Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Verfasst: 06.08.2015, 10:36
Hallo zusammen,
habe jetzt lange gewartet, bis ich das Thema anschneide, weil ich immer hoffte, es wird besser, aber es ist ein dauerndes Auf und Ab.
Möglicherweise gibt es das Thema im Forum schon (wahrscheinlich sogar), aber ich habe die Linkliste und die Suchfunktion bemüht und beim ersten Querlesen kein Thema gefunden, das mein Problem so richtig widerspiegelt. Gerne könnt ihr mir auch einen Link posten, falls ihr etwas von einem vergleichbaren Problem wisst.
Mein kleiner Mann ist jetzt vier Monate und hatte in den letzten vier Wochen immer häufiger Phasen, wo er am Anfang der Stillmahlzeit gut trank und dann, wenn die Brust nicht mehr so voll war, gemeckert hat. Gut, war die Brust wohl "leer", habe ich ihn eben an die andere Seite angelegt. Da trank er ne Weile, aber dann ging auch da das Gemeckere los. Früher hat ihm eine Brust oft gereicht und er ist dann irgendwann glücklich wie eine Zecke abgefallen. Wenn er meckerte, war das für mich ein Zeichen, die Seite zu wechseln und mit der zweiten wurde er dann auch immer satt. Aber seit ein paar Wochen eben nicht mehr. Wie gesagt, er meckert dann auch bei der zweiten Brust und will dann noch eine dritte
Meist halte ich ihm die Brust zum Schluss im C-Griff hin (auf beiden Seiten), damit er noch ein wenig länger saugt, aber das reicht ihm trotzdem nicht. Er wird dann so wütend, dass er losbrüllt, wenn man ihm nicht ganz schnell den Schnuller reinstöpselt, den er dann traurig nuckelt.
Ich weiß nicht, ob es echter Hunger ist, zunehmen tut er nämlich und sieht gesund aus. Und spuckt auch ab und an, auch nach so einer "Mecker-Mahlzeit".
Ich hatte versucht, ihn öfter anzulegen (nach 2-3 anstatt 3-4 Stunden), aber das ging nicht gerade gut aus, zu dem Zeitpunkt war natürlich noch nicht so viel Milch angestaut wie nach 4 Stunden, und da war das Drama folglich noch schlimmer.
Meist kommt nach so einer Phase, die ein paar Tage dauert, eine Phase, wo die Milch wieder besser reicht (wird wohl die Produktion angeregt), aber dann kommt wieder so eine Meckerphase, und das geschieht in letzter Zeit immer häufiger, und stresst sowohl Sohnemann als auch mich.
Nachts klappt es meistens, so dass er sogar nach einer Brust schon satt ist, aber tagsüber eben nicht. Vielleicht spielt sich der Hunger nur in seinem Kopf ab? Einmal war es so arg, dass wir abgepumpte Milch aufgetaut haben und sie ihm im Fläschchen gegeben haben. Danach war er dann satt. Aber das kann ja keine Lösung sein, zumal der Milchvorrat in der Gefriertruhe nur klein ist...
Meine Diagnose ist, dass er zu faul ist, die anstrengende Hintermilch zu trinken - eigentlich müsste die Milch ja reichen, da ja angeblich automatisch nachproduziert wird, während er trinkt. Aber irgendwann ist halt die leicht zugängliche Milch weg und er müsste richtig arbeiten... kann ich ihm das irgendwie beibringen? Hab ihn dann manchmal sanft gegen die Brust gedrückt, damit er dran bleibt, aber er lässt dann trotzdem immer wieder los, ist unruhig und meckert immer ärger... Früher lief ihm die Milch halt wie von selber in den Mund, und bei seinem jetzigen gesteigerten Bedarf reicht ihm die Vordermilch alleine wahrscheinlich nicht mehr...
Was kann man denn da machen? Wir leiden beide darunter. Immer wenn ich dachte, jetzt ist die schwierige Phase überwunden, kam die nächste. So ging das jetzt schon mehrfach.
Die obligatorischen Fragen:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen: Ab und an abgepumpte (zuvor eingefrorene) Milch
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen? Normalerweise alle 3-4 Stunden (tags und nachts), Mahlzeit dauert ca. 10-15 Minuten
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang? Regelmäßig nasse Windeln. Stuhlgang nur ganz selten (1-2 die Woche, so ist das erst seit kurzem, kann das was damit zu tun haben?)
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme? Alles ohne Probleme. Stillstart verlief vorbildlich und er wurde auch immer satt. Unser Problem gibt es erst, seit er ca. 3 Monate alt ist
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller? Ja, Schnuller, schon seit er ganz klein ist. War bisher kein Problem
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...? Nein
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme? Nix
habe jetzt lange gewartet, bis ich das Thema anschneide, weil ich immer hoffte, es wird besser, aber es ist ein dauerndes Auf und Ab.
Möglicherweise gibt es das Thema im Forum schon (wahrscheinlich sogar), aber ich habe die Linkliste und die Suchfunktion bemüht und beim ersten Querlesen kein Thema gefunden, das mein Problem so richtig widerspiegelt. Gerne könnt ihr mir auch einen Link posten, falls ihr etwas von einem vergleichbaren Problem wisst.
Mein kleiner Mann ist jetzt vier Monate und hatte in den letzten vier Wochen immer häufiger Phasen, wo er am Anfang der Stillmahlzeit gut trank und dann, wenn die Brust nicht mehr so voll war, gemeckert hat. Gut, war die Brust wohl "leer", habe ich ihn eben an die andere Seite angelegt. Da trank er ne Weile, aber dann ging auch da das Gemeckere los. Früher hat ihm eine Brust oft gereicht und er ist dann irgendwann glücklich wie eine Zecke abgefallen. Wenn er meckerte, war das für mich ein Zeichen, die Seite zu wechseln und mit der zweiten wurde er dann auch immer satt. Aber seit ein paar Wochen eben nicht mehr. Wie gesagt, er meckert dann auch bei der zweiten Brust und will dann noch eine dritte
Ich weiß nicht, ob es echter Hunger ist, zunehmen tut er nämlich und sieht gesund aus. Und spuckt auch ab und an, auch nach so einer "Mecker-Mahlzeit".
Ich hatte versucht, ihn öfter anzulegen (nach 2-3 anstatt 3-4 Stunden), aber das ging nicht gerade gut aus, zu dem Zeitpunkt war natürlich noch nicht so viel Milch angestaut wie nach 4 Stunden, und da war das Drama folglich noch schlimmer.
Meist kommt nach so einer Phase, die ein paar Tage dauert, eine Phase, wo die Milch wieder besser reicht (wird wohl die Produktion angeregt), aber dann kommt wieder so eine Meckerphase, und das geschieht in letzter Zeit immer häufiger, und stresst sowohl Sohnemann als auch mich.
Nachts klappt es meistens, so dass er sogar nach einer Brust schon satt ist, aber tagsüber eben nicht. Vielleicht spielt sich der Hunger nur in seinem Kopf ab? Einmal war es so arg, dass wir abgepumpte Milch aufgetaut haben und sie ihm im Fläschchen gegeben haben. Danach war er dann satt. Aber das kann ja keine Lösung sein, zumal der Milchvorrat in der Gefriertruhe nur klein ist...
Meine Diagnose ist, dass er zu faul ist, die anstrengende Hintermilch zu trinken - eigentlich müsste die Milch ja reichen, da ja angeblich automatisch nachproduziert wird, während er trinkt. Aber irgendwann ist halt die leicht zugängliche Milch weg und er müsste richtig arbeiten... kann ich ihm das irgendwie beibringen? Hab ihn dann manchmal sanft gegen die Brust gedrückt, damit er dran bleibt, aber er lässt dann trotzdem immer wieder los, ist unruhig und meckert immer ärger... Früher lief ihm die Milch halt wie von selber in den Mund, und bei seinem jetzigen gesteigerten Bedarf reicht ihm die Vordermilch alleine wahrscheinlich nicht mehr...
Was kann man denn da machen? Wir leiden beide darunter. Immer wenn ich dachte, jetzt ist die schwierige Phase überwunden, kam die nächste. So ging das jetzt schon mehrfach.
Die obligatorischen Fragen:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen: Ab und an abgepumpte (zuvor eingefrorene) Milch
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen? Normalerweise alle 3-4 Stunden (tags und nachts), Mahlzeit dauert ca. 10-15 Minuten
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang? Regelmäßig nasse Windeln. Stuhlgang nur ganz selten (1-2 die Woche, so ist das erst seit kurzem, kann das was damit zu tun haben?)
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme? Alles ohne Probleme. Stillstart verlief vorbildlich und er wurde auch immer satt. Unser Problem gibt es erst, seit er ca. 3 Monate alt ist
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller? Ja, Schnuller, schon seit er ganz klein ist. War bisher kein Problem
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...? Nein
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme? Nix