nicht an zu saugen.
Gibt es weitere Möglichkeiten, sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen? Die nächste Stillgruppe hier findet nämlich leider erst übernächste Woche statt
Ich bin für jede Hilfe dankbar!
Liebe Grüße
zur Vorgeschichte: Unsere Maus ist jetzt viereinhalb Wochen alt und wurde aufgrund von zu hoher Herzfrequenz während der "normalen" Geburt per Kaiserschnitt geholt. Das war am Nachmittag sechs Tage nach Termin. Da sie zu diesem Zeitpunkt Fieber hatte und in der folgenden Nacht Atemaussetzer dazukamen, wurde sie sofort auf die Säuglingsstation verlegt und war für insgesamt acht Tage dort. Aufgrund des Kaiserschnitts durfte ich erst am Abend zu ihr (ich war zudem in den ersten sechs Tagen auf einer anderen Station als die kleine untergebracht), habe aber relativ zügig Milch abgepumpt, damit sie diese bekommt. Gestillt habe ich das erste Mal am nächsten Vormittag und dann auch jedes Mal, wenn sie tagsüber hungrig war. Nachts bekam sie das Fläschchen. In den ersten Tagen bekam sie also Fläschchen und Brust, aber auch einen Schnuller, wie wir zufällig feststellen mussten. Nach vier Tagen war ich soweit fit, dass ich auch nachts angerufen wurde, wenn sie Hunger hatte, und dann zur Säuglingsstation hinübergehen konnte. Das Fläschchen hat sie seitdem nicht mehr bekommen, den Schnuller dagegen schon, weil sie bisher keine Probleme hatte und manchmal gerne nuckelt - bei meinen in den ersten drei Wochen gereizten/wunden Brustwarzen hat sie dann den Schnuller bekommen. Sie trinkt relativ häufig, der längste Abtand zwischen zwei Stillbeginnen war 4,5 Stunden; meist liegen aber nur 2,5 Stunden, phasenweise auch nur eine Stunde dazwischen. Die Trinkdauer variiert zwischen 5 und 30 Minuten. Sie hat am Anfang nur wenig abgenommen, da sie zusätzlich Glucose per Infusion bekam, und wiegt mittlerweile ein Kilo mehr als bei Geburt. Ich habe ziemlich viel Milch, die sehr schnell fließt, sodass sie sich beim Trinken kaum anstrengen muss.
Nun ist es seit Montag so, dass sie mindestens eine, oft auch beide Lippen einzieht und meinem Gefühl nach auch die Zunge oft nicht auf der Zahnleiste aufliegt. Manchmal schnalzt sie auch mit der Zunge und verliert das Vakuum. Zudem saugt sie eher als dass sie "melkt".
Meine Hebamme meinte, das wäre eine Phase, aber mittlerweile müsste diese ja auch vorbei sein. Bei der U3 sagte die Kinderärztin, dass es auch an ihrer Symmetriestörung liegen könne (sie guckt meist nach rechts); die Krankemgymnastik beginnt aber auch erst nächste Woche, sodass ich das nicht abwarten möchte.
Versucht habe ich bisher das asymmetrische Anlegen, das Formen der Brust (im C-Griff flacher drücken), das wiederholte Herausziehen der Unterlippe, bergauf-stillen (damit die Milch nicht so schießt, denn vielleicht versucht die Maus auch, die Milchmenge durch das falsche Saugen zu begrenzen?) und einen Neustart, dh nochmal nackt auf den Bauch und erstmal die Brust selbst suchen zu lassen. Leider hat das alles nicht geholfen. Jetzt versuche ich noch, sie konsequent abzudocken, wenn sie wieder falsch dran ist. Bisher wird sie dann aber sehr hektisch, wirft den Kopf hin und her und schreit, und es ist noch schwerer, sie an die Brust zu legen. Manchmal legt sie sich auch mit weit offenem Mund auf die Brustwarze, fängt aber nicht an zu saugen.
Gibt es weitere Möglichkeiten, sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen? Die nächste Stillgruppe hier findet nämlich leider erst übernächste Woche statt
Liebe Grüße