Milch nicht nahrhaft genug - Pre oder Beikost?
Verfasst: 16.10.2015, 18:42
Hallo zusammen!
Mir wurde von ein paar netten Frauen aus dem nfp-Forum dieses Forum wärmstens ans Herz gelegt, deswegen wende ich mich mit meinem Problem nun an euch und hoffe auf kompetente Beratung.
Ich hoffe es ist okay, dass ich einen neuen Thread dafür eröffnet habe, ich habe ein sehr anspruchsvolles Baby zuhause und bin froh überhaupt mal ein paar Minuten für den Laptop zu haben, hatte leider bis jetzt keine Zeit im Forum quer zulesen (werde ich aber sicherlich noch machen!).
Zu meiner Situation:
Mein Sohn wird morgen 5 Monate alt und wurde bis auf 2 Tage zufüttern im Krankenhaus nachdem er sehr zart war, einiges an Gewicht verloren hatte und mein Milcheinschuss wegen eines großen Blutverlusts bei der Geburt etwas auf sich warten lies, ausschließlich gestillt. Das läuft im wahrsten Sinne des Wortes auch ganz gut und ich mache es sehr gerne.
Mein Problem ist die Häufigkeit. Tag wie Nacht schaffen wir selten längere Abstände als 2 Stunden. Meistens sind wir eher bei 1 bis 1,5h. Gerade das häufige Stillen nachts geht langsam so an die Substanz, dass ich was ändern muss. Ich habe also meine Nachsorgehebamme um Hilfe gebeten und hatte heute den Termin mit ihr. Sie vermutet, dass durch das häufige Stillen und meine schnelle Gewichtsabnahme (bin groß und sehr schlank, meine Reserven der Schwangerschaft sind schon alle verbraucht) meine Milch nicht gehaltvoll genug ist. Die Menge ist nicht das Problem, mein Sohn wächst und gedeiht auch prächtig, aber er hat eben spätestens alle 2 Stunden wieder Hunger. Meistens trinkt er auch wirklich gierig, es ist nicht nur ein nuckeln.
Ihr Tipp war jetzt es abends mit Blockstillen zu versuchen (habe ich allerdings eh schon gemacht wenn ich das Gefühl hatte er hat die Seite nicht "leer" getrunken) und vor dem Schlafen gehen ein Fläschchen Pre zu geben. Die Hoffnung ist, dass er dadurch etwas länger schläft, so dass auch mein Körper mal wieder hinterher kommt reichhaltige Milch zu produzieren. Das soll ich jetzt eine Woche versuchen und wenn das nicht hilft will sie mit Beikost, also Breikost, anfangen.
So wirklich wohl fühle ich mich mit beiden Varianten nicht, aber ich muss jetzt auch was ändern. Das mit den kurzen Stillabständen geht jetzt schon seit sehr vielen Wochen so. Von den früheren 4 h Schlaf in der ersten Nachthälfte kann ich nur noch träumen. Mit Glück schaffen wir 1x in der Woche 3h. Ich habe es auf Milchumstellung, Stillkrise, Schub und was auch immer geschoben, aber der 19-Wochenschub ist eindeutig seit 2 Wochen vorbei und alles andere kann ja auch nicht so lange dauern. Ich geh so auf dem Zahnfleisch, wenn ich nicht will, dass meine Gesundheit arg unter der Situation leidet muss ich was Neues ausprobieren.
Ich habe übrigens nicht das Gefühl, dass der Tag für die Nacht ausschlaggebend ist. Ich versuche tagsüber schon hauptsächlich in Ruhe im Liegen ohne Ablenkung zu stillen. Aber selbst wenn er gut gestillt hat den ganzen Tag kommt er in der Nacht alle 1 bis 2 Stunden. Problematisch ist sicherlich auch, dass er immer entweder mit Bauchweh oder mit Zahnschmerzen (sie schießen gerade ein und es wird wohl nicht mehr so lange dauern bis der erste Zahn unten durchbricht) hat und vermutlich auch deswegen sehr unruhig schläft. Kann mir gut vorstellen, dass er teilweise davon wach wird und sich dann denkt "Ach, eigentlich könnte ich auch schon wieder was essen". Wenn ich das Gefühl habe er hat Schmerzen hängt er aber auch alle 20 min an der Brust, dann ist es auf jeden Fall teilweise auch nur ein Beruhigungsnuckeln. Meistens scheint es aber wirklich Hunger zu sein wenn er nachts kommt.
Ich hoffe das war jetzt nicht zu konfus und ihr könnt nachvollziehen was mein Problem ist. Was haltet ihr von den Tipps meiner Hebamme und/oder habt ihr vielleicht noch andere?
Ich bedanke mich jetzt schon ganz herzlich für Antworten. Bitte seht es mir nach, wenn ich nicht gleich dazu komme darauf zu reagieren. Ich werde auf dem Handy auf jeden Fall regelmäßig reinschauen und vielleicht mal kurz was tippen, aber für längere Posts muss ich die raren Schlafphasen von meinem Sohn abpassen.
Ach ja, ich habe das Gefühl, dass auch er unter der Situation leidet. Er ist tagsüber total ko und ich mache den ganzen Tag kaum was anderes als ihn zum Schlafen zu überreden, damit er die schlechten Nächte irgendwie reinholt. Schlafen geht aber nur und ausschließlich in der Federwiege oder im Tuch/TH beim Spazieren gehen.
Mir wurde von ein paar netten Frauen aus dem nfp-Forum dieses Forum wärmstens ans Herz gelegt, deswegen wende ich mich mit meinem Problem nun an euch und hoffe auf kompetente Beratung.
Ich hoffe es ist okay, dass ich einen neuen Thread dafür eröffnet habe, ich habe ein sehr anspruchsvolles Baby zuhause und bin froh überhaupt mal ein paar Minuten für den Laptop zu haben, hatte leider bis jetzt keine Zeit im Forum quer zulesen (werde ich aber sicherlich noch machen!).
Zu meiner Situation:
Mein Sohn wird morgen 5 Monate alt und wurde bis auf 2 Tage zufüttern im Krankenhaus nachdem er sehr zart war, einiges an Gewicht verloren hatte und mein Milcheinschuss wegen eines großen Blutverlusts bei der Geburt etwas auf sich warten lies, ausschließlich gestillt. Das läuft im wahrsten Sinne des Wortes auch ganz gut und ich mache es sehr gerne.
Mein Problem ist die Häufigkeit. Tag wie Nacht schaffen wir selten längere Abstände als 2 Stunden. Meistens sind wir eher bei 1 bis 1,5h. Gerade das häufige Stillen nachts geht langsam so an die Substanz, dass ich was ändern muss. Ich habe also meine Nachsorgehebamme um Hilfe gebeten und hatte heute den Termin mit ihr. Sie vermutet, dass durch das häufige Stillen und meine schnelle Gewichtsabnahme (bin groß und sehr schlank, meine Reserven der Schwangerschaft sind schon alle verbraucht) meine Milch nicht gehaltvoll genug ist. Die Menge ist nicht das Problem, mein Sohn wächst und gedeiht auch prächtig, aber er hat eben spätestens alle 2 Stunden wieder Hunger. Meistens trinkt er auch wirklich gierig, es ist nicht nur ein nuckeln.
Ihr Tipp war jetzt es abends mit Blockstillen zu versuchen (habe ich allerdings eh schon gemacht wenn ich das Gefühl hatte er hat die Seite nicht "leer" getrunken) und vor dem Schlafen gehen ein Fläschchen Pre zu geben. Die Hoffnung ist, dass er dadurch etwas länger schläft, so dass auch mein Körper mal wieder hinterher kommt reichhaltige Milch zu produzieren. Das soll ich jetzt eine Woche versuchen und wenn das nicht hilft will sie mit Beikost, also Breikost, anfangen.
So wirklich wohl fühle ich mich mit beiden Varianten nicht, aber ich muss jetzt auch was ändern. Das mit den kurzen Stillabständen geht jetzt schon seit sehr vielen Wochen so. Von den früheren 4 h Schlaf in der ersten Nachthälfte kann ich nur noch träumen. Mit Glück schaffen wir 1x in der Woche 3h. Ich habe es auf Milchumstellung, Stillkrise, Schub und was auch immer geschoben, aber der 19-Wochenschub ist eindeutig seit 2 Wochen vorbei und alles andere kann ja auch nicht so lange dauern. Ich geh so auf dem Zahnfleisch, wenn ich nicht will, dass meine Gesundheit arg unter der Situation leidet muss ich was Neues ausprobieren.
Ich habe übrigens nicht das Gefühl, dass der Tag für die Nacht ausschlaggebend ist. Ich versuche tagsüber schon hauptsächlich in Ruhe im Liegen ohne Ablenkung zu stillen. Aber selbst wenn er gut gestillt hat den ganzen Tag kommt er in der Nacht alle 1 bis 2 Stunden. Problematisch ist sicherlich auch, dass er immer entweder mit Bauchweh oder mit Zahnschmerzen (sie schießen gerade ein und es wird wohl nicht mehr so lange dauern bis der erste Zahn unten durchbricht) hat und vermutlich auch deswegen sehr unruhig schläft. Kann mir gut vorstellen, dass er teilweise davon wach wird und sich dann denkt "Ach, eigentlich könnte ich auch schon wieder was essen". Wenn ich das Gefühl habe er hat Schmerzen hängt er aber auch alle 20 min an der Brust, dann ist es auf jeden Fall teilweise auch nur ein Beruhigungsnuckeln. Meistens scheint es aber wirklich Hunger zu sein wenn er nachts kommt.
Ich hoffe das war jetzt nicht zu konfus und ihr könnt nachvollziehen was mein Problem ist. Was haltet ihr von den Tipps meiner Hebamme und/oder habt ihr vielleicht noch andere?
Ich bedanke mich jetzt schon ganz herzlich für Antworten. Bitte seht es mir nach, wenn ich nicht gleich dazu komme darauf zu reagieren. Ich werde auf dem Handy auf jeden Fall regelmäßig reinschauen und vielleicht mal kurz was tippen, aber für längere Posts muss ich die raren Schlafphasen von meinem Sohn abpassen.