Starkes Saugbedürfnis, aber an der Brust unzufrieden
Verfasst: 13.06.2015, 13:50
Hallo zusammen,
unser kleiner Sohn ist jetzt genau eine Woche alt. Und ich bin sehr zufrieden, wie einigermaßen problemlos das Stillen bisher läuft. Beim Großen war es damals sehr schwer, daher hatte ich da echt Angst und Bauchschmerzen. Habe sogar hier im Forum einen Fred dazu.
Also, die Situation jetzt ist, daß ich nach wie vor einigermaßen flache Warzen habe (die man ja aber theoretisch zum Stillen eh nicht so braucht) und für mich nach der Geburt einfach Hütchen da liegen haben mußte, um mich sicherer zu fühlen.
Wir hatten eine wunderbare Hausgeburt. Beim ersten Anlegeversuch war das Fischlein zu überdreht und zu müde zugleich, das ging also erstmal nicht. Später dann hat er rechts problemlos angedockt, links ging gar nicht. Die Seite ist noch flacher und mir fällt das handling da auch irgendwie schwerer, also habe ich links das Stillhütchen benutzt und rechts ohne gestillt. Dann kam der Milcheinschuss und obwohl ich gekühlt und gestillt habe, war dann ab dem 3. Lebenstag auch rechts für ihn kein Rankommen mehr. Inzwischen hat sich das eingespielt und seit Donnerstag (6. Tag) stillen wir beidseits ohne Hütchen.
Aber, wenn er getrunken hat und weggedöst ist, fällt er erstmal ab. Wird jedoch kurz darauf wieder wach und unruhig und sucht furchtbar hektisch an der Brust rum, Mäulchen weit aufgesperrt, greift aber nicht zu. Das macht ihn ziemlich wütend. Mit umherlaufen läßt er sich beruhigen und er döst wieder weg, bleibt aber insgesamt sehr unruhig. Da scheint er einfach noch ein großes Saugebdürfnis übrig zu haben, das er aber an der Brust nicht befriedigen kann. Hatte jetzt einfach mal in so einer Situation das Hütchen wieder aufgesetzt - da geht er ran, trinkt ein paar Schlucke und fängt dann an zu nuckeln und schläft tief und fest.
Unser Großer hat auch schon viel nur an mir genuckelt und ich wollte das diesmal nicht ganz so exzessiv zulassen. Im aktuellen Ausmaß wäre ich sogar noch total zufrieden, aber ich finde es so lästig, daß er scheinbar nur mit dem Hütchen zufrieden an der Brust nuckeln kann (wie gesagt, das Trinken an und für sich erledigt er schon vorher problemlos ohne). Schnuller habe ich da - ich habe mich aber noch nicht getraut, ihn zu versuchen. Weil ich einfach so riesige Angst habe, damit das jetzt eigentlich problemlose Stillen "kaputt" zu machen.
Könnt Ihr mir ein bißchen raten, wie ich weiter machen soll? Ist die Gefahr einer Saugverwirrung wirklich so groß? Oder missinterpretiere ich den Kern des Problems? Aber er stillt wirklich ohne Hütchen effektiv, schluckt bei jedem Zug ordentlich, nur wenn er getrunken hat, dann mag er nicht mehr ran gehen, obwohl er wie wild an der Brust umher sucht
Danke und Grüße, Thisbe
unser kleiner Sohn ist jetzt genau eine Woche alt. Und ich bin sehr zufrieden, wie einigermaßen problemlos das Stillen bisher läuft. Beim Großen war es damals sehr schwer, daher hatte ich da echt Angst und Bauchschmerzen. Habe sogar hier im Forum einen Fred dazu.
Also, die Situation jetzt ist, daß ich nach wie vor einigermaßen flache Warzen habe (die man ja aber theoretisch zum Stillen eh nicht so braucht) und für mich nach der Geburt einfach Hütchen da liegen haben mußte, um mich sicherer zu fühlen.
Wir hatten eine wunderbare Hausgeburt. Beim ersten Anlegeversuch war das Fischlein zu überdreht und zu müde zugleich, das ging also erstmal nicht. Später dann hat er rechts problemlos angedockt, links ging gar nicht. Die Seite ist noch flacher und mir fällt das handling da auch irgendwie schwerer, also habe ich links das Stillhütchen benutzt und rechts ohne gestillt. Dann kam der Milcheinschuss und obwohl ich gekühlt und gestillt habe, war dann ab dem 3. Lebenstag auch rechts für ihn kein Rankommen mehr. Inzwischen hat sich das eingespielt und seit Donnerstag (6. Tag) stillen wir beidseits ohne Hütchen.
Aber, wenn er getrunken hat und weggedöst ist, fällt er erstmal ab. Wird jedoch kurz darauf wieder wach und unruhig und sucht furchtbar hektisch an der Brust rum, Mäulchen weit aufgesperrt, greift aber nicht zu. Das macht ihn ziemlich wütend. Mit umherlaufen läßt er sich beruhigen und er döst wieder weg, bleibt aber insgesamt sehr unruhig. Da scheint er einfach noch ein großes Saugebdürfnis übrig zu haben, das er aber an der Brust nicht befriedigen kann. Hatte jetzt einfach mal in so einer Situation das Hütchen wieder aufgesetzt - da geht er ran, trinkt ein paar Schlucke und fängt dann an zu nuckeln und schläft tief und fest.
Unser Großer hat auch schon viel nur an mir genuckelt und ich wollte das diesmal nicht ganz so exzessiv zulassen. Im aktuellen Ausmaß wäre ich sogar noch total zufrieden, aber ich finde es so lästig, daß er scheinbar nur mit dem Hütchen zufrieden an der Brust nuckeln kann (wie gesagt, das Trinken an und für sich erledigt er schon vorher problemlos ohne). Schnuller habe ich da - ich habe mich aber noch nicht getraut, ihn zu versuchen. Weil ich einfach so riesige Angst habe, damit das jetzt eigentlich problemlose Stillen "kaputt" zu machen.
Könnt Ihr mir ein bißchen raten, wie ich weiter machen soll? Ist die Gefahr einer Saugverwirrung wirklich so groß? Oder missinterpretiere ich den Kern des Problems? Aber er stillt wirklich ohne Hütchen effektiv, schluckt bei jedem Zug ordentlich, nur wenn er getrunken hat, dann mag er nicht mehr ran gehen, obwohl er wie wild an der Brust umher sucht
Danke und Grüße, Thisbe