Abstillen oder Abschied vom Kinderwunsch?
Verfasst: 06.10.2015, 11:19
Hallo Ihr Lieben,
ich war lange nicht mehr hier, aber heute muss ich mir was von der Seele schreiben. Vielleicht könnt Ihr mir den Kopf etwas zurecht rücken, ich weiß gerade nicht wie weiter...
Nun bin ich 42 Jahre alt und Mutter einer wundervollen kerngesunden 21 Monate alten Tochter, die ja immer noch gestillt wird.
Leider habe ich den für mich perfekten Mann nicht früher kennengelernt.
Durch das Stillen habe ich meine Mens erst nach 15 Monaten (also vor 6 Monaten wieder bekommen) Die ersten Zyklen waren eher ein paar Tage länger, die letzten alle 29/30 Tage (vor der Schwangerschaft immer genau 28 Tage). Ich hatte auch wieder angefangen, Temperatur zu messen. Aber mit noch nicht durchschlafendem Kleinkind im Familienbett ist das eher schwierig täglich eine aussagekräftige Temperatur zu messen. Tendenziell würde ich aber sagen, dass meine 2. Zyklushälfte zu kurz ist.
Die neue Frauenärztin (wir sind ja umgezogen) hat mir gleich gesagt, dass sie vor dem Abstillen nichts weiter machen wird als Krebsvorsorge. Ich hatte einen Kaiserschnitt und hätte zumindest gerne gewusst wie es mit der Narbe und den Ovarien aussieht. Außerdem könnte ich einen Kinderwunsch abschreiben solange ich stille.
Da meine Tochter ja auch Kindergartenstart hatte, wollte ich ihr das Stillen aber auch noch nicht nehmen. Und sie braucht es auch offensichtlich noch. Nun versuchen wir ja schon seit einiger Zeit zumindest vom Einschlafstillen wegzukommen. Mit eher bescheidenem Erfolg, da wir in den letzten Tagen krankheitsbedingt Rückschritte gemacht haben. Vielleicht bin ich bei dem Thema auch zu halbherzig.
Andererseits würde ich auch gerne Tandemstillen, denn ich habe gesehen, wie es meinem Patenkind zugesetzt hat, wenn ihre Mama die kleine neu geborene Schwester gestillt hat.
Aufgrund meines Alters hatte ich mir gesagt, entweder es klappt bis Ende 2015 oder nicht. Ich habe eine tolle Tochter und einen tollen Mann und Papa und damit viel mehr Glück als viele andere Frauen in meinem Alter.
Nun hatte ich vom Gefühl her diesen Monat einen Eisprung und wir haben zum idealen Zeitpunkt geherzelt, und heute ist sie da: die Mens Wieder 3 Tage zu früh (wobei ich diesen Zyklus keine Tempi gemessen habe, aber den Eisprung deutlich gespürt habe)
Was soll ich machen? Radikal abstillen? Auf ein Geschwisterchen verzichten? Dabei stelle ich mir eher die Frage, welche Auswirkung diese Entscheidung auf das Leben meiner Tochter haben wird als auf mein Leben.
Bis zu welchem Zeitpunkt/Alter soll ich den Geschwisterwunsch weiterverfolgen?
Vielleicht sollte ich das alles besser in einem Zyklusforum schreiben, befürchte aber das ich dort auf wenig Verständnis stoße, dass ich meine Tochter mit 21 Monaten noch stille.
Sorry fürs Zutexten...
LG
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ich war lange nicht mehr hier, aber heute muss ich mir was von der Seele schreiben. Vielleicht könnt Ihr mir den Kopf etwas zurecht rücken, ich weiß gerade nicht wie weiter...
Nun bin ich 42 Jahre alt und Mutter einer wundervollen kerngesunden 21 Monate alten Tochter, die ja immer noch gestillt wird.
Leider habe ich den für mich perfekten Mann nicht früher kennengelernt.
Durch das Stillen habe ich meine Mens erst nach 15 Monaten (also vor 6 Monaten wieder bekommen) Die ersten Zyklen waren eher ein paar Tage länger, die letzten alle 29/30 Tage (vor der Schwangerschaft immer genau 28 Tage). Ich hatte auch wieder angefangen, Temperatur zu messen. Aber mit noch nicht durchschlafendem Kleinkind im Familienbett ist das eher schwierig täglich eine aussagekräftige Temperatur zu messen. Tendenziell würde ich aber sagen, dass meine 2. Zyklushälfte zu kurz ist.
Die neue Frauenärztin (wir sind ja umgezogen) hat mir gleich gesagt, dass sie vor dem Abstillen nichts weiter machen wird als Krebsvorsorge. Ich hatte einen Kaiserschnitt und hätte zumindest gerne gewusst wie es mit der Narbe und den Ovarien aussieht. Außerdem könnte ich einen Kinderwunsch abschreiben solange ich stille.
Da meine Tochter ja auch Kindergartenstart hatte, wollte ich ihr das Stillen aber auch noch nicht nehmen. Und sie braucht es auch offensichtlich noch. Nun versuchen wir ja schon seit einiger Zeit zumindest vom Einschlafstillen wegzukommen. Mit eher bescheidenem Erfolg, da wir in den letzten Tagen krankheitsbedingt Rückschritte gemacht haben. Vielleicht bin ich bei dem Thema auch zu halbherzig.
Andererseits würde ich auch gerne Tandemstillen, denn ich habe gesehen, wie es meinem Patenkind zugesetzt hat, wenn ihre Mama die kleine neu geborene Schwester gestillt hat.
Aufgrund meines Alters hatte ich mir gesagt, entweder es klappt bis Ende 2015 oder nicht. Ich habe eine tolle Tochter und einen tollen Mann und Papa und damit viel mehr Glück als viele andere Frauen in meinem Alter.
Nun hatte ich vom Gefühl her diesen Monat einen Eisprung und wir haben zum idealen Zeitpunkt geherzelt, und heute ist sie da: die Mens Wieder 3 Tage zu früh (wobei ich diesen Zyklus keine Tempi gemessen habe, aber den Eisprung deutlich gespürt habe)
Was soll ich machen? Radikal abstillen? Auf ein Geschwisterchen verzichten? Dabei stelle ich mir eher die Frage, welche Auswirkung diese Entscheidung auf das Leben meiner Tochter haben wird als auf mein Leben.
Bis zu welchem Zeitpunkt/Alter soll ich den Geschwisterwunsch weiterverfolgen?
Vielleicht sollte ich das alles besser in einem Zyklusforum schreiben, befürchte aber das ich dort auf wenig Verständnis stoße, dass ich meine Tochter mit 21 Monaten noch stille.
Sorry fürs Zutexten...
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