Ein Problem gelöst, das nächste steht vor der Tür :/
Verfasst: 12.07.2015, 18:05
Hallo zusammen,
nachdem das Stillen mit eurer Hilfe schmerzfrei und entspannt worden ist, haben wir jetzt leider Probleme mit der Gewichtszunahme. Bis letzten Mittwoch war alles gut, Hebamme und Kinderärztin waren mit dem Gewicht des Kleinen immer zufrieden, weshalb mir alles aus dem Gesicht gefallen ist, als diesen Mittwoch die Kinderärztin meinte, er hätte viel zu wenig zugenommen und das wir auf jeden Fall zufüttern sollen. Ihr Ratschlag: Soviel Pre wie er will, egal welches Fläschchen, nach der letzten Mahlzeit.
Ich muss leider sagen, dass ich sehr skeptisch bin, was ihre Ratschläge angeht. Sie meinte auch, dass ich "definitiv weniger Milch hätte, da meine Brüste weicher seien als noch vor einigen Wochen". Seit Mittwoch haben wir also die künstliche Milch hier rumliegen und hadern täglich mit uns, ob wir sie verwenden sollen.
Aber von vorn (ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll...). Vor besagtem Mittwoch haben wir wohl zu selten gestillt (Abstand zwischen 2 und 3 Stunden tagsüber, nachts schläft der Kleine seit Geburt zuverlässig mindestens vier Stunden, eher sechs). Wir haben seitdem tagsüber konsequent alle zwei Stunden angelegt, mit Wechselstillen. Nachts hab ich ihn nach wie vor schlafen lassen, schätze allerdings, dass das nicht vorteilhaft ist :/
Außerdem sind wir am Freitag und Samstag in der Apotheke zum Wiegen gewesen, werde Montag auf jeden Fall nochmal hin.
Nun zum eigentlichen Problem: Ich will den Kleinen auf gar keinen Fall hungern lassen. ABER: Ich bin mir eigentlich total sicher, dass ich genug Milch habe und eine "Mehrproduktion" nur entsprechend angeregt werden muss. Allerdings kann ich überhaupt nicht einschätzen, wie lange das dauert und wie lange wir ihm das zumuten können bzw ob wir lieber direkt zufüttern sollen und dann lieber versuchen sollen, davon wieder wegzukommen.
Zum Fragenkatalog:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Bisher nicht. Wir haben das Equipment allerdings bereit liegen - sprich, Pre Milch, Fläschchen und auch eine Milchpumpe.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich kopiere mal von oben:
Vor besagtem Mittwoch haben wir wohl zu selten gestillt (Abstand zwischen 2 und 3 Stunden tagsüber, nachts schläft der Kleine seit Geburt zuverlässig mindestens vier Stunden, eher sechs). Seit Mittwoch wird er alle zwei Stunden angelegt, nachts lasse ich ihn nach wie vor schlafen. Zum Trösten hab ich ihn auch davor immer angelegt, allerdings nur kurz. Er lässt sich auch gut durch Wiegen oder Tragen beruhigen, und da Gewichtszunahme am Anfang nie ein Thema war, hatte ich auch nie den Verdacht, dass er Hunger haben könnte :/
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Er hat immer reichlich volle Windeln produziert, allerdings hab ich vor Mittwoch keinen genauen Zahlen. Seit Mittwoch siehts so aus:
08.07. 9 x gestillt, 4 nasse Windeln, 5 volle Windeln
09.07. 7 x gestillt, 3 nasse Windeln, 4 volle Windeln
10.07. 10 x gestillt, 3 nasse Windeln, 6 volle
11.07. 12 x gestillt, 6 nasse, 5 volle
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Stillen klappte von Anfang an sehr gut. Er saugt sehr stark und konzentriert, keine Andockprobleme. Später Probleme mit Brustsoor und direkt danach eine Brustentzündung, inzwischen beides vollständig weg.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche bisher nein, Hütchen wurden kurzfristig verwendet (ca 3 Tage), Schnuller wurde ca 10 Mal probiert, nahm er am Anfang noch ganz gerne, inzwischen gar nicht mehr.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme kommt nicht mehr, wir gehen regelmäßig zum Kinderarzt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein.
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
12.05. 2995 g Geburt KH
20.05. 2900 Hebamme (Federwaage)
22.05. 2970 (KiA, Standwaage)
26.05. 3100 (KiA)
29.05. 3165 (Hebamme)
01.06. 3300 (KiA)
03.06. 3410 (Hebamme)
08.06. 3600 (KiA)
15.06. 3610 (Hebamme)
22.06. 3740 (Hebamme)
29.06. 3880 (Hebamme)
08.07. 3935 (KiA)
10.07. 4000 (Apotheke, Standwaage)
11.07. 3980 (Apotheke)
Soweit. Bitte versteht mich nicht falsch, ich will auf gar keinen Fall, dass unser Kind zu wenig Essen bekommt. Ich will aber auch nicht UNNÖTIG zufüttern und damit evtl einen Schritt in Richtung Abstillen machen. Für Hilfe wäre ich wirklich unendlich dankbar - inzwischen hab ich bei jedem Weinen Angst, dass er Hunger hat - ein absolut fürchterliches Gefühl...
Ich hoffe, ich hab nichts vergessen. Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend wünscht Euch
das Banänsche
nachdem das Stillen mit eurer Hilfe schmerzfrei und entspannt worden ist, haben wir jetzt leider Probleme mit der Gewichtszunahme. Bis letzten Mittwoch war alles gut, Hebamme und Kinderärztin waren mit dem Gewicht des Kleinen immer zufrieden, weshalb mir alles aus dem Gesicht gefallen ist, als diesen Mittwoch die Kinderärztin meinte, er hätte viel zu wenig zugenommen und das wir auf jeden Fall zufüttern sollen. Ihr Ratschlag: Soviel Pre wie er will, egal welches Fläschchen, nach der letzten Mahlzeit.
Ich muss leider sagen, dass ich sehr skeptisch bin, was ihre Ratschläge angeht. Sie meinte auch, dass ich "definitiv weniger Milch hätte, da meine Brüste weicher seien als noch vor einigen Wochen". Seit Mittwoch haben wir also die künstliche Milch hier rumliegen und hadern täglich mit uns, ob wir sie verwenden sollen.
Aber von vorn (ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll...). Vor besagtem Mittwoch haben wir wohl zu selten gestillt (Abstand zwischen 2 und 3 Stunden tagsüber, nachts schläft der Kleine seit Geburt zuverlässig mindestens vier Stunden, eher sechs). Wir haben seitdem tagsüber konsequent alle zwei Stunden angelegt, mit Wechselstillen. Nachts hab ich ihn nach wie vor schlafen lassen, schätze allerdings, dass das nicht vorteilhaft ist :/
Außerdem sind wir am Freitag und Samstag in der Apotheke zum Wiegen gewesen, werde Montag auf jeden Fall nochmal hin.
Nun zum eigentlichen Problem: Ich will den Kleinen auf gar keinen Fall hungern lassen. ABER: Ich bin mir eigentlich total sicher, dass ich genug Milch habe und eine "Mehrproduktion" nur entsprechend angeregt werden muss. Allerdings kann ich überhaupt nicht einschätzen, wie lange das dauert und wie lange wir ihm das zumuten können bzw ob wir lieber direkt zufüttern sollen und dann lieber versuchen sollen, davon wieder wegzukommen.
Zum Fragenkatalog:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Bisher nicht. Wir haben das Equipment allerdings bereit liegen - sprich, Pre Milch, Fläschchen und auch eine Milchpumpe.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich kopiere mal von oben:
Vor besagtem Mittwoch haben wir wohl zu selten gestillt (Abstand zwischen 2 und 3 Stunden tagsüber, nachts schläft der Kleine seit Geburt zuverlässig mindestens vier Stunden, eher sechs). Seit Mittwoch wird er alle zwei Stunden angelegt, nachts lasse ich ihn nach wie vor schlafen. Zum Trösten hab ich ihn auch davor immer angelegt, allerdings nur kurz. Er lässt sich auch gut durch Wiegen oder Tragen beruhigen, und da Gewichtszunahme am Anfang nie ein Thema war, hatte ich auch nie den Verdacht, dass er Hunger haben könnte :/
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Er hat immer reichlich volle Windeln produziert, allerdings hab ich vor Mittwoch keinen genauen Zahlen. Seit Mittwoch siehts so aus:
08.07. 9 x gestillt, 4 nasse Windeln, 5 volle Windeln
09.07. 7 x gestillt, 3 nasse Windeln, 4 volle Windeln
10.07. 10 x gestillt, 3 nasse Windeln, 6 volle
11.07. 12 x gestillt, 6 nasse, 5 volle
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Stillen klappte von Anfang an sehr gut. Er saugt sehr stark und konzentriert, keine Andockprobleme. Später Probleme mit Brustsoor und direkt danach eine Brustentzündung, inzwischen beides vollständig weg.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche bisher nein, Hütchen wurden kurzfristig verwendet (ca 3 Tage), Schnuller wurde ca 10 Mal probiert, nahm er am Anfang noch ganz gerne, inzwischen gar nicht mehr.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme kommt nicht mehr, wir gehen regelmäßig zum Kinderarzt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein.
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
12.05. 2995 g Geburt KH
20.05. 2900 Hebamme (Federwaage)
22.05. 2970 (KiA, Standwaage)
26.05. 3100 (KiA)
29.05. 3165 (Hebamme)
01.06. 3300 (KiA)
03.06. 3410 (Hebamme)
08.06. 3600 (KiA)
15.06. 3610 (Hebamme)
22.06. 3740 (Hebamme)
29.06. 3880 (Hebamme)
08.07. 3935 (KiA)
10.07. 4000 (Apotheke, Standwaage)
11.07. 3980 (Apotheke)
Soweit. Bitte versteht mich nicht falsch, ich will auf gar keinen Fall, dass unser Kind zu wenig Essen bekommt. Ich will aber auch nicht UNNÖTIG zufüttern und damit evtl einen Schritt in Richtung Abstillen machen. Für Hilfe wäre ich wirklich unendlich dankbar - inzwischen hab ich bei jedem Weinen Angst, dass er Hunger hat - ein absolut fürchterliches Gefühl...
Ich hoffe, ich hab nichts vergessen. Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend wünscht Euch
das Banänsche