Brauche Hilfe, alles läuft beim Stillen falsch :(
Verfasst: 02.11.2015, 23:08
Hallo allerseits,
nachdem ich bereits an anderer Stelle und im RL vor Ort nach Hilfe gesucht habe, wende ich mich nun an euch, in der Hoffnung, ihr könnt mir witerhelfen.
Also ich habe eine 6 Wochen alte Tochter. Bereits im Kreißsaal nach der Geburt sagte sie Hebamme "Auweia, bei Ihren Neüsten wird es mit dem Stillen aber schwierig werden." Bis dahin dachte ich, dass man mit jeder Brust stillen kann. Naiv. Nunja.
Nach dem Kreißsaal habe ich 2 Tage lang keine Hebamme oder Stillberaterin gesehen, nur Krankenschwestern. So war ich mit dem Stillen ziemlich auf mich selbst gestellt und das Unglück nahm seinen Lauf.
Meine Tochter konnte die Brüste nicht so erfassen, wie sie sollte, also,wurden die Warzen sehr schnell wund, dann blutig. Schon vor dem Milcheinschuss. Und meine Tochter schrie Tag und Nacht vor Hunger, weil Zufüttern nicht erlaubt war. Eine Schwester gab mir dann ein Stillhütchen in S. Das half nur bedingt, da meine Brust nicht gerade klein ist, die Warze ist nur extrem flach.
Nach drei Tagen kam eine Hebamme, pumpte mich mit einer elektrischen Milchpumpe an, meinte die Menge reicht und ich schaff das schon mit dem Stillen. Dann würde ich entlassen.
Zuhause hatte ich dann meine Hebamme. Die meinte auch, mit meiner Brust wird das nichts ohne Stillhütchen. Allerdings brauche ich größere. Ich kaufte also welche und seitdem stille ich mit Stillhütchen.
Aber: Momentan habe ich nur Probleme.
1. glaube ich, meine Tochter wird nicht satt. Erst trinkt sie brav, dann wird sie irgendwann unruhig, dockt ab, stößt spitze Schreie aus, macht den Suchreflex, dockt wieder an, schreit etc.
Ich versuche dann oft, sie an der anderen Brust anzulegen oder die Stillposition zu ändern, aber es bringt nicht immer etwas.
Sie will auch wirklich oft an die Brust, so alle 1-1,5 Stunden oder teilweise auch einfach gar nicht weg, 4 Stunden sind da gar nichts.
Seit ein paar Tagen werden meine Brüste gar nicht mehr straff und prall, sie sind dauernd weich und wie leer gelutscht.
Meine Hebamme meinte, ich solle mal abpumpen, um zu sehen, wie viel Milch ich habe. Also habe ich das CA. 1,5 Stunden nach dem letzten Stillen getan. Es waren CA.160ml. Die haben wir dann per Flasche verfüttert. Nach den ersten 100ml wurde sie langsamer, nach 130 schien sie satt, wir nahmen sie hoch zum Aufstoßen, sie spuckte ein bisschen, die letzten 30 hat sie dann aber dann doch noch getrunken. Das alles in CA. 20 Minuten. Normalerweise still ich sie mindestens 1 Stunde. Nach CA. 30 Minuten wurde sie dann langsam wieder hungrig, nach 1 Stunde musste ich wieder stillen.
Also waren die 160ml wohl doch nicht genug. Oder? Wie erhöhe ich meine Milchmenge? Ich weiß, häufiger anlegen, aber wann legt man häufig an und wann ist es eher lang? Ich meine, wie lang müssen die Stillsessions sein und wie lang die Pausen? Ich tu mich immer sehr schwer damit, sie abzudocken...
2. Wenn ich sie stille, ist das immer eine Riesensauerei. Egal in welcher Position. (Die sind auch ok sagt meine Hebamme.) Die Milch läuft ihr über die Wangen, in und aus der Nase. Mein Oberteil, mein Hosenbund,die Kissen, es ist alles milchgetränkt, dabei stille ich schon immer mit 2 Duschhandtüchern. Das ist ja auch alles Milch, die ihr abgeht. Was mache ich dagegen? So kann ich doch auch in der Öffentlichkeit stillen.
3. Die Stillhütchen. Ich werde sie nicht los.
Ich versuche es immer wieder und links klappt es ab und an mal ganz kurz, aber rechts gar nicht. Sie schreit und windet sich. Dann leckt sie mal kurz an der Brustwarze, verzieht das Gesicht und schreit.
Ich habe im Internet Tipps gelesen, wie ich sie loswerde (wegziehen und so), aber es klappt nicht und meine Hebamme ist da auch ganz pessimistisch.
4. Sie spuckt in letzterZeit immer mal wieder Milch, bis zu 45 Minuten nach dem Stillen, die ist dann richtig gegoren. Ist das normal?
Tut mir leid, wenn ich euch so bombardiere, aber ich steh unter so viel Druck, dass das klappt. Nicht nur, aber auch, weil ich Allergikerin bin und möchte, dass meine Tochter möglichst keine wird. Dazu dann noch all die anderen Vorzüge der Mumi, naja...
Achse 1x die Woche Pumpe ich ab und sie bekommt die Flasche, weil ich da über 2 Stunden ohne sie außer Haus bin. Schnuller hatten wir mal (ich konnte mich da gegen meinen Mann nicht durchsetzen), gewöhnen wir aber gerade ab. Finger nimmt sie nicht, hat sie noch nie.
Siehst auchmal Fencheltee bekommen, weil sie ganz arge Probleme mit Blähungen undder Verdauung hat, die aber langsam besser werden.
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!?
Tausend Dank!
nachdem ich bereits an anderer Stelle und im RL vor Ort nach Hilfe gesucht habe, wende ich mich nun an euch, in der Hoffnung, ihr könnt mir witerhelfen.
Also ich habe eine 6 Wochen alte Tochter. Bereits im Kreißsaal nach der Geburt sagte sie Hebamme "Auweia, bei Ihren Neüsten wird es mit dem Stillen aber schwierig werden." Bis dahin dachte ich, dass man mit jeder Brust stillen kann. Naiv. Nunja.
Nach dem Kreißsaal habe ich 2 Tage lang keine Hebamme oder Stillberaterin gesehen, nur Krankenschwestern. So war ich mit dem Stillen ziemlich auf mich selbst gestellt und das Unglück nahm seinen Lauf.
Meine Tochter konnte die Brüste nicht so erfassen, wie sie sollte, also,wurden die Warzen sehr schnell wund, dann blutig. Schon vor dem Milcheinschuss. Und meine Tochter schrie Tag und Nacht vor Hunger, weil Zufüttern nicht erlaubt war. Eine Schwester gab mir dann ein Stillhütchen in S. Das half nur bedingt, da meine Brust nicht gerade klein ist, die Warze ist nur extrem flach.
Nach drei Tagen kam eine Hebamme, pumpte mich mit einer elektrischen Milchpumpe an, meinte die Menge reicht und ich schaff das schon mit dem Stillen. Dann würde ich entlassen.
Zuhause hatte ich dann meine Hebamme. Die meinte auch, mit meiner Brust wird das nichts ohne Stillhütchen. Allerdings brauche ich größere. Ich kaufte also welche und seitdem stille ich mit Stillhütchen.
Aber: Momentan habe ich nur Probleme.
1. glaube ich, meine Tochter wird nicht satt. Erst trinkt sie brav, dann wird sie irgendwann unruhig, dockt ab, stößt spitze Schreie aus, macht den Suchreflex, dockt wieder an, schreit etc.
Ich versuche dann oft, sie an der anderen Brust anzulegen oder die Stillposition zu ändern, aber es bringt nicht immer etwas.
Sie will auch wirklich oft an die Brust, so alle 1-1,5 Stunden oder teilweise auch einfach gar nicht weg, 4 Stunden sind da gar nichts.
Seit ein paar Tagen werden meine Brüste gar nicht mehr straff und prall, sie sind dauernd weich und wie leer gelutscht.
Meine Hebamme meinte, ich solle mal abpumpen, um zu sehen, wie viel Milch ich habe. Also habe ich das CA. 1,5 Stunden nach dem letzten Stillen getan. Es waren CA.160ml. Die haben wir dann per Flasche verfüttert. Nach den ersten 100ml wurde sie langsamer, nach 130 schien sie satt, wir nahmen sie hoch zum Aufstoßen, sie spuckte ein bisschen, die letzten 30 hat sie dann aber dann doch noch getrunken. Das alles in CA. 20 Minuten. Normalerweise still ich sie mindestens 1 Stunde. Nach CA. 30 Minuten wurde sie dann langsam wieder hungrig, nach 1 Stunde musste ich wieder stillen.
Also waren die 160ml wohl doch nicht genug. Oder? Wie erhöhe ich meine Milchmenge? Ich weiß, häufiger anlegen, aber wann legt man häufig an und wann ist es eher lang? Ich meine, wie lang müssen die Stillsessions sein und wie lang die Pausen? Ich tu mich immer sehr schwer damit, sie abzudocken...
2. Wenn ich sie stille, ist das immer eine Riesensauerei. Egal in welcher Position. (Die sind auch ok sagt meine Hebamme.) Die Milch läuft ihr über die Wangen, in und aus der Nase. Mein Oberteil, mein Hosenbund,die Kissen, es ist alles milchgetränkt, dabei stille ich schon immer mit 2 Duschhandtüchern. Das ist ja auch alles Milch, die ihr abgeht. Was mache ich dagegen? So kann ich doch auch in der Öffentlichkeit stillen.
3. Die Stillhütchen. Ich werde sie nicht los.
Ich habe im Internet Tipps gelesen, wie ich sie loswerde (wegziehen und so), aber es klappt nicht und meine Hebamme ist da auch ganz pessimistisch.
4. Sie spuckt in letzterZeit immer mal wieder Milch, bis zu 45 Minuten nach dem Stillen, die ist dann richtig gegoren. Ist das normal?
Tut mir leid, wenn ich euch so bombardiere, aber ich steh unter so viel Druck, dass das klappt. Nicht nur, aber auch, weil ich Allergikerin bin und möchte, dass meine Tochter möglichst keine wird. Dazu dann noch all die anderen Vorzüge der Mumi, naja...
Achse 1x die Woche Pumpe ich ab und sie bekommt die Flasche, weil ich da über 2 Stunden ohne sie außer Haus bin. Schnuller hatten wir mal (ich konnte mich da gegen meinen Mann nicht durchsetzen), gewöhnen wir aber gerade ab. Finger nimmt sie nicht, hat sie noch nie.
Siehst auchmal Fencheltee bekommen, weil sie ganz arge Probleme mit Blähungen undder Verdauung hat, die aber langsam besser werden.
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!?
Tausend Dank!