Durchhalten oder besser Abstillen
Verfasst: 22.09.2015, 17:18
Hallo zusammen,
schön das ich Euch gefunden habe. Ich habe mich schon ein bisschen durch das Forum gelesen und muss euch mal meine Geschichte schreiben. Vielleicht habt Ihr einen Tipp für uns.
Mein großer Sohn ist 2010 geboren. Ihn habe ich eigentlich nur die drei Tage im Krankenhaus gestillt. Zu Hause mussten wir zu füttern (Flasche) und er ist nicht mehr an die Brust. (Ich habe auch erst hier im Forum gelesen das es alternativen zur Flasche gibt!)
Bei meinem zweiten Sohn wollte ich unbedingt stillen. Am 21.08. kam mein zweiter Sohn auf die Welt. Es war eine sehr schnelle Geburt, die nur knapp 2 Stunden gedauert hat.
Ziemlich direkt nach der Geburt wurde mir geholfen ihn anzulegen. Es hat alles gut geklappt. Paul hat sich alle 2-3 Stunden gemeldet und hat auf jeder Seite 20 Minuten getrunken. An seinem 3. Lebenstag (der Abend vor der Entlassung) wollte er nur noch trinken. Mit dem unguten Gefühl "mein Kind wird nicht satt" habe ich mich an die Kinderkrankenschwestern gewandt. Sie haben mir ein Fläschchen Primergen für Paul gegeben und er hat 30 ml davon getrunken. Bei der nächsten Mahlzeit wurde eine Wiegeprobe gemacht. Das Ergebnis enttäuschte mich. Nach 2x20 Minuten nur 10g.
Mir wurde geraten für zu Hause richtige Flaschennahrung zu besorgen (Primergen gibt es nur in der Klinik) und mir eine Milchpumpe zu leihen um die Milchmenge zu steigern.
Mit der Nachsorgehebamme habe ich besprochen Paul 2x20 Minuten zu stillen und zu füttern was er schafft bzw. bis er satt ist. Nach einer Stunde sollte ich abpumpen. Das Ergebnis war ebenfalls eine Enttäuschung für mich. An schlechten Tagen waren es nur Tröpfchen, an guten Tagen vielleicht 10 ml aus beiden Brüsten.
Für die Hebamme war somit klar, dass ich mich damit abfinden muss Flaschennahrung zu zu füttern.
In der ersten Lebenswoche hat er nach jedem stillen 60 ml Pre-Nahrung getrunken und seit dem trinkt er jedes Mal 90 ml Pre-Nahrung. Er spuckt auch unterschiedlich oft unterschiedlich viel wieder aus. Jetzt Frage ich mich natürlich ob wir von den 90 ml wegkommen werden oder ob es besser ist die Brust weg zu lassen, da 90 ml ja die Trinkmengen pro Mahlzeit ist, die er zu sich nehmen soll.
Paul ist gerne an der Brust und ich finde auch das er trinkt (Schluckgeräusche sind zu hören). Er lässt sich auch nur an der Brust beruhigen und ist seit zwei Wochen eigentlich ständig an der Brust. Er schreit sehr viel, hat auch mit Blähungen zu kämpfen und ist oft 5-6 Stunden am Stück wach. Diese Woche sind wir zum erstem mal zur Osteopathie. Ich hoffe es geht ihm dann besser und er weint nicht mehr so viel.
Gibt es Hoffnung Paul voll zu stillen oder soll ich das Stillen besser ganz bleiben lassen? Kann die Osteopathie auch eine Besserung für das Stillen bringen?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Augustmama
schön das ich Euch gefunden habe. Ich habe mich schon ein bisschen durch das Forum gelesen und muss euch mal meine Geschichte schreiben. Vielleicht habt Ihr einen Tipp für uns.
Mein großer Sohn ist 2010 geboren. Ihn habe ich eigentlich nur die drei Tage im Krankenhaus gestillt. Zu Hause mussten wir zu füttern (Flasche) und er ist nicht mehr an die Brust. (Ich habe auch erst hier im Forum gelesen das es alternativen zur Flasche gibt!)
Bei meinem zweiten Sohn wollte ich unbedingt stillen. Am 21.08. kam mein zweiter Sohn auf die Welt. Es war eine sehr schnelle Geburt, die nur knapp 2 Stunden gedauert hat.
Ziemlich direkt nach der Geburt wurde mir geholfen ihn anzulegen. Es hat alles gut geklappt. Paul hat sich alle 2-3 Stunden gemeldet und hat auf jeder Seite 20 Minuten getrunken. An seinem 3. Lebenstag (der Abend vor der Entlassung) wollte er nur noch trinken. Mit dem unguten Gefühl "mein Kind wird nicht satt" habe ich mich an die Kinderkrankenschwestern gewandt. Sie haben mir ein Fläschchen Primergen für Paul gegeben und er hat 30 ml davon getrunken. Bei der nächsten Mahlzeit wurde eine Wiegeprobe gemacht. Das Ergebnis enttäuschte mich. Nach 2x20 Minuten nur 10g.
Mir wurde geraten für zu Hause richtige Flaschennahrung zu besorgen (Primergen gibt es nur in der Klinik) und mir eine Milchpumpe zu leihen um die Milchmenge zu steigern.
Mit der Nachsorgehebamme habe ich besprochen Paul 2x20 Minuten zu stillen und zu füttern was er schafft bzw. bis er satt ist. Nach einer Stunde sollte ich abpumpen. Das Ergebnis war ebenfalls eine Enttäuschung für mich. An schlechten Tagen waren es nur Tröpfchen, an guten Tagen vielleicht 10 ml aus beiden Brüsten.
Für die Hebamme war somit klar, dass ich mich damit abfinden muss Flaschennahrung zu zu füttern.
In der ersten Lebenswoche hat er nach jedem stillen 60 ml Pre-Nahrung getrunken und seit dem trinkt er jedes Mal 90 ml Pre-Nahrung. Er spuckt auch unterschiedlich oft unterschiedlich viel wieder aus. Jetzt Frage ich mich natürlich ob wir von den 90 ml wegkommen werden oder ob es besser ist die Brust weg zu lassen, da 90 ml ja die Trinkmengen pro Mahlzeit ist, die er zu sich nehmen soll.
Paul ist gerne an der Brust und ich finde auch das er trinkt (Schluckgeräusche sind zu hören). Er lässt sich auch nur an der Brust beruhigen und ist seit zwei Wochen eigentlich ständig an der Brust. Er schreit sehr viel, hat auch mit Blähungen zu kämpfen und ist oft 5-6 Stunden am Stück wach. Diese Woche sind wir zum erstem mal zur Osteopathie. Ich hoffe es geht ihm dann besser und er weint nicht mehr so viel.
Gibt es Hoffnung Paul voll zu stillen oder soll ich das Stillen besser ganz bleiben lassen? Kann die Osteopathie auch eine Besserung für das Stillen bringen?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Augustmama