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Kuhmilchprodukte und Ei

Verfasst: 16.09.2015, 09:49
von IsabelAlt
Hallo Ihr

zum Thema Kuhmilchprodukte und Ei gibt es so unterschiedliche Aussagen.
Von meiner Hebamme habe ich gesagt bekommen, dass man dem Kind bis zu 200 ml pro Tag geben darf.
Selbst habe ich noch "gelernt" und häufig gehört dass man Kuhmilchprodukte im ersten Lebensjahr vermeiden soll.

Das gleiche mit dem Ei.
Auf der einen Seite höre ich, dass man durchaus Ei "im Schutze der Muttermilch" geben soll. Halt nicht im rohen Zustand und nicht in Massen (1x pro Woche). Und dann gibt es wieder Stimmen die sagen, dass man Ei auf jeden Fall im ersten Lebensjahr meiden soll.

Was ist nun richtig - wie macht ihr es.

Ach ja - mein Sohn ist bald 6 Monate - ißt seit 3 Wochen am Familientisch mit (er ist ein BLW-Baby) und hat keinerlei Unverträglichkeiten bis jetzt. Im Moment vermeide ich Eier und koche mit so wenig wie möglich Milchprodukte. Ziegenquark / Ziegenkäse hat er aber auch schon bekommen.

LG
Isabel

Re: Kuhmilchprodukte und Ei

Verfasst: 16.09.2015, 10:16
von 08u11
Wir lieben hier alle Kuhmilch und sowohl Milch zum Trinken als auch Joghurt, Käse und Co. gehören wesentlich zu unserem Familientisch. Das Baby darf von allem probieren. Sprich: es bekommt ein bisschen Käse, ein bisschen Butter auf's Brot oder mal ein paar Löffel weißen Joghurt. Wenn ich tatsächlich mal Milchbrei mache, dann mit normaler Milch - an dem Tag gibt's dann aber keinen Joghurt und keinen Käse mehr. Milch zum Trinken gibt's für's Baby nur von der Mama. Insofern: bei uns die Regel: Baby wird ja gestillt und benötigt keine weitere Milch. Bis zu 200ml am Tag darf es aber probieren. Sprich: wenn es schon viel Milch hatte, gibt's zum Abendessen Brot mit Mandelmus (statt sonst mit Frischkäse oder Butter).
Ei gibt's hier auch - halt gut durchgekocht. Das mit dem Vermeiden ist - soweit ich weiß - veraltet.

Re: Kuhmilchprodukte und Ei

Verfasst: 16.09.2015, 12:19
von Mutterhenne
Kennst Du die Grundinfo Beikosteinführung von jusl? Ist sehr informativ und v.a. aktuell (man sollte nach derzeitigem Wissensstand potentielle Allergene im ersten LJ nicht strikt meiden, sondern sie - wie Du selbst schreibst - unter dem Schutz des Stillens einführen). Habt Ihr den Allergien in der Familie? dann müsste man evtl. noch anders nachdenken.