Ein neuer Stillstart
Verfasst: 16.09.2015, 22:27
Hallo,
ich bin Aria, 37. Jahre alt und am 12.9.wurde mein 2. Kind geboren. Ich habe bereits eine Tochter.
Bei meiner Großen hatte ich so einige Probleme. Ich konnte sie nur insgesamt 3 Monate (teil)stillen und ich wünsche mir sehr, dass es jetzt beim 2. Kind eine neue Chance gibt. Dennoch bin ich skeptisch und stelle mich darauf ein, dass es wieder Probleme geben wird, da ich die Befürchtung habe, dass ich nicht genug Milch bilden kann. Und gleichzeitig möchte ich nicht nocheinmal so ein Stilldrama erleben wie damals, sondern es diesmal entspannt angehen.
Meine liebe Freundin hat mir dieses Forum ans Herz gelegt und gemeint, hier gäbe es nach ihrer Erfahrung eine wirklich kompetente Beratung. Deshalb habe ich mich nun angemeldet und hoffe, dass ich Eure Unterstützung erhalten kann.
Ich habe hier einen Abriss der Stillgeschichte mit meinem ersten Kind dargestellt:
• Normale, komplikationslose und termingerechte Geburt, Kind fit.
• Gedeihprobleme schon im KH, Zufüttern nach 3 Tagen, zunächst mit Becher. Im KH Stillberatung erhalten, aber auch lauter widersprüchliche Ansagen auf der Wochenbettstation.
• Milcheinschuss nach ca. 5 Tagen.
• Geburtsgewicht erst nach 3 Wochen erreicht mit Vollstillen
• Milchanregende Maßnahmen
• Baby war sehr schläfrig auch beim Stillen, es war schwierig 20 min pro Seite durchzuhalten bis zur Hintermilch, lange Schlafphasen ohne Stillen
• Baby hat nach dem Stillen oft geweint
• Nach ca. 2 Wochen Zufüttern, nur ein Fläschchen am Tag, nach dem Fläschchen immer noch Stillen. Sie nahm gut zu.
• Gleichzeitig Pumpen mit Medela Doppelpumpe, gepumpte Milchmenge war gering, steigerte sich nur minimal.
• Nach und nach immer öfter Brustverweigerung, Stillen machte immer mehr Probleme, Zugefütterte Milch musste immer mehr erhöht werden. Ich habeparallel gepumpt, um die Milchmenge zu erhöhen/aufrecht zu erhalten.
• Stillberaterin konsultiert, hat zum BES geraten.
• Versuch mit dem BES. Hat einmalig gut geklappt. , war aber sehr kompliziert und ich konnte mir nicht vorstellen, das langfristig durchzuführen.
• Tagsüber dann nach ca. 8 Wochen nur noch Flasche wegen zunehmender Brustverweigerung und totaler Verzweiflung meinerseits.
• Nachts weiterhin gestillt bis 3. Lebensmonat, dann auch hier Verweigerung.
• Dann vollständig abgestillt.
• Frauenärztin sprach mich bei einer Brustkrebsvorsorge lange nach dem Abstillen darauf an, ob ich Probleme mit dem Stillen gehabt hätte, da ich stark asymmetrische Brüste habe und dies ein Zeichen für mangelndes Drüsengewebe sein könne.
So, und hier sind jetzt die bisherigen Daten zu Baby Nr.2:
12.09. 3150 g Geburt KH
15.09.. 2900 g Entlassung KH
16.09. 2960 g Hebamme
Da das Baby im Krankenhaus trotz Marathonstillen immer noch hungrig war, habe ich PRE mit dem Becher zugefüttert und mache das seit der Entlassung weiterhin, wenn nach mehrmaligem Wechsel der Brust und Stillen über einer Stunde die Kleine nicht zufrieden macht, denn bei mir ist dann eine Schmerzgrenze erreicht, wo ich nicht mehr kann.
Zufütterung bisher
14.09. 2940 gr 15 ml
15.09. 2900 gr 30 ml
16.09.2960 gr 80ml
Anzahl der Stillmahlzeiten finde ich schwierig zu sagen, da ich gar nicht genau weiß, wann eine Mahlzeit endet, da es ja hier eigentlich oft ein Dauerstillen ist. Aber auf 10 Mal kam ich immer, inzwischen hat sie jedes Mal eine nasse Windel und auch regelmäßig Milchstuhl. Ich denke, das ist alles im Rahmen.
Vom Stillverhalten her, ist es so, dass die Kleine nur kurz (vielleicht 5 min) kräftig saugt, dann eher nuckelt (mit ein paar Zügen zwischendurch) und nur wirklich schwer wach zu halten (auch mit Füße, Kopf Massieren etc.), und zum Trinken ist. Ich docke sie dann ab lasse sie meistens kurz schlafen, um dann zur anderen Brust zu wechseln. Sowas zieht sich dann oft über eine Stunde mit den Pausen, bis sie dann zufrieden ist und einschläft. Ich wecke sie meist nach spätestens3 Stunden auf.
Ich kämpfe mit wunden Brustwarzen, habe folglich Schmerzen beim Stillen aber hoffe, dass das mit Pflege langsam abheilt.
Die Hebamme meint, dass das Anlegen gut ist, dass das Baby aktiv saugt und man auch die Schluckbewegungen sieht.
Ich möchte das hier schonmal zur Dokumentation posten. Im Moment möchte ich erstmal so weiter machen mit dem Zufüttern, da es für mich anders nicht geht. Ich hoffe jetzt einfach, dass sich die Milchmenge weiter steigert und ich das Zufüttern in den nächsten Wochen wieder reduzieren kann.
Liebe Grüße
Aria
ich bin Aria, 37. Jahre alt und am 12.9.wurde mein 2. Kind geboren. Ich habe bereits eine Tochter.
Bei meiner Großen hatte ich so einige Probleme. Ich konnte sie nur insgesamt 3 Monate (teil)stillen und ich wünsche mir sehr, dass es jetzt beim 2. Kind eine neue Chance gibt. Dennoch bin ich skeptisch und stelle mich darauf ein, dass es wieder Probleme geben wird, da ich die Befürchtung habe, dass ich nicht genug Milch bilden kann. Und gleichzeitig möchte ich nicht nocheinmal so ein Stilldrama erleben wie damals, sondern es diesmal entspannt angehen.
Meine liebe Freundin hat mir dieses Forum ans Herz gelegt und gemeint, hier gäbe es nach ihrer Erfahrung eine wirklich kompetente Beratung. Deshalb habe ich mich nun angemeldet und hoffe, dass ich Eure Unterstützung erhalten kann.
Ich habe hier einen Abriss der Stillgeschichte mit meinem ersten Kind dargestellt:
• Normale, komplikationslose und termingerechte Geburt, Kind fit.
• Gedeihprobleme schon im KH, Zufüttern nach 3 Tagen, zunächst mit Becher. Im KH Stillberatung erhalten, aber auch lauter widersprüchliche Ansagen auf der Wochenbettstation.
• Milcheinschuss nach ca. 5 Tagen.
• Geburtsgewicht erst nach 3 Wochen erreicht mit Vollstillen
• Milchanregende Maßnahmen
• Baby war sehr schläfrig auch beim Stillen, es war schwierig 20 min pro Seite durchzuhalten bis zur Hintermilch, lange Schlafphasen ohne Stillen
• Baby hat nach dem Stillen oft geweint
• Nach ca. 2 Wochen Zufüttern, nur ein Fläschchen am Tag, nach dem Fläschchen immer noch Stillen. Sie nahm gut zu.
• Gleichzeitig Pumpen mit Medela Doppelpumpe, gepumpte Milchmenge war gering, steigerte sich nur minimal.
• Nach und nach immer öfter Brustverweigerung, Stillen machte immer mehr Probleme, Zugefütterte Milch musste immer mehr erhöht werden. Ich habeparallel gepumpt, um die Milchmenge zu erhöhen/aufrecht zu erhalten.
• Stillberaterin konsultiert, hat zum BES geraten.
• Versuch mit dem BES. Hat einmalig gut geklappt. , war aber sehr kompliziert und ich konnte mir nicht vorstellen, das langfristig durchzuführen.
• Tagsüber dann nach ca. 8 Wochen nur noch Flasche wegen zunehmender Brustverweigerung und totaler Verzweiflung meinerseits.
• Nachts weiterhin gestillt bis 3. Lebensmonat, dann auch hier Verweigerung.
• Dann vollständig abgestillt.
• Frauenärztin sprach mich bei einer Brustkrebsvorsorge lange nach dem Abstillen darauf an, ob ich Probleme mit dem Stillen gehabt hätte, da ich stark asymmetrische Brüste habe und dies ein Zeichen für mangelndes Drüsengewebe sein könne.
So, und hier sind jetzt die bisherigen Daten zu Baby Nr.2:
12.09. 3150 g Geburt KH
15.09.. 2900 g Entlassung KH
16.09. 2960 g Hebamme
Da das Baby im Krankenhaus trotz Marathonstillen immer noch hungrig war, habe ich PRE mit dem Becher zugefüttert und mache das seit der Entlassung weiterhin, wenn nach mehrmaligem Wechsel der Brust und Stillen über einer Stunde die Kleine nicht zufrieden macht, denn bei mir ist dann eine Schmerzgrenze erreicht, wo ich nicht mehr kann.
Zufütterung bisher
14.09. 2940 gr 15 ml
15.09. 2900 gr 30 ml
16.09.2960 gr 80ml
Anzahl der Stillmahlzeiten finde ich schwierig zu sagen, da ich gar nicht genau weiß, wann eine Mahlzeit endet, da es ja hier eigentlich oft ein Dauerstillen ist. Aber auf 10 Mal kam ich immer, inzwischen hat sie jedes Mal eine nasse Windel und auch regelmäßig Milchstuhl. Ich denke, das ist alles im Rahmen.
Vom Stillverhalten her, ist es so, dass die Kleine nur kurz (vielleicht 5 min) kräftig saugt, dann eher nuckelt (mit ein paar Zügen zwischendurch) und nur wirklich schwer wach zu halten (auch mit Füße, Kopf Massieren etc.), und zum Trinken ist. Ich docke sie dann ab lasse sie meistens kurz schlafen, um dann zur anderen Brust zu wechseln. Sowas zieht sich dann oft über eine Stunde mit den Pausen, bis sie dann zufrieden ist und einschläft. Ich wecke sie meist nach spätestens3 Stunden auf.
Ich kämpfe mit wunden Brustwarzen, habe folglich Schmerzen beim Stillen aber hoffe, dass das mit Pflege langsam abheilt.
Die Hebamme meint, dass das Anlegen gut ist, dass das Baby aktiv saugt und man auch die Schluckbewegungen sieht.
Ich möchte das hier schonmal zur Dokumentation posten. Im Moment möchte ich erstmal so weiter machen mit dem Zufüttern, da es für mich anders nicht geht. Ich hoffe jetzt einfach, dass sich die Milchmenge weiter steigert und ich das Zufüttern in den nächsten Wochen wieder reduzieren kann.
Liebe Grüße
Aria