Wie merke ich ob Beikost-Kind genug Muttermilch bekommt?
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Snafu
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Wie merke ich ob Beikost-Kind genug Muttermilch bekommt?
Mein Sohn (7 Monate) bekommt schon drei mal pro Tag Beikost. Wie bemerke ich, ob er auch noch genug Muttermilch bekommt? An der Gewichtszunahme kann ich es ja logischerweise nicht erkennen. Ist die Anzahl nasser Windeln bei einem Beikost-Kind noch aussagekräftig? Dann muss ich mir nämlich Sorgen machen, denn er bekommt so gegen 16-17 Uhr den letzten Brei und so ab 18-19 uhr bis zum nächsten Morgen hat er kaum noch nasse Windeln, obwohl er noch zwei bis drei Mal stillen will.
Mir ist auch aufgefallen, dass er früher immer beim Stillen getropft hat, d.h. da waren nasse Flecken auf seiner/meiner Kleidung/der Matratze und sein älterer Bruder hat die ganze Stillzeit über getropft. Der Kleine tropft nun nicht mehr. Kann er nur gelernt haben effizienter zu Stillen?
Mir ist auch aufgefallen - als er mal beim Stillen unterbrochen wurde und geschrieen hat - dass ich keine Milch in seinem Mund sah.
Was dafür spricht, dass er nocht Muttermilch kriegt: Er stillt sehr konzentriert, seufzt dabei und macht gehaucht "K" Geräusche.
Ich bin am hin und her überlegen, ob ich nicht Pre zufüttern soll, habe jetzt auch eine flasche gefunden, die er annimmt, aber ich habe Angst, dass er die Brust "verlernt", wenn ich zu viel zufüttere.
Mir ist auch aufgefallen, dass er früher immer beim Stillen getropft hat, d.h. da waren nasse Flecken auf seiner/meiner Kleidung/der Matratze und sein älterer Bruder hat die ganze Stillzeit über getropft. Der Kleine tropft nun nicht mehr. Kann er nur gelernt haben effizienter zu Stillen?
Mir ist auch aufgefallen - als er mal beim Stillen unterbrochen wurde und geschrieen hat - dass ich keine Milch in seinem Mund sah.
Was dafür spricht, dass er nocht Muttermilch kriegt: Er stillt sehr konzentriert, seufzt dabei und macht gehaucht "K" Geräusche.
Ich bin am hin und her überlegen, ob ich nicht Pre zufüttern soll, habe jetzt auch eine flasche gefunden, die er annimmt, aber ich habe Angst, dass er die Brust "verlernt", wenn ich zu viel zufüttere.
- Angua
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Re: Wie merke ich ob Beikost-Kind genug Muttermilch bekommt?
soweit ich weiß, merkt man daran, wie das Kind sich gibt, ob man sich Sorgen machen muss. Solang er aktiv ist, Hautfarbe gut aussieht, etc. würd ich nicht mit PRE kommen, sondern vielleicht öfter die Brust anbieten, wenn ich irgendwie was für mein Gewissen tun muss.
Aber es kommt sicher noch wer qualifizierteres vorbei
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- deidamaus
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Re: Wie merke ich ob Beikost-Kind genug Muttermilch bekommt?
Hallo Snafu,
herzlich Willkommen hier im SuT.
Beantworte mir doch noch schnell meine Fragen, dann kann ich dich bestimmt beruhigen.
Liebe Grüße von deidamaus
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Welche Art von Beikost bekommt er denn? Trinkt er Wasser? Wie oft stillst du in 24h?Snafu hat geschrieben:Mein Sohn (7 Monate) bekommt schon drei mal pro Tag Beikost.
Umso älter dein Baby ist, desto größer ist auch die Kapazität der Blase. Meine beidem Jungs haben über Nacht mit einem halben Jahr kein Wasser mehr gelassen. Dafür dann am Morgen sehr viel auf einmal.Wie bemerke ich, ob er auch noch genug Muttermilch bekommt? An der Gewichtszunahme kann ich es ja logischerweise nicht erkennen. Ist die Anzahl nasser Windeln bei einem Beikost-Kind noch aussagekräftig? Dann muss ich mir nämlich Sorgen machen, denn er bekommt so gegen 16-17 Uhr den letzten Brei und so ab 18-19 uhr bis zum nächsten Morgen hat er kaum noch nasse Windeln, obwohl er noch zwei bis drei Mal stillen will.
KlarMir ist auch aufgefallen, dass er früher immer beim Stillen getropft hat, d.h. da waren nasse Flecken auf seiner/meiner Kleidung/der Matratze und sein älterer Bruder hat die ganze Stillzeit über getropft. Der Kleine tropft nun nicht mehr. Kann er nur gelernt haben effizienter zu Stillen?
Die hatte dein Baby sinnvollerweise vorher runter geschluckt, sonst wäre sie beim Luftholen zum Schreien in der Lunge gelandet.Mir ist auch aufgefallen - als er mal beim Stillen unterbrochen wurde und geschrieen hat - dass ich keine Milch in seinem Mund sah.
Siehst du ihn schlucken? Erkennen kannst du das daran, dass die Ohren wackeln? Macht er am Anfang der Stillmahlzeit schnelle Saugbewegungen und dann (nach ein paar Sekunden bis Minuten) langsamere und "größere" Saugbewegungen?Was dafür spricht, dass er nocht Muttermilch kriegt: Er stillt sehr konzentriert, seufzt dabei und macht gehaucht "K" Geräusche.
Hast du bisher jemals Pre zu gefüttert bzw. zufüttern müssen?Ich bin am hin und her überlegen, ob ich nicht Pre zufüttern soll, habe jetzt auch eine flasche gefunden, die er annimmt, aber ich habe Angst, dass er die Brust "verlernt", wenn ich zu viel zufüttere.
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Snafu
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Re: Wie merke ich ob Beikost-Kind genug Muttermilch bekommt?
Danke. Gerne!deidamaus hat geschrieben:Hallo Snafu,
herzlich Willkommen hier im SuT.
Beantworte mir doch noch schnell meine Fragen, dann kann ich dich bestimmt beruhigen.
Welche Art von Beikost bekommt er denn? Trinkt er Wasser? Wie oft stillst du in 24h?Snafu hat geschrieben:Mein Sohn (7 Monate) bekommt schon drei mal pro Tag Beikost.
Kommt so drauf an. Meistens bekommt er morgens einen Obst Getreide Brei (meistens Hirse-Mango oder Hirse-Banane), Mittags bekommt er unser Mittagessen in püriert, abends bekommt er einen Milch Getreide Brei entweder mit Vollmilch-Wasser-mischung oder mit Pre zubereitet. Pre mag er eigentlich weniger gerne, aber ich tendiere in letzter Zeit eher dazu, weil ich wie gesagt nicht weiß, ob er genug stillt.
Dazu bekommt er Fenchel-Tee aus dem Camo-Cup (Tasse mit Schnabel). Allerdings landet immer noch mehr auf ihm als in ihm. Ich bin mir nicht sicher, wie viel er wirklich schluckt. Wasser hasst er. Ich gebe ihm gesüßten Tee. Suboptimal, aber zur Zeit das einzige Getränk, bei dem er nicht den Kopf wegdreht.
Er strullt auch morgens erst immer nach dem Frühstück. Das ist das Ungewöhnliche.Umso älter dein Baby ist, desto größer ist auch die Kapazität der Blase. Meine beidem Jungs haben über Nacht mit einem halben Jahr kein Wasser mehr gelassen. Dafür dann am Morgen sehr viel auf einmal.
Ich bin mir nicht sicher, müsste darauf achten.Siehst du ihn schlucken? Erkennen kannst du das daran, dass die Ohren wackeln? Macht er am Anfang der Stillmahlzeit schnelle Saugbewegungen und dann (nach ein paar Sekunden bis Minuten) langsamere und "größere" Saugbewegungen?
Bis jetzt habe ich ein paar mal versucht ihm das Fläschchen anzudrehen, auf Rat meiner Mutter. Sie ist in ständiger Sorge, dass meine Milch nicht ausreicht. Sie kommt aus Südamerika und in der Region, wo sie herkommt stillen praktisch nur die Ärmsten der Armen voll, die sich die Kunstmilch nicht leisten können. Leider habe ich mich ein bißchen anstecken lassen.Hast du bisher jemals Pre zu gefüttert bzw. zufüttern müssen?
Wie dem auch sei er hat das Fläschchen früher stets verschmäht, aber nun habe ich eins gefunden, dass er annimmt. Lansinoh Natural Wave. Nun habe ich bloß Angst, dass er, wenn ich ihm zu oft Pre anbiete, verlernt wie man an der Brust trinkt.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung[/quote]
- deidamaus
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Re: Wie merke ich ob Beikost-Kind genug Muttermilch bekommt?
Ganz wichtig:
Wie oft stillst du in 24h? Und wann ungefähr?
Liebe Grüße von deidamaus
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Wie oft stillst du in 24h? Und wann ungefähr?
Pre brauchst du nicht zu geben, solange dein Baby noch gestillt wird.Kommt so drauf an. Meistens bekommt er morgens einen Obst Getreide Brei (meistens Hirse-Mango oder Hirse-Banane), Mittags bekommt er unser Mittagessen in püriert, abends bekommt er einen Milch Getreide Brei entweder mit Vollmilch-Wasser-mischung oder mit Pre zubereitet. Pre mag er eigentlich weniger gerne, aber ich tendiere in letzter Zeit eher dazu, weil ich wie gesagt nicht weiß, ob er genug stillt.
Es wäre klug auf Tee ohne Zucker oder Wasser umzustellen. Babys haben noch ein natürliches Durstgefühl. Wenn er dreimal Brei bekommt (was schon recht viel ist für sieben Monate), bekommt er dadurch recht viel Flüssigkeit. Biete ungesüssten Tee oder Wasser an, auch gerne zwischen den Mahlzeiten. Vielleicht ist der Bauch vom Brei dann auch schon so voll, dass dein Baby nur wegen der Süsse im Tee noch etwas trinkt. Ebenfalls ein sehr gutes Getränk ist Muttermilch. Wie oft und wann stillst du denn?Dazu bekommt er Fenchel-Tee aus dem Camo-Cup (Tasse mit Schnabel). Allerdings landet immer noch mehr auf ihm als in ihm. Ich bin mir nicht sicher, wie viel er wirklich schluckt. Wasser hasst er. Ich gebe ihm gesüßten Tee. Suboptimal, aber zur Zeit das einzige Getränk, bei dem er nicht den Kopf wegdreht.
Wieviel nasse Windeln hat dein Baby pro Tag?
Er strullt auch morgens erst immer nach dem Frühstück. Das ist das Ungewöhnliche.
Dann berichte mal.Ich bin mir nicht sicher, müsste darauf achten.Siehst du ihn schlucken? Erkennen kannst du das daran, dass die Ohren wackeln? Macht er am Anfang der Stillmahlzeit schnelle Saugbewegungen und dann (nach ein paar Sekunden bis Minuten) langsamere und "größere" Saugbewegungen?
Das kann passieren. Als Stillberaterin kann ich dir nur empfehlen, die Flasche im Schrank zu lassen oder am Besten zu entsorgen. Dein Baby kann essen und Wasser trinken und stillen. Mehr braucht es nicht. Außer du hast vor ihn demnächst abzustillen, was ich aber nicht glaube.Bis jetzt habe ich ein paar mal versucht ihm das Fläschchen anzudrehen, auf Rat meiner Mutter. Sie ist in ständiger Sorge, dass meine Milch nicht ausreicht. Sie kommt aus Südamerika und in der Region, wo sie herkommt stillen praktisch nur die Ärmsten der Armen voll, die sich die Kunstmilch nicht leisten können. Leider habe ich mich ein bißchen anstecken lassen.Hast du bisher jemals Pre zu gefüttert bzw. zufüttern müssen?
Wie dem auch sei er hat das Fläschchen früher stets verschmäht, aber nun habe ich eins gefunden, dass er annimmt. Lansinoh Natural Wave. Nun habe ich bloß Angst, dass er, wenn ich ihm zu oft Pre anbiete, verlernt wie man an der Brust trinkt.
Liebe Grüße von deidamaus
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Snafu
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Re: Wie merke ich ob Beikost-Kind genug Muttermilch bekommt?
Danke für deine Antwort. Seine Großmutter gibt ihm morgens um 6:30 den ersten Brei. Das geht wegen meiner ungewöhnlichen Arbeitszeit nicht anders.
Es wird ja empfohlen morgens zu stillen und alle Breie erst ab nachmittags. Wir haben es aber umgedreht, so dass es die Breie morgens/mittags gibt und nachmittags gestillt wird. Ich biete ihm ab dem Zeitpunkt, wenn ich zuhause bin (variiert) immer wieder die Brust an, aber meistens will er sie nicht. Er stillt erst meistens so um 18:00 und dann nochmal gegen 24:00.
Er hat pro Tag ungefähr vier nasse Windeln... allerdings nie sehr voll, sondern immer nur so halb.
Jetzt stille ich ihn übrigens gerade. Er hat anfangs schnelle, dann langsame Saugbewegungen gemacht, aber ich sehe sein Ohren nicht wackeln. Müssten sie so sehr stark und deutlich wackeln?
Es wird ja empfohlen morgens zu stillen und alle Breie erst ab nachmittags. Wir haben es aber umgedreht, so dass es die Breie morgens/mittags gibt und nachmittags gestillt wird. Ich biete ihm ab dem Zeitpunkt, wenn ich zuhause bin (variiert) immer wieder die Brust an, aber meistens will er sie nicht. Er stillt erst meistens so um 18:00 und dann nochmal gegen 24:00.
Er hat pro Tag ungefähr vier nasse Windeln... allerdings nie sehr voll, sondern immer nur so halb.
Jetzt stille ich ihn übrigens gerade. Er hat anfangs schnelle, dann langsame Saugbewegungen gemacht, aber ich sehe sein Ohren nicht wackeln. Müssten sie so sehr stark und deutlich wackeln?
- deidamaus
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Re: Wie merke ich ob Beikost-Kind genug Muttermilch bekommt?
Zu welcher Tageszeit dein Baby Beikost bekommt, ist egal. D.h. er bekommt Brei, wenn du nicht da bist und wenn du da bist, stillst du nach Bedarf. Bekommt er denn einen Schnuller? Stillt er dann nur zweimal am Tag (um 18 Uhr und um Mitternacht)? Wie lange bist du denn arbeiten?Snafu hat geschrieben:Danke für deine Antwort. Seine Großmutter gibt ihm morgens um 6:30 den ersten Brei. Das geht wegen meiner ungewöhnlichen Arbeitszeit nicht anders.
Es wird ja empfohlen morgens zu stillen und alle Breie erst ab nachmittags. Wir haben es aber umgedreht, so dass es die Breie morgens/mittags gibt und nachmittags gestillt wird. Ich biete ihm ab dem Zeitpunkt, wenn ich zuhause bin (variiert) immer wieder die Brust an, aber meistens will er sie nicht. Er stillt erst meistens so um 18:00 und dann nochmal gegen 24:00.
Das ist vollkommen okay.Er hat pro Tag ungefähr vier nasse Windeln... allerdings nie sehr voll, sondern immer nur so halb.
In dem Moment, wo er von den schnellen Bewegungen (die stimulieren deine Brust, so dass der Milchspendereflex einsetzt) zu den langsamen übergeht, fließt die Milch. Bei den meisten Babys sieht man dann aufgrund der Muskeltätigkeit die Ohren wackeln.Jetzt stille ich ihn übrigens gerade. Er hat anfangs schnelle, dann langsame Saugbewegungen gemacht, aber ich sehe sein Ohren nicht wackeln. Müssten sie so sehr stark und deutlich wackeln?
Liebe Grüße von deidamaus
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